Bleiche in der Waschmaschine

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Diebstahl Rache Nachbarn

In unserem Haus wird ständig Waschmittel geklaut. Ich und andere sehen es nicht ein, die Waschmittelflaschen und -kartons ständig mit in die Wohnung zu schleppen. Mal etwas zu nehmen, wenn man vergessen hat, Waschmittel zu kaufen, wäre nicht schlimm, aber es nimmt überhand. Da es ganz schlimm wurde, seit eine bestimmte Familie eingezogen ist, gehen wir davon aus, dass die selbst gar kein Waschmittel kaufen. Daher haben wir anderen uns jetzt kurzgeschlossen und vorgestern Flaschen hingestellt, die mit Bleichmittel versehen wurden. Die, die wir selbst benutzen, nehmen wir immer wieder in die Wohnung mit. Heute war eine der Flaschen schon benutzt. Ich bin gespannt, ob bald jemand mit versautem Oberteil oder Jeans hier herumläuft. Aber selbst schuld, jeder kann sich schließlich Waschmittel leisten!

Beichthaus.com Beichte #00037151 vom 02.12.2015 um 18:26:50 Uhr (16 Kommentare).

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Strafe für hellhörige Nachbarn

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Hass Rache Zorn Maßlosigkeit Nachbarn

Da ich in eine neue Wohnung ziehe, möchte ich nun etwas beichten. Zur Vorgeschichte nur so viel: Meine ehemalige Nachbarin war extrem hellhörig und geräuschempfindlich, also nach 22:00 Uhr waren keine Gespräche in normaler Lautstärke möglich, geschweige denn Musik […]
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Beichthaus.com Beichte #00037147 vom 01.12.2015 um 23:51:08 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Pony-Tattoo meiner Schwester

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Falschheit

Ich (w/25) habe eine jüngere Schwester, die mir sehr ähnlich sieht. Man könnte uns fast für Zwillinge halten und so sehr, wie mich das ankotzt, findet sie das toll. Es fing vor ein paar Jahren an, als mal ein paar meiner Freundinnen zu ihr sagten, sie sähe mir ähnlich mit ihrer neuen Frisur. Seitdem war es für die kleine Nervensäge eine Art Sport, sich möglichst genauso zu stylen wie ich und mich nachzuäffen. Da ich als Studentin noch bei meiner Mutter lebe und meine Schwester auch, kann ich ihr auch nur schwer aus dem Weg gehen. Natürlich geht mir das ziemlich auf den Keks. Ich habe versucht, mit ihr darüber zu reden, aber sie nahm mich gar nicht für voll. Sie mag halt nur ganz zufällig alles, was ich mag.

Als ich mir gerade ein Piercing stechen lassen habe und sie dann kurze Zeit später dasselbe Ding an derselben Stelle hatte, kam mir eine Idee. Ich fing an zu äußern, ich hätte vor, mich tätowieren zu lassen. Meine Mutter fand das natürlich ganz furchtbar. Meine Schwester bekam Wind davon. Dann beklebte ich meinen Hals gut sichtbar mit einem Kindertattoo, so einem, das man nass macht, aufklebt und das nach einiger Zeit wieder abgeht. Das Motiv war ein Pony, sehr kitschig, da ja ein Kindertattoo. Es dauerte nicht lange, obwohl ich keine Ahnung habe, wie das kleine Miststück so schnell einen Termin bekommen hat und wie sie es bezahlt hat, aber sie kam tatsächlich mit exakt demselben Tattoo am Hals nach Hause.


Meine Mutter bekam einen Schreikrampf und meine Schwester die Krise, als mein Pony dann plötzlich wieder ab war. Damit habe ich sie hoffentlich ein für alle Mal von ihrem Nachmachertick geheilt. Ich möchte jedoch beichten, dass ich wissentlich meine Schwester zu einem Tattoo gebracht habe, das sie nicht so schnell wieder los wird und ihr wahrscheinlich viele Jobmöglichkeiten versaute.

Beichthaus.com Beichte #00037144 vom 01.12.2015 um 14:57:15 Uhr (29 Kommentare).

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Kaffee vom Hausmeister

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Rache Zorn Neid Arbeit

Ich (m/35) bin angestellte Putzkraft eines 15-stöckigen Bürogebäudes. Wenn ich tagtäglich durch die Abteilungen wische, bekomme ich immer den Eindruck, ich sei jemand Minderwertiges. Die anderen führen pseudowichtige Gespräche, tippen auf der Tastatur und dürfen sich wichtig fühlen. Ich hingegen bin der Typ, der den Dreck der Anzugträger wegwischt. Selbstverständlich sehe ich es ein, dass diese Menschen es durch bessere Bildung so weit gebracht haben, jedoch erwarte ich dann auf der Gegenseite etwas mehr Respekt. Scheinbar bin ich nur eine Witzfigur in deren Augen.


Manchmal höre ich Sachen wie "Scheiß drauf. Macht eh der Hausmeister sauber". Gerade dann werde ich sauer. Was mir auch missfällt, ist die Tatsache, dass sofort gegrinst wird, wenn ich reinkomme. Sicherlich ist ein üppiger Oberlippenbart in der Zeit von glatt rasierten Halbmännern fehl am Platz, aber das ist nun mal mein Geschmack. Nun zur Beichte: Da mich einige dort richtig ankotzen, mache ich mir den Spaß, einige Tassen Kaffee mit Abführtropfen zu versehen. Das geht nur dann, falls ich die Wichtigtuer in einem Moment der Unachtsamkeit erwische.


Es ist jedes Mal ein Spaß zu sehen, dass alle Mitarbeitertoiletten besetzt sind. Meiner Meinung nach haben die das verdient. Es ist nämlich nicht koscher, sich mit dem Hausmeister zu verscherzen. Ich putze doch schließlich deren Dreck! Manchmal erwische ich mich schon, Mitleid mit denen zu empfinden und bekomme dann auch ein schlechtes Gewissen. Weil ich mich aber durch die schmutzigen Toiletten quasi wieder selbst bestrafe, werde ich wieder aggressiver und muss paar Tage später noch einmal so etwas machen. Ein Teufelskreis.

Beichthaus.com Beichte #00037142 vom 30.11.2015 um 21:12:28 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Die lästernde Versagerin aus meiner Vergangenheit

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Rache Zorn Hochmut Vorurteile Schöppingen

Ich (w/28) habe mich während meiner Schul- und der anschließenden Ausbildungszeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich bin eher durch Fehlzeiten, Männergeschichten und durchzechten Nächten in den Köpfen meiner Mitschüler und Lehrer geblieben, als durch Fleiß oder gute Leistungen. Dennoch habe ich vor acht Jahren erfolgreich meine Ausbildung beendet, bin umgezogen und habe seitdem einen tollen Job, bin glücklich verheiratet und führe ein vorbildliches, ja schon nahezu langweiliges, Leben ohne größere Exzesse oder Ausschweifungen. Vor ein paar Monaten haben wir meine Eltern übers Wochenende besucht und ich bin mit meinen drei Nichten und Neffen (4,2 und 1 Jahre alt) am Sonntagmorgen Brötchen holen gegangen.


Ich war ungeschminkt, trug einen Jogginganzug und schob recht unmotiviert einen Croozer (diese übergroßen Fahrradanhänger, die man auch als Kinderwagen für zwei Kinder nutzen kann) vor mir her. Beim Bäcker angekommen stellte ich fest, dass eine ehemalige Klassenkameradin dort hinter der Theke stand und bediente, sie schien mich zu erkennen, erwiderte meinen Gruß aber nicht. Nachdem ich die Brötchen bezahlt und den Laden verlassen hatte, fiel meinem ältesten Neffen auf, dass er seinen Kuschelbären verloren hat, also mussten wir nochmal in die Bäckerei. Offensichtlich wurde mein Eintreten nicht bemerkt, sodass ich Zeuge einer recht unschönen Unterhaltung über mich wurde. Mein ungepflegtes Aussehen ließe auf Hartz-IV schließen, zwischen den Kindern wäre kaum Zeit vergangen, wahrscheinlich alle von unterschiedlichen Männern, aber das alles hätte sich ja damals schon abgezeichnet.


Ich habe mir das Kuscheltier geschnappt, deutlich noch einen schönen Sonntag gewünscht und bin von dannen gezogen. Irgendwie hat mich diese Unterhaltung schon sehr getroffen, weil ich aus meinen "Jugendsünden" gelernt habe und mein Leben schon vor acht Jahren komplett umgekrempelt habe. Letzte Woche hat mein Arbeitgeber inseriert, weil wir neue Mitarbeiter im sozialen/integrativen Bereich einstellen wollen und unter den Bewerbungen, die eingegangen sind, war auch eine von eben dieser ehemaligen Klassenkameradin. Ihrem Lebenslauf konnte ich entnehmen, dass sie ihre Ausbildung damals abgebrochen und sich danach mit Nebenjobs über Wasser gehalten hat.


Nun obliegen Vorstellungsgespräche meiner Verantwortung, da ich eben dieses Team leite und ich habe sie eingeladen. Offensichtlich war ihr mein neuer Nachname nicht geläufig, denn nachdem wir den Raum betraten, in dem sie wartete, konnte ich tatsächlich Zeuge einer allerfeinsten Gesichtskirmes werden. Trotz meiner Freundlichkeit schien sie nicht zu entspannen, ich ging die regulären Punkte mit ihr durch und ließ mir noch ein paar Unstimmigkeiten im Lebenslauf erklären. Zur besseren Einschätzung der Bewerber hatten wir einige Fallbeispiele vorbereitet, um die Sozialkompetenzen grob einschätzen zu können. Ihr Fallbeispiel beinhaltete einen unserer wichtigsten Grundsätze, nämlich das alle Menschen gleichwertig sind, unabhängig von Sozialstatus, Religionszugehörigkeit und Herkunft.


Ich ließ sie eine geschlagene Viertelstunde über das Thema schwadronieren und hoffte, dass ihr von selbst ein Licht aufgehen würde. Tat es aber nicht. So sah ich mich gezwungen, sie süffisant darauf hinzuweisen, dass ich mich bei ihr melden werde, wenn ich Zeit zwischen all den Kindern und den Hartz-IV-Anträgen finden würde. Meine Kollegin war irritiert, aber das Stottern und rote Gesicht meiner ehemaligen Klassenkameradin war einfach göttlich. Ich beichte hiermit, dass ich meine Position für einen persönlichen Rachefeldzug ausgenutzt, meine Klassenkameradin blamiert und ihre Zeit verschwendet habe und mich noch stundenlang mit meiner Kollegin kaputtgelacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00037111 vom 25.11.2015 um 17:06:18 Uhr in 48624 Schöppingen (16 Kommentare).

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