10 Monate Krach beim Nachbarn

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Rache Zwietracht Verzweiflung Engherzigkeit Nachbarn

Über uns zieht ein neuer Mieter in unserem Mehrfamilienhaus ein und macht seit gefühlten 10 Monaten Krach (Hämmern, Sägen, etc.). Ich kann nicht einmal in Ruhe chillen oder einen Film sehen. Teilweise fängt der bereits um 7 Uhr morgens an und lädt sich extra Leute ein, die reden und ihm dabei zuschauen. Alle drei Wochen muss man den Flur vor seiner Wohnung sauber halten. Immer wenn es dreckig ist, muss man wischen. Um den Assi loszuwerden, gehe ich täglich mehrmals in den Flur und trete leise meine Schuhe aus oder verteile Blumenerde.

Einige Male habe ich mir sogar die Mühe gemacht und bin von der Hauseingangstür bis zu ihm vor die Tür mit extra beschmutzten Schuhen gelatscht, nur um vorzugaukeln, er und seine Hilfskräfte würden das ganze Haus versauen. Er hat also in letzter Zeit sehr viel Arbeit den Flur zusätzlich mehrmals am Tag sauber zu halten. Sollte sich der Lärm nicht bald legen, werde ich versuchen, eine Unterschriftenaktion gegen ihn zu starten. Die anderen Mieter werden mir schon beipflichten, bedenkt man, wie das mit der Sauberkeit schon losgeht.

Beichthaus.com Beichte #00025931 vom 24.03.2009 um 03:05:41 Uhr (7 Kommentare).

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Auf der Suche nach Sonderangeboten

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Geiz Zwang Sucht Kiel

Ich (m/27) bin süchtig nach günstigen Preisen. Das hört sich eigentlich lächerlich an, aber wartet erst mal ab. Angefangen hat alles mit einem Kumpel, der mir eine Preisvergleichsseite für Computerteile gezeigt hat. So etwas kannte ich bis dahin gar nicht. Irgendwann wollte ich mir einen neuen Rechner kaufen und weil ich auf dem Land wohne, wollte ich ihn im Internet bestellen. Ich habe dann auf dieser Seite jeden Tag Preise verglichen, um das beste Angebot zu bekommen. Es war wie eine Sucht. Es hat dann über ein halbes Jahr gedauert, bis ich mir endlich den Rechner bestellt habe, weil ich unbedingt den perfekten Zeitpunkt abwarten wollte. Wie eine Art innerer Zwang, ich wollte das allerbeste Angebot haben. Ich habe mir dann irgendwann alle paar Wochen Sachen aus dem Internet bestellt, die es in irgendwelchen Sonderaktionen besonders günstig gab. Ich brauchte die Sachen aber meistens gar nicht, ich will nur das Gefühl haben, ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Irgendwann griff es dann auch auf andere Bereiche meines Lebens über. Beim Essen habe ich nicht mehr nur das gekauft, was mir schmeckt, sondern hauptsächlich günstige Sachen gekauft und bin auch nur zu Supermärkten gefahren, bei denen ich diese Sachen am Günstigsten bekommen habe. Ich bin auch kaum noch mit Freunden Essen gegangen, weil es mir zu teuer war. An sich bin ich nicht geizig - ich kann ohne Probleme jemandem für 20 Euo Drinks ausgeben, ich muss dabei nur das Gefühl haben, dass die Drinks pro Stück günstig sind. Mittlerweile wird es echt krankhaft. Ich leiste mir überhaupt nichts mehr, was Spaß macht. Mit dem gesparten Geld mache ich überhaupt nichts, es vergammelt bloß nutzlos auf meinem Bankkonto.

Beichthaus.com Beichte #00025927 vom 23.03.2009 um 23:46:22 Uhr in Kiel (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Wurst meines Lebens

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Ekel Peinlichkeit

Die Wurst meines Lebens
Mir (w/19) ist heute etwas total Peinliches passiert, obwohl es keiner mitgekriegt hat. Jedenfalls musste ich vor zwei Tagen total dringend aufs Klo. Also nicht klein, sondern groß. Aber es kam nicht. Hatte die Tage danach richtige Schmerzen, was mich ahnen ließ, dass sich da etwas Großes anbahnte. Als heute meine Eltern aus dem Haus waren, setzte ich mich in Ruhe aufs Klo. Nach einer Weile kam es endlich und ich musste mich echt derbe anstrengen, bis es kam. Ich habe mich umgedreht und die wirklich größte Wurst gesehen, die je aus mir rauskam!
Ich spürte, wie die Schmerzen weggingen und ich habe noch den Rest ins Klo fallen lassen, der da noch hinter war. Ich habe halt abgeputzt und dachte, spülst du mal besser, wenn noch mehr kommt verstopft hinterher das Klo. Nunja ich spülte und es verstopfte! Ich stand da und starrte fassungslos das Klo an, indem das Wasser stieg. Die Wurst meines Lebens klebte aber noch irgendwie im Klo fest, ich konnte sie wirklich gut sehen. Scheiße, dachte ich, spülst du halt noch einmal. Habe ich auch getan, nur leider verschlimmerte es das Problemchen und beim Spülvorgang stieg das Wasser gefährlich nah an den Klorand!

Ich rannte total verzweifelt und ohne Höschen durchs halbe Haus und suchte erst einmal eine wasserdichte Tüte, der Schlamassel wollte ja behoben sein, bevor meine Eltern wiederkamen. Irgendwann fiel mir ein, wo die Gefrierbeutel lagen, und mit zwei übereinander gezogenen fummelte ich im Rohr rum und versuchte meine Wurst da rauszuholen. Ich schaffte es und warf die Päckchen (mit einer konnte ich nicht alles greifen) in den Müll. Ich hatte einen hochroten Kopf. Ich habe noch nie meine Scheiße aus dem Klo gefischt. Bah. Das war das ekligste Gefühl ever. Danke fürs Lesen, ich konnte es schlecht meinen Freundinnen erzählen, oder meinem Freund, dem würde ich alle Illusionen über meinen Hintern nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00025914 vom 22.03.2009 um 22:20:58 Uhr (39 Kommentare).

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Die Putzfrauen machen ihren Job nicht!

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit

Manchmal, wenn bei uns im Büro die Putzfrauen nicht richtig sauber machen, schmiere ich Popel an die Glastüren und Fenster - nicht im Übermaß aber ab und zu. Ich freue mich dann wie ein Kleinkind. Ich musste es jemandem erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00025905 vom 21.03.2009 um 23:00:24 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Eisbecher Romanoff

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Peinlichkeit Verzweiflung Ekel

Eisbecher Romanoff
Ich (w/25) traf mich mit meiner Freundin in einem Eiscafé, bestellte den größten Eisbecher, dazu eine Cola. Diese Kombi ist nicht zu empfehlen. Nach etwa einer halben Stunde merkte ich in der Bauchgegend ein lautes Blubbern. Ich ahnte Schlimmes. Mit vorgetäuschten Kopfschmerzen brach ich unser Treffen ab, mittlerweile hatte ich wehenartige Bauchschmerzen. Ich krümmte mich zum Auto, verabschiedete mich mit gekonnt gequältem Lächeln und fuhr meine 20 km nach Hause. Mein Bauch krampfte nun in regelmäßig kurzen Abständen. Gänsehautschübe. Schweißausbrüche. Ich musste dringendst aufs Klo. Kacken. Durchfall. Raststätten gab es auf der Strecke nicht. Meinen Arsch in den Straßengraben halten? Niemals. Bis nach Hause wollte ich durchhalten. Was dann passierte, ist die widerlichste Peinlichkeit, die mir je passiert ist. Ich musste pupsen. Ich musste einfach. Mein Bauch tat so weh. Mein Schließmuskel und ich waren in diesem Moment keine Kumpels. Es schoss aus mir raus. Weiche breiige Suppe. Ich saß mittendrin. Ich merkte, wie der Durchfall meine Hose durchsuppte und meinen Autositz dazu. Es war noch eine rote Ampel bis nach Hause. Ich hielt an. Es stank widerlich. Die ganze Situation war widerlich. Dann - oh Gott - neben mir an der roten Ampel ein guter Freund, eifrig winkend. Ich tat so, als würde ich nach CDs suchen, tat noch viel mehr so, als würde ich ihn nicht sehen und gab Vollgas, als es grün wurde. Eine Kurve noch bis nach Hause. Auf einmal Lichthupe direkt hinter mir. Dieser Freund fuhr mir nach! Alter. Das kann doch jetzt nicht sein Ernst sein. Er freute sich eindeutig, mich zu sehen. Er überholte mich, hupte wie bekloppt - ich konnte ihn nicht übersehen/überhören - er fuhr auf meinen Parkplatz. Ich auch. Er stieg aus, wollte meine Autotür aufmachen, mich begrüßen. Ich machte meine Zentralverriegelung noch rechtzeitig zu. Machte das Fenster einen Spalt auf, vielleicht 2cm. Bevor ich etwas sagen konnte, redete er schon von "mit reinkommen". Ich schrie durch den Schlitz, dass ich verdammt nochmal noch einkaufen müsse und pöbelte ihn an, warum er mich überhaupt wie ein Irrer verfolgt. Ziemlich verwundertes Gesicht von ihm. Ich machte das Fenster zu und fuhr in meinem Kackbreiteich noch eine Runde um Block.

Beichthaus.com Beichte #00025902 vom 21.03.2009 um 19:14:02 Uhr (60 Kommentare).

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