Ausgenutzte Gutmütigkeit

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Betrug Zorn Dummheit Hass Falschheit Geld

Ich hasse diese Zigeuner, die in Berlin mit allen dreckigen Mitteln versuchen, die Gutmütigkeit der Menschen auszunutzen und ihnen ihr Geld aus der Tasche zu schummeln. Ich hasse nebenbei auch die, die es zulassen - zu denen ich leider auch gehöre. Ich bin schon vier Mal darauf reingefallen! Das vierte Mal ist gerade vor ein paar Minuten passiert. Da ich in der Diakonie gearbeitet habe und gute Erfahrungen habe, ist dieses Pack damit durchgekommen. Sie wollten eine Unterschrift und eine kleine Geldsumme für Behinderte, damit sie ein Zentrum bauen können. Ich habe aber erst im späteren Verlauf gemerkt, dass er die Gebärdensprache falsch benutzt hat. Und ich Depp falle mit meiner großherzigen Art auch noch darauf rein. Ich möchte beichten, dass ich diese Leute hasse, auch wenn ich nicht weiß, warum sie das tun!

Beichthaus.com Beichte #00033920 vom 10.09.2014 um 10:57:59 Uhr (13 Kommentare).

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Spielschulden

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Sucht Feigheit Zorn Geld Eslarn

Ich habe einem meiner Kumpels vor einiger Zeit 2.500 Euro geliehen. Angeblich hatte er einige Rechnungen zu bezahlen. Da er bis dato noch einen guten Job hatte und ich ihn schon seit Jahren kenne, hatte ich keine Bedenken, das Geld zurückzubekommen. Trotzdem habe ich einen schriftlichen Darlehensvertrag aufgesetzt, um das Ganze noch einmal schriftlich zu haben. Und das war mein Glück, wie ich später erfahren musste. Es hat sich nämlich eine Woche später herausgestellt, dass er das Geld eben nicht für Rechnungen brauchte, sondern in Spielhallen verzockt hat. Er muss wohl schon längere Zeit spielsüchtig sein, da er seinen Job, von dem ich glaubte, dass er ihn noch hätte, seit zwei Wochen nicht mehr hat, weil er unentschuldigt gefehlt hat. Und das Schärfste ist: Nach einem klärenden Gespräch und der Frage, wie er mir jetzt mein Geld zurückgeben will, hat er den Kontakt zu mir abgebrochen. Er meldet sich nicht mehr am Handy und macht die Tür nicht mehr auf, wenn ich bei ihm klingele. Mittlerweile sind fast drei Monate vergangen.


Keine Ahnung, ob er wieder einen Job hat oder von Hartz IV lebt, aber ich finde es einfach eine Unverschämtheit, dass er sich nicht mehr meldet. Dass man sich so in einem Menschen täuschen kann, hätte ich nie gedacht. Würde er offen mit mir reden und sagen: "Okay, ich suche mir Hilfe und schaue, dass ich wieder Arbeit habe", und würde mir das Geld - von mir aus auch in 20 Euro Raten - zurückzahlen, wäre das vollkommen in Ordnung für mich, er war ja schließlich mal einer meiner guten Freunde. Aber sich einfach zu verstecken und zu hoffen, dass die Schulden sich in Luft auflösen, darauf werde ich nicht warten. Deshalb beichte ich, dass ich jetzt gerichtliche Schritte einleiten und ihm damit vielleicht noch sein letztes Hemd nehmen werde. Aber ich finde sein Verhalten einfach Scheiße und kann und will keine Rücksicht mehr nehmen. Mir ist das Geld auch nicht in den Schoß gefallen.

Beichthaus.com Beichte #00033902 vom 08.09.2014 um 02:22:54 Uhr in Eslarn (17 Kommentare).

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“Beichte

Der geheime Schatz meiner Eltern

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Neugier Morallosigkeit Familie Geld

Ich beichte, dass ich, als erwachsener Mensch, heimlich auf die Kontoauszüge meiner Eltern geschaut habe, obwohl mich das nichts angeht. Sie zahlen monatlich einen niedrigen dreistelligen Betrag für meine Versicherungen inkl. Krankenversicherung, weil ich so wenig verdiene, dass ich das nicht selbst bezahlen kann. Das Amt zahlt mir nichts, da ich ganz knapp über dieser bestimmten Grenze liege und nicht mal Wohngeld bekomme. Das alleine ist mir schon peinlich genug, da meine Eltern selbst nicht viel Geld haben. Dachte ich zumindest bisher! Als Student bekam ich sogar den Höchstsatz BAföG und dazu mussten meine Eltern Einkommensbescheide hinschicken. Wie erklärt es sich also, dass der aktuelle Kontostand meiner Eltern seit einem Jahr - und das war nur der Hefter, den ich finden konnte! - bei 18.000 Euro liegt, wenn sie doch immer noch das gleiche niedrige Einkommen haben, das die Kontoauszüge auch belegen? Ich versuche jetzt den älteren Kontoauszugshefter zu finden, um mir zu erklären, wie sie an so viel Geld kommen. Und vor allem, warum sie es auf dem Konto haben und nicht irgendwie vernünftig anlegen.

Beichthaus.com Beichte #00033892 vom 06.09.2014 um 10:31:17 Uhr (18 Kommentare).

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Bodenständig trotz des Reichtums

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Engherzigkeit Geiz Geld Familie Plön

Ich bin Ende 20 und vor einigen Monaten zu viel Geld gekommen. Es ist ein sechsstelliger Betrag und ich habe es nur meiner Freundin erzählt. Seitdem habe ich es auf einem Tagesgeldkonto geparkt und lebe weiter wie bisher. Ich arbeite und hebe nichts ab. Keiner weiß es und es ist ein erhabenes und beruhigendes Gefühl, obwohl ich mir kaum etwas gegönnt habe. Es sind ja keine Millionen und das ist auch ganz gut so, die Gefahr, etwas abzuheben, ist schon enorm. Gott sei Dank habe ich einen gefestigten Charakter, was das angeht. Dazu hält mich meine Freundin auf dem Boden. Sie verdient selbst recht ordentlich und ist bodenständig. Meine Beichte ist folgende: Meine Familie hat davon nichts mitbekommen und wird es auch nie. Und sie sind alle relativ arm. Ich habe es mit Fleiß, viel Einsatz und Schweiß zum Techniker geschafft und verdiene nun seit vielen Jahren richtig gutes Geld und habe viel Verantwortung. Das ist denen jetzt schon ein Dorn im Auge, weil sie selbst nicht viel erreicht haben, aber es ist nun einmal mein Geld und mein Leben. Auch wenn ihr mich jetzt als arrogant abstempelt - aber jeder ist seines Glückes Schmied und ich habe auch nicht vergessen, wo ich herkomme. Wenn die Bande jetzt noch mitbekommen würde, dass ich mir um meine Rente keine Sorgen mehr machen muss und mein bevorstehendes Haus bereits abbezahlt ist, ist Polen offen.

Beichthaus.com Beichte #00033882 vom 04.09.2014 um 16:38:14 Uhr in Plön (12 Kommentare).

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Student ohne Geld

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Verzweiflung Neid Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich (m/27/Master-Student) möchte beichten, dass ich ziemlich unzufrieden mit meinem Leben bin und mich ständig, bewusst und unbewusst, mit anderen vergleiche. Ich habe während meines Studiums mein eigenes kleines Unternehmen gegründet und beschäftige auch eine freie Mitarbeiterin. So kommt es, dass ich ständig absolut blank bin und so gut wie kein Geld für mein Privatleben zur Verfügung habe. Da mir die Banken keinen Cent an Unterstützung geben, weil ich noch Student bin, bezahle ich alles aus meiner eigenen Tasche und bin ständig im Minus. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal sehr depressiv macht. Meine Freunde sind alle durchaus erfolgreich und international viel unterwegs. Einer meiner besten Freunde arbeitet in den USA und verdient sehr viel, ein anderer ist vor zwei Jahren nach Südostasien ausgewandert und hat sich dort im Immobiliensektor selbstständig gemacht. Er hat bis jetzt seine erste Immobilie renoviert und wird sie für gutes Geld verkaufen können. Ich hingegen habe mich damals für das Studium entschieden - erst meinen Bachelor beenden und dann meinen Master beginnen - und ich weiß nicht wirklich, ob es die richtige Entscheidung war. Ich lebe teilweise wie ein Penner und war seit Ewigkeiten nicht mehr im Urlaub, sondern muss jeden Cent zwei Mal umdrehen. Ich möchte erstens gestehen, dass ich neidisch und auch eifersüchtig auf meine erfolgreichen Freunde bin. Zweitens möchte ich gestehen, dass ich innerlich sehr viel herumjammere und mich ständig frage, warum das Schicksal mich so "hasst." Und das ist der springende Punkt! Denn ich weiß, dass es verdammt viele härtere Schicksale und Lebenswege gibt und mein Gejammere wirklich unangebracht ist.


Ich versuche, mich auf die vielen kleinen positiven Dinge zu konzentrieren, und mich wieder aufzurichten. Das geht auch gut - so lange, bis wieder eine Rechnung ansteht und ich weiß, dass ich nächsten Monat wieder kaum etwas unternehmen kann. Neben meinem Studium und meiner Unternehmensgründung habe ich versucht, diesen Sommer einen Sommerjob zu bekommen. Es war grauenhaft. Die einzige gute Stelle wollte mich gleich für 12 Monate "verpflichten" und hat mir daraufhin abgesagt, weil ich nicht versprechen konnte, auch wirklich so lange im Voraus für einen Minijob planen zu können. Der Rest war echt unter aller Sau. Zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen, die einen in Schichtdienst mit 6,25 Euro pro Stunde stecken wollen. Hier versteckt sich ebenfalls eine kleine Beichte. Ich habe mich nie auf irgendwelche "Service" oder Kellnerjobs beworben. Ich kann einfach nicht im Service arbeiten, es ist nichts für mich. Also möchte ich auch noch beichten, dass ich ein zu großes Ego habe, was mir im Weg steht, einen "normalen" Minijob anzunehmen. Keine Ahnung, ob das hier irgendjemand nachvollziehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033877 vom 03.09.2014 um 19:00:04 Uhr (9 Kommentare).

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