Zeugnisfälscher

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Lügen Dummheit Verrat Schule Familie Düsseldorf

Ich komme aus einem sehr strengen Elternhaus. Für meine Eltern war die Schule immer das wichtigste im Leben. Mein Vater hat mir das Lesen schon im Kindergarten beigebracht, jeder dachte ich werde ein Musterschüler und studiere Sozialwissenschaften oder sonst was. Doch es kam anders. Bis zur 6. Klasse war ich mehr oder weniger ein Musterschüler, doch ab der 7. Klasse war mir das ganze zu blöd, ich hatte kaum Freizeit, kaum Freunde geschweige denn eine Freundin.
Zudem war ich ein sehr guter Fußballer und wollte mein Hobby zum Beruf machen, also habe ich auf die ganzen Regeln geschissen und habe mich auf Fußball, Mode, Mädchen und Freunde konzentriert. Somit wurde ich von Tag zu Tag immer schlechter in der Schule, aber beliebter bei meinen Freunden. Ich hatte nun auch meine erste Freundin.


Zuhause war auch alles okay, denn ich habe immer noch den Musterschüler vorgespielt und so getan als würde ich meine Hausarbeiten erledigen und für die nächste Schulaufgabe lernen, in Wirklichkeit habe ich jedoch SMS geschrieben, saß stundenlang vor dem PC. Wenn meine Eltern mich gefragt haben was ich denn mache, habe ich gesagt ich würde eine Präsentation vorbereiten, das haben Sie mir natürlich jedes mal abgekauft, denn ich war bisher immer ehrlich zu ihnen.
Meine schlechten Noten habe ich selber unterschrieben, ich habe die Unterschrift von meiner Mutter gefälscht.
Ich habe mir keinen Kopf wegen meinen schlechten Noten gemacht. Mein Ziel war es einfach nicht sitzen zu bleiben. Ich habe mir gedacht, ich werde eh Fußballer und außerdem bin ich noch jung und es gibt immer irgendwelche Alternativen.

Als sich der Tag zur Zeugnisübergabe näherte, bekam ich das erste Mal Panik. Was mache ich jetzt? Zuhause habe ich ja nur die "guten" Noten gezeigt (meistens 3er und 4er und ein paar 2er) doch mein Zeugnis war voller 4 er und sogar ein Fünfer war dabei. Es gab nur zwei Möglichkeiten. Entweder alles zugeben und wieder ein langweiliges, monotones Leben führen und diesmal mit täglicher Kontrolle ob auch alles stimmt oder einfach ein Zeugnis fälschen. Ich hatte einfach kein Bock drauf wieder der alte zu sein und habe mich entschlossen mein Zeugnis zu fälschen. Ich habe mein Zeugnis aus der 6. Klasse eingescannt, habe die Noten und die ganzen Daten verändert, habe mit Photoshop ein Stempel draufgedruckt, die Unterschrift vom Rektor und meinem Klassenlehrer gefälscht und es meinen Eltern vorgelegt. Da sie überhaupt nicht so etwas von mir erwarten und nicht so über mich denken, war mir bewusst dass ihnen das nicht auffallen wird. Und genauso war es auch, mein Vater war stolz über die ganzen 2er und 1er und hat mich sogar dafür belohnt. Ich hatte überhaupt kein schlechtes Gewissen, weil ich bis dahin mehr oder weniger gequält wurde.


Das ganze ging bis zur 9. Klasse, ich habe jedes Jahr Zwischen- und Jahreszeugnis gefälscht.. In der 9. Klasse dann, als ich auch meinen qualifizierten Hauptschulabschluss versaut habe, musste ich auch mein Abschlusszeugnis fälschen.
Ich habe dann so getan als würde ich die 10. Klasse besuchen, also einen M-Zug, um die mittlere Reife zu erreichen, habe jedoch die 9. wiederholt. In meiner neuen Klasse war auch die Tochter der besten Freundin von meiner Mutter. Da ich mir ziemlich sicher war, dass Sie das zu hause erwähnen würde dass ich in ihrer Klasse bin, bin ich zu ihr hin und habe ihr ein fünftel meiner Lügen und Spielchen erzählt, und zwar dass ich nur mein Abschlusszeugnis gefälscht habe und so tue als würde ich die 10. Klasse besuchen. Schon das fand sie zu krass, ich habe gehofft Sie behält es für sich und erzählt nichts ihrer Mutter. Sie stand auch auf mich deswegen dachte ich wirklich, das wäre kein Problem.


Doch es kam wie es kommen musste, Sie hat es noch am gleichen Tag ihrer Mutter erzählt. Die Mutter hat dann meiner Mutter eine SMS geschrieben dass sie sich unbedingt so schnell wie möglich treffen müssten, meine Mutter ist sofort hin. Als Sie weg war habe ich mir passende Ausreden überlegt, doch es gab nichts, was will man in so einer Situation schon sagen? Ich habe mir überlegt abzuhauen, doch hatte nicht die Eier dazu. Ich blieb dann einfach zu Hause und habe darauf gewartet dass Sie kommt. Sie kam dann auch. Hat alles meinem Vater erzählt und es kam so wie ich es mir dachte, ich wurde in meinem Zimmer isoliert, durfte nur ab und zu raus, niemand hat mit mir geredet, mein Vater ging jede 2. Woche in die Sprechstunde und und und. Das Vertrauen meiner Eltern war natürlich gleich Null. - Komplett zerstört.


Da habe ich gemerkt, dass das alles nichts bringt, meine Eltern hatten Recht, die Schule ist wichtig, also habe ich mich ohne Zwang selber auf die Schule konzentriert, habe mein Quali geschafft, danach bin ich in die Wirtschaftsschule und habe nach 2 Jahren meine mittlere Reife erworben. Zurzeit bin ich 20 Jahre alt und bin im 2. Lehrjahr zum Einzelhandelskaufmann, bin seit 2 Jahren in einer glücklichen Beziehung mit einem wundervollen Mädchen die auch viel dazu beigetragen hat mich wieder auf die richtige Spur zu holen. Ich bin zwar kein Anwalt geworden so wie es mein Vater gerne haben wollte, doch ich bin glücklich über mein jetziges Leben und ich denke auch meine Eltern sind einigermaßen Stolz auf mich. Ich bin auch glücklich darüber dass die Tochter der Freundin mich verpetzt hat, denn sonst wäre wahrscheinlich alles schlimmer geworden.


Doch was mich seit mittlerweile 4 Jahren fertigmacht, ist einfach die Tatsache dass meine Eltern nur die halbe Wahrheit kennen, dass die keine Ahnung davon haben, dass ihr kleiner süßer Sohn, schon in der 7. Klasse angefangen hat Sie zu belügen und zu betrügen, ich kann mich einfach nicht damit abfinden, ich habe oft versucht nicht daran zu denken, es zu vergessen und es als Jugendsünde abzustempeln doch das geht nicht, jedes mal wenn ich meinen Eltern in die Augen sehe, denke ich mir, wie konnte ich sowas tun? Ich habe aber wirklich Angst es zu beichten, denn ihr Vertrauen hat sich inzwischen wieder aufgebaut, ich weiß nicht ob sie das verkraften könnten. Ich werde es weiterhin versuchen zu vergessen. Die ganze Wahrheit kennt nur meine Freundin und nun auch das Internet. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028925 vom 13.05.2011 um 16:03:05 Uhr in Düsseldorf (Kapellstraße) (31 Kommentare).

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Bei Oma auf dem Sofa

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Drogen Morallosigkeit Völlerei Familie

Als ich 17 Jahre alt war, ging ich zu meinem ersten Open Air mit viel Gras im Sack. Danach sollte ich bei meiner Oma schlafen. Ich habe meine Oma echt gern, aber als ich zu ihr ging, habe ich gemerkt, dass ich noch Gras habe. Jedenfalls ging ich in den Garten und habe einen fetten Joint geraucht. Jetzt zur Beichte: ich habe danach voll bekifft bei meiner Oma auf dem Sofa gesessen, mich mit Oma unterhalten und fast einen ganzen Kuchen allein gegessen. Irgendwie peinlich. Ich habe jetzt allerdings seit Jahren aufgehört zu kiffen und mochte es jetzt auch nicht auf irgendeine Art klein reden.

Beichthaus.com Beichte #00028924 vom 12.05.2011 um 21:29:39 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das ferngesteuerte Auto

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Dummheit Kinder Husum

Ich (m/24) habe zum sechsten Geburtstag mal ein ferngesteuertes Auto bekommen, worüber ich mich auch tierisch gefreut habe - bis ich realisierte, dass Auto und Fernsteuerung mit einem Kabel verbunden waren. Ich gab mein bestes trotz dessen Spaß mit dem Teil zu haben, aber so richtig wollte das nicht klappen. Also kam ich auf die glorreiche Idee, das Kabel einfach durchzuschneiden. Was bringt mir auch ein ferngesteuertes Auto, wenn ich sowieso ständig hinterher rennen muss? Somit hatte sich das mit dem hinterher rennen auch erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00028910 vom 08.05.2011 um 02:13:10 Uhr in 25813 Husum (10 Kommentare).

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Jugendsünde mit Folgen

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Masturbation Schamlosigkeit Dummheit Intim Familie Gießen

Als ich 16 war, habe ich mich vor meinen damals 8 und 10-jährigen Cousins selbst befriedigt. Ich habe hinterher mit Gewalt gedroht, sollten sie mich verraten. Der Kontakt zu der Familie ist abgebrochen, verständlich. Ich habe versucht, mich mit ihnen darüber zu unterhalten, die Sache zu klären, dies wurde abgelehnt, ebenfalls verständlich. Es hieß: "Dafür müsse ich einiges tun, um das wieder gut zu machen." Das wurde schnell revidiert, wie gesagt, es gibt keinen Kontakt mehr. Ich wäre zu allem bereit gewesen, um die Sache wieder gut zu machen. Ich habe mich bei der Familienberatungsstelle zur Therapie angemeldet, wurde dort aber nach 2 Sitzungen wieder entlassen.
Meine Eltern waren fast froh über diesen abrupten Abbruch der Beziehung, auch wenn der Auslöser dafür schlimmer nicht hätte sein können. Es bestanden schon immer Streitigkeiten zwischen beiden Familienteilen.
Eines Tages sah ich meine Cousins im Schwimmbad wieder, beide kamen auf mich zugerannt und freuten sich. Wir unterhielten uns eine Weile, ich bemerkte nicht, dass sie irgendwie Schaden gefunden haben, aber wer bin ich, um sowas beurteilen zu können? Ihr Vater sah es und packte schon die Sachen zusammen, als sie kamen.
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen. 6 Jahre voller Schuldgefühle, die ich schon beim Pfarrer gebeichtet habe. Die ich mit Therapie und Entschuldigungsversuchen versuchte, auszumerzen. Ich fand mich damit ab und fand auch, dass ich es definitiv verdient habe.

Als mein Großvater gestorben ist, meine Eltern Alleinerben wurden und der andere Teil der Familie den Pflichtteil nicht ausgezahlt bekommt, da aus Unterlagen hervorgeht, dass zu Lebzeiten hinter den Rücken meiner Eltern erhebliche Geldsummen von meinem Großvater an den anderen Teil der Familie geflossen sind, versuchten sie mich zu erpressen. Sie riefen bei dem Jugendverein an, bei dem ich seit ich 5 war Mitglied bin. Sie versuchten, mich anonym bei meinem Gruppenleiter anzuschwärzen, der mich Gott sei Dank nicht verstoßen hat, meine Arbeit im Verein aber dermaßen einschränken musste, dass ich mich dort nicht mehr wohl fühle. Dies war wie eine 2. Familie für mich und momentan bin ich kurz davor, auszutreten.

Ebenso ging ein Brief an den Anwalt meiner Eltern mit der Forderung, sofort den Pflichtteil zu überweisen, andernfalls werde der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Unser Anwalt ging nicht darauf ein. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, der Erbrechtsfall läuft noch. Ich habe eine Therapie, nochmals, bei ProFamilia gemacht, habe mit unserem Anwalt gesprochen, habe einen Jugendanwalt für Strafsachen konsultiert, der mir von einer Selbstanzeige abriet, ich habe mit einem Psychologen geredet, der sogar meinte, ich solle einfach alles leugnen. Ich habe Angst um meine Zukunft, ich möchte Lehrer werden. Das mag für viele Leute bei dem Kontext schlimm sein, aber es war quasi schon immer meine Bestimmung, schon lange vor dem Vorfall. Ein Anruf beim Schulamt und ich bin erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00028908 vom 06.05.2011 um 17:55:37 Uhr in Gießen (Alicenstraße) (41 Kommentare).

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Weitpinkeln

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Peinlichkeit Dummheit Kinder Zürich

Als ich (m) etwa zehn Jahre alt war, ging ich mit meinem Vater und meinen Brüdern bei einer Fast-Food-Kette essen. So kam es, dass ich und mein Vater pinkeln musste, also gingen wir auf die Toilette. Ich muss noch dazu sagen, dass ich über die Gabe verfüge, aus extremer Distanz präzise in ein Pissoir zu treffen. Ich wollte deshalb meinem Vater, von dem ich glaubte, dass er noch im Raum war, diese Gabe demonstrieren. Ich ging also beim Pinkeln ganz weit nach hinten, mit den Worten "Schau mal von wo ich pisse!" Auf eine Reaktion wartend, drehte ich meinen Kopf nach links, zu den Waschbecken, direkt in die ratlosen Augen eines mir unbekannten etwa Zwanzigjährigen schauend. Das ganze war mir extrem peinlich und ich verließ ohne die Hände zu waschen den Raum. Heute kann ich darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00028894 vom 03.05.2011 um 01:20:43 Uhr in Zürich (17 Kommentare).

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