Mit der Frau meines Bruders geschlafen

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Fremdgehen Ehebruch Partnerschaft Familie

Ich (damals etwa 30) habe die Frau meines Bruders (damals etwa 25) gevögelt, um mich an ihm zu rächen. Er war mal meiner Freundin nachgestiegen, bevor er verheiratet war. Da ich allerdings - nur realistisch eingeschätzt - der besser aussehende und witzigere bin, kam sie deshalb eher belustigt zu mir. Ab da bemerkte ich auch, dass er etwas von ihr wollte. Ich fand das total asozial von ihm. Er hat mich auch noch in anderen Dingen hintergegangen und einfach Dinge getan, die man als Bruder nicht tut.

Ein paar Jahre später war er selbst verheiratet, ich von meiner Freundin schon lange getrennt und er tat wieder etwas (was ich nicht näher beschreiben möchte, da man sonst Rückschlüsse auf unsere Identität ziehen könnte). Was einfach nur asozial ist und mir deutlich zeigte, wie er das mit dem Familienverhältnis sieht. Ich weiß nicht warum ich dieses Risiko eingegangen bin. Ich schrieb seiner Frau und bereits nach der 2. oder 3. Mail schrieb ich ihr, dass ich sie ficken will (und zwar genau so). Sie hat sich darauf eingelassen. Ich hab sicherlich 10 mal mit ihr geschlafen. Ich habe sie in den Hintereingang gevögelt. Sie hat mir im Haus unserer Eltern einen geblasen. Bei sich im Hof hab ich sie nachts unten warten lassen, wo sie mir auch einen geblasen hat, in ihrer gemeinsamen Wohnung hab ich sie auf den Tisch gelegt.

Mittlerweile sind sie getrennt. Ich weiß bis heute nicht, ob er es weiß. Ich hab ihn vorgestern wiedergesehen, nach langer Zeit. Neue Frau, gemeinsames Kind. Keine Ahnung, ob dieses Verhältnis jemals zu kitten ist. Eigentlich ist mir Familie sehr wichtig, so paradox das klingt... Rache wird kalt serviert und leider tut sie auch sehr gut. Ansprechen werde ich das wohl nie können. Sollte ich auch nicht, oder?

Beichthaus.com Beichte #00041281 vom 20.05.2018 um 13:23:50 Uhr (13 Kommentare).

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Ich kriege nichts auf die Reihe

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Selbstsucht Verzweiflung Bremen

Mein Leben hat schon seit langer Zeit immer wieder sehr viele Dämpfer verpasst bekommen. Im Moment denke ich sehr egoistisch und will einfach nur meinen Frieden haben. Zu meiner Lage: Ich liege gerade auf meinem Sofa und kann nur an all das schlechte denken, das ohne Grund mit mir passiert ist. Wie ich als Kind gequält wurde, wie ich zu früh zu viel mit den falschen Menschen ausprobiert habe, wie meine besten Freunde mich verraten haben und wie meine Beziehungen gescheitert sind, wie meine Ausbildung kurz vor dem Exitus steht, wie meine Schwiegereltern in spe mich terrorisiert haben und ich einfach nicht weiter weiß.

Ich bin so unglaublich traurig und wütend auf mich selbst. Ich sollte mich trotz allem glücklich schätzen, weil meine Familie sehr nett ist und mein Freund sich sehr viel Mühe gibt, aber ich muss beichten, dass ich ihre Bemühungen nicht annehmen kann. Mein Freund wird mich vermutlich nie so sehr lieben, wie ich ihn liebe und ich habe Angst, dass auch diese Beziehung scheitert. Ich weiß nicht was ich tun soll und wünschte ich hätte den Mut etwas waghalsiges oder aufregendes zu tun um zumindest ein bisschen das Gefühl zu haben zu leben, aber dann würde ich vermutlich einen Fehler machen, den ich immer bereuen müsste, zusammen mit der Liste an Fehlern, die ich sowieso schon habe. Deshalb liege ich seit Stunden weinend herum und bemitleide mich selbst für mein Schicksal als ewige sinnlose Verschwendung von Lebensenergie und Platz. Ich beichte selbstgerecht und weinerlich zu sein und keine Hilfe annehmen zu können und ich beichte dass ich ein mutloser Taugenichts bin, der nichts in seinem Leben geschissen bekommt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041280 vom 20.05.2018 um 03:54:57 Uhr in Bremen (Hollerallee) (10 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Meine eigene Truman Show

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Missbrauch Neurosen

Gerade lief „Die Truman Show“ im TV und mir wurde wieder bewusst, für wie wahr ich das halte, was der Typ da erlebt und wie sehr ich das nachempfinden kann, denn ich denke oftmals auch, dass in Wirklichkeit nur ich selbst existiere und die Menschen um mich herum Statisten bzw. Fantasiefiguren sind.

Irgendein Publikum guckt sich mein Leben von irgendwo aus an und ich bin in meiner eigenen Show oder Welt gefangen - ahne zwar etwas, kann aber nichts an meinem Schicksal ändern, da es mich überall einholen wird, ganz gleich, durch welche Tür ich auch gehe.

Manchmal bin ich fest davon überzeugt, dass ich die ganze Zeit über nur träume und nichts tatsächlich passiert, dann wieder bin ich mir sicher, dass ich nur in meinen nächtlichen Träumen real lebe.

Schon als ich eine Heranwachsende war, fühlte ich (37) mich von den Personen auf meinen Postern im Zimmer beobachtet, weil mir ihre Augen in jeden Winkel folgten und mich anblickten, wann immer ich mich nach ihnen umsah. Später übermannte mich vor allem in emotional extrem belastenden Momenten immer wieder das Gefühl, das alles, was um mich herum existiert, nicht real, sondern gestellt ist.

Ich beichte hiermit, wahrscheinlich einen ziemlichen Hau zu haben und paranoid oder sowas zu sein. Drogen usw. nehme ich nicht, gehe einer festen Arbeit nach und bin verheiratet- zumindest in dem Leben, welches wohl meins ist. In meiner Familie sind keine psychischen Erkrankungen aufgetreten. Diese Gedanken kommen mir einfach so seit vielen Jahren. Erzählt habe ich das noch niemandem, weil mir klar ist, nicht verstanden, aber verdammt schräg angeguckt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041273 vom 17.05.2018 um 22:59:09 Uhr (23 Kommentare).

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Meine wilden Jahren sind vorbei

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Drogen Maßlosigkeit Liebe Hanau

Ich (w/24) möchte hiermit beichten, dass ich meinen zukünftigen Mann (30) bei einem Dreier und Drogen näher kennengelernt habe. Zu dem Zeitpunkt war ich in einer schwierigen Phase und hatte massive Probleme mit mir selbst. Kein Job, keine Wohnung. Meine Eltern hatten […]
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Beichthaus.com Beichte #00041269 vom 15.05.2018 um 18:47:31 Uhr in Hanau (21 Kommentare).

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“Beichte

Traumberuf Busfahrer

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Engherzigkeit Arbeit Hamburg

Ich (m/47) habe als Busfahrer gearbeitet. Mittlerweile kann ich aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht mehr ausüben und werde umgeschult. Während meiner Tätigkeit habe ich zwei Dinge getan, für die ich mich schäme. Uns wurde immer gesagt, dass wir in den Bussen (Gelenkbusse) Fahrräder nur transportieren sollen, wenn kein gleichzeitig kein Kinderwagen oder Rollstuhl im Bus steht. Theoretisch wäre ein Fahrrad und ein Rollstuhl/Kinderwagen vom Platz her kein Problem, aber es war eben wegen der Sicherheit (fällt das Fahrrad auf das andere Gefährt). Es ist allerdings eine Soll-Vorschrift, die Mitnahme von Fahrrädern darf der Fahrer selbst entscheiden. Und ich war sehr streng - Fahrräder durften nur mit, wenn kein Kinderwagen und kein Rollstuhl mit im Raum stand. Wurde einer hereingeschoben, musste der Radfahrer aussteigen.

In einem Fall hätte ich wahrscheinlich ein Auge zudrücken sollen. Es war ein Sommerabend und es gewitterte schon seit zwei Stunden, gepaart mit starkem Regen. Dadurch hatten auch die Busse Verspätung. Ein völlig durchnässtes junges Mädchen/junge Frau (Alter zwischen 16 und 20) mit Fahrrad wollte einsteigen. Ein Kinderwagen (Sportbuggy) stand bereits da, sonst war Platz. Ich meinte, dass ich sie leider nicht mitnehmen darf, es ist schon ein Kinderwagen im Bus. Sie stand kurz vorm Weinen und meinte, dass das jetzt schon der vierte Bus sei, in den sie nicht einsteigen darf. Und sie muss den Bus jetzt unbedingt nehmen, ihr kleiner Bruder wartet schon viel zu lange alleine zu Hause auf sie. Ich meinte, dass es mir leid tut, aber es nicht ginge. Dann sind ihr die Tränen gekommen, sie ist aufs Fahrrad gestiegen und bei Blitz, Donner und halber Sturmflut nach Hause gestrampelt.

Bei dem anderen Fall ging es um das Ticket. Ich fuhr den letzten Bus des Tages, der durch die ganzen Dörfer im Umland fährt. Es war spätabends - Spätherbst und finster. Eine junge Mutter mit Sohn (etwa 3 Jahre) wollte an einer entlegenen Haltestelle einsteigen. Sie zitterte mein Sprechen und meinte, dass sie ihr Portemonnaie bei einer Freundin vergessen hat. Darin sei ihr Geld und eben auch ihre Monatsfahrkarte, die sie aber gerne nachzeigen kann. Wieder pochte ich zu stark auf die Dienstvorschriften. Es tut mir leid, aber ich kann euch Beide nicht mitfahren lassen. Sie hat noch gebettelt, kämpfte mit den Tränen und meinte dann: Dann laufen wir jetzt 2 bis 3 Stunden nach Hause. Ich sah sie mit dem Kleinen auf dem Arm loslaufen. Es tat mir so leid. Aber ich hatte solche Angst, entlassen zu werden. Doch ich wurde wohl von einer höheren Macht bestraft: Bandscheibenvorfall. Den Beruf des Busfahrers kann ich nicht mehr ausüben. Nach dem Krankenhaus und der Reha werde ich jetzt für einen Bürojob umgeschult.

Beichthaus.com Beichte #00041266 vom 14.05.2018 um 15:23:49 Uhr in Hamburg (31 Kommentare).

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