Nebenverdienst bei der Tankstelle

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Geld Arbeit

Ich (w/32) habe mit 21 Jahren mal an einer Tankstelle gearbeitet, weil ich in meinem gelernten Beruf als Bürokauffrau nichts fand. Die Arbeit machte mir auch Spaß, aber der Rest stimmte nicht. Meine Kolleginnen, mit denen man die Übergabe machte, waren ziemlich asozial und zickig. Sie profilierten sich über den Job, da sie nichts erreicht haben, und jeder kleine Abrechnungsfehler wurde mit hochgezogener Augenbraue gestraft. Auch Centbeträge. Unser Chef war ein richtiger Vollassi: Dreifachkinn, Toupet, schmierig und not- und sexgeil. Er hatte einen kleinen Raum, vollgestellt und staubig, aber mit PC, an dem er seinen ebenso schmierigen Opi-Kumpels Sexvideos zeigte. Er machte da auch keinen Hehl daraus - vor meinen Ohren wurde immer drüber geredet und er betitelte mich auch immer als "strammes Mädchen", denn mit mir würde er ja auch gerne mal. Dass er Anfang 60 und verheiratet war, muss ich wohl nicht erwähnen. Meine eigentliche Beichte? Das Kassensystem war dort so dermaßen veraltet, dass alles auf eine Bongrolle eingetippt wurde. Wenn nun jemand bestenfalls gleich mehrere Stangen Zigaretten kaufte, tippte ich den Betrag zwar ein, teilweise waren es über 100 Euro, betätigte aber nicht die Eingabetaste, sondern einen anderen Knopf, der die Kasse aufspringen lässt. Die Kunden ahnten es somit nie. Es waren viele Stammkunden, die gut mit dem Chef konnten. Ich musste nur aufpassen, dass mein Chef nicht plötzlich um die Ecke kam. Er machte nämlich einmal pro Schicht eine Stippvisite. Ich habe meinen Chef in einem Jahr um mindestens 1.000 Euro erleichtert. Selbst bei der Inventur fiel es nicht auf, obwohl es immer nur Zigaretten waren, die hätten fehlen müssen. Es tut mir heute noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00034156 vom 22.10.2014 um 08:26:53 Uhr (10 Kommentare).

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Mit dem Sparbuch gegen Schulden

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Geld Georgenberg

Ich (m/24/Student) beichte, dass ich vor einigen Wochen ein Sparbuch gefunden habe. Auf dem Sparbuch befanden sich zu besagtem Zeitpunkt noch 1.100 Euro. Ich überlegte kurz, es abzugeben, aber die Gier war einfach zu groß. Ich ging in eine Sparkassenfiliale im Nachbarort, wo mich keiner kannte, und habe das komplette Geld abgehoben. Ich wurde nach meinem Namen, aber nicht nach meinem Ausweis gefragt, immerhin ist ein Sparbuch ein Inhaber-Dokument, und wenn es nicht geschützt ist, wird das Geld an jeden ausgezahlt, der es in der Hand hat. Ich war kurz etwas nervös, als ich einen falschen Namen nannte, aber dann fragte mich die Mitarbeiterin nur noch nach einer gewünschten Stückelung. Ich habe die 1100 Euro dann eingesteckt und das Sparbuch zu Hause verbrannt. Ich weiß, dass es falsch war, aber man sollte eben auf ein Sparbuch besonders aufpassen und es nicht einfach verlieren. Das Geld konnte ich gut gebrauchen, ich kann nämlich nicht mit Geld umgehen und habe gut 2000 Euro Kreditkarten-Schulden im Moment.

Beichthaus.com Beichte #00034151 vom 21.10.2014 um 13:27:11 Uhr in Georgenberg (23 Kommentare).

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Das Geheimnis der gut bezahlten Überstunden

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Selbstsucht Prostitution Ehebruch Geld Kollegen

Ich (45) habe zusammen mit meinen Partnern ein kleines Unternehmen in unserer schönen Stadt. Seit gut drei Jahren haben wir eine Mitarbeiterin, sie ist Anfang vierzig, für die alltägliche Büroarbeit. Sie ist nach eigenen Angaben glücklich verheiratet, hat drei […]
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Beichthaus.com Beichte #00034141 vom 20.10.2014 um 14:07:57 Uhr (26 Kommentare).

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Verletzte Künstlerseele

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Geiz Zorn Peinlichkeit Geld Internet Haiterbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einer Künstlerseele (Autorin) heute auf den Schlips getreten bin. Besagte Autorin ist bei einem großen Internetversandhändler sehr erfolgreich mit ihren E-Books. Sie veröffentlicht dort unter einem Pseudonym in Eigenverlag ihre Geschichten. Laut ihrer Autoreninfo ist sie, im realen Leben eine bekannte deutsche Autorin. Im folgenden Fall geht es um eine Buch-Reihe, die auf acht einzelne E-Books verteilt ist. Sie schreibt wirklich gut und ich bin ein großer Fan von ihr und besagter Buch-Reihe. Dementsprechend habe ich damals auch ihre anderen Seiten geliked, um schnellstmöglich informiert zu werden, wenn es etwas Neues gibt. Jetzt hat sie ihren ersten Sammelband, also die ersten vier Teile ihres Buches als Printversion für knapp elf Euro auf den Markt gebracht. Was sie der Welt ganz stolz über ihre Seite präsentierte. Daraufhin hinterließ ich ihr folgenden Kommentar: "Für den stolzen Preis warte ich lieber auf das gesamte Band." Der Sammelband hat übrigens knapp 250 Seiten, aber das nur am Rande. Keine fünf Minuten später war der Kommentar von ihr gelöscht worden.


Versteht mich bitte nicht falsch, ich unterstütze gern den Büchermarkt und würde mir, trotz E-Books, auch die Printausgabe besorgen wollen, um damit das Bücherregal zu schmücken. Aber für den Preis überlege ich es mir drei Mal, zumal sie den E-Book-Sammelband für einen Apfel und ein Ei verhökert. Ich bin auch gerne bereit, für den gesamten Band, also alle acht Teile, mehr zu bezahlen, als nur die üblichen 8,99 Taschenbuch-Preis. Ich weiß ebenso, dass Papier und der Druck etwas kosten und auch die besagte Plattform ihre Hand aufhält, aber für knapp 250 Seiten 11 Euro zu verlangen, finde ich einfach überzogen! Zumal ich dann ja auch den zweiten Sammelband mit den restlichen vier Teilen haben möchte, womit wir bei einem Gesamtpreis von knapp 22 Euro wären! Ich bitte hiermit um Vergebung, knauserig zu sein und dadurch der armen Künstlerseele auf den Schlips getreten zu sein. Ich nahm unverschämterweise an, dass eine "bekannte deutsche Autorin" mit Kritik umgehen könne.

Beichthaus.com Beichte #00034128 vom 17.10.2014 um 17:04:55 Uhr in Haiterbach (9 Kommentare).

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100 Euro am Bahnhof

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Falschheit Habgier Zorn Geld

Vor einiger Zeit rannte an mir (m/28) eine Frau in Richtung Bahnhof vorbei und verlor dabei 100 Euro. Ich habe diese 100 Euro aufgehoben und der Frau halbherzig hinterhergerufen - insgeheim hoffte ich natürlich, dass sie es nicht bemerken würde und dass ich das Geld hätte einstecken können. Ein Schuljunge hat meine halbherzigen Versuche der Kontaktaufnahme jedoch mitbekommen und rannte der Dame hinterher. Ich habe ihr dann das Geld übergeben und sie hat sich vielmals bedankt. Eigentlich schade um die 100 Euro, aber warum muss der Kleine der Frau auch nachrennen?

Beichthaus.com Beichte #00034125 vom 17.10.2014 um 07:38:53 Uhr (15 Kommentare).

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