Ein sozialer Fleischesser

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Völlerei Lügen Vorurteile Ernährung

Ich beichte, dass ich ein "sozialer Fleischesser" bin. Versteht ihr nicht? Ich erkläre es euch. Eigentlich bin ich Vegetarier, d. h. ich esse kein Fleisch, keine Wurst, keinen Fisch. Und wie ein "sozialer Trinker" bei sozialen Anlässen Alkohol trinkt, esse ich bei sozialen Anlässen wie Geburtstagsfeiern oder Betriebsausflügen Fleisch und Wurst. Ich möchte nämlich nicht, dass meine Kollegen und Bekannten wissen, dass ich Vegetarier bin. Nicht, weil ich mich dafür schäme oder weil mir das peinlich ist, sondern weil ich es satt habe, als Vegetarier anders zu sein. Weil ich es leid bin, jedes Mal erklären zu müssen, warum ich kein Fleisch essen will und warum das nicht gefährlich ist. Ich meine, ich bin nicht missionarisch und von mir aus kann jeder essen, was er will. Aber ich wurde dann immer früher oder später als Vegetarier "geoutet" und musste mich rechtfertigen - jedes Mal. Also habe ich, als ich meine Arbeitsstelle gewechselt habe, damit angefangen, bei gemeinsamen Essen auch Fleisch oder Wurst zu essen. Nicht viel, nur halt so viel, dass es nicht auffällt. Jetzt habe ich meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00037774 vom 08.03.2016 um 21:37:48 Uhr (16 Kommentare).

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Frauen sind allesamt verrückt!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Hamburg

Ich (m/39) glaube, dass alle Frauen einen Dachschaden haben! Ich kenne wirklich keine Frau, die nicht irgendwie spinnt, verrückt oder sonst irgendwie gestört ist. Egal, ob meine Freundin (ich liebe sie trotzdem sehr), die Frauen in meiner Familie, meine Kolleginnen, Freunde - einfach alle. Dabei sind die psychischen Probleme und Zickereien unterschiedlichster Natur. Entweder sie bilden sich ein, alle wollten ihnen etwas tun, oder alle denken nur an sich, oder sie sind ständig ohne ernst zu nehmenden Grund aggressiv oder mies gelaunt, fühlen sich benachteiligt oder sind neidisch und die Welt, oder alle anderen Weiber, sind böse - die Liste könnte ich noch weiterführen... Dabei lässt sich natürlich immer jegliche Rationalität vermissen. Immer nur gefühltes Wissen, scheinbar wissend über Gefühle und ein ewiges Auf und Ab der Gemütslage.


Frauen sagen mir sogar über Frauen, dass die meisten Geschlechtsgenossinnen spinnen. Am Schlimmsten ist es natürlich, wenn diese ganzen Frauen miteinander interagieren. Die wenigen Frauen, die ganz normal wirken, haben sicher auch schwer einen am Helm, verbergen es aber gut. Man wird es kaum glauben, aber ich bin kein Frauenfeind. Ich komme selbst mit den meisten trotzdem sehr gut aus und manche sehen mich sogar als Frauenversteher. Vielleicht mache ich nur den Fehler und höre ihnen wirklich zu und merke dann, wie bekloppt die meisten sind. Es tut mir leid, dass ich alle so über einen Kamm schere.

Beichthaus.com Beichte #00037772 vom 08.03.2016 um 14:07:55 Uhr in 20257 Hamburg (Lappenbergsallee) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine schwarze Frau im Bett

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Vorurteile Ekel

Ich (m/27) möchte hiermit beichten, dass ich sexuell gesehen ein Rassist bin. Ich finde schwarze Frauen, gelinde gesagt, extrem unattraktiv und kann mir nicht mehr vorstellen, mit ihnen Sex zu haben. Und um es gleich vorwegzunehmen, ich hatte schon Sex mit Mulattinnen und Negerinnen. Erstens sehen sie einfach nicht gut aus, und zweitens riechen sie seltsam. Im richtigen Leben ist mir allerdings egal, welche Hautfarbe und Ethnie ein Mensch hat. Ich habe auch kein Problem damit, wenn eine weiße Frau einen Afrikaner liebt und heiratet, im Gegenteil, ich liebe meine Kumpels aus dem Senegal. Ich finde Afrikaner nur sexuell abstoßend. Das geht mir auch bei Pornos so, wenn ich sehe, dass ein Afrikaner involviert ist, klicke ich das Video sofort wieder weg.

Beichthaus.com Beichte #00037768 vom 08.03.2016 um 03:06:43 Uhr (34 Kommentare).

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Sicherheitsdienst im Flüchtlingsheim

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Zorn Vorurteile Misstrauen Gesellschaft Berlin

Ich arbeite bei einem Sicherheitsdienst. Das ist wirklich viel spannender, als die meisten glauben. Die Bezahlung ist nicht die Beste, aber es ist wirklich schön. Ich arbeite neben meinem Studium, da ich vor diesem zufällig die nötige Ausbildung abgeschlossen habe. Vielmehr war sie das. Aufgrund gewisser aktueller Gegebenheiten arbeite ich, wie auch viele andere Kollegen, nun hauptsächlich in Flüchtlingsheimen. Es ist eine Katastrophe, diese Menschen sind unglaublich furchtbar. Es kommt auch auf das Heim selbst an, aber grundsätzlich ist es einfach so, dass ich mich völlig begeistert dafür gemeldet hatte. Ich dachte, ich könnte diesen Menschen helfen und bin positiv eingestellt zur Arbeit gegangen. Schon am ersten Tag hatten wir einen halbtoten Tschetschenen, der von einem Syrer verprügelt wurde, weil er ein Salamibrot im Zimmer neben dem Moslem gegessen hat. Nun ist natürlich nicht jeder Moslem so. Grundsätzlich verhalten sich die meisten Männer ab 50 Jahren, die Frauen und die weiblichen Kinder recht angemessen und die könnten auch hierbleiben.


Aber wirklich daneben benimmt sich die Mehrzahl der Männer zwischen vier und 40 Jahren. Sie missachten einfach so ziemlich alle Regeln. Es gibt Verfolgung anderer Flüchtlinge aufgrund von Religion und sie werden so oft in Handschellen zurück ins Heim gebracht, dass wir das schon gar nicht mehr aufschreiben. Ich muss es endlich einmal loswerden, denn ich komme gerade von der Nachtschicht. Ich musste heute ein Kind ins Krankenhaus begleiten, da sein einziger Verwandter hier in Deutschland, sein Vater, ihn so hart verprügelt hat, dass er operiert werden musste, weil er mit einem Nicht-Moslem gespielt hat - er meint ein asiatisches, buddhistisches Kind.


Zu dieser Familie sei gesagt, dass seine Mutter und seine beiden Schwestern noch in Syrien sind. Über die Männer aus den anderen Ländern will ich gar nicht erst sprechen. Die Toiletten sind ein Albtraum, das Verhalten unmöglich, die eigenen Kinder werden vernachlässigt und verprügelt. Vor allem die Frauen tun mir erst so richtig leid. Es geht immer erst los, wenn die Sozialarbeiter, die Verwaltung und diese dummen freiwilligen Helfer raus sind. Dass ich selbst mal so naiv war... Wir tun was wir können, aber wir haben mittlerweile 72 Stunden Wochen, weil es einfach nicht mehr genug Wachen gibt. Einige kündigen lieber, als dort noch weiter zu arbeiten. Vielleicht schließe ich mich dem an. Das ist es einfach nicht wert und Hilfe hat in den Heimen fast keiner verdient. Die Auftragslage für unsere Firma war noch nie besser und trotzdem sind die Hälfte der Kollegen weg oder dauerhaft krank.

Beichthaus.com Beichte #00037742 vom 03.03.2016 um 10:32:02 Uhr in 10365 Berlin (Ruschestraße) (31 Kommentare).

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Der Anwalt und das Dschungelcamp

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Vorurteile Dummheit Medien

Ich habe vor einiger Zeit eine Menge Respekt und Achtung gegenüber meinem Bruder verloren. Er ist Anwalt, verheiratet und hat ein Kind. So weit, so unwichtig. Aber er schaut das Dschungelcamp. Ich weiß nicht warum, aber seitdem kann ich ihn nicht mehr wirklich für voll nehmen. Vor allem, da er mir regelmäßig und subtil mitteilt, dass mein Geschmack an Filmen ja sehr oberflächlich und niveaulos sei. Ich liebe meinen Bruder und auch seine Frau, also nicht auf körperlicher Ebene, ihr wisst schon. Ganz normal halt. Aber das kann ich irgendwie nicht begreifen. Aber mittlerweile lasse ich jedes Mal, wenn er irgendwas über meinen Geschmack loslässt, immer den Satz: "Immer noch besser als Dschungelcamp" fallen.

Beichthaus.com Beichte #00037728 vom 01.03.2016 um 12:01:31 Uhr (6 Kommentare).

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