Der große Diktator

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Faulheit Diebstahl Schule Riedlingen

Bei der Abschlussfeier in der Schule, bei der auch immer festlich die Zeugnisse überreicht werden, dürfen Klassen- und Schulsprecher auch immer Reden an das Publikum halten. Da ich dieses Jahr Klassensprecher war, durfte auch ich diese Ehre übernehmen. Ich muss beichten, dass ich einen Teil der Rede von Charlie Chaplins Abschlussrede des Films "Der große Diktator" geklaut habe und mich jetzt ein wenig das schlechte Gewissen plagt, weil ich im Anschluss für meine "großartige" Rede viel Lob und Anerkennung erfahren durfte. Andererseits sind die fundamentalen Aussagen (Rechtschaffenheit, Nächstenliebe,...) der ursprünglichen Rede genau meine Ansicht der Dinge und ich hätte das nicht besser ausdrücken können. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00029031 vom 12.06.2011 um 11:49:47 Uhr in 88499 Riedlingen (Zwiefalter Straße 50) (14 Kommentare).

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Fahndung nach Rentner

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Hass Vorurteile Boshaftigkeit Flug & Co. Flughafen München

Ich hatte vor Kurzem ein unschönes Erlebnis mit einem älteren Herren. Eine Freundin und ich (beide türkische Studentinnen) wollten uns ein paar erholsame Tage in München gönnen und sind deshalb mit dem Flugzeug aus Berlin angereist. Eine große deutsche Airline bietet einen Shuttle-Service in die Münchner Innenstadt an, den allerdings auch Fluggäste anderer Fluggesellschaften nutzen können, so wie wir welche waren. Der Bus hält in München an beiden Terminals. Als wir zustiegen, war der Bus schon sehr voll. Es saßen überwiegend Fluggäste der Airline im Bus, die den Shuttle-Service auch anbietet. Beim Einsteigen wurde ich dann von einem Rentner beschimpft, dass er wegen uns nun warten müsse und dass wir in diesem Bus doch sowieso nichts zu suchen hätten. Völlig unangebracht, da alle Fahrgäste den gleichen Ticketpreis zahlen müssen. Zuerst versuchte ich diesen Herren zu ignorieren, doch er wurde immer aufmüpfiger und war der Meinung, dass er mit türkischen Passagieren einer Billigfluggesellschaft nicht in einem Bus einer renommierten Airline sitzen muss. Dies gab er auch dem Rest des Busses zu verstehen. Irgendwann platzte mir dann der Kragen und ich zückte mein Handy und tat so, als ob ich die Polizei anrufen würde. Ich erwähnte die Begriffe Nötigung, Beleidigung und Rassismus und gab an, dass ich mich nochmal melden würde, wenn der Mann den Bus verlässt. Auch versicherte ich der Polizei, dass ich eine gute Personenbeschreibung und Zeugen haben würde.
Fortan war dann Ruhe im Bus und mein Urlaub konnte beginnen. Als der Mann dann an der ersten Haltestelle in der Münchner Innenstadt ausstieg, zückte ich wieder mein Handy. Sagen musste ich schon gar nichts mehr, da er den Bus schon verlassen hatte und augenscheinlich auch sehr in Eile war. Ich beichte, dass ich einem Rentnerehepaar wohl einen ordentlichen Schrecken eingejagt habe. Immerhin waren sie in der Annahme, dass die Polizei nach ihnen fahndet.

Beichthaus.com Beichte #00029030 vom 12.06.2011 um 11:24:53 Uhr in Flughafen München (34 Kommentare).

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Kontrast und Helligkeit

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Habgier Medien Familie Nürnberg

Kontrast und Helligkeit
Ich (w) habe letzten Sommer den Kontrast und die Helligkeit unseres Röhrenfernsehers so verstellt, dass der Bildschirm schwarz war und man nur noch den Ton hören konnte. Mein Vater ist darauf reingefallen und jetzt haben wir einen schicken großen Flachbildschirm! Ich habe das gemacht, weil mein Vater zu geizig war, einen gescheiten Fernseher zu kaufen. Ich glaube in 20 Jahren werde ich ihm davon erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00029018 vom 07.06.2011 um 15:48:43 Uhr in Nürnberg (37 Kommentare).

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Macho Macho

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Wollust Falschheit Begehrlichkeit Partnerschaft Ruhmannsfelden

Ich (m) verlor 90% meines weiblichen Freundeskreises, weil ich mit ihnen geschlafen habe. Ich war, seit ich mein Geschlechtsorgan einsetzen kann, die meiste Zeit in Beziehungen. Ich war trotz meines jungen Alters bisher immer in sehr erwachsenen Beziehungen, die einfach endeten, wenn es nicht mehr funktionierte. Tat es das aber, war ich einer der wenigen Männer, die vollkommen das sexuelle Interesse an anderen Frauen verlieren. Das führte dazu, dass ich einen ziemlich großen weiblichen Freundeskreis aufbaute da, wie wir ja alle Wissen, Weiber gerne mal jemanden zum Reden und nicht zum Vögeln wollen. Vor etwa 2 Jahren verließ mich meine damalige Freundin, alles lief wieder sehr erwachsen ab, aber es war das erste Mal, dass Sie und nicht ich Schluss machte. Aus irgend einem Grund legte das eine Art "Macho-Schalter" bei mir um. Zu meiner Beichte. Ich möchte beichten, dass ich allen die Liebe vorgelogen habe, nur um Sex mit ihnen zu haben. Das tut mir furchtbar Leid. Ich weiß ihr werdet mir das nie verzeihen, dennoch möchte ich das ihr, falls ihr das lest, wisst, dass ich alles aus tiefstem Herzen bereue und es mir sehr Leid tut, dass gerade ihr das Opfer eines spätpubertierenden Vollidioten wie mir geworden seid.

Beichthaus.com Beichte #00029015 vom 07.06.2011 um 12:04:12 Uhr in Ruhmannsfelden (11 Kommentare).

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Mein kleiner Spiegel

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Neugier Feigheit Peinlichkeit Schule Zürich

Mein kleiner Spiegel
Es war in der 6. Klasse als ich (m) mit 12 Jahren folgende Geschichte anzettelte, welche sehr peinlich für mich hätte enden können. Wir hatten damals Sportunterricht in einer Turnhalle. Die Duschen waren in der Mitte der Mädchen- und Jungenumkleidekabine. Nach dem Sportunterricht kam jeweils der Lehrer und schloss die Zugangstür auf der einen Seite ab und die auf der anderen Seite auf. Nach dem die eine Seite fertig geduscht hatte, wurde die Tür geschlossen und die andere geöffnet. Wir Jungs waren in dem Alter, in dem wir uns langsam aber sicher anfingen für das andere Geschlecht zu interessieren. Daher guckten wir ab und an durch den Spalt am unteren Ende der Türe (ca. 1cm) was da in der Dusche so abgeht. Leider sah man da lediglich Füße und sonst nichts. Da kam mir die Idee, dass ich einen kleinen Spiegel mitnehmen könnte. Gleich in der nächsten Sportstunde wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Selbstverständlich hatte dieser funktioniert und jeder der Jungs wollte auch mal "hinter die Bühne" gucken.

Gekicher und "gib mir auch mal" führte dazu, dass die Mädchen den kleinen Spiegel entdeckten und versuchten sich diesem zu ermächtigen. Zum Glück konnte der Junge, welcher den Spiegel gerade in der Hand hatte, diesen mit einem kräftigen Ruck zurück in unsere Umkleidekabine ziehen. Danach wollte keiner mehr etwas mit dem Spiegel zu tun haben und dies zu Recht. Ich versteckte den Spiegel auf dem Klo hinter der Heizung, bevor ich ins Klassenzimmer ging. Die Empörung der Mädchen war natürlich riesengroß und der Lehrer stellte uns Jungs zur Rede, wer diese Idee gehabt hätte und von wem der Spiegel stammt. In diesen Minuten starb ich fast vor Angst. Zum Glück hielten die Jungs dicht und niemand verpetzte mich. Heute finde ich, dass diese Aktion gar nicht so schlimm war und muss oft schmunzeln wenn ich daran denke. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029010 vom 06.06.2011 um 20:22:04 Uhr in Zürich (18 Kommentare).

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