Abtreibung ist Mord

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Verzweiflung Morallosigkeit Mord Schwangerschaft Stuttgart

Als meine Tochter das Licht der Welt erblickte, war ich der wahrscheinlich glücklichste Mensch auf der Welt. Ich bin noch sehr jung und erreichte bisher auch nichts. Viele Leute trauten mir ein eigenes Kind nicht zu. Mittlerweile bin ich bekannt dafür, dass ich in meinen jungen Jahren eine super Mutter bin. Doch das täuscht! Für meine Tochter bin ich, mit meinen ganzen Herzen, leidenschaftliche Mutter und liebe sie sehr. Vor sechs Monaten erlebte ich den schlimmsten Tag meines Lebens. Meine Tochter war vier Monate alt. Da mein Mann arbeiten geht, kümmere ich mich alleine um sie. Meine Periode blieb aus und ich war nur am Essen. Ich war schwanger! Für mich brach eine Welt zusammen. Der Gedanke schwanger zu sein war für mich unerträglich. Ich wusste einfach nicht, wie ich zwei Kinder in so einem kurzen Abstand hätte großziehen sollen. Mein Mann und ich überlegten tagelang hin und her. Ich hatte mir immer geschworen, nie ein Kind abzutreiben, denn das wäre für mich Mord. Aber ich konnte mir auch keinen anderen Weg vorstellen. Meine Familie wohnt weiter weg, sodass mir keiner hätte helfen können. Für mich gab es nur ein Ausweg. Die Abtreibung! Noch heute leide ich darunter. Für mich war es keine gewöhnliche Abtreibung, sondern es war für mich Mord an meinem Kind. Noch heute leide ich sehr darunter und würde es niemals wieder tun. Ich frage mich immer wieder, wie es ausgesehen hätte. Wie es sich angehört hätte, oder was es am liebsten getrunken hätte. Ich sehne mich so sehr nach meinem Kind, obwohl es meine eigene Schuld ist. In der Hoffnung, irgendwann dafür bestraft zu werden, lebe ich in jeden Tag hinein. Ich bereue es wirklich sehr und werde wohl niemals in wirklicher Ruhe leben können. Denn meine Sehnsucht und der Schmerz sitzen viel zu tief dafür.

Beichthaus.com Beichte #00025851 vom 11.03.2009 um 07:16:41 Uhr in Stuttgart (26 Kommentare).

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Leckerer Käse aus dem Supermarkt

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Diebstahl Habgier Leipzig

Ich habe geklaut! Zugegeben, das tut man nicht. Aber ganz ehrlich, haben wir das nicht alle schon einmal? Jugendsünden sollte man schnell vergessen und den eigenen Kindern diese vorenthalten, unter Verschluss halten ein Leben lang, damit kein falsches Bild entsteht. Ganz nach dem Motto: Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß. Aber ich werde mein kleines Geheimnis jetzt einmal preisgeben. Ich war noch in der Lehre. Jeden Tag in der großen Pause gingen wir hinaus, zum Bäcker oder in die HO. Nur kurz zur Info, diese gibt es heute nicht mehr. In der DDR war sie auch unter dem Namen Hol Fix bekannt. Dem Namen hat sie alle Ehre gemacht. Ich habe fix mal etwas geholt. Geld hatte ich als Lehrling allerdings nicht viel, Hunger jedoch um so mehr und die feinen Leberwurststullen, die Mama täglich mitgab, waren in den ersten Pausen schon vertilgt.

Der Schultag war aber unendlich lang. Aber es gab ja preiswerte Semmeln zu DDR Zeiten. Trockene Brötchen schmecken jedoch nicht. Ich liebte Schmelzkäse. Aber für diesen reichte mein Geld leider nicht. Geht ja ziemlich an den Geldbeutel, jeden Tag ein Stück Käse zu holen. Das läppert sich. Also habe ich zögernd vor dem Regal gestanden, dies und das betrachtet, den Käse geschnappt und schnell in der Tasche meines hellblauen Anoraks verschwinden lassen. Mit einem Brötchen im Einkaufskorb bin ich dann an die Kasse und habe dieses bezahlt. Weil das einmal so prima klappte, habe ich das natürlich öfters wiederholt und bin niemals erwischt wurden. Nun ist es heraus, mein kleines Geheimnis und ich hoffe es bleibt unter uns. Sonst werde ich heute noch rot vor Scham.

Beichthaus.com Beichte #00025843 vom 09.03.2009 um 21:30:52 Uhr in Leipzig (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eifersüchtig auf sein Smartphone

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Hass Eifersucht Medien Telefon Berlin

Eifersüchtig auf sein Smartphone
Ich (w/31) hasse das Blackberry meines Freundes. Das Ding bekommt einen eigenen Sitzplatz beim Abendessen und er checkt ständig neue Nachrichten. Am liebsten würde ich das Ding ganz unauffällig in eine tiefe Pfütze schmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00025781 vom 02.03.2009 um 20:15:27 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Ein Brief voller Leere

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Gewalt Verzweiflung Engherzigkeit Landau

Vor drei Jahren hat sich meine Freundin von mir getrennt. Ich war ein Schwein, habe sie geschlagen, und schlecht behandelt. Aber nicht nur sie litt in dieser Zeit unter meinen Launen. Ich habe mich geändert. Wollte mit ihr Kontakt aufnehmen um mich zu entschuldigen. Sie weigerte sich. Was ich verstehe. Ich schrieb ihr einen Brief. Ich habe aber Angst, ihn ihr zu schicken. Also werde ich ihn hier posten:

Sollte ein Mensch vergeben, wenn er verletzt wurde? Ich kann diese Frage leider nicht beantworten. Es geschehen Sachen, bei denen ich mich manchmal frage, ob es einen Gott geben kann, der dies alles zulässt. Mit Sicherheit wird Er uns nicht vor unseren Fehlern bewahren. Er kann uns aber hinterher den richtigen Weg weisen. Ich denke, ich habe diesen Weg jetzt gefunden. Leider ist er nicht eben sondern steinig. Ich versuche ihn trotzdem mit erhobenen Haupt zu beschreiten. Ich möchte nicht poetisch wirken in diesem Text. Ich möchte mir auch nicht die Absolution vor unserem Herrn erschleichen. Ich weiß nicht, wie ich es schreiben soll. Bin macht- und ratlos. Ich weiß, ich tat Dinge die verwerflich sind und die mich einen schlechten Menschen werden ließen. Diese Dinge, von denen du weißt, welche ich meine, bereue ich zutiefst.

Ich versuchte mit dir auch schon Kontakt aufzunehmen. Leider ohne Erfolg. Was ich auch verstehe. Aber ich bitte dich wenigstens meine Zeilen, mein Schuldgeständnis zu lesen und mir zumindest ein wenig zu verzeihen. Ich weiß nun wie es ist, von einem Menschen, den man liebt, verletzt zu werden. Und mich schmerzt es zu wissen, dass ich mit dir das Gleiche tat. Ich schäme mich und bin verärgert über die Dinge, die ich tat. Aber nicht nur die Taten, die ich dir gegenüber begangen habe. Sondern auch die, unter denen meine Familie und meine Freunde zu leiden hatten.

Ich will nicht sagen, dass ich ein neuer Mensch bin. Aber ein anderer. ruhiger und verantwortungsvoller. Ich weiß nicht, ob es dich interessiert, aber ich habe eine Ausbildung gemacht. Ich bin Fachmann für Schutz und Sicherheit bei einem großen Sicherheitsunternehmen, welches für die US-Regierung arbeitet. Ich bin auf dem besten Weg mein Leben in den Griff zu bekommen. Heute ist nun der zweite Tag, an dem ich schreibe. Es fällt mir schwer über das Vergangene zu schreiben. Vielleicht ist es egoistisch, dir diesen Brief zu schreiben. Du sagtest mir ja ich solle dich respektieren und in Ruhe lassen. Und ich weiß im Moment auch nicht, ob ich dir diesen Brief schicken soll, oder ob ich ihn weiterschreibe. Als eine Art Erinnerung. Ich denke oft an dich. Und ich sage dir was: Ich sehe gute und schlechte Zeiten. Aber mehr Gute als Schlechte. Ich hatte Probleme, die ich nicht alleine bewältigen konnte oder wollte. Ich machte andere für meine Fehler verantwortlich und war zu egoistisch, um zu erkennen, dass es nicht nur um mich geht. Ich will dich nicht zurückerobern mit diesem Brief. Um Gottes willen.

Ich möchte, dass du glücklich wirst. Ohne mich. Ich weiß nicht, ob ich noch mal glücklich werden kann. Ich weiß auch nicht, ob ich es verdiene, nochmal glücklich zu werden. Den leeren Platz, den du zurückgelassen hast, wird niemand mehr einnehmen können. Jeder Tag, den ich ohne dich bis zum heutigen Tag verbringen musste, war ein schmerzvoller Tag. Ich kann die alten Bilder, welche ich noch besitze, nicht ansehen. Ich weine, wenn ich sie in Händen halte. Denn ich weiß, ich habe einen liebenswerten Menschen zutiefst verletzt. Jemand der mich einst liebte. Ich hasse mich für das, was ich getan habe.

Ich kann nicht mehr weiterschreiben. Kann diese Leere nicht ertragen, welche ich beim verfassen dieser Zeilen empfinde. Es tut mir leid. Von ganzem Herzen. Verzeih mir bitte.

Beichthaus.com Beichte #00025767 vom 28.02.2009 um 17:53:05 Uhr in 76829 Landau (32 Kommentare).

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“Beichte

Kampf mit dem Clown

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Aggression Gewalt Verzweiflung Peinlichkeit Manie Dortmund

Kampf mit dem Clown
Ich (m/19) habe eine Riesenangst vor Leuten in Kostümen, beziehungsweise Cartoonverkleidungen (Mickey Maus, Donald Duck), so wie man das z.B. in Disneyland kennt. Dazu ist es gekommen, weil ich mal während meiner Kindheit eine schreckliche Erfahrung mit Leuten in solchen Kostümen machte. Achja, Clowns, oder einfach nur zu stark geschminkte Personen bringen mich auch schon fast zum Schreien. Also vor drei Tagen hatte die 6-jährige Schwester meiner Freundin Geburtstag, eine Geburtstagsparty sollte stattfinden. Als meine Freundin mich bat, einen Clown für ihre Party zu organisieren, fing ich schon an sehr stark zu zittern. Ich sagte ihr, dass so etwas nicht nötig wäre, die Kleine wollte es aber unbedingt. Und für meine Freundin war es sehr wichtig, dass ich wenigstens fünf Minuten auf dieser Party erscheine. Alle Familienmitglieder waren eingeladen, und sie wollte mich halt ihrer Familie vorstellen. Weil ich mich weigerte, einen Clown zu besorgen, hatte ihr Vater dies für mich erledigt. Dann war es so weit. Ich riss mich zusammen und ging auf diese Party. Dort lernte ich gleich die Verwandten meiner Freundin kennen. Ich kam sehr sympathisch rüber, und machte mich so richtig beliebt. Das gefiel meiner Freundin natürlich sehr. Dann war es so weit und der Clown kam rein, und fing schon gleich an den Kindern etwas zu zeigen. Alle waren begeistert, und lachten fröhlich, nur ich hielt Abstand und versuchte den Clown zu ignorieren. Als er mich bat, nach vorne zu kommen, um an mir einen Trick zu demonstrieren, bekam ich wieder diese Riesenangst und weigerte mich. Meine Freundin zog mich aber rein, als er mir erst einmal nur die Hand geben wollte, war ich schon so verzweifelt, dass ich zuschlug.

Ich traf ihn haargenau mit der Faust und habe ihm die Nase gebrochen. So jetzt kommt es: Ich erwähnte doch, dass der Vater den Clown organisieren sollte, er fand aber keinen und spielte deshalb selbst den Clown! Ich habe also den Vater meiner Freundin K.O. geschlagen. Ich besuchte ihn dann im Krankenhaus, er sagte mir, dass ich seine Tochter nie wiedersehen darf. Die ganze Familie war entsetzt und meine Freundin sprach auch kein Wort mehr mit mir. Ich hoffe, dass sie mir noch verzeiht, damit wir unsere Beziehung, die bisher gut lief, nicht wegen so einer Sache beenden. Ich sollte ihr wohl einfach meine Angst vor solchen Sachen (z.B. Clowns) gestehen. Es ist mir aber zu peinlich! Ich finde, sie hätte mir auch sagen sollen, dass der Typ im Kostüm ihr Vater war. Für die anwesenden Kinder auf der Party war dies natürlich ein schrecklicher Anblick, weil er ja auch stark aus der Nase blutete. Sie rannten verwirrt im Zimmer rum, und manche fingen sogar an, zu weinen. Ein kleiner Junge aber kam danach zu mir und sagte sehr begeistert, dass er mich total cool finden würde. Ich war ihm also ein schlechtes Vorbild. Darauf bin ich natürlich nicht stolz.

Beichthaus.com Beichte #00025763 vom 28.02.2009 um 11:21:51 Uhr in Dortmund (33 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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