Ungefragt in die Haare gefasst

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Ignoranz Schamlosigkeit Rache Gesellschaft

Ich (w) bin Afro-Amerikanerin. Ich bin vor fünf Jahren zum Studieren nach Deutschland gekommen und habe mich bisher gut eingelebt. Womit ich aber bis heute gar nicht klarkomme, sind Menschen, die mir ständig ungefragt an die Haare gehen. Was vor allem nicht nur unverschämt, sondern widerlich ist, wenn man bedenkt, dass manch einer es mit der Hygiene nicht so genau nimmt. Ich bitte die Menschen dann, es zu unterlassen, oft bringt es aber nichts. Denn es gibt immer irgendwelche Vollidioten, die mir trotzdem ungefragt in die Naturkrause fassen. Also musste ich handeln: Jedes Mal, wenn mir jemand in die Haare fasst, fasse ich ihr/ihm je nachdem ungefragt ins Gesicht, an den Po, an die Brüste oder in den Schritt. Dann frage ich sie, ob sie darauf stehen, unbefragt angefasst zu werden. Oft sind die dann so schockiert, dass sie mir höchstens mit einem Kopfschütteln antworten oder einfach weggehen.

Beichthaus.com Beichte #00037228 vom 15.12.2015 um 20:02:16 Uhr (29 Kommentare).

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Ich habe meine Welpen ausgesetzt!

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Rache Vandalismus Zorn Boshaftigkeit Tiere Schwelm

Vor drei Jahren fuhr ich am Ende des Jahres gerade von der Arbeit nach Hause und ergötzte mich dabei an meiner immer noch weihnachtlich aussehenden Umgebung. Dabei fiel mir ein Auto auf, vor dem eine Frau mit Karton stand und für mich wirkte es so, als wäre etwas Lebendiges in der Kiste. Da man ja immer wieder Horrorgeschichten hört, in denen "stolze" Tierbesitzer ihre Gefährten kurz nach den Feiertagen aussetzen, fuhr ich 200 Meter weiter und machte dort am Straßenrand halt. Keine zwei Minuten später fuhr besagtes Auto an mir vorbei und ich nutzte die Gelegenheit, um mir das Kennzeichen zu notieren. Dann drehte ich erstmal um und schaute an der Stelle nach, an der die gute Frau noch kurz zuvor stand. Tatsächlich stand nur wenige Meter entfernt dieser Karton und man hörte eine Art Jaulen! Im Karton waren zwei kleine Hundewelpen, die eigentlich noch viel zu jung waren, um sie vom Muttertier zu trennen, selbst unter normalen Umständen.


Zuerst fuhr ich die Kleinen in unser örtliches Tierheim, denn ich habe selbst schon einen Hund und ehrlich gesagt weder genug Geld noch Zeit für weitere Tiere. Danach rief ich wutentbrannt meinen besten Freund an, der bei der Polizei arbeitet und habe ihn gefragt, ob ich Anzeige erstatten kann. Er sagte mir, dass dies möglich sei, aber bei unserer Rechtslage wäre die Strafe wohl minimal - es würde in den meisten Fällen nur eine geringe Geldstrafe geben. Als ich das dann erst einmal verdaut hatte, habe ich ihn dazu überredet, mir ihre Adresse zu sagen, immerhin kannte ich ja ihr Nummernschild. Was soll man sagen? Nach langem Hin und Her, plus dem Versprechen, niemals jemandem zu verraten, dass ich die Daten von ihm habe, bekam ich ihre Adresse.


Am nächsten Abend fuhr ich zu dieser Person, wobei ich noch nicht den geringsten Schimmer hatte, was ich machen oder ihr sagen sollte. Letztendlich habe ich mit meinem Schlüssel den folgenden Satz an alle Seiten ihres Autos geritzt: "Ich habe meine Welpen ausgesetzt". Die Tat an sich tut mir leid, aber ich hatte einfach so eine Wut in mir! Denn selbst wenn man keine Zeit, Lust, oder das Geld hat, um für sein Tier zu sorgen, so kann man wenigstens so anständig sein und dieses im Tierheim abgeben. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00037213 vom 26.11.2015 um 08:30:53 Uhr in 58332 Schwelm (18 Kommentare).

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“Beichte

Tritt mir in den Arsch, ich bin ein Schwein!

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Engherzigkeit Rache Arbeit Chef

Mein Chef ist ein Menschenausbeuter und ein charakterloser, geldgieriger Sack. Versprechungen sind für ihn an der Tagesordnung und die Nichteinhaltung fast schon ein Vergnügen. Der Auszubildenden hat er an den Hintern getatscht, das konnte ich selbst beobachten. Ich (w/26) arbeite schon seit fünf Jahren für den Konzern und bin jetzt endlich schwanger geworden. Das heißt, ich sehe dem Ausscheiden entgegen, worüber ich unfassbar glücklich bin. Mein Büro ist in der Frankfurter Bürostadt im obersten Stock, direkt neben dem unseres Chefs. Er läuft mittags immer knapp einen Kilometer bis zum Restaurant. Unsere Garderobe für alle Mitarbeiter befindet sich ganz unten im Eingangsbereich neben den Fahrstühlen.


Gestern, als mal wieder grundlos Samstagsarbeit angesagt war, habe ich auf der hinteren Seite seines Mantels unbemerkt einen Aufkleber angebracht. Darauf stand der Satz: "Ich bin ein Schwein, tritt mir in den Arsch, ich habe es verdient." Seinen Mantel hängt er immer akkurat so hin, dass er komplett nur mit der Vorderseite zu sehen ist. Die Rückseite hat er auch gestern nicht angesehen, als er ihn zu seinem Mittagessensspaziergang angezogen hat. Ich habe jetzt noch Tränen in den Augen vor Lachen, denn von meinem Büro aus konnte ich sehen, wie er an Menschengruppen vorbeilief, die den dicken, fetten Aufkleber sehen konnten und die Köpfe zusammensteckten.


Einfach nur köstlich! Als er zurückkam, war der Aufkleber weg und er tat so, als ob nichts geschehen sei. Ich musste mir das Lachen verkneifen, als er bei mir am Büro vorbeiging. Auch andere Personen aus dem Unternehmen hatten den Aufkleber bemerkt. Das wird wohl am Montag Gesprächsthema Nr. 1 werden.

Beichthaus.com Beichte #00037210 vom 13.12.2015 um 13:05:53 Uhr (9 Kommentare).

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Wäsche bei 60 Grad

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Zorn Rache Engherzigkeit WG

Ich (w/19) wohne in einer WG und muss natürlich ab und zu meine Wäsche waschen. Dies wird mir aber zurzeit von meiner Mitbewohnerin erschwert. Denn sie wäscht zwar immer ihre Sachen, lässt sie aber ewig in der Waschmaschine. Dieses Wochenende ist es mal wieder so weit und ich muss echt meine Wäsche waschen. Sie wusste, dass ich waschen möchte, und hat trotzdem noch schnell eine Maschine gemacht und mich dann ganz freundlich gefragt, ob ich ihre Wäsche aufhängen könnte. Ich habe natürlich zugesagt. Ihr Zeug liegt also aktuell noch in der Maschine und sie ist übers Wochenende bei ihren Eltern. Ich habe diese Person generell so satt - auch wegen anderer Dinge - und bin froh, wenn ich in drei Wochen umziehe.


Zu meiner Beichte: Ich habe die Waschmaschine erneut angemacht, aber nicht auf 30 Grad, sondern auf 60 Grad. Ich hoffe irgendwie, dass etwas einläuft und sie sich fragt, ob die Waschmaschine spinnt oder Ähnliches. Aber zu was für einem Menschen bin ich dadurch geworden?! Ich habe die Maschine dann nach 15 Minuten gestoppt. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037166 vom 05.12.2015 um 20:28:19 Uhr (13 Kommentare).

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“Folge

Imbiss-Essen mit Nachgeschmack

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Rache Ekel Ernährung

Folgendes ist vor zwei Jahren im Sommer passiert: Mein Kollege und ich trafen uns zu der Zeit immer am Wochenende, um ein bisschen zu quatschen, auf einem Parkplatz mit unseren Autos. Es war schon Jahre vorher unsere Tradition gewesen, dass einer von uns, abwechselnd an dem jeweiligen Tag, vorher zu einer Imbissstube fährt und Essen und Trinken für uns beide mitbringt. An dem Sonntag war er mal wieder mit Essen mitbringen dran. Wir aßen beide jeweils eine Jägerwurst und Pommes mit Majo. Ich merkte so nach dem zweiten Bissen, dass mit der Soße irgendetwas nicht stimmte, da sie diesmal ganz anders schmeckte und roch als sonst, irgendwie säuerlich, halt ein ganz anderer Geschmack und Geruch als sonst.


Ich aß meinen Teller auf, so weit ist auch nichts Schlimmes passiert, mir wurde auch nicht übel oder so. Mir ging die Sache die nächsten Tage einfach nicht aus dem Kopf und ich hatte plötzlich eine Vermutung und wollte etwas ausprobieren. Ich fuhr zu der besagten Imbissstube und kaufte mir eine Jägerwurst, Pommes, Majo, wie am vergangenen Sonntag, aß sie bis auf einen kleinen Rest auf und pinkelte dann in die Soße und roch daran. Da war er wieder, dieser komische Geruch, genau wie am letzten Sonntag. Mir war plötzlich klar, dass mein Kollege in mein Essen reingepinkelt haben muss, um mich zu ärgern.


Das ließ ich natürlich nicht auf mir sitzen und schwor auf Rache. Einen Abend vorher, bevor wir uns wieder trafen, nahm ich ein kleines, verschließbares Fläschchen und onanierte hinein. Am anderen Tag haben wir uns dann wie immer getroffen und ich muss wohl hoffentlich keinem erklären, welche Flüssigkeit ich unter sein Essen gemischt habe - und er hat es noch nicht einmal gemerkt. PS: Nach der Aktion erfand ich immer wieder neue Ausreden, um mich nicht mehr mit ihm treffen zu müssen, bis schließlich der Kontakt zwischen uns abbrach.

Beichthaus.com Beichte #00037165 vom 05.12.2015 um 18:15:02 Uhr (11 Kommentare).

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