Kurven sind sexy!

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Vorurteile Engherzigkeit

Ich bin eine Frau und kurvig. Ich hasse es, von sehr schlanken Frauen als pummelig, stämmig oder Ähnliches bezeichnet zu werden. Ich bin doch auch nett zu Frauen mit einem männlichen Körperbau! Aber lange schaffe ich das nicht mehr. Nächstes Mal kommt die Antwort: "Ja, du bist wirklich beneidenswert schlank, aber du hast leider keine Brust und keinen Hintern!" Ich beichte, dass ich mich auf dieses Niveau herablassen werde, nur um mich dann besser zu fühlen!

Beichthaus.com Beichte #00037907 vom 22.03.2016 um 23:31:58 Uhr (32 Kommentare).

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Ich stelle nur Nichtraucher ein!

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Boshaftigkeit Vorurteile Lügen Engherzigkeit Arbeit

Vor einiger Zeit kam hier die Beichte, dass jemand, der Bewerbungsgespräche führt, Männer mit Vollbart bzw. Frauen mit Haarknödelfrisur abgewiesen hat. Ich arbeite für ein großes Unternehmen und bei uns gibt es auch die Richtlinie, dass eine Person nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden soll, wenn auf dem Bewerbungsfoto ein Vollbart oder ein Haardutt zu sehen ist. Auch wenn solche Personen direkt in einer der Filialen vorstellig werden, sollen sie ohne Umschweife abgelehnt werden: Mit Ausreden, wie beispielsweise dass die Stelle schon vergeben wurde oder dergleichen. Natürlich werden solche Dienstanweisungen nicht schriftlich weitergegeben, sondern die Regionsmanager teilen das den Filialleitern mit, welche diese Anweisung dann umsetzen. Die Firma hat mit solchen Personen scheinbar schon schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb diese Dienstanweisung herausgegeben wurde.


Auch ich habe schon viele Personen mit Vollbart oder Haardutt abgelehnt. Allerdings gehe ich noch einen Schritt weiter und selektiere auch Männer aus, welche Nerd-Brillen tragen, ohne wirklich eine Brille zu benötigen oder Raucher sind bzw. Frauen, welche mit Leggings zu Vorstellungsgespräch kommen und dabei vielleicht noch Turnschuhe mit Sneakersocken tragen oder eben auch Raucherinnen sind. Ich möchte ja meine nicht rauchenden Mitarbeiter nicht benachteiligen, nur weil die Raucher öfters Rauchpausen einlegen müssen. Daher werden bei mir auch Raucher ausselektiert. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037875 vom 19.03.2016 um 22:53:15 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Mein Kampf gegen Alltagsrassismus

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Vorurteile Ungerechtigkeit Zorn Gesellschaft

Ich (25) bin gebürtige Lateinamerikanerin mit europäischen und nordafrikanischen Vorfahren. Meine Mutter und ich leben seit 1998 in Deutschland, wir sind beide integriert, beherrschen die deutsche Sprache fließend und haben schon immer gearbeitet. Schon als Kind trug ich Zeitungen aus oder half in der Nachbarschaft gegen Geld aus, um meiner Mutter etwas unter die Arme zu greifen und mir selbst etwas leisten zu können. In der Nachbarschaft waren wir stets bekannt und wurden auch gemocht. Für unsere Nachbarschaft, die überwiegend Deutsche waren, spielte unsere Herkunft nie eine große Rolle und wir wurden auch so angenommen, wie wir sind. Dennoch habe ich bis heute mit Alltagsrassismus zu kämpfen. In der Schule, die zwar zum Großteil aus Migranten bestand, wurde ich häufig wegen meiner Herkunft auf das Übelste beschimpft, beleidigt und sogar geschlagen. Sowohl von Deutschen als auch von Migranten aus dem arabischen Raum oder dem Kosovo, die einen noch dunkleren Teint hatten.


Die Lehrer unternahmen jedoch nichts und dies ging bis zur weiterführenden Schule so weiter. Meine "Integration" ging sogar so weit, dass ich mich immer noch versuche, mich auch optisch anzupassen. Ich habe mir bereits als Kind schon die Haare chemisch geglättet, mich stets gut gekleidet und die Haare heller gefärbt. Glücklicherweise habe ich grünbraune Augen und durch meine europäischen Vorfahren einen mediterranen Teint, sodass viele denken ich sei Halbdeutsche. Wenn es nicht so wäre, hätte ich meine Haut wohl sogar mit kosmetischen Mitteln aufgehellt. Blöderweise habe ich die markanten Gesichtszüge meiner afrikanischen Vorfahren und fühle mich deshalb auch unwohl. Seitdem ich weiß, dass man durch einen chirurgischen Eingriff auch etwas daran ändern kann, spare ich für eine Rhinoplastik, um meine Nasenflügel verschmälern zu lassen. Das Mobbing hatte zwar aufgehört, da ich nach der 10. Klasse auf das Gymnasium ging und in der neuen Schule neue Freunde gefunden habe, jedoch geht der Alltagsrassismus weiter.


Ich werde weiterhin oft unterschätzt, falsch eingeschätzt oder sexualisiert - wegen meiner offensichtlichen Herkunft. Als ich nach dem Abitur eine Ausbildung gesucht hatte, musste ich in manchen Betrieben den Einstellungstest zwei Mal machen, weil ich des Betruges bezichtigt wurde! Ich bekam sogar Absagen, weil ich angeblich nicht ins Bild des Klientels passen würde. So stand es in einigen Absagensschreiben schwarz auf weiß! Dabei habe ich mich gepflegt und schlicht gestylt präsentiert. Hosenanzug, Schuhe mit leichtem Absatz, schlichte Hochsteckfrisur, schlicht geschminkt und zwei Spritzer Jasminparfüm. Glücklicherweise habe ich nach etwas über einem Jahr doch eine Ausbildung gefunden, diese erfolgreich beendet und ein duales Studium im selben Betrieb angefangen.
Privat ist es leider so, dass ich oft in eine Schublade gesteckt oder zwischendurch auf offener Straße beleidigt werde. Und das in einer westfälischen Großstadt!


Eine Liebesbeziehung ist auch nicht einfach, da Männer und Frauen mich für einen One-Night-Stand halten, obwohl ich noch nie einen hatte und bisher nur zwei längere feste Beziehungen hatte. Ich ziehe mich auch eher sportlich an, statt aufreizend, da ich in meiner Freizeit viel Sport betreibe und es praktischer ist. Auf Partys wurde ich auch begrapscht, oft mit der Begründung, dass "schwarze Frauen" eh immer willig sind und mein Körper für Sex gemacht sei. Wenn ich mich dagegen wehre, da ich schon seit 12 Jahren kickboxe, werde ich immer als aggressive "Schwarze" abgestempelt, obwohl ich keine bin. Oft werden mir Sachen zugesprochen, die gar nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun haben. Beispiele dafür sind: Ich könne singen, beherrsche jeden Tanz der Welt, nehme Drogen, wäre gut im Bett und vieles mehr!


Meine Beichte ist, dass ich immer, wenn mir jemand mit irgendeinem rassistischen Mist ankommt, demjenigen am Liebsten die Fresse polieren möchte, aber meine Erziehung sagt mir, dass ich weder rechtliche Konsequenzen haben möchte, noch möchte ich mir meine Hände schmutzig machen. Glücklicherweise sind nicht alle Menschen so und ich bin froh und vor allem dankbar dafür, dass ich in Deutschland eine gute Zukunft habe, obwohl meine Mutter und ich von ganz unten anfangen mussten und dass ich offene und ehrliche Menschen als Freunde habe.

Beichthaus.com Beichte #00037824 vom 14.03.2016 um 10:37:42 Uhr (32 Kommentare).

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Mein Freund verschwendet sein Leben am PC

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Vorurteile Verschwendung Verzweiflung Partnerschaft Games

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich überlege, eine vielseitige und aufregende Beziehung zu beenden, nur weil ich mit seiner ganzen Zockerei nicht klarkomme. Ich gehe jeden Tag meinem Beruf nach und unternehme auch an Wochenende mit meinem Partner und gemeinsamen Freunden etwas zusammen, aber in der Zeit, in der ich arbeite, sitzt er bis zu neun Stunden täglich vor seinem PC und spielt irgendwelche Spiele. Nach unendlich vielen Gesprächen und Versuchen, ihn davon zu überzeugen, sich auch mal eine Beschäftigung zu suchen, bin ich einfach verzweifelt und träume davon, seinen Bildschirm zu zerstören und den Rechner in die Badewanne zu schmeißen. Deswegen habe ich auch Vorurteile gegenüber PC-Zockern, obwohl ja nicht alle so sind. Es tut mir leid, dass ich nicht mit dieser Zeitverschwendung leben kann und anderen gegenüber Vorurteile hege.

Beichthaus.com Beichte #00037792 vom 10.03.2016 um 17:37:17 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sie gehört freiwillig dem Islam an

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Unglaube Engherzigkeit Falschheit Vorurteile

Ich (m/40) habe letztens einer hübschen und klugen Frau den Laufpass gegeben, mit der alles nach einer festen und guten Beziehung aussah, weil sie mir beim etwa siebten oder achten Treffen sagte, muslimischen Glaubens zu sein, obwohl sie "Biodeutsch" geboren wurde. Sie war jedoch mit einem Mann aus dem Nahen Osten verheiratet und hat auch ein Kind mit ihm. Ich dachte dann: "Okay, die Sache ist klar, er und seine Familie wollten es so." Als ich das sagte, erklärte sie mir jedoch, dass die Familie des Mannes, allesamt wohlhabend und hochgebildet, extrem säkular lebt, nicht betet, nie in die Moschee geht und sogar zu ihren Kindern, die sich für atheistisch erklärt haben, weiterhin völlig normalen Kontakt hat.

Sie dagegen hat sich bei den vielen Besuchen in der Heimat von einem Imam einwickeln lassen, sich den Koran in deutscher und später arabischer Sprache gekauft und schließlich ganz offiziell den Glauben angenommen. Dabei ist diese Frau selbst eine hochintelligente Naturwissenschaftlerin und trägt zwar kein Kopftuch, sagt aber, es sei eine Überzeugung. Das Einzige, was ich zu ihrer Verteidigung sagen kann, ist, dass sie das tut, was man sonst von den angeblich gemäßigten Muslimen vergeblich erwartet: Sie stellt sich offen gegen Terror und Glaubenskriege. Dennoch habe ich ihr gesagt, dass ich mir keine nähere Bekanntschaft mit einer Frau vorstellen kann, die der übelsten Religion der Welt freiwillig angehört und ihr auch gesagt habe, dass das ein dauernder Streitpunkt wäre und ich mich deswegen nicht zwischen sie und ihren imaginären Freund stellen möchte. Sie hat es akzeptiert und mir sogar noch freundliche Worte mit auf den Weg gegeben. Das hat mich zum Grübeln gebracht, denn wären alle so wie sie, wäre es friedlicher auf diesem Planeten. Andererseits kann auch sie radikalisiert werden, und wenn das der Fall wäre, möchte ich einfach kein Teil ihres Lebens sein. Schade nur in einem Punkt: Der Sex mit ihr war unglaublich, aber das ist halt nicht alles, was zählt.

Beichthaus.com Beichte #00037790 vom 10.03.2016 um 16:00:02 Uhr (42 Kommentare).

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