Wenn die Steuern steigen

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Dummheit Engherzigkeit Geiz Arbeit Geld

Ich hatte heute ein Lohngespräch mit einem meiner Mitarbeiter. Der Mitarbeiter wollte jedoch auf keinen Fall eine Lohnerhöhung. Ein Bekannter hatte ihm nämlich erklärt, dass er mehr Steuern zahlen muss, wenn er mehr verdient. Ich habe meinen Mitarbeiter nicht aufgeklärt.

Beichthaus.com Beichte #00033838 vom 28.08.2014 um 14:11:12 Uhr (7 Kommentare).

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Trinkgeld für den Pizzaboten

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Feigheit Geiz Ernährung Geld

Jedes Mal, wenn ich (m/22) mir eine Pizza bestellen will, schaue ich vorher nach, ob ich den Rechnungsbetrag ungefähr passend, also plus Trinkgeld, bezahlen kann. Wenn ich z.B. 11,50 Euro zahlen müsste, aber nur einen 20-Euro-Schein habe, dann bestelle ich nicht, weil ich den Boten nicht nach Wechselgeld fragen will und z.B. auf 15 Euro aufrunden ist mir zu teuer. Habe ich bei diesem Beispiel nur einen 10-Euro-Schein und 1,50 Euro klein, dann ändere ich die Bestellung, sodass ich nur 10,50 Euro zahlen muss, und gebe dem Boten dann 11 Euro. Ich beichte, dass ich lieber hungere, als mich dem Pizzaboten gegenüber als der Geizhals zu präsentieren, der ich ja eigentlich doch bin.

Beichthaus.com Beichte #00033817 vom 25.08.2014 um 20:03:17 Uhr (13 Kommentare).

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Babysitter mit kleinem Gehalt

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Neid Habgier Geld Studentenleben Garmisch-Partenkirchen

Ich beichte, dass ich als BAföG-Student früher für 5,00 Euro die Stunde gebabysittet habe. Zwei Kinder, meistens zwei Mal in der Woche für 4-6 Stunden, manchmal auch länger. Das waren richtig reiche Leute mit einem so unfassbar riesigen Haus. Es hat mir immer Spaß gemacht, dort zu sein. Ich kam super mit den Kindern klar und hatte beschlossen, dass ich später auch mal so ein geiles Haus will, so bescheuert das jetzt klingt. Als die Kinder an irgendeinem Abend schliefen, bin ich allerdings mal ins hauseigene Büro gegangen. Die Eltern haben am Wochenende von zu Hause aus gearbeitet. Ich habe mir die Akten angeschaut. Da sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich gesehen habe, dass der Vater 7.600 Euro netto hat und die Mutter 2.400 Euro. Und mich speisten sie mit nur 5 Euro die Stunde ab? Das fand ich schon irgendwie fies. Ab diesem Tag hatte ich keine Hemmungen mehr mit zu Abend zu essen. Ich hatte mich sonst nie getraut, diese ganzen arschteuren Lebensmittel aus dem Lafayette in Berlin zu verputzen und den teuren Wein zu trinken. Sie hatten mir mal angeboten, dass ich mir ruhig ein Glas genehmigen darf, wenn es länger dauerte - ich wohnte ja gleich nebenan. Das hätte ich alles eigentlich nicht machen dürfen und am besten wäre gewesen, wenn ich nie gewusst hätte, was die monatlich so verdienen. Vor allem, was die auf den Konten haben - das habe ich bei der Aktenschnüffelei auch gesehen und bin fast übergekippt. Das war nicht in Ordnung von mir.

Beichthaus.com Beichte #00033765 vom 15.08.2014 um 10:55:27 Uhr in Garmisch-Partenkirchen (13 Kommentare).

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Kleingeld als Strafe

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Rache Shopping Geld Arbeit Studentenleben

Kleingeld als Strafe
Ich arbeite seit einigen Monaten neben dem Studium an einer Tankstelle. Neben vielen netten Kunden gibt es aber auch viele, denen die einfachsten Formen des Umgangs fehlen. Da wird nur Geld auf den Tisch gelegt, ohne zu sagen, was man will, dann wird nicht mit dem Telefonieren aufgehört, wenn man bezahlt und man beleidigt den Kassierer, wenn dieser bei Zigaretten den Ausweis sehen will. Da mir solche Sachen, wie Dinge in die Kaffeemilch zu mischen, nicht richtig erscheinen und auch nette Kunden treffen könnten, habe ich mir eine subtilere Methode überlegt: Je unfreundlicher ein Kunde ist, desto mehr Kleingeld bekommt er von mir zurück. Ich weiß, dass dies kaum etwas bringt, aber ich fühle mich besser. Deshalb bitte ich um Absolution. Es tut mir nur für die Kunden leid, denen ich bei Münzmangel mal wirklich viel Kleingeld geben muss, obwohl sie nett sind.

Beichthaus.com Beichte #00033757 vom 12.08.2014 um 23:12:29 Uhr (14 Kommentare).

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Flucht vor dem Taxifahrer

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Betrug Morallosigkeit Ungerechtigkeit Geld Last Night Hörstel

Ich möchte zwei Dinge beichten: erstens, dass wir - zwei Kollegen und ich - einen Taxifahrer geprellt haben und zweitens, dass ich es immer noch lustig finde, obwohl inzwischen drei Jahre vergangen sind. Wir wollten nach einer feucht-fröhlichen Nacht nach Hause. Wir hatten ziemlich viel getrunken und zusammen nur noch knapp zehn Schweizer Franken. Da wir keine Lust hatten, mit dem Zug nach Hause zu fahren, wollten wir ein Taxi nehmen. Wir haben also in dem Wissen, kein Geld mehr zu haben, jedes Taxi in der Schlange gefragt, wie viel die Heimfahrt kosten würde und sind dann zum Günstigsten - bei diesem haben wir dann nochmals den Preis heruntergehandelt. Das klingt jetzt vielleicht alles nicht so lustig, während ich diese Zeilen schreibe, bin ich jedoch schon wieder am Grinsen.


Die ganze Fahrt über haben wir uns gestritten, wer denn nun die Fahrt bezahlt und alle haben immer wieder erwähnt, kein Geld zu haben. Der Taxifahrer fuhr weiter. Auf halber Strecke kamen wir auf die glorreiche Idee, bei einer berühmten Fast-Food-Kette anzuhalten und etwas zu bestellen, wir haben also im Taxi unser Kleingeld zusammengekratzt und damit drei Hamburger gekauft. Der Taxifahrer fuhr weiter, obwohl ihm spätestens jetzt ein Licht hätte aufgehen müssen. Als wir in unserer Ortschaft waren, stritten wir schließlich darum, wen der Taxifahrer zuletzt nach Hause bringen sollte, denn schließlich konnten wir ihn nicht bezahlen. In der Nähe meiner Wohnung habe ich dann gesagt, dass ich hier wohnen würde, und dass er mich rauslassen könne - rundherum waren nur Firmengebäude, aber der Taxifahrer zeigte immer noch keine Reaktion. Bis dann die anderen Beiden ebenfalls ausgestiegen sind und wegrannten, alle in eine andere Richtung. Während meiner Flucht kamen drei Damen den Weg entlang, die mich lachend rennen sahen - verfolgt von einem Mann. Diese bekamen wohl fürchterliche Angst und rannten mit mir mit. Schon nur bei dieser Situation muss ich wieder lachen. Ich möchte mich bei dem Taxifahrer entschuldigen, obwohl er selten dämlich war, und ebenfalls bei den drei Damen, die völlig erschrocken waren.

Beichthaus.com Beichte #00033728 vom 07.08.2014 um 15:10:09 Uhr in Hörstel (9 Kommentare).

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