Die Ökos von nebenan

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Die Ökos von nebenan
Ich (w/27) wohne in einem Dorf. Direkt nebenan wohnt eine WG mit Ökos. Diese pflegen einen alternativen Lebensstil, das heißt, sie leben streng vegan und bauen fast alles, was sie essen, selber an. Sie tragen nur Kleidung aus Biobaumwolle oder Leinen und haben kein Auto. Im Prinzip habe ich nichts gegen solche Leute, nur gehören die zu der Sorte, die meinen, sie müssten ständig andere missionieren und jeder müsse so leben wie sie. Schon kurz, nachdem sie in das Haus nebenan eingezogen waren, wurde ich über den Zaun wegen meines Autos belabert, wie schädlich das doch für das Klima sei und so weiter. Das weiß ich auch, aber ich muss nun mal 20 Kilometer bis in die nächste Stadt fahren um zur Arbeit zu kommen. Das Dorf liegt in der Pampa, der Bus fährt nur zweimal am Tag und der Bahnverkehr wurde schon vor Jahren eingestellt. Ich kann aber auch nicht in die Stadt ziehen, denn meine Oma lebt noch in dem Haus, aus dem sie auch nicht weg will, und sie ist körperlich nicht mehr so fit und ich erledige die Dinge, die sie nicht mehr kann.

Das habe ich so auch den Ökos erklärt, aber aufgehört mit ihrem Gelaber haben sie nicht. Nachdem die Ökos dann noch herausgefunden haben, dass ich in einem Supermarkt an der Fleischtheke arbeite, bin ich in ihren Augen eh das abgrundtiefe Böse. Dabei schlachte ich die Tiere selber gar nicht, sondern verkaufe das Fleisch nur. Ich selber esse nicht einmal besonders viel Fleisch, aber ich muss ja irgendwie mein Geld verdienen. Nun zur eigentlichen Beichte: Die Ökos haben Hunde, die sie selbstverständlich auch nur vegan ernähren, was in meinen Augen Schwachsinn ist, da Hunde bekanntlich Allesfresser sind. Da wir auf der Arbeit die Möglichkeit haben, Fleisch, was kurz vor Ablauf des Verbrauchsdatums steht, für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises zu kaufen, nehme ich manchmal ein paar Stücke Fleisch mit und verfüttere es heimlich an die Hunde der Ökos. Inzwischen freuen sich die Hunde schon richtig, wenn sie mich sehen. Sehr zu Verwunderung ihrer Herrchen und Frauchen.

Beichthaus.com Beichte #00030878 vom 13.03.2013 um 12:48:17 Uhr in Nordwalde (49 Kommentare).

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Erst der Spaß, dann das Essen

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Mittlerweile dürfte sich das Ganze nahezu 15 Jahre hin und wieder abspielen. Ich bin mit meinen 34 Jahren und als Mann immer wieder im Bereich der Eroberung des weiblichen Geschlechts recht aktiv und auch erfolgreich gewesen. Hin und wieder haben sich zwischen die […]
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Beichthaus.com Beichte #00030865 vom 09.03.2013 um 19:12:18 Uhr in Nürnberg (Altstadt) (42 Kommentare).

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Hackfleisch und untreue Männer

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Hackfleisch und untreue Männer
Es gibt zwei Dinge, die ich über alles hasse: Hackfleisch und untreue Männer. Als eben so einer hat sich mein jetziger Freund herausgestellt. Ich hatte dank meiner weiblichen Intuition in letzter Zeit das Gefühl, dass er mir etwas verheimlicht, vielleicht sogar eine Andere hat. Ich weiß, es ist wirklich nicht in Ordnung, aber ich ging meinem Verdacht nach, indem ich sein Handy durchsuchte, und stellte fest, dass dieser wirklich begründet war.

Ich las Nachrichten von ihm und einer Frau, genauer gesagt ist sie eigentlich eine der schlimmsten Schlampen, die ich kenne. Sie hatte sich bereits auf Partys sehr aufdringlich und übertrieben an verschiedene Männer und meinen Freund rangemacht, sogar nackt vor ihm ausgezogen und ihm eindeutige Angebote unterbreitet. Der Nachrichtenverlauf zwischen ihr und meinem Freund zog mir dann den Boden unter den Füßen weg. Da wurde sich über mich lustig gemacht, über mich gelästert, geflirtet und sich eingeschleimt, dass mir echt übel wurde. Ich fand heraus, dass die beiden sich mindestens einmal in der Woche heimlich trafen. Ob sie auch Sex hatten, konnte ich leider nicht feststellen. Jedenfalls sprach ich meinen Freund auf die Sache an und er weinte sogar wegen meines schlimmen Verdachts, beteuerte aber seine Treue und dass zwischen den beiden nur eine Freundschaft sei.
Natürlich glaubte ich ihm das kein Stück. Auch seine Kumpels sagten mir, dass er auf die Schlampe steht und da durchaus etwas laufen könnte. Genau das denke ich auch. Wenn nicht schon etwas lief, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Im Freundeskreis wird auch schon spekuliert und ich stehe natürlich als die dumme, naive Freundin da, die sich betrügen lässt. Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich warte nur auf den Beweis, dass mein Freund mich betrügt, um dann zurück zu schlagen. Die Wartezeit habe ich mir mit einem kleinen Spaß versüßt: Wenn die beiden sich treffen, kocht mein Freund jedes Mal ein Gericht mit Hackfleisch für die Schlampe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur essen, um mich zu verspotten, weil ich Hack verabscheue.
Für heute Abend hatten die beiden sich wieder mal verabredet. Das Hackfleisch, das mein Freund sogar schon im voraus zubereitet hatte, stand heute früh in einem Topf auf seinem Herd. Während er im Bad seine Morgentoilette verrichtete, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe das Gericht ein bisschen verfeinert. Ein paar extra Zutaten, wie meine langen Haare, Speichel, abgeschnittene Fußnägel und Schamhaare von mir, haben das romantische Dinner bestimmt bereichert. Ich hoffe, es hat geschmeckt! Ich weiß, dass diese Aktion kindisch und eklig war, aber sie half mir ein wenig mit meiner Wut und der Ungewissheit, über die Treue meines Freundes, fertig zu werden. Ich bitte daher um Verständnis für meine Rachsucht.

Beichthaus.com Beichte #00030849 vom 04.03.2013 um 23:04:30 Uhr in Flensburg (47 Kommentare).

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Frühstück für den Hund

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Ich beichte, dass ich regelmäßig mein Brot an meinen Hund verfüttere. Denn an jedem Tag gibt mir meine Mutter grundsätzlich zu viel zu essen mit und weil ich nicht möchte, dass ich mir mittags dann anhören muss, warum ich denn nichts gegessen habe und auch keine Lust habe, das Brot am Abend zu essen. Ich weiß, dass sie jeden Morgen aufsteht und liebevoll meine Brote schmiert, aber sie muss auch verstehen, dass ich nicht alles esse und auch manchmal keinen Hunger habe. Außerdem ist mein Hund toll und freut sich über jede Kleinigkeit. Das ist allemal besser, als das Brot wegzuschmeißen. Ich beichte also, dass ich fast jeden Schultag schnell zum Hund laufe und ihm das Brot gebe und meiner Mutter dann vorspiele, wie gut es geschmeckt hat. Ich beichte aus dem Grund, dass meine Mutter morgen Geburtstag hat und sie für mich die beste Mutter der Welt ist. Sie wird morgen auch wieder aufstehen und mein Essen machen, aber ich denke, es ist die beste Lösung für alle. In einiger Zeit werde ich mein Verhalten wahrscheinlich für unreif halten, aber ich habe keine Lust auf Streit mit ihr, darum bitte ich hier um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030830 vom 26.02.2013 um 16:22:27 Uhr (26 Kommentare).

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Das falsche Mittagessen

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Ich (w/21) habe meinem Bruder aus Wut mein Mittagessen statt seinem mit zur Schule gegeben. Ich hatte damals eigentlich ein riesengroßes Schnitzel mit Pilzrahmsauce und Nudeln dabei. Ich boxe und brauche daher Eiweiß und Kohlenhydrate. Für ihn war irgendein Gemüseauflauf als Mittagessen geplant. Er ist Veganer und so musste er die zehn Stunden Unterricht mit leerem Magen verbringen, da die Schule, auf die er ging, keinen Kiosk mehr hatte. Sorry Brüderchen, aber es geht niemanden etwas an, was meine Freundinnen und ich bei unseren Übernachtungspartys so treiben, schon gar nicht unseren Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00030819 vom 24.02.2013 um 18:56:08 Uhr in Warendorf (Paderbornerstraße) (16 Kommentare).

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