Juckreiz unterm Gips

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Selbstverletzung Waghalsigkeit Gesundheit Sport

In meiner Schulzeit habe ich mir einmal den Arm beim Fußball angebrochen und bekam einen Verband und Sportverbot. Mir war das aber egal, sodass ich einen Tag später vier Stunden lang Basketball mit Freunden gespielt habe. Beim Arzttermin zwei Wochen später wurde festgestellt, dass der Arm jetzt ganz kompliziert gebrochen ist und ich bekam nach einer OP einen Gips. Sorry, dass ich nicht gehört habe, lieber Arzt und liebe Kasse! Die Geschichte war im Sommer, aber es war noch Schule und unter dem Gips juckte es wie die Hölle, also kratzte ich mit einem Stift unter dem Gips. Die Kappe ging ab und blieb unter dem Gips und verweilte dort die nächsten fünf Wochen. Beim Abnehmen des Gipses kam eine tiefe und eiternde Wunde zutage und ich habe heute noch einer Narbe auf dem Unterarm mit der eindeutigen Form einer Stiftkappe. Den Stift musste ich wegschmeißen. Ich bin auf der einen Seite von dieser Geschichte peinlich berührt aber auch stolz, dass man mich jetzt ganz einfach identifizieren kann, wenn ich mal sterbe.

Beichthaus.com Beichte #00025985 vom 29.03.2009 um 16:38:30 Uhr (22 Kommentare).

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Bindehautentzündung durch Sperma

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Sex Peinlichkeit Gewalt Berlin

Ich hatte mal Sex mit meinem besten Freund. Er hat mir Sperma ins Auge gespritzt und das tat so weh, dass ich vor Schmerzen zum Doktor ging. Was sich rausstellte: Ich hatte eine Bindehautentzündung. Ich habe meinen Kumpel angeschrien, warum er mir Sperma ins Auge geknallt hat. Er war sauer und ist gegangen. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00025982 vom 29.03.2009 um 15:28:23 Uhr in Berlin (46 Kommentare).

Gebeichtet von Horst2
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Schneeball ins Panoramafenster

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Feigheit Vandalismus Silvester

Am Silvesterabend vor 3 Jahren war ich (damals 15 und männlich) mit 3 Kumpels unterwegs, ein bisschen böllern. Es war halb neun und es lief gerade "Dinner for One". Glücklicherweise lag an diesem Abend noch Restschnee, schön gefroren und sandig-so macht Böllern doppelt Spaß. Das war ganz spaßig bis einer meiner Kumpels auf die Idee kam, einen halb gefrorenen, sandigen Schneeball mit den Händen zu einer eisenharten Kugel zu schmieden. Er donnerte dieses Bild von einem Schneeball mit Höchstgeschwindigkeit gegen ein Panoramafenster eines Wohnzimmers hinter dem eine Familie vor dem flimmernden Fernseher saß. Es knallte höllisch, die Scheibe blieb heil aber bestimmt mörderisch zerkratzt. Das dachte sich auch der Familienvater und sein Sohn die nach draußen stürmten. Sie brachten auch ihren Jagdhund mit der richtig aggressiv rumbellte, wir machten uns ins Hemd und gaben Fersengeld - die Beiden hetzten hinterher. Es war eine lange Straße mit Einfamilienhäusern ohne Einmündungen - es bestand die ganze Zeit Sichtkontakt - ein Alptraum. Wir hörten die kratzenden Pfoten der Bluthunds hinter uns und rannten über den Gehweg auf dem sich eine riesige gefrorene Pfütze befand. Einer meiner Kumpels rutschte aus und wir rannten wegen diesem Hund vollkommen in Panik weiter. Es endete so das wir unbestraft blieben bis auf den gestürzten Kollegen der etwas Schadenersatz bezahlte und den Silvesterabend im Krankenhaus verbrachte. Der Werfer des Schneeballs blieb unbekannt. Ich schäme mich für meine Feigheit an diesem Abend bis heute und habe das letzte Sylvester deshalb auch nicht wirklich gefeiert.

Beichthaus.com Beichte #00025978 vom 29.03.2009 um 04:44:31 Uhr (15 Kommentare).

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Das geteerte Klassenbuch

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Diebstahl Schule

Das geteerte Klassenbuch
Als ich noch zur Schule ging habe ich das Klassenbuch geklaut und einen Bauarbeiter gefragt, ob er es mit einteeren kann. Er fand es lustig und hat es unter den Kies geschmissen. Seitdem liegt das Klassenbuch vor der Schule unter der Straße.

Beichthaus.com Beichte #00025977 vom 29.03.2009 um 01:58:31 Uhr (55 Kommentare).

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Das Nachbarsmädchen

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Lügen Hamburg

Meine Schwester und ich (w) hatten früher ein Nachbarsmädchen, das nach einem Unfall geistig zwei Jahre zurückgeblieben war. Wir haben das Mädchen bei jeder Gelegenheit fertiggemacht. Wir lockten sie in den dunklen, feuchten, von Spinnen besiedelten Gewölbekeller, sperrten sie dort ein und spielten Gespenst. Wir klärten sie auf. Wir kochten ihr Nudeln mit Bolognesesauce (da war Katzenfutter drin), die ihr so gut schmeckten, dass sie einen Nachschlag wollte. Einmal haben wir sie gefragt, ob sie eine Prinzessin werden will, und als sie ja sagte, haben wir ihr mitgeteilt, dass sie dafür sechs Zigaretten gleichzeitig rauchen müsse, dann würde sie über Nacht zur Prinzessin. Sie steckte sich sechs Kippen in den Mund, ich gab ihr Feuer und sperrte sie dann auf dem Balkon aus und teilte ihr mit, sie dürfe erst dann wieder rein, wenn die Zigaretten alle wären. Auch gingen wir mit ihr mit gefakten Schatzkarten in den Wald auf Schatzsuche, und wenn wir den Schatz, den wir vorher dort hingelegt hatten, fanden, weigerten wir uns zu teilen.
Verzeiht mir!

Beichthaus.com Beichte #00025966 vom 27.03.2009 um 12:55:06 Uhr in Hamburg (40 Kommentare).

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