Der Schlachtplan

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Vandalismus Boshaftigkeit Ernährung Nachbarn

Bei mir in der Nachbarschaft gibt es eine Etepetete-Familie, die zu allem Überfluss auch noch aus Veganern besteht. Prinzipiell wäre mir das egal, allerdings gehören die zu der Sorte Veganer, die missionieren gehen. So finde ich regelmäßig Flugblätter und andere Pamphlete in meinem Briefkasten, die offensichtlich von denen sind. Neulich haben sie ein großes Kunststoffschwein auf die Wiese vor ihrem Haus gestellt, auf dem "Wenn schon Fleisch, dann bitte aus artgerechter Haltung" geschrieben stand. Vorgestern Nacht habe ich mir das Schwein geschnappt und mit nach Hause genommen. Dort habe ich mit einem dicken Filzstift einen Schlachtplan darauf gezeichnet und die einzelnen Teile beschriftet. Danach habe ich das Schwein wieder an seinen Platz zurückgestellt. Heute Morgen war es verschwunden.

Beichthaus.com Beichte #00029122 vom 05.07.2011 um 10:24:25 Uhr (24 Kommentare).

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Mädels mit Kronen

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Maßlosigkeit Wollust Stolz Dating Köln

Mädels mit Kronen
Ich und mein bester Freund haben geheime Zeichen vereinbart, die wir über Facebook austauschen. Wir beide nehmen fast jedes Wochenende beim Feiern irgendein Mädel mit nach Hause. Was dort läuft, kann sich ja jeder denken. Um ihm keine SMS zu schreiben und um den […]
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Beichthaus.com Beichte #00029115 vom 03.07.2011 um 19:20:40 Uhr in Köln (24 Kommentare).

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“Beichte

Meine Frau die Autorin

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Neugier Waghalsigkeit Partnerschaft

Meine Freundin ist eine Künstlerin die unglaublich beeindruckende Bilder malt und auch relativ gut verkauft. Vor einem Jahr hat sie angefangen an einer Geschichte zu schreiben, auf ihrem Laptop, die aber nur für sie selbst gedacht ist, als Ventil oder so meinte sie. Sie bestand auch darauf dass das niemand zu lesen kriegt (gefragt habe ich oft genug!).
Ich beichte dass ich mich heimlich in ihr Büro schleiche, weil sie den Laptop meistens anlässt wenn sie kurz einkaufen geht oder kocht, und das neuste der Geschichte ausdrucke und während der Arbeit lese, weil ich nicht genug davon kriegen kann und unbedingt wissen will wie es weiter geht. Es ist eine total geniale Fantasiegeschichte in einer ganz eigenen, leicht Futuristischen Gesellschaft und ich erkenne sogar wie sie total viele Sachen aus unserem Alltag und sogar Persönlichkeiten von Freunden und sowohl sich selbst wie auch mich mit eingearbeitet hat.


Ich fühle mich schuldig dass ich in der so privaten Gedankenwelt meiner Freundin herum schnüffle, weil es fast so privat ist wie ein Tagebuch, aber ich bin geradezu süchtig nach der Geschichte und außerdem bietet mir die Geschichte einen beeindruckenden Blickwinkel auf privatere Seiten über die wir zwar auch reden, aber nie so im Detail und auf so eine Art und Weise. Zum Beispiel hat sie eine große Vorliebe für etwas kräftigere Männer, sie liebt meinen Waschbärbauch und das ist auch kein Geheimnis, aber erst seit ich die Geschichte gelesen habe verstehe ich, dass das für sie weniger etwas körperliches ist, sondern vielmehr mit dem Gefühl verbunden ist sich gut um einen Mann gekümmert und ihn verwöhnt zu haben. Und jetzt weiß ich auch, dass es viel mit ihrem Suchtkranken (und verstorbenen) Ex zu tun hatte der immer abgemagert war und den Schuldgefühlen, die sie hat, weil sie ihm nicht helfen konnte. Ich dachte immer nur sie steht halt auf ein bisschen Speck, ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht wie und wieso. Und jetzt weiß ich dass es sie beruhigt wenn ein Mann gut genährt ist weil es in ihr die Assoziation weckt dass er stark und gesund ist und das Leben genießt. Meine Frau ist nicht naiv, natürlich weiß sie das gut genährt sein nicht immer gleich bedeutet, dass alles perfekt ist, aber ich kann nachvollziehen, dass nach 4 Jahren Sex mit einem Speed-abhängigen Skelett ein kleiner Waschbärbauch etwas ganz Beruhigendes sein kann.


Außerdem weiß ich jetzt dass sie meinen Vater nicht leiden kann weil er in ihrer Story ein geiziger, misstrauischer alter Sack ist und ständig die Pläne der Protagonistin sabotiert, aber damit komm ich klar. Sie hat es sogar ganz lustig umgesetzt und was die Persönlichkeit angeht die sie beschreibt muss ich ihr sogar irgendwie recht geben. Auch wenn ich das jetzt nicht so dramatisch finde wie sie vielleicht. Es ist nicht so, dass wir nie reden, wir reden viel und gerne, aber die Geschichte zu lesen ist als würde ich das durch ihre Augen sehen und das ist was anderes. Selbst wenn sie nie wollte das jemand das so direkt sieht. Außerdem bewahre ich die ganzen Seiten die ich Ausdrucke in meinem Büro-Safe auf, aus Angst dass sie irgendwann mal alles löscht, genauso wie sie manche Bilder wegschmeißt oder sogar in den Kamin schmeißt nur weil sie es nicht (mehr) mag oder nicht mehr sehen kann.
Ich werde es ihr aber definitiv nicht verraten, weil sie dann sauer wird (weniger schlimm, das ist nach ein paar Wochen spätestens vergessen), und weil sie dann natürlich nicht mehr den Laptop offen liegen lässt und ich nicht mehr mitkriege wie es weiter geht - falls sie dann überhaupt weiter schreibt. Noch dazu beichte ich, dass ich mir aus der Geschichte Ideen fürs Schlafzimmer hole, wenn ich gerade selber keine großen Ideen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029104 vom 30.06.2011 um 05:54:16 Uhr (30 Kommentare).

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Ehrlichkeit zahlt sich aus

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Habgier Geld Arbeit

Ich (m/20) habe vor Kurzem meine Ausbildung bei einer großen Telekommunikationsfirma beendet. Zu Anfang meiner Ausbildung musste ich zwei Monate lang Pendeln und habe daher die Bahnfahrt von meinem Arbeitgeber bezahlt bekommen (circa 60 Euro). Nach den zwei Monaten wurde ich versetzt (näher an meiner Wohnung) also benötigte ich die Fahrtkostenerstattung natürlich nicht mehr. Hierzu muss ich sagen, dass ich nach jedem Monat die Fahrkarten vorlegen musste um die Kosten erstattet zu bekommen. Jedenfalls muss in der Buchhaltung irgendetwas verwechselt worden sein und so habe ich Monat für Monat 60 Euro extra auf der Lohnabrechnung stehen gehabt. Ich hätte somit den Verein um gut und gerne 2.000 Euro betrogen! Aber der Hammer kommt noch! Ich habe "hätte" geschrieben, denn irgendwann (etwa nach 6 Monaten) habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen und habe angerufen und den Fehler gemeldet! Die Frau am Telefon war total aufgelöst und meinte zu mir, wenn ich Pech habe, müsse ich alles zurückzahlen! Sie hat sich dann bei ihrem Vorgesetzten für mich eingesetzt und ich müsse nun doch nichts zurückzahlen und sie wird den Fehler korrigieren. Auf der nächsten Lohnabrechnung dann der Schock: "Fahrtkostenerstattung: 80,00 Euro"! Ich habe beschlossen diesen Fehler nicht zu melden und habe somit mein Gehalt aufgebessert. Es tut gut das mal los geworden zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00029101 vom 29.06.2011 um 14:17:35 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein letzter Schultag

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Schule Stralsund

Ich (m/28) möchte beichten, dass ich an meinem letzten Schultag so stramm war, dass ich einer armen Frau meinen Mageninhalt direkt ihrem Nacken vorgestellt habe. Es fing so an, Morgens aufstehen und auf Freunde warten, damit wir dann auch direkt zur Schule gehen konnten. Nach knapp einer Stunde klingelte es dann auch schon an der Tür. Wir sind dann los zur Schule und jeder von uns hatte den Rucksack voll mit Alkohol. Den Weg haben wir dann auch Schluck für Schluck gemeistert. Bei der Schule angekommen, machten wir auch kurz Pause. Die anderen Mitschüler führten dann ihr Programm auf und wir hielten uns schön im Hintergrund. Nebenbei hier mal ein Schluck und da mal ein Schluck. So ging es dann den ganzen Vormittag. Ich war voll wie tausend Ritter. Meine Lehrerin kam dann auf die glorreiche Idee, dass wir ja noch alle in die Stadt in ein Lokal fahren können, zum gemütlichen Ausklingen des Tages. Gut, wehren konnte man sich nicht, da die Mehrheit dafür war. Wir sind dann noch kurz zu einem Freund und haben da sein Geld geholt. Er und meine Kollegen sind zu ihm hoch, während ich mich noch kurz unter einem Balkon erleichtert habe. Nach einer ganzen Weile kamen sie dann wieder und wir sind zur Bushaltestelle gelaufen, naja mehr schlecht als recht. Auf den Bus wartend, merkte ich dann auch schon, wie mir ganz komisch wird im Magen. Ich habe dann überlegt, ob ich auf den Bus warte oder lieber schnell hinter die Haltestelle kotze. Zu spät, der Bus kam schon. Ich habe mich dann zusammen gerissen und wir sind alle eingestiegen. Platziert habe ich mich dann ganz hinten und musste stehen, da der Bus voll war. Dann ging es auch schon los. Der Bus fuhr die erste Kurve und ich konnte dann nichts mehr machen. Der ganze Mageninhalt schoss mit einmal aus mir raus und auf direktem Wege in den Nacken einer Dame. Sie drehte sich in Windeseile um, schaute mich mit großen Augen an, sie sagte aber nichts und hat mit ihrem Kind, was im Übrigen auch ein paar Spritzer von mir im Gesicht hatte, auf dem schnellsten Weg den Platz verlassen. Meine Freunde konnten sich ihr Lachen kaum verkneifen und ich habe mich dann auf den überraschend frei gewordenen Platz gesetzt. Die ganze Brühe die auf dem Boden gelandet ist, verbreitete sich von ganz hinten nach ganz vorne zum Busfahrer, der allerdings nichts zu sagen wusste. Die Haltestellen, die angefahren wurden, waren auch echt voll, nur eingestiegen ist keiner der Leute. Es hat gestunken wie die Pest. Ich möchte mich entschuldigen bei der Frau, die Bekanntschaft mit meinen Körperflüssigkeiten gemacht hat. Es tut mir Leid. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029100 vom 29.06.2011 um 13:40:23 Uhr in 18437 Stralsund (17 Kommentare).

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