Nie wieder Zickenalarm

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Vorurteile Ungerechtigkeit Arbeit Bonn

Ich arbeite in dem Familienunternehmen meiner Eltern. In unserem Büro arbeiten 12 Leute und für die Neueinstellungen bin ich verantwortlich, obwohl dies bei dieser Größenordnung nicht allzu oft vorkommt. Ich stelle bevorzugt dicke Menschen ein. Das klingt jetzt ziemlich paradox, da doch eigentlich überall immer das Gegenteil der Fall ist. Aber die "Völligen" sind einfach konzentrierter, lassen sich nicht von jedem Püppchen-Schnick-Schnack ablenken, sind zuverlässig und das Arbeitsklima ist einfach nur klasse. Und wenn man mit den Kollegen zum Mittagstisch geht, muss man sich auch nicht immer die "Ich esse heute nur einen Salat"-Leier an anhören. Es ist einfach herrlich! Ich beichte also, dass ich hübsche Sachbearbeiterinnen bzw. sportliche Sachbearbeiter diskriminiere und nicht einstelle, selbst wenn sie etwas besser qualifiziert sind. Ich habe einmal die Erfahrung gemacht eine Dame nach Aussehen einzustellen und dann war jeden Tag Zickenalarm angesagt. Einmal und niemals wieder!

Beichthaus.com Beichte #00030228 vom 30.08.2012 um 09:28:04 Uhr in Bonn (Tannenbusch) (31 Kommentare).

Gebeichtet von Oldbill
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Aufgewacht im Dschungel

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Last Night Wuppertal

Aufgewacht im Dschungel
Ich (m/26) habe vor einigen Jahren aus einer Mischung von Alkohol und sexueller Frustration heraus, ein Kunstwerk vollbracht auf das ich bis heute, mit Abscheu und Freude zugleich, zurückblicke. Der Vorfall ereignete sich vor einigen Jahren an Halloween. Da ich den ganzen Tag arbeiten und deshalb ziemlich ausgelaugt war, entschied ich mich zwar Abends mit einigen Freunden wegzugehen, jedoch auf Alkohol zu verzichten und mit dem Auto zum Club zu fahren. Aus diesem Grund entschied ich mich auch, in dieser relativ kalten und sehr regnerischen Nacht, auf eine wasserfeste Jacke zu verzichten und in keiner weise regentaugliches Schuhwerk zu tragen, da ich ja später nicht mehr umständlich nach Hause laufen musste, wie ich in meiner Naivität glaubte.

Kaum eine halbe Stunde im Club sprach mich ein, zu diesem Zeitpunkt schon recht betrunkenes, aber durchaus hübsches Mädel, an. Spontan entschied ich mich meine Grundsätze von "keinen Alkohol heute Abend" über Bord zu werfen und mich einige Zeit mit dem Mädel zu vergnügen. Wir tranken, knutschten, tranken, knutschten und tranken noch mehr. Bis sie mich auf einmal fragte, ob ich nicht noch mit zu ihr kommen wolle. Ich, der zwar schon gut voll war, jedoch schon seit einigen Drinks an der sexuellen Brauchbarkeit meiner Bekannschaft zweifelte, und deshalb eher abgeneigt war, warf wieder einmal meine Bedenken über Bord und stieg mit ihr in ein Taxi. Mit einem starken Lallen und fast schon allerletzter Energie gab sie dem grinsenden Taxifahrer ihre Adresse durch. Bei besagter Adresse stellte sich jedoch heraus, dass es die falsche war, denn meine Bekanntschaft war, wie sich dann herausstellte, einige Tage zuvor umgezogen. Im Suffkopf hatte sie nicht daran gedacht. Wir sind dann durch die halbe Stadt zu ihrer neuen Wohnung gefahren. Ich möchte noch festhalten, dass mich der Abend bzw. die Getränke schon knapp 40 Euro gekostet haben und die Taxifahrt noch einmal 30 Euro. Sie war schon lange pleite!

Angekommen in ihrer neuen Wohnung, die in der 3. Etage war, und ich erinnere daran, dass das Mädel nicht mehr richtig laufen konnte und mehr oder weniger im Koma lag, bot sich mir ein trostloser Anblick. Es war noch kaum was ausgepackt, jedoch war die Wohnung gerade frisch renoviert. Rauhfaser weiß, so wie ihr circa 20 qm großes Schlafzimmer, in dem nur ein Bett stand und ein unaufgebauter Schrank. Schon als wir unten aus dem Taxi ausstiegen wusste ich, dass dieser Abend kein Happy End im Bett nehmen würde. Im Bett liegend und sie aus dem letzten Loch pfeifend, küssten wir uns noch circa eine Minute, bis sie einschlief. Zu diesem Zeitpunkt war es 3 Uhr und ich war hellwach, da ich nur Wodka-Red Bulls zuvor konsumiert hatte. Da saß ich nun und wollte eigentlich gehen, als ich bemerkte, dass es draußen aus allen Kübeln goss und ich in meinem Outfit keinen Schritt nach draußen wagen konnte, ohne mir eine Lungenentzündung einzufangen. Außerdem war ich mir sicher, dass in dieser Ecke der Stadt zu dieser Zeit kein Bus mehr fuhr. In meinem Portemonnaie war absolute Ebbe, so dass ich auch kein Taxi nehmen konnte. Zumal ich schon sehr angefressen war, überhaupt 70 Euro insgesamt ausgegeben zu haben für einen One Night Stand, der keiner werden sollte. Ziemlich frustriert machte ich mich dann in der Wohnung auf Spurensuche, mit dem Ziel, Zeit totzuschlagen, um dann gegen 6 Uhr, wenn die Busse wieder fuhren, aufzubrechen. So öffnete ich so ziemlich jede Umzugskiste und es stellte sich heraus, dass das betrunkene Mädel anscheinend Kunststudentin war und nebenbei noch einen Faible für Afrika Deko hatte. Jedenfalls hatte sie hunderte verschiedener Farbtöpfe, sowie noch Abtönfarbe in allen Variationen. Anscheinend sollte die Wohnung nach der Renovierung noch "akzentuiert" werden, wie es ein Raumausstatter sagen würde. Die Akzentuierung übernahm ich dann kurzerhand!

Zu meiner Beichte: Ich möchte beichten, dass ich aus sexueller Frustration und Rachegelüsten, das Mädel splitterfasernackt ausgezogen habe und sie mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln wie einen Tiger, also orange, weiß, schwarz von oben bis unten angemalt habe. Ich habe sie sogar trocken lassen und sie dann gewendet. Das Ganze hat circa eine Stunde gedauert. Da sie von alledem nichts mitbekam, entschloss ich mich, noch einen Schritt weiter zu gehen, da mir noch Zeit blieb und auch ihr frisch renoviertes und weiß gestrichenes Schlafzimmer gemäß ihres Afrika-Faibles zu verschönern. Ich zog mich bis auf die Boxershorts aus, da ich meine Klamotten nicht versauen wollte, suchte mir an Farben alles zusammen, was sie so als Kunststudentin und im Zuge der Renovierung da hatte und zauberte im gesamten Zimmer, bis auf eine Wand, einen wunderschönen Jungle hin. Ich muss dazu sagen, dass ich mich künstlerisch eher für behindert halte. Der Anblick, der sich mir bot war jedoch atemberaubend. Ich war so in Fahrt, dass fast kein Flecken mehr weiß blieb und der nackte Tiger im Bett vor dem Dschungel-Panorama war einfach nur unglaublich. Die Aktion dauerte 4 Stunden und gegen 8.30 Uhr fuhr ich dann nach Hause. Es tut mir auf der einen Seite unglaublich Leid, denn ich glaube ich habe nicht nur die teuren Öl- und Acrylfarben restlos leer gemacht und ein absolutes Massaker angerichtet, sondern ich habe mir dann auch noch für ein Frühstück 20 Euro geklaut, die ich beim gehen in der Küche in einer Dose fand, weil ich etwas essbares gesucht habe. Auf der anderen Seite, denke ich immer noch daran zurück und muss jedes mal lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030202 vom 24.08.2012 um 17:10:27 Uhr in Wuppertal (71 Kommentare).

Gebeichtet von Colazz
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“Beichte

Praktikum Abzocke

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Chef

Vor 3 Jahren wurde ich nach dem Ende der Ausbildung arbeitslos. Obwohl ich eine gute Prüfung ablieferte und auch ein sehr gutes Arbeitszeugnis bekommen habe, habe ich keinen Job gefunden. Ich habe etwa 50 Bewerbungen verschickt und wurde 4 mal eingeladen und auch dann nur Absagen. Nach 6 Monaten war ich sehr frustriert und habe mich schon nach Umschulungen umgesehen, als ein Betrieb mir ein Praktikum anbot. Mit einer Übernahme falls das Praktikum erfolgreich verlaufen würde.
Leider merkte ich recht schnell, dass ich im Betrieb nur ausgenutzt wurde. Jeden Tag 10 Stunden schuften und bei jeder Pause, die ich machte, wurde ich dumm angeguckt. Und am schlimmsten: Über das Internet erfuhr ich, dass ich mir keine Hoffnung machen brauche übernommen zu werden. Zum Glück gibt es Seiten auf denen man seinen Arbeitgeber bewerten konnte und dort haben schon viele Opfer von der Masche berichtet.
So bin ich zum Chef und wollte das Praktikum abbrechen, worauf er einen Wutanfall bekam und mich auch noch erpressen wollte. Er drohte mich beim Arbeitsamt als faulen und unbequemen Arbeitnehmer zu melden, damit ich eine Sperre bzw. Kürzung bekomme. So bin ich zähneknirschend geblieben und habe das Praktikum beendet, natürlich ohne Übernahme. An meinem letzten Tag musste ich auch noch meinen Nachfolgepraktikanten einarbeiten, dem das selbe Schicksal blühte.
Heute bin ich seit 2 Jahren in einer netten Firma untergekommen und durch Zufall erfuhr ich, dass wir ein Geschäft mit besagter Firma planten. Ich habe beim Chef interveniert und ihm davon erzählt und das Geschäft wurde zu meiner Überraschung nicht abgeschlossen. Zu meiner Genugtuung habe ich noch bei der Firma im Namen meines Chefs angerufen und dem Erpresser-Chef vom Praktikum gesagt, dass nach Recherche im Internet aufgrund ihres schlechten Images kein Bedarf besteht die Geschäftsbeziehung aufrecht zu erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030187 vom 20.08.2012 um 13:14:30 Uhr (16 Kommentare).

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Schöne Grüße von ...

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Hass Boshaftigkeit Arbeit Hohenstein-Ernstthal

Ich bin Geschäftsführer meines eigenen Unternehmens, welches ich nach dem Studium aufgebaut habe. Lange Zeit habe ich die Personalabteilung mitgeführt, um einen möglichst engen Kontakt zu meinen Mitarbeitern zu halten. Obwohl ich immer noch davon überzeugt bin, dass dies dem Betrieb sehr gut tut, konnte ich mich irgendwann nur noch auf die Geschäftsführung konzentrieren. In dieser Zeit sind mir bei Vorstellungsgesprächen nicht selten die Nachbarskinder, Kinder von Bekannten, Kinder von Bekannten von Bekannten usw. meiner alten Schulkollegen gegenüber gesessen. Diesen wurde wohl eingetrichtert, dass sie aufgrund der guten Bekanntschaft einen Freifahrtsschein hätten. Jedenfalls kam es häufig vor, dass man mir direkt nach der Begrüßung ganz liebe Grüße von Papa, einen freundlichen Gruß von K. oder herzlichste Grüße von P. bestellt hat. Einige Male - wahrscheinlich bei den Kindern der Bekannten der Bekannten - hat man den Namen des Grüßenden sogar falsch ausgesprochen.


Selbst wenn ich mit diesen Leuten ein gutes freundschaftliches Verhältnis führen würde, fände ich diese Grüße eher lächerlich als freundlich, da man sich wahrscheinlich oft genug sieht und grüßt und somit auch die Kinder kennt, würde es aber freundlich aufnehmen. Die meisten dieser Bekannten sind jedoch Leute, die einen auf der Straße mit den Hintern nicht angucken oder beim Bäcker ganz konzentriert an einem vorbei schauen. Man könnte meinen, ja, grüß doch selber mal! Das tue ich immer, werde aber selbst dann noch ganz erschrocken angeschaut. Ich muss beichten, dass ich diesen Kindern während des Vorstellungsgespräches ungefähr diese Beichte erklärt habe und warum ich die Grüßerei wahnsinnig bescheuert finde. Einige haben es verstanden, andere waren anschließend jedoch etwas erschrocken, warum es nicht so läuft, wie Papa gesagt hat und haben somit im Gespräch nicht einen vollständigen Satz herausgebracht.

Beichthaus.com Beichte #00030147 vom 06.08.2012 um 13:23:36 Uhr in Hohenstein-Ernstthal (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstbeherrschung adé

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Begehrlichkeit Wollust Morallosigkeit Nachbarn

Ich (m/27) habe gestern mit meiner 15-jährigen Nachbarin geschlafen. Ich weiß, das klingt erstmal verwerflich. Ich hätte auch nicht gedacht, mal in so eine Lage zu kommen, aber dann ist es halt passiert. Ich kenne das Mädchen schon seit 7-8 Jahren und durfte dem Prozess ihrer körperlichen Reifung von einem kleinen blonden Balg zu einem durchaus stattlichen und wohl geformten Teenager quasi aus nächster Nähe beiwohnen. Seit sie vor einigen Jahren in die Pubertät gekommen ist, hat sie immerfort mit mir geflirtet, das kleine Luder. Muss wohl in gewissem Rahmen normal sein, in dem Lebensabschnitt auf Männer zu stehen, deren Alter das eigene in unsittlichem Maße überschreitet. Anfangs habe ich nichts drauf gegeben, aber als sie dann um Brust und Po zunehmend üppiger wurde und sich auch ihr Gesicht in das einer jungen Frau verwandelte, bröckelte meine Entschlossenheit. Sie flirtete währenddessen immer unverhohlen weiter und offenbarte mir eines schönen Sommertags sogar mal bei einem dieser Gartenzaungespräche, dass sie sich von gleichaltrigen Jungs irgendwie nicht angezogen fühle. Stattdessen stünde sie mehr auf Männer meines Kalibers. Und wie sie das sagte, konnte ich das Verlangen in ihren Augen lesen. Von diesem Tag an hielt ich es noch circa anderthalb Jahre lang durch, hauptsächlich weil ich zu der Zeit selbst gerade in einer Beziehung war. Aber meine auferlegte Askese wurde immer schwieriger. Ich redete mir etliche tausend Male ein, dass ein solcher Verkehr einfach nicht in Ordnung sei, dass ich ihr lieber mal ordentlich ins Gewissen reden und mich selbst auf meine gleichaltrigen Bekanntschaften konzentrieren sollte. Die Abscheu vor mir selbst, solche verbotenen Gedanken überhaupt zu haben, war gigantisch, allein es half alles nichts. Als ich gestern von einer mehrwöchigen Betriebsreise zurück kam, sah ich sie im nachbarlichen Garten. Sie stand dort mit einem Jungen ihres Alters und für einen Augenblick dachte ich, dass damit das ganze Thema vom Tisch wäre. Aber dann traf mich ihr Blick und diesmal war darin mehr Verlangen denn je zuvor. Ich glaube, es war dieser Moment, der bei mir alle Dämme brechen ließ. Ich war entwaffnet, meine Selbstbeherrschung am Ende. Als sie gestern Abend an meiner Tür klingelte, war ich bereits nicht mehr in der Lage, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Ich bat sie herein und als hätten wir schon vor langer Zeit diese Abmachung getroffen, zogen wir uns gleich aus und es ging sofort zur Sache. Sie war keine Jungfrau mehr, wie ich merkte, und in sexueller Hinsicht durchaus als hemmungslos zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist sie wohl rein alterstechnisch noch fast ein Kind, wenn sie dafür auch unerhört reif scheint. Wir einigten uns, niemandem etwas zu erzählen und die Sache im Stillen weiter zu betreiben. Ich dachte dabei an vielleicht ein paar Mal im Monat, die Gefahr ist ja doch recht hoch, aber heute Morgen stand Madame schon wieder vor meiner Tür und kündigte sich für heute Abend an. Ich vertröstete sie, ich muss jetzt erst mal nachdenken. Und beichten, beichten ist ganz wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00030026 vom 02.06.2012 um 23:10:10 Uhr (87 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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