Motivation für Schmarotzer

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Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Ekel Arbeit Pürgen

Ich beichte, dass ich seit Jahren keine Lust mehr habe, arbeiten zu gehen. Die letzte Arbeit, die ich machte, war in einem Lebensmittelgeschäft. Ich war meistens schon am Sonntagnachmittag genervt und habe bei der Arbeit nur Mist gemacht. Ich habe Äpfel mit meinem Speichel eingerieben, habe mir Spritzen und Kanülen gekauft und meinen Urin, in geringen Dosierungen, durch die Folie ins fertig abgepackte Gulasch gespritzt. Ich wurde aber nie erwischt. Ich kassierte auch absichtlich langsam - bis der Filialleiter die Schnauze voll hatte und mir gekündigt wurde. Meine Bewerbungen schreibe ich absichtlich schlecht und hoffe darauf, dass ich auch in Zukunft keine Arbeit finde. Ich sitze lieber den ganzen Tag vor dem Fernseher, nachdem ich mittags aufgestanden bin, und gehe täglich ein bis zwei Mal spazieren. Der Hauptgrund für mein Verhalten ist gar nicht meine Faulheit, sondern die negativen Erfahrungen, die ich mit Menschen gemacht habe und das Problem, dass es nichts gibt, das mich interessiert. Ich hatte noch nie eine Arbeit, die mir Freude machte oder Hobbys. Es gibt auch nichts, das ich mir gerne kaufen würde. Und deshalb habe ich keine Motivation, mir eine Arbeit zu suchen. Gelegentlich habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen den Leuten gegenüber, die arbeiten gehen. Gerade jetzt habe ich solch einen Moment und deshalb beichte ich. Auch wenn ich an meinem Verhalten nichts ändern werde, denn spätestens morgen werde ich bei dem Gedanken, ein Schmarotzer zu sein, wieder Genugtuung empfinden.

Beichthaus.com Beichte #00034241 vom 02.11.2014 um 00:32:58 Uhr in Pürgen (20 Kommentare).

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Der DAU und der Stromausfall

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Dummheit Aggression Zorn Arbeit

Ich muss etwas beichten. Zugetragen hat es sich vor ein paar Jahren, als ich noch ein kleiner Azubi war. Als angehender Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung durchläuft man jeden Bereich der IT in einem Unternehmen. Als sich der Vorfall ereignete, war ich in der Systemadministration im First-Level Support, was so viel heißt, wie den ganzen Tag am Telefon die IT-Probleme der Mitarbeiter im Unternehmen aufzunehmen und erste Lösungsmöglichkeiten zu liefern. Nun war da an dem Tag ein DAU (dümmster anzunehmender User, so wurden die Nicht-ITler im Unternehmen genannt), der das Fass zum überlaufen brachte.


Ich hatte schon drei Stunden voller hirnrissiger Fragen hinter mir, als der Anruf bei mir landete. Der Mitarbeiter der Marketingabteilung konnte seinen Rechner nicht hochfahren und ich ließ meinen Fragenkatalog durchrattern. Alle Kabel saßen richtig, die Stecker waren auch in der Steckdose und doch tat sich nichts. Ich dachte schon an einen kapitalen Defekt des Mainboards oder des Netzteils, was hin und wieder vorkommen kann. Doch dann kam die Frage, die mich zur Explosion brachte. Der Mitarbeiter fragte allen Ernstes, ob es sein kann, dass der Rechner nicht funktioniert, weil in dem Raum der Strom ausgefallen wäre. Meine Antwort war folgende: "Nein, es ist viel schlimmer. Bitte ziehen Sie alle Kabel und Stecker raus, packen den Rechner samt Tastatur, Maus und Monitor auf einen Rollwagen und bringen ihn zum Administrator. Denn es hat den Anschein, dass", bis hierher war ich noch sehr höflich und habe mit normaler Lautstärke gesprochen, doch dann habe ich in den Hörer gebrüllt: "Sie unfähig sind, einen Computer zu bedienen oder die Funktionsweise einer Glühbirne zu begreifen. Sie verdienen es nicht, in einem IT-Unternehmen zu arbeiten." Sofort nach dem Satz habe ich aufgelegt und der erste Zorn war verraucht. Im Nachhinein tat mir der Mitarbeiter leid, da ich ihm sehr wahrscheinlich einen Tinnitus verpasst habe. Aber meine Geduld war an dem Tag einfach aufgebraucht. Auch wenn mein Vorgesetzter über die Sache lachen konnte, hat er mir pro forma einen informellen Rüffel erteilt.

Beichthaus.com Beichte #00034240 vom 01.11.2014 um 21:57:53 Uhr (9 Kommentare).

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Blowjobs gegen Freifahrten

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Prostitution Schamlosigkeit Morallosigkeit Obing

Als Jugendliche war ich ein ziemliches Miststück. Ich habe Jungs an der Nase herumgeführt, habe sie scharfgemacht und dann wie heiße Kartoffeln fallen lassen. Wenn ich daraus einen Vorteil ziehen konnte, habe ich hin und wieder sogar mal mit einem gefummelt oder […]
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Beichthaus.com Beichte #00034237 vom 01.11.2014 um 09:29:41 Uhr in Obing (39 Kommentare).

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Ohne Mathematik zum Abitur

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Betrug Dummheit Schule

Ich beichte, dass ich heute kein Abitur hätte, wenn ich in Matheklausuren nicht immer betrogen hätte. Ich war schon immer schlecht in Mathe. Schon in der Mittelstufe hatte ich in Mathe immer eine Fünf und schaffte es schließlich mit Nachhilfe auf eine Drei und damit in die Oberstufe. Ab der zwölften Klasse habe ich quasi gar nichts mehr verstanden. Durch Gespräche mit älteren Schülern fand ich schließlich heraus, dass mein Mathelehrer jedes Jahr dieselbe Klausur schreiben ließ und nur eine Aufgabe abänderte. Ich besorgte mir also immer alle Klausuren im Voraus. Da ich aber wirklich gar nichts verstand, brachte mir das allein nicht viel. Ich ging dazu über, mir die kompletten Lösungen schon vorher in mein Klausurheft zu schreiben. Während der Klausur tat ich dann immer so, als würde ich fleißig rechnen, obwohl ich ja schon alles gelöst hatte. Am Ende riss ich die Lösung der abgeänderten Aufgabe aus dem Heft und gab ab. Mir fehlte also immer die eine Aufgabe, die ich vorher nicht hatte. Ich machte das zwei Jahre so und es fiel nie auf. Meistens hatte ich eine gute Drei auf dem Zeugnis, Hausaufgaben habe ich nie selbst gemacht und im Unterricht konnte ich keine einzige Aufgabe lösen. Da ich auch in Naturwissenschaften eher schlecht war, wäre ich ohne meine erschlichene Drei in Mathe nicht zum Abi zugelassen worden. Inzwischen habe ich ein Studium mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen, einen guten Job und denke darüber nach, zu promovieren. Ich kann allerdings ohne Taschenrechner nicht einmal die einfachsten Grundrechenarten und würde wahrscheinlich schon an der Klassenarbeit eines Viertklässlers scheitern.

Beichthaus.com Beichte #00034235 vom 31.10.2014 um 23:58:00 Uhr (13 Kommentare).

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Der Badezimmerwichser

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Masturbation Fetisch Fremdgehen Schamlosigkeit Studentenleben

Ich (m/23) studiere in München und führe seit etwas über einem Jahr eine Beziehung, meine finanzielle Situation ist dank meiner Eltern außerordentlich gut und ich hatte noch nie Probleme damit, Frauen kennenzulernen. Nun zu meinem moralisch nicht ganz vertretbaren […]
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Beichthaus.com Beichte #00034229 vom 31.10.2014 um 18:37:31 Uhr (19 Kommentare).

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