Rabeneltern

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Zorn Hass Familie

Ich hasse meine Eltern abgrundtief. Warum? Ganz einfach, Sie haben mich nie lieben können und haben mir meine Kindheit zur schlimmsten Zeit meines Lebens gemacht. Niemals wurde ich in den Arm genommen, es gab nur Verbote und ständig bekam ich zu hören dass ich in mein Zimmer gehen und es aufräumen solle. Viel arbeiten musste ich in meiner Kindheit auch, es gab einen XXL-Garten, der immer gemäht wurde. Das gemähte Gras durfte ich dann trotz schweren Asthmas und Heuschnupfen zusammenrechen. Wie ein Diktator saß mein Vater dann auf dem Sessel auf der Terrasse und befahl von oben. Und erst wenn er genug hatte, durfte ich ins Haus zurück. Egal, ob ich aus dem letzten Loch pfiff. Ich habe immer gefragt, warum sie mich so behandeln, bis ich spitz bekam, dass ich nicht der gewünschte Sohn geworden bin, dies erklärte aber auch, warum ich Hammer und Säge zum Spielen bekam anstatt der gewünschten Puppe. Außerdem wurde an mir gespart, ich hatte die letzten Kleider und Schuhe - ich lief rum wie Lumpi, was mir sehr peinlich war. Alles, das ich mir wünschte, war, dass ich spürte und hörte, dass meine Eltern mich lieben. Eine schwere Zeit in der Jugend mit großen gesundheitlichen Einbußen, was sogar den Ausbildungsplatzverlust mit sich brachte, weil ich zu krank war. Ich tat alles, damit meine Eltern mir nur einmal sagten, dass sie mich lieben und stolz auf mich sind. Aber selbst eine hart erarbeitete Hausrenovierung von 20.000 Euro, die ich in ihr Haus steckte, brachte mich diesem Wunsch nicht näher.


Und heute - zwanzig Jahre später habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Nach langer Pause und gelegentlichem Telefonkontakt kam es nach der Hochzeit meiner Schwester zu einem späten Wiedersehen. Doch ich musste feststellen, dass sie mich immer noch nicht lieben und ihre Herzen kalt sind, deshalb brach ich den Kontakt ab. Es ging mir die ganze Zeit schlecht, weil ich doch noch hoffte, dass sie mir sagen, warum - das hatte ich als letzten Kontakt per E-Mail gefragt. Warum liebt ihr mich nicht? Was habe ich getan? Ich bekam keine Antwort. Kurioserweise setzt sich meine Mutter über das Internet für Kinder in Not ein, früher hat sie auch Sachspenden für besagten Verein gesammelt und Transporte zu diesen Waisen organisiert. Die fehlende Liebe hat mein ganzes Leben bestimmt. Sie hat aus mir einen Menschen gemacht, der ich eigentlich nicht sein wollte, denn jeden Tag begleitete mich die Frage, warum mich meine Eltern nicht lieben. Und jetzt? Ganz ehrlich. Sollen sie zur Hölle fahren. Sie haben mir so viel kaputtgemacht, es ist mir egal, ob sie in Not sind oder nicht. Ich hatte durch sie sehr oft und viel Not in meinem Leben, weil sie nicht da waren. Ich bitte um Entschuldigung, aber das musste mal raus. Ich hasse meine Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00032631 vom 27.01.2014 um 16:19:46 Uhr (20 Kommentare).

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Betrunken hinterm Steuer

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Waghalsigkeit Trunksucht Auto & Co. Obertrubach

Ich (m/19) habe gestern großen Mist gebaut. Folgendes ist passiert: Ich war mit ein paar Freunden in einer Kneipe und habe dort im Laufe des Abends vier halbe Bier getrunken. Ich war mit dem Auto da, welches ich in der Nähe der Kneipe geparkt hatte. Der Plan war aber, dass ich anschließend das Auto stehen lasse und es am nächsten Morgen hole. Als sich unsere Runde auflöste und jeder den Heimweg antrat, kam ich an meinem Auto vorbei. Wie ihr euch sicher denken könnt, bin ich dann jedoch nicht am Auto vorbeigegangen, sondern eingestiegen und gefahren. Ich wusste, dass auf der kurzen Strecke von rund einem Kilometer nicht kontrolliert wird und auch nahezu kein Verkehr ist. Ich fuhr die ganze Strecke sehr langsam und achtete auch auf möglichen Verkehr von hinten. Das soll es aber nicht rechtfertigen. Mir ist klar, dass meine Fahrtüchtigkeit nicht mehr gegeben war und jährlich viele Menschen wegen Alkohol am Steuer sterben. Normalerweise bin ich ein total sorgfältiger Fahrer, der nie Mist am Steuer baut. Deswegen schäme ich mich umso mehr und bin von mir selbst geschockt, denn ich hätte mir so etwas selbst nicht zugetraut. Zwar ist letztlich niemand zu Schaden gekommen, dennoch bereue ich es zutiefst und werde es auf keinen Fall nochmals machen.

Beichthaus.com Beichte #00032629 vom 26.01.2014 um 16:49:17 Uhr in Obertrubach (21 Kommentare).

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Stromschlag für den Fahrraddieb

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Boshaftigkeit Aggression Hass Diebstahl

Stromschlag für den Fahrraddieb
Ich lebe seit zwei Jahren in einem Randgebiet von Berlin, und leider wird hier deutlich mehr gestohlen als in meiner Heimatstadt in Bayern. Insbesondere Fahrräder werden sozusagen als Allgemeingut betrachtet und werden dann auch noch einfach irgendwo in einem Gewässer entsorgt. Die Berliner selbst scheinen das alles völlig normal zu sehen, ich rege mich darüber aber maßlos auf. Da mir schon zwei Fahrräder geklaut worden sind und die Berliner Polizei absolut überfordert ist, habe ich zur Selbstjustiz gegriffen. Ich habe mir ein gebrauchtes Fahrrad gekauft und dieses in meinen Vorgarten gut sichtbar platziert - unauffällig wurde dieses mit einem Stromkabel verbunden, wie man ihn auf Kuhweiden verwendet. Nun musste ich nur noch warten, es hat nicht einmal drei Tage gedauert, da war das Fahrrad am nächsten Morgen umgeschmissen und aufgrund von Fußspuren konnte ich sehen, dass wohl jemand über den Zaun geklettert ist. Ich beichte also, dass ich irgendwem einen schlimmen Stromschlag verpasst habe.

Beichthaus.com Beichte #00032624 vom 25.01.2014 um 17:15:26 Uhr (40 Kommentare).

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Verlorenes Geschwisterchen

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Selbstsucht Boshaftigkeit Falschheit Schwangerschaft Familie

Eigentlich war bis vor ein paar Wochen alles normal bei uns zu Hause. Ich (w/16) verstand mich gut mit meinen Eltern und auch meinen vier Jahre jüngeren Bruder habe ich ziemlich lieb, obwohl wir uns natürlich auch mal zoffen. Jetzt ist allerdings nichts mehr so wie vorher und das liegt daran, dass meine Mutter vor ein paar Tagen im fünften Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich muss zugeben, ich war geschockt, sauer und wütend, als meine Eltern uns vor knapp einem halben Jahr mitteilten, dass wir noch ein Geschwisterchen bekommen, was zwar nicht geplant, aber trotzdem herzlich willkommen war. Ich wollte nicht, dass meine Eltern sich in Zukunft mehr um ein Baby kümmern, als um mich und meinen Bruder, ich hatte vielleicht auch Angst, ihre Aufmerksamkeit und Liebe zu verlieren. Außerdem war ich immer so etwas wie ihre große Prinzessin und das sollte sich auf keinen Fall ändern.


Ich redete nicht mehr mit meinen Eltern, habe rebelliert und viele schlimme Dinge gesagt, aber eigentlich hatte ich wohl nur Angst. Mein Bruder war auch nicht begeistert von dem neuen Kind, nahm es aber stillschweigend hin und akzeptierte es. Meine Eltern gaben sich umso mehr Mühe um mich, aber ich habe mich immer mehr von ihnen abgewandt und ihnen absichtlich Kummer gemacht, sodass sich weiterhin alles um mich dreht - wenn auch im negativen Sinne. Vielleicht war der ganze Stress, den ich meinen Eltern gemacht habe zu viel für meine Mutter, ich kam nämlich vor ein paar Tagen spät nachmittags aus der Schule und da saß sie weinend im Wohnzimmer. Mein Vater sagte nur, dass sie eine Fehlgeburt hatte. Das Schlimme ist, dass ich mich wirklich gefreut habe, schließlich hatten sich mein Problem und auch alle Ängste damit wie von selbst erledigt. Auch jetzt bin ich sehr erleichtert, dass meine Eltern doch kein neues Baby bekommen. Sie sind traurig und haben eine Beerdigung organisiert, aber mich lässt das völlig kalt - was sie auch wissen und mir nicht mal übel nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00032622 vom 25.01.2014 um 03:48:26 Uhr (35 Kommentare).

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Die Hass-Mail der Ex

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Eifersucht Begehrlichkeit Engherzigkeit Ex

Ich (w/26) habe auf einer Weihnachtsfeier einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns von Anfang an super und stellten schnell fest, dass wir sehr viel gemeinsam haben. Als er mich am Ende der Feier nach meiner Nummer fragte, gab ich sie ihm. Getroffen haben wir uns dann erst drei Wochen später, weil wir beide über Weihnachten und Silvester viel zu tun hatten. Wir gingen also ein paar Mal miteinander aus und er beichtete, dass er mich zwar mag, aber ein Dilemma zu Hause hat - in Form seiner Ex-Freundin. Diese hatte kurz vor der Weihnachtsfeier mit ihm Schluss gemacht, wohnt aber noch bei ihm, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hat. Nun hat diese Dame es sich wohl doch anders überlegt und will ihn wieder zurück. Er zögert aber, weil sie ihn sehr verletzt hat und wohl auch vorher bereits fremdgegangen war. Ich willigte ein, dass wir es erst einmal locker angehen lassen und uns nur bei mir treffen, bis sie ausgezogen ist. Nun, wir verstehen uns immer noch sehr gut und stellten noch mehr Gemeinsamkeiten fest, auch was unsere Vorlieben im Bett betraf. Ich hatte natürlich kein schlechtes Gewissen, denn er ist ja offiziell Single und seine Ex-Freundin ist auch selbst daran schuld. Heute fand ich allerdings eine nicht sehr freundliche E-Mail von ihr, in der sie sich als seine Freundin titulierte und drohte, mir schlimme Dinge anzutun, sollte ich nicht sofort die Finger von ihrem Freund lassen. Eigentlich hatte ich vor, mich aus dieser ganzen Sache so weit wie möglich rauszuhalten. Schließlich kenne ich ja nur eine Seite der Geschichte. Aber irgendwie juckt es mir jetzt in den Fingern, mit dieser E-Mail etwas anzustellen. Vielleicht ausdrucken und an ihrem Arbeitsplatz öffentlich aushängen. Oder ihr antworten und dabei im Detail beschreiben, was ich mit ihrem Ex-Freund im Bett schon angestellt habe, da sie scheinbar recht prüde ist.

Beichthaus.com Beichte #00032618 vom 24.01.2014 um 23:03:20 Uhr (16 Kommentare).

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