Vom Macho zum Teenie-Girl

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Begehrlichkeit Verzweiflung Falschheit Peinlichkeit Dating

Ich hatte kürzlich ein Date. Ich fand das Mädchen ziemlich nett, aber der eigentliche Grund, aus dem ich sie treffen wollte, war eigentlich nur Sex, denn das letzte Mal war schon eine ganze Weile her. Ich habe vor meinen Freunden Sprüche geklopft, es würde mir sowieso nur ums Bett gehen, und entweder würde es etwas werden oder nicht. Ich habe sogar behauptet, ich müsse sie mir auf alle Fälle auch etwas schön trinken. Kurz um, ich habe mich nicht nur wie der letzte Macker aufgeführt, ich habe mich auch so gefühlt. Dann, als ich sie getroffen habe, hat sie mich eher umgehauen - so gut aussehend fand ich sie. Der Abend lief eigentlich wie geplant und wir kamen uns auch näher.

Ich konnte den ganzen Tag, nachdem sie am Morgen gegangen war, eigentlich nur an sie denken. Nun hänge ich wie ein 13-jähriges Mädchen an meinem Handy und hoffe, dass sie mir endlich zurückschreibt. Gleichzeitig habe ich Angst davor, dass sie mir gar nicht mehr schreiben wird, weil sie vielleicht desinteressiert sein könnte. Ich beichte, dass ich mich verhalten habe wie ein Macho mit dicken Eiern und mich jetzt fühle wie ein 13-jähriges pubertierendes Mädchen mit Liebeskummer.

Beichthaus.com Beichte #00038369 vom 13.06.2016 um 19:53:26 Uhr (7 Kommentare).

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Gleichberechtigung mit allen Konsequenzen

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Vorurteile Engherzigkeit Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Gleichberechtigung mit allen Konsequenzen
Ich beichte ein nahezu verbotenes Weltbild, welches mein ganzes Leben bestimmt hat. Wenn ich von Weltbild spreche, spreche ich von meiner Meinung zum Thema Frau. Ich (m/24) bin schockiert über die heutige deutsche Frau. Sie rufen alle nach Gleichberechtigung, im Sinne von: Es ist legitim sich von ein paar Typen flachlegen zu lassen und nicht nur einen Mann zu haben und im gleichen Moment sind sie sich zu schade, um anzupacken oder eine Spinne zu beseitigen. Die Begründung lautet dann meistens: Männerarbeit. Am Schlimmsten finde ich aber diesen Gefühlskram: Wieso hast du dies und jenes getan und meine Gefühle verletzt. Wenn ihr Gleichberechtigung wollt, solltet ihr damit umgehen wie Männer!

Nun ja, ich beichte, nach unzähligen Ex-Freundinnen, den Frauen hier in Deutschland abgeschworen zu haben. Stattdessen habe ich mich im Ausland umgesehen und vor zwei Jahren meine jetzige Frau kennengelernt. Wunderschön, sage ich euch. Da sie aus sehr armen Verhältnissen stammt, habe ich ihr ein Jahr den Unterricht für eine deutsche Schule bezahlt. Damit kommunizieren kein Problem ist. Jetzt lebt sie mit mir seit einem Jahr in Deutschland und entspricht dem Bild einer Frau aus älteren Generationen. Manchmal fühle ich mich schon wie ein Diktator. Unsere Ehe ist perfekt und sie ist nicht anspruchsvoll. Ich beichte, ein egoistisches Arschloch zu sein, aber leider kann ich das nicht abstellen.

Beichthaus.com Beichte #00038344 vom 07.06.2016 um 17:47:17 Uhr (34 Kommentare).

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Hilfe, meine Schwester ist magersüchtig

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Verzweiflung Zorn Selbstverletzung Ernährung Gesundheit

Hilfe, meine Schwester ist magersüchtig
Ich (w/18) musste letztes Jahr mit einem Gewicht von gerade mal 40kg bei einer Körpergröße von 1,70m wegen Magersucht in eine Klinik und habe diese Krankheit nach langem Kämpfen nun endlich überwunden. Allerdings auf Kosten fast all meiner Freunde, meiner Beziehung und beinahe auch meines Abiturs. Mittlerweile geht es mir aber wieder relativ gut, wobei ich bei Gedanken an diese schreckliche Zeit und was ich wegen meines dummen und naiven Drangs nach Perfektion alles verloren habe, immer wieder anfangen könnte, zu heulen. Kurz nachdem sich mein Zustand wirklich verbesserte und langsam, aber stabil bergauf ging, passierte Folgendes:

Meine drei Jahre ältere Schwester, die bis dato die Definition einer gesunden, wunderschönen jungen Frau war, die genug auf ihr Äußeres achtete, um eine solche zu sein, aber auch stark und selbstbewusst genug war, sich nicht von Size-Zero-Models einschüchtern zu lassen, die nie ernsthafte Probleme mit ihrer wirklich tollen Figur oder generell ihrem Aussehen hatte, eben diese Schwester, die mir als Vorbild galt, fing plötzlich mit der gleichen Scheiße an wie ich. Zuerst hat es niemand bemerkt, weil der Fokus noch auf meiner Genesung lag. Bis sie plötzlich beinahe genauso klapperdürr dastand, wie ich kurz zuvor. Meine Beichte? Ich mache mir unheimlich große Vorwürfe, weil ich weiß, dass das ohne meine vorhergehende Geschichte niemals passiert wäre und ich ihr wie dem Rest meiner Familie so viele Sorgen und Schmerzen bereitet habe.

Aber irgendwo bin ich auch richtig sauer auf sie. Ich bin sauer, dass sie, obwohl eigentlich so klug, jetzt dumm genug ist, denselben Mist durchzuziehen, den ich ihr vorgelebt habe. Sauer, obwohl sie doch gesehen hat, was das alles anrichtet. Was es nicht nur mit ihr, sondern auch mit ihren Mitmenschen macht. Und wie verdammt gefährlich es ist. Ja, es macht mich richtig wütend! Das würde ich ihr oder jemand anderem niemals sagen, denn ich weiß, dass es kontraproduktiv wäre und vor allem auch, wie eine solche Krankheit vollkommen entgegen jeden Funken gesunden Menschenverstandes und auch entgegen dessen, was man selbst als betroffene Person eigentlich will, wirkt. Und ich stehe immer hinter ihr, möchte, dass es ihr besser geht. Sie ist für mich einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und meine Liebe für sie ist unendlich. Aber trotzdem, verdammt noch einmal, das macht mich so wütend! Wie kann sie denn so kurzsichtig sein?!

Beichthaus.com Beichte #00038338 vom 06.06.2016 um 10:53:36 Uhr (13 Kommentare).

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Der beste Sex meines Lebens!

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Schamlosigkeit Neugier Begehrlichkeit

Ich (w/18) gestehe, den besten Sex meines Lebens mit einem 40-jährigen Mann gehabt zu haben. Vor diesem unglaublichen Ereignis befand ich mich in einer 4-jährigen Beziehung, bis mein Ex und ich uns auseinandergelebt haben. Unser Beziehungssex war damals nicht so toll und ich wollte endlich mal etwas Neues ausprobieren. Ein paar Monate später lernte ich auf einem Festival einen Mann kennen, den ich allerdings höchstens auf 30 schätzte. Wir kamen uns näher und verabredeten uns auf einen Kaffee, bis wir am Ende in seiner Wohnung landeten. Mein anfängliches Zögern störte ihn wenig und er bewunderte meinen Körper, wie es mein Ex niemals getan hat. Wir trieben es beinahe die ganze Nacht und ich bin sogar mehrmals gekommen - es war ein absolutes Highlight.

Er war kein Rammler, sondern spielte mit dem Tempo und den Stößen und lockte ungewollte Schreie aus mir heraus. Außerdem packte er mich an den Haaren und unser Sex war teilweise vielleicht etwas härter, aber er erkundigte sich dauernd, ob es mir auch gut geht, oder es doch zu viel wird. Aber im Gegenteil, ich wollte immer mehr - als er am nächsten Morgen Kaffee kochen war, entdeckte ich seinen Reisepass und stellte fest, dass er hinsichtlich seines Alters gelogen hatte. Hiermit bitte ich um Absolution, weil ich es mit einem Mann getrieben habe, der theoretisch mein Vater hätte sein können, und ich unerlaubt in seinen Dokumenten geschnüffelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038302 vom 27.05.2016 um 23:28:40 Uhr (13 Kommentare).

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Ich habe mein Baby für immer verloren

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Mord Dummheit Feigheit Verzweiflung Schwangerschaft

Ich habe mein Baby für immer verloren
Ich habe vor vier Tagen einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen. Mir geht es einfach nur schlecht. Ich habe erfahren, dass ich schwanger bin und irgendwie waren alle schon direkt dagegen. Der Vater hat den Kontakt abgebrochen, was für mich nicht mal so schlimm war. Ich wollte es allein durchziehen und habe mir gesagt, du schaffst das mit deinem kleinen Wurm schon irgendwie. In der zehnten Woche haben viele stark auf mich eingeredet und mir Angst gemacht. Wie willst du das denn schaffen, alleine, ohne Ausbildung, ohne Arbeit, ohne Vater - besonders meine Schwester hat mich unter Druck gesetzt. Dass ich abtreiben sollte, weil Frauen die heutzutage noch Kinder bekommen, ihre Weiblichkeit aufgeben und im Leben versagt haben. Ich wollte mein Baby, habe mit ihm gesprochen, abends meine Hand auf meinen Bauch gelegt, mir vorgestellt, wie es mal aussieht. Wie es ist, wenn ich es das erste Mal sehe, wie es ist, wenn es das erste Mal Mama zu mir sagt.

Aber in der elften Woche waren die Zweifel dann plötzlich so groß und so stark, dass ich mich doch zu einem Abbruch entschlossen habe. Ich war feige! Ich habe den für mich "einfacheren" Weg gewählt. Wie egoistisch. Ich habe mein eigenes Kind getötet, weil ich Angst hatte, nur noch für das Kind da sein zu müssen und irgendwann überfordert zu sein. Wie dumm. Das Kind wäre das Schönste gewesen, was mir in meinem Leben passiert wäre. Sicher wäre es nicht einfach geworden, aber die Liebe zu meinem Kind wäre so groß gewesen, dass ich das schon gepackt hätte. Ich fühle mich so schlecht. Fast drei Monate hatte ich mein Kleines unter meinem Herzen, ich habe es lieb gehabt und mir Angst machen lassen von anderen, die es bestimmt nicht böse gemeint haben, aber mir fehlt mein kleiner Engel so sehr!

Ab und zu lege ich noch die Hand auf meinen Bauch, wie in den letzten Wochen, aber da ist nichts mehr - niemand mehr, der meine Nähe und Wärme spürt. Es tut so sehr weh, zu wissen, dass das Baby nicht mehr da ist. Ich muss jeden Tag weinen, wenn ich ins Bett gehe und wenn ich aufstehe, es ist so schrecklich leer alles. Ich kann es mir noch so sehr wünschen, mein kleiner Spatz kommt nie mehr wieder.

Beichthaus.com Beichte #00038298 vom 26.05.2016 um 23:45:49 Uhr (27 Kommentare).

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