Ein unbeschwertes Leben

20

anhören

Ungerechtigkeit Verschwendung Maßlosigkeit Geld Studentenleben Wien

Ich beichte, dass ich finanziell ein unbeschwertes Leben führen werde. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsrecht. Finanziell übernehmen meine Eltern alle meine laufenden Kosten und ich fahre einen schicken Mercedes SLK350 AMG, für den ich keinen Cent bezahlen musste. Sprit übernehmen sowieso meine Eltern. Sobald ich mein Studium abgeschlossen habe, steige ich in das Unternehmen meines Vaters ein, das übrigens eine beträchtliche Größe aufweist und seit etwa 15 Jahren sehr gut läuft und dementsprechend Gewinn abwirft. Mir geht es finanziell also sehr gut und das wohl mein ganzes Leben lang, wenn ich mir so mein zukünftiges Erbe ansehe. Und wie es der Zufall so will, habe ich auch bei diversen Sportwetten, die ich ab und an aus purer Langeweile betreibe, so ein Glück, dass ich auch hier bereits mehr als 4.500 Euro Gewinn erzielt habe. Und das, obwohl ich mich überhaupt nicht auskenne und mir Sport eigentlich egal ist. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eh schon mehr als verwöhnt bin, mir alles leisten kann, was ich will und mein Konto trotzdem immer voller wird. Ich habe Mitleid mit jedem anständigen Arbeiter, der acht Stunden pro Tag arbeitet und ein schwierigeres Leben führt. Mittlerweile habe ich Mitleid mit jedem Maurer oder Dachdecker, den ich am Weg zur Uni sehe. Ich fühle mich richtig schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00034378 vom 22.11.2014 um 09:57:19 Uhr in 1010 Wien (Auwinkel) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Seitensprung am Geburtstag

10

anhören

Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung Last Night

Meine Frau und ich haben gestern mit ein paar Freunden in ihren 26. Geburtstag reingefeiert. Heute Nacht wollten dann noch ein paar Leute in eine Kneipe und ich hatte auch Lust darauf. Meine Frau sagte mir, ich solle mitgehen, sie wäre zu müde dafür. Gesagt, getan - allerdings traf ich dort auf eine ehemalige gute Freundin, die Freundschaft ging damals auseinander, weil ihr Freund sich das Leben genommen hat. Wir haben uns damals noch öfters getroffen, aber der Schmerz war für sie zu groß. Wir redeten die ganze Nacht und kurz nach der Verabschiedung, auf dem Heimweg, rief sie mir hinterher, dass ich kurz warten solle. Wir gingen dann zusammen und tauschten Nummern aus. Als wir bei ihr angekommen waren, bat sie mich hinein und zeigte mir ein Bild von ihrem Sohn, denn er ist seinem toten Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Wir fingen dann an zu weinen, denn der ganze Schmerz kam raus. Wir nahmen uns in die Arme - und auf einmal war da eine Nähe, die ich niemals zuvor gespürt habe. Das war auch der Grund, warum wir uns küssten und dann Sex hatten. Als ich wach wurde, hat sie so getan, als wäre nichts gewesen. Eigentlich hatte ich das Gleiche vor, aber jetzt bin ich wieder zu Hause und mein Gewissen macht mich fertig. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034377 vom 21.11.2014 um 15:31:25 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Höschen der alten Nachbarin

7

Begehrlichkeit Masturbation Fetisch Nachbarn

Ich (m/26) schleiche mich fast täglich in den Waschraum unserer 40-jährigen Nachbarin, um an den getragenen Schlüpfern zu schnüffeln. Ich bin sonst eher ein Mann der Ausdauer, jedoch bringt mich der geile Geruch ihrer Liebeshöhle meist innerhalb von Sekunden zum […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00034370 vom 20.11.2014 um 17:34:27 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Hälfte der Einrichtung

13

anhören

Rache Vandalismus Ex

Ich habe eine Aktion zu beichten, die schon einige Jahre zurückliegt. Damals war ich gerade mit meiner ersten Freundin zusammengezogen. Wir hatten uns die Kosten für die Einrichtung unserer kleinen Wohnung redlich geteilt. Ich war total glücklich und der Meinung, diese Beziehung würde ewig halten. Leider verlor meine Freundin kurz nach dem Einzug unerwartet ihren Studentenjob, und so trug ich die komplette Miete ein knappes Jahr alleine, da sie nicht gleich einen neuen Job fand. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass sie von Woche zu Woche abweisender wurde, und wir uns ständig wegen Banalitäten stritten. Eines Tages kam ich von der Uni nach Hause und stellte fest, dass sie rege mit einem anderen Typen skypte, ihn aber, als sie mich bemerkte, direkt abwürgte, und den Laptop ausmachte. Auf Nachfrage sagte sie, es sei nur ein Kommilitone. Ich war nicht direkt misstrauisch, aber fand ihr Verhalten direkt danach etwas komisch. Sie begann in der Folgezeit ihr Handy vor mir zu verstecken, loggte sich bei Facebook immer aus, was sie sonst nie getan hatte, und war angeblich öfter auf Mädelsabenden. Naiv, wie ich war, nahm ich das ohne großes Nachfragen hin.


Sie benahm sich schließlich immer sonderbarer mir gegenüber, war tagelang abweisend, höhnisch und aggressiv, nur um plötzlich total lieb und anhänglich zu werden. Nachdem das eine Weile so gelaufen war und ich mit den Nerven und meinem Latein am Ende war, gestand sie mir ziemlich emotionslos zwischen Tür und Angel, dass sie seit einigen Monaten eine Affäre hatte, und wollte, dass ich ausziehe. Sie stünde ja als Hauptmieter im Mietvertrag, und ich könne in meine alte WG zurück, wo zu der Zeit zufälligerweise gerade ein Zimmer frei war. Ich hätte eine Woche, um mein Zeug zu packen, die ausstehende Miete für das Jahr würde sie mir schnellstmöglich überweisen. Natürlich war ich vollkommen fertig. Erst recht, als ich erfuhr, dass ihr neuer Typ direkt nach mir bei ihr einzog. Ich wartete danach drei Monate lang vergeblich auf mein Geld. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie höhnisch, ich solle mich mal nicht so kleinlich haben, ich wüsste ja genau, dass sie Geldprobleme hätte. Allerdings könne ich die wörtlich "Hälfte der Einrichtung" ruhig haben, die sei sowieso potthässlich. Sie meinte dann noch, dass sie und ihr neuer Freund demnächst eine Woche in Urlaub fahren würden, dann könnte ich mir das Zeug holen, den Schlüssel würde sie mir in den Briefkasten werfen.


Ich schnappte mir also einen meiner Kumpels und los ging es: Wir mieteten uns beim Baumarkt zwei große Pendelhubstichsägen und einen Trennschleifer und zerteilten im Anschluss fein säuberlich das Bücherregal samt einigen Büchern, den Couchtisch, das Sofa, den Schreibtisch, die Kommoden, ihren geliebten Schuhschrank, einen Sessel, den Nachttisch, das Bett, und auch den Fernseher, den sie unbedingt behalten wollte, den ich aber zur Hälfte mitbezahlt hatte. Außerdem musste noch der Kleiderschrank dran glauben. In der Küche bauten wir einige Elektrogeräte aus, um sie für die WG zu verwenden. Die Wohnung sah aus wie ein modernes Kunstwerk. Ich ließ ihr einen netten Zettel da, dass ich sie in gerichtlich wirksamen Zahlungsverzug setzen würde, sobald sie Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten würde, und die Mietnachzahlung erheblich teurer wäre, als ein paar neue Möbel. Sie kochte zwar vor Wut, unternahm aber tatsächlich nichts, und behielt sogar einige der zersägten Möbel, die noch halbwegs brauchbar waren. Ihr Neuer verließ sie übrigens kein halbes Jahr nach der Aktion wegen einer anderen. Karma.

Beichthaus.com Beichte #00034367 vom 20.11.2014 um 11:35:03 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Erzieherin mit Kinderwunsch

5

anhören

Verzweiflung Trägheit Schamlosigkeit Familie Kinder

Ich beichte, dass es mir mehr als peinlich ist, dass meine Eltern mit größter Wahrscheinlichkeit nie Großeltern werden. Und der Grund ist sehr paradox, denn ich bin ein sehr lieber Mensch, aber ich schotte mich nach außen komplett ab und habe keine Lust mehr, mich nach den Gründen zu fragen, um etwas ändern zu können. Das macht mich traurig, nicht nur, weil meine Eltern sich als weniger wert fühlen im Vergleich zu ihren Freunden, die alle Großeltern sind oder noch werden, sondern auch, weil ich mich weniger wert fühle. Wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann frage ich mich manchmal: "Und so etwas darf Kinder produzieren und ich kriege nicht einmal einen Partner ab?" Mittlerweile bin ich aber meistens der Ansicht, dass ich dann wohl doch ein so schrecklicher Mensch sein muss, weil ich eben nicht einmal einen Partner finde. Und da stehe ich also noch unter diesen Menschen, die in meinem Umfeld gerade Kinder produzieren. Das Blöde ist, dass ich als Erzieherin arbeite und mir mein Job richtig Spaß macht, doch immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich traurig werde, weil ich mit Sicherheit nie Kinder bekommen werde und ich habe Angst davor, dass ich den Job deswegen nicht mehr ausführen kann.

Beichthaus.com Beichte #00034364 vom 19.11.2014 um 21:53:52 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!