Das Mauerblümchen vor der Badezimmertür

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Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Last Night Münster

Ich (w/23) war neulich auf einer WG-Party zu Gast. Es waren viele Leute da und es wurde ebenso viel getrunken, wodurch ich bald dicht wie ein U-Boot umhertorkelte. Irgendwann zur späten Stunde spürte ich ein Kribbeln im Unterleib. Jetzt muss ich mal dringend kacken, dachte ich mir und begab mich auf die Suche nach einem stillen Örtchen. Das habe ich dann auch schnell gefunden, doch zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass die Tür verschlossen war. Mist, besetzt! Mit verschränkten Beinen und hochrotem Kopf verweilte ich bückend vor dieser dämlichen Tür und hoffte auf baldige Erleichterung. Leider wurde ich in meinen Erwartungen enttäuscht. Die Zeit verging und die Tür öffnete sich einfach nicht. So gut ich konnte, presste ich meine Backen zusammen und stöhnte: "Oh mein Gott, oh mein Gott". Fast im selben Moment vernahm ich dieselben Laute aus dem Inneren des Toilettenraumes, nur etwas euphorischer: "Oh mein Gott! Oh mein Gott!"

Ich traute meinen Ohren nicht, doch als ich näher herantrat, hörte ich eindeutig Sexgeräusche. Ich wurde wütend. Während ich mich hier draußen vor Stuhldrang verkrampfe, tanzen sie auf dem Klo ohne Hemd und ohne Höschen. Kurz hielt ich es noch aus, doch dann war mir alles egal. Ich musste meinen Angelegenheiten freie Bahn gewähren und ließ alles raus. So hockte ich letztendlich mit meinem übel riechenden Ergebnis an meiner Seite vor der verschlossenen Toilette und hoffte, dass jetzt bloß niemand kommen würde. Ich überlegte panisch, was ich machen sollte und entschied mich für das Nächstbeste, was meinem betrunkenen Geist einfiel: Das Braune muss in die Toilette! Ich nahm also alles in die Hand, drückte es unter der Tür hindurch und bin getürmt. Tut mir leid für alle Anwesenden und für diejenigen, welche die Sauerei beseitigen mussten. Wie ich später mitbekommen habe, war es nämlich ein großes Thema, doch niemand hat mich verdächtigt, weil ich eigentlich immer das Mauerblümchen bin.

Beichthaus.com Beichte #00039162 vom 03.01.2017 um 23:50:59 Uhr in Münster (Stübbenstraße) (16 Kommentare).

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Von Nafris und Gutmenschen

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Aggression Dummheit Silvester Gesellschaft

Ich beichte, dass ich alle links-grünen Menschen, die sich wegen dem Wort Nafri aufregen, auf das Tiefste verachte. Wie kann man nur so von einer Ideologie geblendet sein? Diese Menschen sind mit ihrer stumpfen Obhörigkeit selbst dem 3. Reich näher als manch ein Rechtsradikaler. Ich beichte, dass - falls ich noch mal aus meinem Bekanntenkreis irgendein Gutmenschengelaber mitbekomme und wie andere Meinungen im Keim erstickt werden - ich nicht mehr mit der Person kommunizieren und den Kontakt abbrechen werde. Das musste raus!

Beichthaus.com Beichte #00039150 vom 02.01.2017 um 11:45:32 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Krankenschwester, die meinen Verlobten liebt

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Betrug Begehrlichkeit Liebe

Als ich (w) 18 Jahre alt war, begann ich mein Medizinstudium in der nächstgelegenen Unistadt. Ich lernte dort im ersten Semester meinen ersten Freund (damals 22) kennen, der jedoch schon im siebten Semester Medizin studierte. Witzigerweise kamen wir aus der gleichen Heimatstadt. Wenn wir also in den Semesterferien im städtischen Klinikum unserer Heimatstadt Praktika absolvierten, begegneten wir uns oft, was beinahe täglich zu heimlichen Knutschereien in Arztzimmern oder leeren Gängen führte. Für uns beide war dieses Versteckspiel natürlich eine sehr aufregende Zeit. Wir waren fast zwei Jahre zusammen, als er mit der Uni fertig war und für sein praktisches Jahr in die Heimatstadt zurückzog. Ich dagegen hatte gerade erst einmal die Vorklinik überstanden. Aufgrund von Distanz und Zeitmangel verloren wir uns ziemlich schnell aus den Augen und trennten uns schließlich.

In den Semesterferien nach meinem sechsten Semester arbeitete ich wieder im Klinikum der Heimatstadt. Dort sah ich meinen Ex-Freund nach fast einem Jahr wieder, der nun beinahe mit seinem PJ fertig war. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt seit wenigen Wochen einen neuen Freund an der Uni - er hatte wohl schon etwas länger eine Beziehung zu einer Krankenschwester im Klinikum. Dennoch übermannten uns die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit an diesem Ort und das Versteckspielen, sodass wir in den Semesterferien wieder mehrmals heimlich etwas hatten. Er wollte damals auch wieder mit mir zusammen sein, aber ich sah zu diesem Zeitpunkt keine Zukunft darin, auch wenn ich nichts lieber wollte, als ihn wieder für mich zu haben. Ich trennte mich daraufhin zum neuen Semester von meinem Freund, er aber blieb nach meinem Korb weiterhin mit der Krankenschwester zusammen.

So ging das in fast allen Semesterferien, da ich diese fast immer im Klinikum meiner Heimatstadt verbrachte und er dort inzwischen seine Facharztausbildung angefangen hatte. Immer ein paar Monate hörten wir so gut wie nichts voneinander, in den Ferien konnten wir dann aber nie die Finger voneinander lassen. Ich hatte in der Zwischenzeit hier und da mal kurze Beziehungen. Er war die ganze Zeit über mit der Krankenschwester zusammen, die tatsächlich auch ein Mal etwas von unseren Eskapaden mitbekam. Sie war jedoch sehr naiv und verzieh ihm das, denn sie war überzeugt, er liebe nur sie. Für sie tat es mir jedes Mal leid, denn sie war wirklich eine ganz Liebe - nur eben auch unglaublich naiv. Dann begann auch ich mein PJ im Klinikum und wir hintergingen die besagte Krankenschwester fast ein halbes Jahr, bevor wir uns dazu entschlossen, nun offiziell zusammen zu sein und er mit ihr Schluss machte. Er hat sie nicht früher verlassen, weil sie ein netter Zeitvertreib für ihn war, wie er selbst sagt.

Für die arme Krankenschwester ist jedoch eine Welt zusammengebrochen, als er sie verließ. Die Gerüchteküche im Krankenhaus munkelte schon sehr lange, dass er und ich bereits seit Jahren eine Affäre hätten, doch sie hatte davon nie ein Wort geglaubt, dachte, dass das mit uns eine einmalige Sache war, und war immer von seiner Unschuld überzeugt. Sie hatte ihn wirklich bedingungslos und abgöttisch geliebt. Leider beruhte das aber nie auf Gegenseitigkeit. Für ihn war immer ich die Einzige, die er wirklich liebte und wollte. Ich beichte aus aktuellem Anlass: Neulich, ungefähr ein Jahr später, hat mein Freund mir einen Heiratsantrag gemacht und nun sind wir verlobt. Seine Ex-Freundin hatte es jedoch noch immer nicht aufgegeben und ist noch lange nicht über ihn hinweg, immerhin waren die beiden über drei Jahre zusammen. Sie muss wohl immer gehofft haben, dass er zurückkommt. Als sie gestern von der Verlobung erfahren hat, ist sie weinend zusammengebrochen.

Mir tut es ehrlich leid, dass es so für sie gelaufen ist. Mir ist bewusst, dass mein Freund sich ihr gegenüber wie ein Arsch verhalten hat, indem er sie und ihre Naivität über drei Jahre für einfachen Sex ausgenutzt hat und ich den Betrug unterstützt habe, indem ich mich immer wieder darauf eingelassen habe. Es tut mir leid, dass er sie ständig mit mir betrogen hat und ich ihn ihr letztendlich sogar noch ausgespannt habe. Ich war egoistisch, mich auf ihn einzulassen, obwohl ich genau wusste, dass er eine Freundin hat; aber er war eben der Einzige, den ich all die Zeit wirklich geliebt habe und so konnte ich einfach nicht die Finger von ihm lassen. Ich überlege, ob ich mit seiner Ex reden soll, um ihr das zu erklären, aber ich vermute auch, dass ich es dann noch schlimmer machen würde, denn sie hasst mich ohnehin schon - aus gutem Grund.

Beichthaus.com Beichte #00039139 vom 30.12.2016 um 21:48:40 Uhr (20 Kommentare).

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Meine Freundin oder ältere Herren?

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Fremdgehen Fetisch Verzweiflung Partnerschaft Hallstadt

Ich (m/20) bin glücklich mit einem sexy Mädchen zusammen. Ich liebe sie und würde alles für sie tun. Leider ist es so, dass ich schon vor ihr auf alte Männer gestanden habe und ihre Nähe suchte. Ich habe sie auch schon oft betrogen und Sex mit älteren Herren gehabt. Auch Erfahrungen in einem Pornokino lassen mich an der Beziehung zweifeln. Und immer, wenn wir uns längere Zeit nicht sehen, kaufe ich mir große Toys, um es mir selbst zu machen. Aber nach ein paar Tagen vergeht die Lust und sie landen gut verpackt im Müll. Das möchte ich beichten, in der Hoffnung, dass es mir danach besser geht.

Beichthaus.com Beichte #00039127 vom 29.12.2016 um 04:37:32 Uhr in 96103 Hallstadt (Biegenhofstraße) (9 Kommentare).

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“Beichte

Was habt ihr gegen unsere Beziehung?!

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Zorn Vorurteile Engherzigkeit Partnerschaft Gesellschaft

Seit etwa acht Monaten habe ich (19) ein Verhältnis zu einem älteren Mann (49). Ich fand ihn von Anfang an sehr attraktiv. Hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass das seinerseits erwidert wird. Als wir uns tatsächlich näherkamen, einigten wir uns einvernehmlich darauf, dass wir, ich sage mal, nur Interesse am Körper des anderen hatten und kein Interesse an einer Beziehung. Es war schwer zu erwarten, dass sich ergeben würde, was sich mittlerweile ergeben hat. Ich weiß, wir werden nicht gemeinsam alt. Auch werden wir niemals zusammen Kinder großziehen. Und mit Letzterem kann ich mich sehr gut abfinden. Was mir neben der Tatsache, dass das Ganze nicht ewig halten wird/kann, allerdings zu schaffen macht, sind die Vorurteile der wenigen Menschen, die von uns wissen.

Ich stelle selbst fest, wie ich mich seither verändere/weiterentwickle. Im Umgang mit anderen Menschen, meine Einstellungen und Ansichten zu bestimmten Themen, etc. Und es freut mich jedes Mal, wenn ich von meinem Umfeld (die nichts von uns wissen) gesagt bekomme, dass ich ihnen "jetzt irgendwie besser" gefalle, "viel entspannter, gelassener, glücklicher" ausschaue. Ich könnte noch einiges mehr erzählen, aber um langsam zu meiner Beichte zu kommen, überspringe ich das und sage einfach mal: Es macht mich tatsächlich sehr glücklich. Wie bereits oben erwähnt, gibt es nur wenige Menschen, die von unserem Verhältnis Kenntnis haben. Und zum einen beichte ich, dass ich mir manchmal wünsche, ich hätte es diesen Menschen nicht erzählt. Denn früher oder später kommt es dann doch wieder zu diesen anstrengenden Konversationen. Zunächst waren es Dinge wie zum Beispiel, dass ich mich ausnutzen lasse, nichts anderes als meinen Körper zu bieten habe und ähnlichen verletzenden Worten.

Als manche dieser Menschen erfuhren, was mein "Partner" beruflich macht, wurde der Spieß sogar umgedreht und es hieß, ich nutze ihn aus. Des Geldes wegen. Ich weiß noch nicht mal, weshalb ich solchen Menschen so etwas Persönliches eigentlich anvertraut habe. Und weshalb ich während so einer Behauptung überhaupt das Bedürfnis habe, in die Rechenschaft zu gehen und mich zu erklären. Ich beichte, dass mich das nicht ansatzweise so kalt lässt, wie ich vorgebe. Und dass mich diese Menschen mittlerweile so unendlich ankotzen! Hier möchte ich beschreiben, was für Menschen das sind, die diese Sätze von sich geben. Die Männer, die so etwas bisher sagten, sind ausnahmslos Männer, mit denen ich mich bloß oberflächlich unterhalten konnte und die mir zuvor nur Komplimente zu meinem Äußeren machten.

Die Frauen, die solche Sätze von sich gaben, sind ALLE entweder die Frauen, die erzählen, wie schlecht ihr Ex im Bett war, wie klein dessen bestes Stück gewesen sei, dass sie niemals bei ihm zum Höhepunkt kamen und wie dumm diese Männer gewesen seien, dass sie sich "etwas auf ihre falschen Orgasmen" eingebildet hätten. Was ich aber gerne der Lustigkeit halber hinzufügen möchte: Ausgerechnet eine dieser Frauen meinte während einer Unterhaltung (und diese weiß nicht mal von mir und meinem Partner): "Blablabla, der Typ hat mich so verarscht. Blabla, heul heul. So langsam habe ich das Gefühl, alle Männer stehen auf diese 1,60m kleinen, blonden, schlanken Frauen mit großen Brüsten, die (jetzt kommt's!) nie ihre eigene Meinung sagen und alles tun, um dem Typen zu gefallen", dann wendete sie mir ihren Kopf zu: "Oh.. Nichts gegen dich." Habe nur gelacht und geäußert, dass ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Aber so viel dazu.

Der Rest der Frauen, die von meinem Verhältnis zum zu Beginn erwähnten Mann wissen, sind ausgerechnet die Frauen, die sich von den Kollegen an den Hintern fassen lassen, sich deren Sexgeschichten anhören, dabei kichern und lachen und sich im Nachhinein bei den Kolleginnen darüber beschweren, statt den männlichen Kollegen in dem Moment ganz klar ihre Meinung mitzuteilen, wenn es sie doch so stört. Ich beichte: Ich fühle mich endlich wohl in meiner Haut. Ich fühle mich schön. Ich bin mit meinem Charakter zufrieden und dennoch "arbeite" ich tagtäglich an mir. Ich fühle mich geliebt, erfüllt und um einiges selbstbewusster. Der größte Kompromiss, den ich jemals für meinen Partner eingegangen bin, ist, dass ich mir an meinem freien Tag vier Stunden lang "Gestatten, mein Name ist Cox" in schwarz-weiß mit ihm angesehen habe. Mein Telefon ist voll von den unterschiedlichsten Liedern aus den Jahren 1960-1980, weil ich durch ihn irgendwann selbst Gefallen daran gefunden habe. Die interessantesten, spannendsten, lustigsten Unterhaltungen habe ich mit ihm. Ich kann meine Wünsche offen äußern. Und wenn ich das hier sagen darf: Wir haben den großartigsten Sex, den man sich vorstellen kann. Und dennoch muss ich beichten, dass ich - obwohl ich sehr glücklich bin - doch schon ein, zwei Mal feststellen musste, dass ich gerade diesen nervigen Menschen alles, was ich hier geschrieben habe - und wahrscheinlich noch einiges mehr - an den Kopf werfen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039105 vom 24.12.2016 um 13:41:58 Uhr (23 Kommentare).

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