Meine Bierflaschenecke

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Faulheit Trägheit Trunksucht Berlin

Ich (m) habe vor ein paar Jahren für einige Monate aus beruflichen Gründen unter der Woche in Berlin gewohnt. Da mein Kollege nicht weit von mir weg gewohnt hat, war er eigentlich jeden Abend bei mir und wir haben immer etliche Flaschen Bier getrunken. Wenn er mal nicht da war, habe ich natürlich auch alleine meine Bierchen getrunken. Es wurden mit der Zeit immer mehr Flaschen in meinem Zimmer weil wir sie nicht weggebracht hatten. Da ja fast die Hälfte der Flaschen von meinem Kollegen waren, sah ich auch nicht ein sie alleine wegzuschaffen. Ich stellte sie alle ordentlich in eine Ecke meines Zimmers (immer mit dem Etikett nach vorne). Irgendwann bekam mein Kollege Besuch von seiner Freundin und da er auch noch etliche Flaschen bei sich hatte, beschlossen wir die auch noch mit zu mir zu stellen, weil sie das wahrscheinlich nicht so toll gefunden hätte. Am Ende waren es dann so ca. 300 Bierflaschen in meinem Zimmer und ich hab schon die Tür nicht mehr komplett aufbekommen. Irgendwann haben wir dann die Flaschen auch weggebracht, obwohl ich mich mit der Zeit immer mehr an meine wachsende Bierflaschenecke gewöhnt hatte und ich sie auch irgendwo gerne behalten hätte.

Beichthaus.com Beichte #00027511 vom 13.02.2010 um 20:06:27 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Fahrkarten manipuliert

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Betrug Geiz Bahn & Co.

Ich (m) musste in meiner Ausbildung immer mit der Straßenbahn zur Berufsschule fahren. Ich habe immer auf meiner Fahrkarte den Streifen der entwertet wird mit Klebestreifen überklebt und danach mit Kleber eingeschmiert, damit der Klebestreifen nicht mehr so glänzt. Dann habe ich immer schön in der Bahn meine Fahrkarte entwertet und abends einfach das bedruckte auf dem Klebestreifen wieder abgewischt und neu mit Kleber eingeschmiert. So konnte ich meine Fahrkarten ziemlich lange benutzen. Kontrolliert wurde ich dabei auch mal. Der Kontrolleur hat meine Fahrkarte ziemlich lange angeschaut und sogar mit den Fingern auf die Stelle gefasst wo der Kleber drauf war, aber am Ende hat er nichts gesagt und sie mir einfach wieder zurückgegeben. Ich finde die Preise der ÖV einfach überteuert.

Beichthaus.com Beichte #00027510 vom 13.02.2010 um 19:29:54 Uhr (15 Kommentare).

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Staubsauger-Vertreter

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Faulheit Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Staubsauger-Vertreter
Während meines Studiums habe ich den Teppichboden meiner Studentenbude kein einziges Mal selbst gereinigt. Ich wohnte in einem größeren Wohnkomplex mit deutlich gehobenem Durchschnittsalter. Etwa einmal pro Semester wurde der örtliche Vorwerk-Vertreter vorstellig und wollte das gerade aktuelle Topmodell ihres Kobold oder Tiger-Staubsaugers verkaufen. Ich hab mir das Teil jedes Mal gründlich vorführen lassen. Das heißt, er hat jedes Mal die komplette Bude gesaugt, was auch jedes Mal dringend notwendig war. Da die Firma damals wohl eine relativ große Fluktuation ihrer Außendienstmitarbeiter und anscheinend auch kein CRM-System hatte, kam jedes mal ein anderer vorbei, so dass meine Schmarotzerei nicht weiter auffiel. Ich hab jedes mal großes Interesse geheuchelt, mir die Visitenkarte geben lassen und versprochen, mich zu melden - was ich aber nie tat. Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich jetzt, 15 Jahre später, in meinen Erinnerungen von damals krame und die gesammelten Vorwerk-Visitenkarten finde. Mittlerweile besitze ich einen kräftigen Zyklonstaubsauger des führenden Herstellers.

Beichthaus.com Beichte #00027498 vom 09.02.2010 um 18:08:25 Uhr (30 Kommentare).

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Waschbeckenpinkler-Zivi

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Faulheit Unreinlichkeit Zivi & Bund Mössingen

Ich muss etwas beichten, was mir nun seit 2 Monaten schwer auf dem Herzen lastet. Ich habe zu besagtem Zeitpunkt (Dezember) meinen Zivildienst bei Deutschlands größter Zivildienststelle mit den drei Buchstaben begonnen. Ich bin bei besagter Einrichtung, die hauptsächlich mit körperlich und/oder geistig behinderten Menschen arbeitet, im Fahrdienst tätig. Da ich auch ab und zu Bereitschaft habe, wohne ich in der diensteigenen Unterkunft. Abgesehen vom desolaten Zustand eben dieser, ist mein Zimmer annehmbar. Allerdings gibt es einen Makel, der mich veranlasst hat zu sündigen.

Bis dato habe ich immer die Menschen verurteilt, die sich "Waschbeckenpinkler" nennen und hier beichten. Ich habe einfach nicht verstanden, welche Umstände einen bis dahin sozialisierten und normalen Menschen in solch ein Monstrum verwandeln können. Aber in meinem Zimmer gibt es ein Waschbecken und die Gemeinschaftstoiletten sind am Ende des Ganges und dazu noch derbe versifft. So kam es wie es kommen musste.
Eines Tages hatte ich sehr starken Harndrang und da lachte mich dieses Becken an. Anstatt also mit verkniffenen Beinen über den Gang zu rennen und mich in dem verdreckten Urinal zu entleeren, pullerte ich also in mein sauberes Waschbecken in perfekter Höhe. Und was soll ich sagen? Es war der Himmel. Ich habe nun seit knapp 2 Monaten keinen Tropfen Urin in ein handelsübliches Urinal bzw. eine Toilette fließen lassen und ich fühle mich immer wohler damit. Zumal ich auch nicht mit der defekten Spülung der Pissoirs kämpfen muss sondern einfach kurz den Hahn aufdrehe und alles ist sauber.
Gerade eben habe ich es wieder getan und überlege mir, ob diese Handhabe auch nach dem Zivildienst weiter an mir hängen wird. Aber wieso auch nicht? Ich bitte um Vergebung für meine Sünden und meine mangelnde Einsicht!

Beichthaus.com Beichte #00027492 vom 08.02.2010 um 14:52:08 Uhr in Mössingen (33 Kommentare).

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Zitroneneis

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Lügen Boshaftigkeit Nachbarn Hamburg

Neulich beim Schneeschippen hat mich das nervige Nachbarskind gefragt, warum der Schnee bei den Bäumen manchmal gelb ist. Ich habe der Kleinen dann erzählt, dass es sich um Zitronenbäume handelt und der gelbe Schnee eine Art Zitroneneis ist. Sie fragte mich, ob man das essen kann. Na klar! Die Kleine hat sich dann eine Handvoll in den Mund gesteckt und gleich wieder ausgespuckt. Sie sagte: "Bäh! Das schmeckt ja gar nicht nach Zitrone!"
Später klingelte die wütende Mutter bei mir und wollte mich zur Rede stellen. Ich habe einfach alles abgestritten. Die Leute sind doch selbst Schuld, wenn sie ihre Kinder nicht aufklären.

Beichthaus.com Beichte #00027489 vom 06.02.2010 um 11:13:17 Uhr in Hamburg (49 Kommentare).

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