Mit dem Sparbuch gegen Schulden

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Geld Georgenberg

Ich (m/24/Student) beichte, dass ich vor einigen Wochen ein Sparbuch gefunden habe. Auf dem Sparbuch befanden sich zu besagtem Zeitpunkt noch 1.100 Euro. Ich überlegte kurz, es abzugeben, aber die Gier war einfach zu groß. Ich ging in eine Sparkassenfiliale im Nachbarort, wo mich keiner kannte, und habe das komplette Geld abgehoben. Ich wurde nach meinem Namen, aber nicht nach meinem Ausweis gefragt, immerhin ist ein Sparbuch ein Inhaber-Dokument, und wenn es nicht geschützt ist, wird das Geld an jeden ausgezahlt, der es in der Hand hat. Ich war kurz etwas nervös, als ich einen falschen Namen nannte, aber dann fragte mich die Mitarbeiterin nur noch nach einer gewünschten Stückelung. Ich habe die 1100 Euro dann eingesteckt und das Sparbuch zu Hause verbrannt. Ich weiß, dass es falsch war, aber man sollte eben auf ein Sparbuch besonders aufpassen und es nicht einfach verlieren. Das Geld konnte ich gut gebrauchen, ich kann nämlich nicht mit Geld umgehen und habe gut 2000 Euro Kreditkarten-Schulden im Moment.

Beichthaus.com Beichte #00034151 vom 21.10.2014 um 13:27:11 Uhr in Georgenberg (23 Kommentare).

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Das Geheimnis der gut bezahlten Überstunden

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Selbstsucht Prostitution Ehebruch Geld Kollegen

Ich (45) habe zusammen mit meinen Partnern ein kleines Unternehmen in unserer schönen Stadt. Seit gut drei Jahren haben wir eine Mitarbeiterin, sie ist Anfang vierzig, für die alltägliche Büroarbeit. Sie ist nach eigenen Angaben glücklich verheiratet, hat drei Kinder und kam vor 20 Jahren aus Polen nach Deutschland. Anfang des Jahres bekam ich mit, dass sie und ihr Mann sich vor einiger Zeit ein Haus gekauft hatten, nun aber ein klein wenig in Schwierigkeiten geraten sind, da es bei dem kleinen Handwerksbetrieb ihres Mannes nicht so gut läuft. Es ginge zwar und irgendwie kämen sie über die Runden, aber eben nur sehr knapp. Ein paar Wochen später, bei der runden Geburtstagsfeier einer Kollegin, zu der wir beide eingeladen waren, sprach ich sie zu vorgerückter Stunde und schon einigem Alkohol darauf an. Wir sprachen darüber und dann, warum auch immer, machte ich ihr ein ziemlich unmoralisches Angebot: ein paar Überstunden im Monat und dafür ein paar gute Scheine.


Zu meiner Überraschung ging sie wirklich darauf ein! Ich wollte mir eigentlich auf die Zunge beißen, nachdem ich sie gefragt hatte. Aber trotzdem treffen wir uns seitdem zwei, drei Mal im Monat entweder noch abends im Büro oder bei mir zu Hause. Nie hätte ich gedacht, dass sie darauf eingeht, aber gut. Man merkte ihr die ersten Male an, dass sie Schwierigkeiten mit der ganzen Situation hatte, aber inzwischen hat es sich etabliert. Ich weiß, ich nutze sie schamlos aus, aber sie kriegt ja auch ganz gutes Geld dafür - und ich finde es faszinierend, dass diese gut aussehende Frau, die auch in ihrem Ort sehr in der katholischen Kirchengemeinde engagiert ist, und der man das wirklich nie zutrauen würde, sich für mich prostituiert. Ja, ich weiß, ich nutze da jemanden schamlos aus, aber sie kriegt auch ein sehr, sehr schönes Taschengeld dafür - manchmal habe ich allerdings auch Gewissensbisse und ich werde mal schauen, wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00034141 vom 20.10.2014 um 14:07:57 Uhr (26 Kommentare).

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Verletzte Künstlerseele

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Geiz Zorn Peinlichkeit Geld Internet Haiterbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einer Künstlerseele (Autorin) heute auf den Schlips getreten bin. Besagte Autorin ist bei einem großen Internetversandhändler sehr erfolgreich mit ihren E-Books. Sie veröffentlicht dort unter einem Pseudonym in Eigenverlag ihre Geschichten. Laut ihrer Autoreninfo ist sie, im realen Leben eine bekannte deutsche Autorin. Im folgenden Fall geht es um eine Buch-Reihe, die auf acht einzelne E-Books verteilt ist. Sie schreibt wirklich gut und ich bin ein großer Fan von ihr und besagter Buch-Reihe. Dementsprechend habe ich damals auch ihre anderen Seiten geliked, um schnellstmöglich informiert zu werden, wenn es etwas Neues gibt. Jetzt hat sie ihren ersten Sammelband, also die ersten vier Teile ihres Buches als Printversion für knapp elf Euro auf den Markt gebracht. Was sie der Welt ganz stolz über ihre Seite präsentierte. Daraufhin hinterließ ich ihr folgenden Kommentar: "Für den stolzen Preis warte ich lieber auf das gesamte Band." Der Sammelband hat übrigens knapp 250 Seiten, aber das nur am Rande. Keine fünf Minuten später war der Kommentar von ihr gelöscht worden.


Versteht mich bitte nicht falsch, ich unterstütze gern den Büchermarkt und würde mir, trotz E-Books, auch die Printausgabe besorgen wollen, um damit das Bücherregal zu schmücken. Aber für den Preis überlege ich es mir drei Mal, zumal sie den E-Book-Sammelband für einen Apfel und ein Ei verhökert. Ich bin auch gerne bereit, für den gesamten Band, also alle acht Teile, mehr zu bezahlen, als nur die üblichen 8,99 Taschenbuch-Preis. Ich weiß ebenso, dass Papier und der Druck etwas kosten und auch die besagte Plattform ihre Hand aufhält, aber für knapp 250 Seiten 11 Euro zu verlangen, finde ich einfach überzogen! Zumal ich dann ja auch den zweiten Sammelband mit den restlichen vier Teilen haben möchte, womit wir bei einem Gesamtpreis von knapp 22 Euro wären! Ich bitte hiermit um Vergebung, knauserig zu sein und dadurch der armen Künstlerseele auf den Schlips getreten zu sein. Ich nahm unverschämterweise an, dass eine "bekannte deutsche Autorin" mit Kritik umgehen könne.

Beichthaus.com Beichte #00034128 vom 17.10.2014 um 17:04:55 Uhr in Haiterbach (9 Kommentare).

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100 Euro am Bahnhof

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Falschheit Habgier Zorn Geld

Vor einiger Zeit rannte an mir (m/28) eine Frau in Richtung Bahnhof vorbei und verlor dabei 100 Euro. Ich habe diese 100 Euro aufgehoben und der Frau halbherzig hinterhergerufen - insgeheim hoffte ich natürlich, dass sie es nicht bemerken würde und dass ich das Geld hätte einstecken können. Ein Schuljunge hat meine halbherzigen Versuche der Kontaktaufnahme jedoch mitbekommen und rannte der Dame hinterher. Ich habe ihr dann das Geld übergeben und sie hat sich vielmals bedankt. Eigentlich schade um die 100 Euro, aber warum muss der Kleine der Frau auch nachrennen?

Beichthaus.com Beichte #00034125 vom 17.10.2014 um 07:38:53 Uhr (15 Kommentare).

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Die Charakterprüfung und das Geld

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Diebstahl Feigheit Lügen Geld Schule

Ich habe heute aus Scham geklaut. Auf dem Boden lagen fünf Euro, die ich an mich genommen habe - kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass das Geld meiner Sitznachbarin gehört und ich habe mich nicht mehr getraut, ihr das Geld zu geben, nachdem ich es schon eingesteckt hatte. Dabei hätte sie es noch für etwas gebraucht, aber es war mir zu peinlich, weshalb ich es ihr nicht zurückgab, sondern einfach ging. Trotzdem will ich unbedingt, dass sie ihr Geld wiederbekommt, und plane, es morgen zurück in ihre Tasche zu schmuggeln. Für sie ist dann zwar nicht klar, was passierte, aber ich werde mich nicht ganz so schlecht fühlen. Aber ich bin einfach zu feige, um ihr die Wahrheit zu sagen! Normalerweise kümmert mich Geld nicht, jetzt fühle ich mich allerdings wirklich schuldig und habe das Gefühl, als hätte ich eine Charakterprüfung verhauen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034116 vom 15.10.2014 um 21:22:37 Uhr (5 Kommentare).

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