Leben in Vegas

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Trunksucht Morallosigkeit Prostitution Verzweiflung Last Night Eltmann

Ich habe in den letzten vier Monaten mein Leben ruiniert. Also: ich (m/51) habe mich vor 25 Jahren selbstständig gemacht. Ich hatte damals nach dem Studium erkannt, dass man mit Photovoltaik in naher Zukunft noch sehr viel Geld machen kann und hatte dann dahin gehend ein lukratives Unternehmen, welches sich auf den Vertrieb, die Vermarktung und die Beratung einschließlich der Montage beim Kunden spezialisiert hat. Jetzt bekam ich so etwas wie eine Midlife-Crisis und habe alles an meine beiden Söhne abgetreten. Ich sagte meiner Frau, dass ich zwei oder drei Monate alleine verreisen und die Zeit für mich nutzen möchte, wofür sie auch Verständnis hatte. Ich wollte zuerst vier Wochen nach Las Vegas und danach schauen, wo es mich hintreibt. Jetzt zur Beichte. Ich bin jetzt den dritten Monat in Vegas und habe ungefähr die Hälfte meines Vermögens verzockt, verhurt und mir in den Schädel gezogen. Meine Frau stand gestern bei mir im Hotel und hielt mir unsere Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen vor die Nase, woraufhin ich ihr direkt alles gestand. Ich habe sie noch nie angelogen und konnte es auch jetzt nicht. Sie sagte nur, dass sie direkt zurückfliegt und dann die Scheidung einreichen wird, um mich bis aufs Letzte auszunehmen. Und ich hatte heute nichts Besseres zu tun, als zu zocken und mich dabei zu betrinken. Ich erkenne mich momentan selbst nicht wieder. Alles, wofür ich gelebt hatte, ist jetzt im Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00032614 vom 24.01.2014 um 02:31:56 Uhr in Eltmann (32 Kommentare).

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Nackt zum Immobilienkauf verführt

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Betrug Falschheit Habgier Arbeit

Nackt zum Immobilienkauf verführt
Vor ein paar Jahren habe ich (w/28) neben dem Studium als Aushilfe für einen Immobilienmakler gearbeitet. Wirklich viel habe ich damit aber nicht verdient. Es hat jedenfalls kaum für Miete und den Lebensunterhalt gereicht. Irgendwann machte mir einer der jüngeren Makler, mit dem ich mich gut verstand, ein interessantes Angebot. Er war dafür zuständig mehrere kleine Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus mit Hanglage zu verkaufen. Die Wohnungen lagen so versetzt, dass man von den oberen Balkonen auf alle darunter liegenden blicken konnte. Er wollte von mir, dass ich mich im knappen Bikini auf einem der unteren Balkone sonne, während er versuchte, die Wohnungen an alleinstehende Herren zu verkaufen. Pro verkaufter Wohnung sollte ich einen Anteil von 500 Euro erhalten. Ich ließ mich darauf ein. Ich wartete also, bis er mit den potenziellen Käufern auf den oberen Balkonen erschien und von der wunderschönen Aussicht schwärmte, und tat so, als würde ich sie nicht bemerken. Dann stand ich auf, streckte mich, lächelte den Kunden verführerisch zu und ging in die Wohnung. Nach ein paar Versuchen entschied ich mich dafür, das Ganze komplett nackt durchzuziehen. Es hat tatsächlich funktioniert und schon nach drei Wochen waren sämtliche Wohnungen in dem Haus verkauft und ich hatte insgesamt 4.000 Euro verdient. Es tut mir leid, dass ich die Männer verarscht habe und dass sie nie mehr einen so tollen Ausblick hatten, wie bei ihren Besichtigungsterminen. Aber wenn sich jemand durch eine nackte Frau zu einem Immobilienkauf hinreißen lässt, ist er selbst schuld.

Beichthaus.com Beichte #00032609 vom 22.01.2014 um 17:48:00 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Die Lust am Stöhnen

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Masturbation Peinlichkeit Feigheit Studentenleben Nachbarn Wien

Ich (w/22) stöhne beim Masturbieren oder wenn ich mit jemandem Sex habe, immer extra laut, damit meine Nachbarn mich hören. Keine Ahnung, wieso, aber das törnt mich irgendwie an. Der Nachteil ist jedoch, dass sie mich noch nie gesehen haben und ich auch alles tue, damit ich meinen Nachbarn nicht begegne, damit sie kein Gesicht zu den Lauten haben. Blöderweise muss meine Nachbarin immer um dieselbe Zeit außer Haus, wie ich, wenn ich möglichst pünktlich zur Uni kommen will. Ich nehme mir ständig vor, einfach ein paar Minuten früher aufzustehen, damit ich nicht warten muss, bis sie sich von ihrem Mann verabschiedet hat. Das gelingt mir aber leider sehr selten. Ich gestehe also, dass ich aufgrund meiner Lust am Stöhnen regelmäßig zu spät zu den Vorlesungen komme.

Beichthaus.com Beichte #00032606 vom 22.01.2014 um 18:43:46 Uhr in 1170 Wien (Dammstraße) (19 Kommentare).

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Mobbing für das Selbstwertgefühl

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Boshaftigkeit Hass Neid Selbstsucht Internet

Ich (m/23) möchte etwas beichten, das mich schon seit einiger Zeit belastet. Um ehrlich zu sein, mein Selbstwertgefühl ist nicht so gut, wie es sein sollte. Als Kind hatte ich nie das Gefühl, irgendwo dazuzugehören. Ich bin weder attraktiv, noch begabt, noch interessant. Alles, was ich anfasse, wird im besten Fall mittelmäßig. Während meiner Ausbildung habe ich zwei wunderbare Freunde gefunden, die mich in ihrer Clique integriert haben. Aber anstatt dankbar zu sein, beneide ich sie und freue mich heimlich über ihre Misserfolge. Und anstatt etwas dagegen zu unternehmen, projiziere ich meine Gefühle auf andere. Ich habe mir angewöhnt, Leute im Internet anonym fertigzumachen, was für mich bisher nie irgendwelche ernsthaften Folgen hatte. Ich suche mir bewusst junge Opfer aus, da ich aus eigenen Erfahrungen weiß, wie verwirrt und empfindlich man in der Pubertät sein kann. Ich dachte, ich würde mich dabei besser fühlen, aber so etwas macht fast süchtig. Es ist so, als würde man versuchen, den Durst mit Salzwasser zu löschen. Inzwischen bin ich immer boshafter, systematischer und hartnäckiger in meinen Beleidigungen geworden. Ich hatte Opfer, die ich über mehrere Monate im Visier hatte. Ich habe in ihren Blogs und Fotoalben jede Info ausgegraben und habe sie damit veralbert, bloßgestellt und schikaniert. Egal, wie oft ich geblockt werde, ich finde immer einen neuen Weg, diese Kinder zu belästigen. Am Ende finde ich das Ganze einfach nur unnötig, ich bin wirklich nicht stolz auf mein destruktives Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032605 vom 22.01.2014 um 21:07:15 Uhr (25 Kommentare).

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Angst vor schlechtem Karma

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Diebstahl Engherzigkeit Selbstsucht Geld München

Ich möchte beichten, dass ich um Weihnachten 2013 einen Geldbeutel gefunden und das Geld entnommen habe. Ich war in der Fußgängerzone und dort lag die Börse einfach auf dem Boden - da konnte ich nicht widerstehen. Insgesamt habe ich knapp 300 Euro entnommen, ehe ich die Börse wieder auf den Boden gelegt habe. Was ich damit gemacht habe? Die Geschenke für meine Familie wurden teurer und schöner. Und ich selbst habe mir auch etwas Cooles gegönnt. Vor ein paar Tagen wurde ich auf unangenehme Weise daran erinnert und deshalb bitte ich um Vergebung. Ich stand nämlich da und dachte, dass ich meine Geldbörse ebenfalls verloren hätte. Zum Glück hatte ich sie aber nur in einer anderen Hose gelassen und gewaschen. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00032604 vom 21.01.2014 um 04:22:53 Uhr in 80333 München (Marienplatz) (24 Kommentare).

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