Die Lady von nebenan

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Begehrlichkeit Wollust Trägheit Neugier Nachbarn

Meine Frau will schon lange aus dieser Wohnung ausziehen und auch mir ist sie eigentlich schon viel zu klein und zu schäbig (2 kleine Zimmer in nicht gerade guter Nachbarschaft). Aber ich kann beim Haus, welches unserem gegenüber steht auf die Balkons gucken. In einer dieser Wohnungen wohnt eine junge Dame, die einfach nur scharf ist. Sie ist oben herum ziemlich gut ausgestattet und geht im Sommer häufig nur in einem knappen Bikini bekleidet auf den Balkon. Das ist immer ein herrlicher Anblick, der mich die schäbige Umgebung vergessen lässt. Ich würde meine Frau niemals betrügen, zumal die junge Dame eh in festen Händen ist. Aber ein wenig Träumen wird ja wohl noch erlaubt sein. Egal, ich beichte hiermit dass der einzige Grund warum ich mich nicht ernsthaft um eine andere Wohnung bemühe, die heiße Lady von gegenüber ist.

Beichthaus.com Beichte #00028887 vom 30.04.2011 um 21:25:05 Uhr (21 Kommentare).

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Die Strickjacke

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Feigheit Betrug Lügen Arbeit Shopping Berlin

Ich arbeite an der Kasse eines großen Bekleidungsunternehmens, das Europaweit sehr beliebt ist. An Samstagen ist immer die Hölle los. Ich versuche immer ganz präzise zu arbeiten, da es schnell gehen soll und Fehler mich nur aufhalten würden. Letztens kam eine Kundin mit etwa 20 Teilen an die Kasse. Ich hatte alles soweit fertig und als ich die Sachen in Tüten packen wollte, fiel mir eine Strickjacke im Wert von 30 Euro auf, die ich vergessen hatte abzuscannen. Zur Sicherheit und zum Beweis muss ich jeden Artikel durchgehen und auf den Kassenbon abhaken. Leider sind auf den Kassenbon die Artikel nicht beschrieben, sondern enthalten eine mehrstellige Artikelnummer, die sich alle ziemlich ähneln. Die Schlange wurde immer länger und ich beschloss einfach den Artikel in die Tüte zu packen und so zu tun, als ob nix wäre. Die Kundin hat nix gemerkt und verließ den Laden. Kurze Zeit später stand sie wieder in der Schlange und wollte ein paar Teile zurückgeben. Unglücklicherweise stand meine Chefin daneben und da der Vorgang für den Umtausch ein bisschen länger dauert, hat sie das bearbeitet, während ich weiter kassiert habe. Ich bemerkte, das sie auch die Strickjacke aus der Tüte nahm, die ich nicht abgescannt habe und bekam Panik, da die Chefin richtig Eklig werden kann. Meine Chefin konnte den Artikel auf dem Bon nicht finden und fragte ob ich mitschauen könnte. Ich ging den Kassenbon durch und musste meine schauspielerischen Fähigkeiten in diesem Moment einsetzen. Ich tat total entsetzt und meine Chefin kaufte mir das ab. Hätte ich von Anfang an das Teil nachträglich abgescannt, hätte ich mir einiges erspart und es wäre alles viel schneller gegangen. Ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Chefin und bin von meiner Vorgehensweise erschrocken. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00028880 vom 29.04.2011 um 18:43:56 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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Der erfrischende Durstlöscher

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Rache Boshaftigkeit Ekel Schule Zürich

Vor etwa 2 Jahren regte ich (damals 17) mich eine Zeit lang über einen Klassenkameraden auf. Eigentlich konnte ich ihn immer ziemlich gut leiden und wir sind immer noch Kumpels, wahrscheinlich aber nur, weil er nicht weiß, was ich getan habe. Er ist ein wirklich netter Typ, würde keiner Fliege was zu Leide tun und er hätte es absolut nicht verdient.
Es war an einem heißen Sommertag und entsprechend der tropischen Hitze war auch die Stimmung in der Klasse. Selbständiges Arbeiten war angesagt. Alle bis auf diesen Typen hatten natürlich etwas zu Trinken dabei und so machte er ständig Runden im Zimmer, bei jedem um ein paar Schluck bettelnd. Irgendwie störte mich seine Bettelei, denn er war schon immer ein kleiner Schmarotzer und Wasser hätte es im Überfluss gehabt. Wie auch immer, das, was meine Banknachbarin und ich dann taten, war keinesfalls angemessen. An diesem Tag hatte meine Banknachbarin einen gelb-durchsichtigen Eistee dabei und schon beim Anblick des Getränks kam uns beiden die gleiche Idee: Ich nahm die halbvolle Flasche mit aufs Klo und erleichterte mich in sie hinein. Farblich passte es perfekt. Zurück im Schulzimmer warteten wir nur noch darauf, dass er meine Kollegin nach ein bisschen Tee fragte.
Und das tat er auch. Nach ein paar gierigen Schluck und einem lauten Würgegeräusch fragte er mit großen Augen, was zur Hölle wir mit diesem Tee gemacht hätten. Darauf meinte meine Kollegin nur: "Wieso denn? Stand die Flasche zu lange an der Sonne rum?" Es war unglaublich schwer sich zusammenzureißen und nicht im selben Moment laut loszuprusten.
Danach war ich oft kurz davor es ihm zu beichten, auch Monate danach noch. Aber jetzt denken meine Komplizin und ich, dass es für alle am besten ist, wenn er nicht weiß, was er da wirklich gesoffen hat. Es tut mir wirklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028874 vom 28.04.2011 um 21:13:54 Uhr in 8090 Zürich (Technische Berufsschule Zürich, Ausstellungsstrasse 70) (13 Kommentare).

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Nette SMS

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Dummheit Peinlichkeit Telefon Familie

Wenn man von einem Handy eine SMS an ein Festnetztelefon sendet, wird diese immer von einer Computerstimme vorgelesen. Gestern Abend war mir (m) langweilig und so habe ich eine SMS mit dem Inhalt "H*mofürst F*cken Bier Saufen Scheis*e Wi*hser H*rensohn" an unser Festnetz gesendet, mit dem Gedanken sofort dran zu gehen, wenn es klingelt, da dass eigentlich immer sehr schnell der Fall ist. Diesmal jedoch nicht und so habe ich es einfach vergessen. Später, mitten in der Nacht klingelt unser Festnetztelefon und ich dachte mir nichts dabei, 2 Minuten später klingelt mein Handy. Mein Vater war dran und sagte: "Ach du hast also die nette SMS geschickt".

Beichthaus.com Beichte #00028862 vom 24.04.2011 um 21:07:38 Uhr (30 Kommentare).

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Bouché

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Feigheit Peinlichkeit Schule Frankreich

Vor ein paar Jahren, genauer gesagt in der 8. Klasse, gab es einen deutsch-französischen Schüleraustausch. Bei meiner Gastfamilie fühlte ich mich auch einigermaßen wohl, bis auf die Tatsache, dass ich als totaler Heimscheißer besonders zu damaliger Zeit dort fast unmöglich einen normalen Stuhlgang verrichten konnte. Am vorletzten Tag waren meine Gastfamilie und ich bei den Großeltern inklusive zahlreichen anderen Verwandten eingeladen. Irgendwie wollte ich lieber dort mein Glück auf dem Klo versuchen als bei meiner Gastfamilie selbst, wahrscheinlich, damit sie nicht merkten, dass ich auch mal "groß" muss. Nach also sechs Tagen ohne großem Geschäft habe ich somit prompt das Klo verstopft. Super Eindruck, dachte ich mir, kommst zu Verwandten etwas Quiche essen und scheißt denen die Schüssel zu. Mit der Klobürste nachzudrücken ging auch nicht, weil ich nicht mit meiner Hand in die randvoll (mit Wasser, Kot und Klopapier) gefüllte Schüssel tauchen wollte. Das war mir natürlich unglaublich peinlich und es gab leider keinen anderen Ausweg als mein Mini-Wörterbuch zu zücken und trotz meiner 14 Jahre dem Gastvater weinend zu erklären, dass die Toilette "bouché" (verstopft) ist. Er tröstete mich und meinte das sei nicht schlimm und ich solle doch ruhig weiter mit meinem Austauschschüler Tischtennis spielen. Ob und wie sie das Klo freigekriegt haben bzw. ob mein Austauschschüler was davon mitbekommen hat, weiß ich nicht, jedoch werde ich das Wort "bouché" nicht so schnell vergessen und meine Eltern ziehen mich noch heute mit diesem Erlebnis gerne mal auf.

Beichthaus.com Beichte #00028860 vom 24.04.2011 um 14:58:39 Uhr in Frankreich (Paris) (19 Kommentare).

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