Der letzte Wunsch meines Opas

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Hass Morallosigkeit Zorn Tod Familie

Ich beichte, dass ich gegen christliche Werte verstoße, da ich die eine Seite meiner Familie seit dem Tod meines Opas zutiefst verachte, weil sie noch nicht einmal Blumen ans Grab gestellt hat und sich auch in den letzten vier Jahren nie an der Pflege beteiligt hat. […]
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Beichthaus.com Beichte #00033656 vom 25.07.2014 um 08:28:14 Uhr (12 Kommentare).

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Durch Inkompetenz zu Tode gepflegt

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Aggression Dummheit Zorn 50+ Arbeit Berlin

Ich muss heute mal etwas loswerden, sonst kommt mir die Galle hoch. Manche Menschen sind so striegeldumm, da krempeln sich mir die Zehennägel hoch. Da ich in einer Apotheke arbeite, habe ich auch immer wieder mit Altenheimen und - naja, ich nenne es mal so - deren Personal dort zu tun. Wo die werten Damen und Herren zusammengecastet werden, weiß ich nicht, aber ich tippe mal auf eine osteuropäische Sonderschule für gescheiterte Existenzen. Jedenfalls ist es so, dass, egal welche Institution gerade am Start ist, meines Erachtens in diesen Häusern das absolute Chaos herrscht. Da rufen dann die selbsternannten Pfleger an, um zu monieren, dass wir die gesamten Medikamente nicht ausgeliefert haben, oder dass dieses oder jenes noch fehlt. Da wir aber so schlau sind, und uns bei Empfang alles von diesen Analphabeten quittieren zu lassen, stellt sich immer recht schnell heraus: Von uns korrekt geliefert, vom Pflegepersonal treffsicher dem falschen Patienten zugeordnet und im besten Fall auch schon verabreicht. Sauber! Mit mehr als riesigen Etiketten und fettgedruckter Schrift können wir die Arzneimittel auch nicht mehr versehen. Heute war dann mal wieder so ein ganz persönliches Wochenhighlight von mir:


Die Pflegedienstleitung ruft an und heult mir erst einmal gefühlte zwanzig Minuten einen vor, dass der medizinische Dienst da war, und ein Prüfprotokoll für ein Inhalationsgerät fehlen würde. Ich guckte bei besagter Patientin in die Kartei. Jawohl. Geliefert: Anfang 2011. Nur zu Erinnerung wir haben jetzt 2014! Das heißt, das Inhalationsgerät, welches von der Heimbewohnerin täglich zwei Mal benutzt wird, wurde weder von dem unfähigen Pack gereinigt, geschweige denn mal ein Filter getauscht. Mmmmh Lecker! Die Dame am Telefon, die wohl nach dem Prinzip, wer hat die schlechtesten sozialen Kompetenzen, den Job der Pflegedienstleitung überantwortet bekam, rotzte mir dann noch die ganze Zeit ins Ohr, das wäre unsere Schuld und sie, als Heim, wären dafür ja gar nicht zuständig! Normalerweise bin ich geistigminderbemittelten sehr geduldig gegenüber, aber selbst nach dreimaligem Erklären meinerseits, dass wir das Gerät abholen, reinigen, überprüfen, mit Protokoll und allem wieder ins Heim bringen, hat die Alte mir immer noch die Ohren vollgenölt, dass sie dafür ja nicht zuständig wäre und ich sollte das mit ihrem Sohn klären. Auf die Frage, was er denn damit zu tun hat, ging sie gar nicht erst ein, sondern quakte immer weiter. Da bin ich dann auch schon etwas fuchsig geworden. Ich habe ihr gesagt, wenn sie erst draufkommt, dass ein Gerät auch mal gewartet werden muss, wenn die übergeordnete Behörde bei ihr klingelt und Terror macht, ist sie selber schuld und mehr als das, was ich ihr eben angeboten habe, könnten wir eben auch nicht tun. Auch auf mein Angebot, das Ganze sofort, jetzt und gleich zu erledigen, ging sie nicht ein und zeterte immer weiter.


Ehrlich, dann habe ich die Geduld verloren. Und zwar so richtig. Ich habe ihr geraten, sie solle sich das Scheiß Inhaliergerät dahin schieben, wo nie die Sonne scheint und habe aufgelegt. Ich möchte also beichten, dass ich einer unfähigen, rotzdoofen Tussi gegenüber die Beherrschung verloren habe - das ist nicht schön und sollte nicht sein. Zu meiner Verteidigung muss ich auch noch sagen, dass ich mich, nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, ins Auto geschwungen habe, das Gerät auf der entsprechenden Station abgeholt und zur Überprüfung bei der Kollegin abgegeben habe. Morgen ist es wieder im überholten Zustand bei der Patientin. Aber ehrlich, ich bin bestürzt über so viel geballte Inkompetenz. Da werden Menschen alt, kommen in Pflegeheime und werden dann von unfähigen Menschen zu Tode "gepflegt." Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Qualität der deutschen Altenpflegeheime ist sogar noch sehr viel schlechter, als in den Medien immer dargestellt. Freut euch schon mal drauf, da kommen wir alle noch hin!

Beichthaus.com Beichte #00033655 vom 25.07.2014 um 00:34:26 Uhr in 10115 Berlin (Ritterstraße) (14 Kommentare).

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“Folge

Heimliche Selbstbefriedigung in der Beziehung

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Masturbation Falschheit Engherzigkeit Partnerschaft Regensburg

Ich (w/20) habe seit mehreren Jahren einen wirklich tollen Freund. Wir hatten immer wirklich viel Spaß im Bett, und auch unsere Beziehung ist toll. Zwar ist die erste Verliebtheit weg, aber ich liebe diesen Mann über alles und wir sind, neben Partnern, auch noch beste Freunde. Wir haben viel Spaß, stehen in jeder Situation zueinander und auch im Streit wissen wir, dass wir uns lieben. Doch er will seit ein paar Monaten keinen Sex mehr - wir haben schon viel darüber gesprochen, aber einen wirklichen Grund oder eine Lösung haben wir nicht gefunden. Da ich trotzdem Bedürfnisse habe, masturbiere ich mindestens ein Mal täglich und sehe mir dabei Filmchen an. Ich muss das alles geheim halten, weil er furchtbar enttäuscht sein wird, wenn er es herausfindet. Auch noch nach mehreren Gesprächen darüber. Schatz, es tut mir leid, dass ich dich hintergehe, aber es tut mir unglaublich gut und hilft mir, entspannter durch meinen Alltag zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00033577 vom 10.07.2014 um 09:51:42 Uhr in 93049 Regensburg (Prüfeninger Straße) (19 Kommentare).

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Geheime Vorliebe für Gay-Pornos

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Masturbation Lügen Begehrlichkeit Internet

Ich bin seit acht Jahren mit meiner Frau verheiratet. Seit einem Jahr finde ich allerdings immer mehr Gefallen an Gay-Pornos und an entsprechenden Chatrooms. Zurzeit erregen mich Männer sexuell wesentlich mehr. Da ich noch keine Gelegenheit hatte, meine Fantasien in die Tat umzusetzen, führe ich seit einiger Zeit fast täglich ein Ritual durch: Sobald ich allein bin, ziehe ich mich aus und schaue Gay-Pornos oder chatte mit Männern, die die gleiche Vorliebe haben. Bei der Masturbation gerate ich dabei fast in Ekstase. Ich glaube dennoch, heterosexuell zu sein, da ich Frauen in der Realität emotional viel anziehender empfinde und mich eher in das weibliche Geschlecht verlieben könnte. Eine Liebesbeziehung zu einem Mann kann ich mir eigentlich nicht vorstellen - trotzdem möchte ich dies beichten, da meine Frau keine Ahnung von diesen Vorlieben hat und ich ihr auch nicht davon erzählen werde.

Beichthaus.com Beichte #00033575 vom 09.07.2014 um 22:33:06 Uhr (23 Kommentare).

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Zerstörerische Freundschaft

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Lügen Maßlosigkeit Verzweiflung Falschheit Simmelsdorf

Vor fast zwei Jahren habe ich meiner damals besten Freundin erzählt, ich wäre schwanger. Nur weil wir uns schon zum x-tausendsten Mal gestritten hatten und diese Aussage die einzige Möglichkeit war, dass sie mich nicht endgültig fallen lässt. Um meine Lüge zu untermauern, habe ich sogar absichtlich zugenommen und mir online durch weitere Lügen einen Mutterpass besorgt, den ich mit den Daten meines Mutterpasses von vor 22 Jahren ausgefüllt habe. Zu unserem nächsten Streit habe ich das Kind dann "verloren", Mitleid eingeheimst und die "Freundschaft" gerettet. Kurz darauf folgte dann natürlich der nächste Streit. Basis für die unzähligen Streitereien war meine riesige Verlustangst und Klammerei sowie eine gute Portion Kontrollzwang.


In unserem letzten Streit flog dann alles auf. Da ich mir ziemlich sicher war, sie nun ganz zu verlieren, bestellte ich bei mehreren Online-Apotheken Schlafmittel und wartete knapp eine Woche, bis alle Zusendungen da waren. Dann gönnte ich mir mehr als genug Pillen, landete auf der Intensivstation und danach in der geschlossenen Anstalt. Danach habe ich über ein Jahr gebraucht, um wieder klarzukommen und mein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Gestern habe ich sie dann zufällig und unvorhersehbar wiedergesehen, was mich zum erneuten Reflektieren und zu dieser Beichte gebracht hat. Es tut mir unglaublich leid, dass ich sie mehrmals so verletzt habe, und mit meinen Taten auch andere enttäuscht habe und so undankbar war, für das, was ich hatte. Außerdem tut es mir leid, dass ich allen Schwangeren - und besonders jenen, die ihr Kind tatsächlich verloren haben – gegenüber so respektlos war. Ich hoffe, dass der Tag kommt, an dem ich zu 100 Prozent mit mir selbst im Reinen bin und mir das Ganze selbst verzeihen kann. Denn Vergebung von meiner damaligen besten Freundin werde ich niemals bekommen. Ich gelobe Besserung in der Zukunft und schwöre unbeschreibliche Reue, was diese Zeit, diese Situation und mein Verhalten angeht.

Beichthaus.com Beichte #00033530 vom 29.06.2014 um 19:31:38 Uhr in Simmelsdorf (17 Kommentare).

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