Rattengift im Tee

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Gewalt Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w/39) wurde in eine Familie geboren, in der ich von vornherein nicht erwünscht war, dies spiegelt auch die Aussage von meiner Mutter wieder, die mir mit 12 Jahren wortwörtlich ins Gesicht sagte: "Du warst nicht erwünscht, ich hätte dich am Liebsten in der Badewanne ersäuft". Ich weiß, dass es schon im Kindergarten anfing, ich bekam meinen kleinen Hintern verhauen, weil ich meinen Teddy habe fallen lassen. Aber so ging es mein ganzes Leben lang weiter. Ich wurde missachtet, missbraucht und wurde regelmäßig ausgelacht. Wenn ich in der Grundschule ein Wort falsch vorlas, bekam ich eine Kopfnuss, als ich an den Fingernägeln kaute, überlegte man sich auch etwas. Ich wurde gezwungen die abgeschnittenen Fußnägel der ganzen Familie zu essen - eine riesige Menge. Und wenn Gäste kamen, musste ich mein Kinderzimmer räumen und im Bett der Eltern schlafen. Dabei missbrauchte mein Vater mich, ohne es zu wissen - seine Finger drangen in mich ein, als er schlief. Aber nun zu meiner Beichte: Ich habe versucht, meine Mutter und meinen Vater umzubringen. Ich hatte mit 12 Jahren im Keller ein Paket mit Rattengift gefunden, das nahm ich heimlich mit hoch und mischte ein bisschen in die Kanne voll Tee. Es war nicht viel, vielleicht ein kleiner Teelöffel voll. Ich wusste, dass mein Bruder und ich keinen Tee trinken, aber meine Eltern. Naja und dann beobachtete ich meine Eltern. Sie hatten Magenprobleme und Erbrechen. Sie sind dann auch zum Arzt. Was ich weiß, denn meine Eltern leben schließlich noch und mein Versuch sie umzubringen scheiterte. Ich bereue meine Tat zutiefst, nur ungeschehen kann ich sie auch nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00033206 vom 05.05.2014 um 15:14:43 Uhr (27 Kommentare).

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Distanz zum Stammhalter

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Verzweiflung Selbstsucht Engherzigkeit Familie Kinder

Ich bin wahrscheinlich gerade dabei, meine Ehe aufs Spiel zu setzen und meine Familie zu verlieren. Für Außenstehende ist mein momentanes Verhalten sicher nicht nachvollziehbar, was ich auch verstehe, aber ich kann mit niemandem über meine Gefühle sprechen. Ich habe bereits zwei wunderbare Töchter, die ich sehr liebe, genauso wie meine Frau. Bis dahin war alles perfekt. Wir hatten eigentlich mit der Kinderplanung abgeschlossen, aber dann wurde meine Frau wieder schwanger. Ich war ziemlich geschockt und musste mich erst damit arrangieren, noch einmal Vater zu werden, allerdings hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon von meiner Frau zurückgezogen, bin immer länger auf der Arbeit geblieben und habe meine Frau die ganze Schwangerschaft über mehr oder weniger alleine gelassen. Als dann feststand, dass wir einen Sohn bekommen, erwarteten instinktiv alle in meinem Umfeld, dass ich mich über einen Stammhalter doch freuen sollte. In Wirklichkeit war mir dieses Kind so egal, dass es mir Angst machte. Auf meine Töchter hatte ich mich damals wahnsinnig gefreut und bei meinem ungeborenen Sohn verhielt ich mich wie das letzte Arschloch.


Ich hatte noch die Hoffnung, dass es besser werden würde, sobald er auf der Welt wäre, aber ich lehnte ihn sogar noch mehr ab, konnte nichts fühlen, wenn er in meinen Armen lag, und empfand nur eine unendliche Wut auf dieses eigentlich unschuldige Kind. Mittlerweile ist er zwei Monate alt und ich habe keinerlei Bezug zu meinem Sohn entwickeln können, ich ziehe mich fast vollständig von meiner Familie zurück, und wenn ich ehrlich bin, keimt jedes Mal in mir die Eifersucht auf, sobald meine Frau sich um unseren Sohn kümmert oder ihn stillt. Sie hingegen glaubt fatalerweise, ich hätte eine Geliebte und droht mit Scheidung, wenn ich mein Verhalten nicht endlich ändere. Ich denke jeden verdammten Tag darüber nach, dass es so wirklich nicht weitergehen kann, aber ich denke inzwischen, ich bin nicht in der Lage, meinen Sohn zu lieben, was mich schwer belastet. Denn der Kleine kann nichts dafür und kein Kind hat es verdient, von einem Elternteil dermaßen abgelehnt zu werden. Ich wüsste gerne, was eigentlich mit mir los ist, denn meine Familie ist mir das Wichtigste auf der Welt. Ich verhalte mich wie das größte Arschloch und bin trotzdem innerlich verzweifelt. Was soll ich nur machen?

Beichthaus.com Beichte #00033200 vom 04.05.2014 um 18:25:56 Uhr (18 Kommentare).

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Der homosexuelle Peiniger

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Diebstahl Verzweiflung Waghalsigkeit Engherzigkeit Studentenleben

Ich bin schwul. Und das ist auch in Ordnung, ich bin glücklich und mein Freund ist ein wunderbarer Mensch. Meine Familie akzeptiert es und ich bin total glücklich. Das Problem war nur, dass ich mich mit 15 oder 16 Jahren geoutet habe - und ihr wisst ja, wie Kinder so sind. Ich hatte eine schwere Zeit, in der Schule bin ich gemobbt worden, teilweise sogar von den Lehrern. Ich wechselte zwei Mal die Schule und war beim Psychologen. Inzwischen bin ich 22 und studiere - ich bin relativ gut und ein Liebling der Dozenten. In meiner Studiengruppe, mit der ich sehr oft zu tun habe, ist ein Mitstudent, der mich damals richtig fertiggemacht hat. Er war quasi mein Hauptpeiniger. Aber wie das Schicksal so spielt, hat er mich nicht erkannt, da ich mich sehr verändert habe. Ich wollte ihn eigentlich ignorieren und damit leben, also einfach über der Sache stehen. Aber dann hat er sich als schwul geoutet. Ich dachte, ich sterbe! Ich wollte ihn einfach nur noch leiden sehen, so viel Hass habe ich empfunden. Neulich haben wir dann eine sehr wichtige Klausur geschrieben und danach war ich noch bei einem Professor, für den ich manchmal ein paar Kleinigkeiten erledige. Und wie es der Zufall wollte, lagen auch die Klausuren in dem Büro. Es war eine reine Kurzschluss-Reaktion. Ich habe die Arbeit meines Peinigers einfach mitgenommen und sie zu Hause sorgfältig zerrissen und dann weggeschmissen. Ich weiß nicht, was jetzt mit ihm wird und ob er Probleme bekommt. Es tut mir wirklich leid! Eigentlich wollte ich darüber stehen, aber ich war zu schwach.

Beichthaus.com Beichte #00033198 vom 04.05.2014 um 03:44:41 Uhr (26 Kommentare).

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Brisantes Video auf dem iPhone

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Diebstahl Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Letztes Jahr im Sommer war ich unterwegs zu meinem Freund und trug einen sehr kurzen Rock. Ich fahre immer mit dem Zug zu meinem Freund, und wie auch an diesem Tag suche ich mir dann ein ruhiges Plätzchen, um entspannt die Fahrt zu genießen. Jedoch war an diesem hitzigen Tag kein einsames Plätzchen für mich frei und ich musste mich in dem eh schon stinkenden und überfüllten Zug auf einen Vierer-Platz setzen. Neben mir saß eine alte Dame, die mich von der Seite andauernd musterte - scheinbar war ihr mein Rock zu kurz. Allerdings saßen mir gegenüber zwei minderjährige, pubertierende Heimscheißer, die mir die ganze Fahrt über auf die Beine starrten. Nach ungefähr zehn Minuten nahm einer der Beiden dann sein iPhone raus und die beiden kicherten wie doof, ehe sie es mit der Kameraseite genau in meine Richtung hielten. Ich bin natürlich nicht dumm, aber trotzdem ließ ich sie ihr Spielchen eine Weile treiben. Nach fünf weiteren Minuten riss ich mir dann meine Kopfhörer aus den Ohren, schlug ihnen das Handy aus der Hand und machte sie zur Schnecke. Dann hörte ich die Durchsage, die meine Haltestelle ankündigte und schnappte mir kurzerhand das Smartphone, erklärte den Jungs, dass es nun mir gehört, und stieg einfach aus. Sie trauten sich nicht, mit etwas entgegenzusetzen und inzwischen habe ich das Teil längst unter der Hand verkauft und habe mir davon ein Fahrrad gegönnt.

Beichthaus.com Beichte #00033197 vom 04.05.2014 um 01:54:43 Uhr (44 Kommentare).

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Die Nacht vor der Beerdigung

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Neugier Fremdgehen Trunksucht

Ich (w) bin seit fast einem Jahr glücklich mit meinem Freund zusammen. Am Anfang unserer Beziehung ist mein Onkel an Krebs verstorben. Wir sind dann mit meiner Familie am Wochenende zur Beerdigung gefahren. Meine Cousine wohnt knapp 500 Kilometer von uns entfernt und wir kamen einen Tag vor der Beerdigung an, an diesem Abend haben wir noch etwas mit ihr getrunken. Wir haben uns super verstanden, obwohl wir uns bestimmt schon seit acht Jahren nicht mehr gesehen hatten. Als wir dann mitten in der Nacht zu ihr nach Hause kamen, mussten wir zusammen in einem Bett schlafen. Wir haben noch geredet und konnten beide nicht einschlafen. Dann sagte sie mir, dass sie gerne mal etwas mit einer Frau hätte, sich aber nicht traut - ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch Lust, also legte ich mich auf sie und begann sie zu küssen, nach kurzer Zeit landete meine Hand zwischen ihren Beinen, und irgendwann beglückte ich sie mit meiner Zunge. Als sie fertig war, machte sie das Gleiche auch bei mir. Und obwohl ich mir nie vorgestellt hätte, etwas mit einer Frau zu haben, war es sehr schön. Trotzdem stehe ich auf Männer, ich weiß nicht, was zu dem Zeitpunkt mit mir los war. Aber irgendwie empfinde ich das nicht als fremdgehen, oder doch? Ich traue mich nicht, darüber mit meinem Freund zu sprechen.

Beichthaus.com Beichte #00033192 vom 03.05.2014 um 19:29:32 Uhr (14 Kommentare).

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