Der nackte Mitschüler

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Schule Berlin

Wir hatten einen Mitschüler, welcher im körperlichen Wachstum keine Fortschritte machte. Während bei uns die Pubertät voll einsetzte und dies auch äußerlich sichtbar wurde, blieb er auf dem Level eines Achtjährigen. Wir begannen, ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit nackt auszuziehen, zum Beispiel am Baggersee oder auf einem Feld. Zuerst waren wir immer unter uns, einige Jungs aus unserer Klasse und er. Er schämte sich sehr, nackt vor uns, die wir alle ausnahmslos angezogen waren, herumzulaufen. Mit der Zeit gewöhnte er sich aber daran, vor uns nackt zu sein. Wir passten ja auch auf, dass niemand anderes ihn so sah. Er fühlte sich von uns beschützt und zog sich irgendwann ganz von selbst aus.

Eines Tages kamen zwei Mädchen mit zu unserer Badestelle. Er war wie immer nackt, seine Sachen hatten wir in Verwahrung. Um von den Mädchen nicht gesehen zu werden, lief er weg und versteckte sich. Bald musste er aber einsehen, dass das sinnlos war. Er kam aus seinem Versteck heraus und stand nun auch nackt vor den beiden Mädchen. Die staunten nicht schlecht, als sie einen Jungen aus ihrer Klasse nackt vor sich stehen sahen. Wir erklärten ihnen, dass er immer nackt baden geht und es ihn überhaupt nicht stört. Von nun an wechselte es sich mit den Mädchen ab, mal waren drei oder vier da, immer wieder mal war eine andere mit dabei. Er war jedes Mal nackt.

Er musste auch immer machen, was wir von ihm verlangten - Volleyball oder Seilspringen spielen. Er wollte ja abends auf jeden Fall seine Klamotten wiederhaben. Wir haben ihn auch einmal einer Gruppe jüngerer Mädchen als Spielkameraden überlassen. Sie waren so acht bis zehn Jahre alt und er eben Dreizehn. Die Mädchen haben ihn bei Doktorspielen untersucht, was für einen Jungen in dem Alter die Hölle sein muss. Abends haben wir dann ausgewertet, ob er es sich verdient hat, seine Sachen für den Heimweg zurückzubekommen. Heute schäme ich mich sehr, dass ich damals bei so etwas mitgemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039365 vom 17.02.2017 um 10:57:40 Uhr in Berlin (Rabindranath-Tagore-Straße) (25 Kommentare).

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Mein Freund ist bisexuell & transsexuell

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Vorurteile Peinlichkeit Partnerschaft Düsseldorf

Ich (w/25) lebe seit ca. drei Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir lieben uns wirklich sehr und ich bin wirklich glücklich, dass wir uns kennengelernt haben. Er war schon immer sehr feminin, was mir nichts ausmachte. Er outete sich als bisexuell, er trug Frauenunterwäsche (auch BHs), rasierte sich die Beine und hatte immer lange Haare. Er war so einfach glücklicher und alles andere war mir relativ schnuppe - ich freute mich, dass er so offen damit umging.

Vor knapp einem Jahr kam er eines Nachts zu mir und beichtete mir, dass er sich wie eine Frau fühlt und sich in seiner quasi von der Gesellschaft aufgezwungene Rolle des Mannes, bzw. des maskulineren Teils der Beziehung eingeengt fühlt. Ich bewundere bis heute seinen Mut dazu. Ich könnte so etwas nie. Wir blieben zusammen, da ich mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen kann. Ich bin selbst mit der LGBT-Szene groß geworden, kannte mich also zum Thema Transgender und Co schon etwas aus. Wir sprachen also über Namensänderung, Operationen und wie man es ihren Eltern beibringen könnte. Sie lebt jetzt schon seit diesem einem Jahr als Frau und es macht mich so verdammt stolz, sie zu haben und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Ich bin zwar nun in der Rolle des Mannes (welche in sich selbst schon Bullshit ist) aber ebenfalls sehr zufrieden.

Dennoch habe ich ein Problem: ich habe manchmal echt Schwierigkeiten, meine Freundin mit ihrem neuen Namen - oder allgemein als Frau - anzusprechen. Ich versuche, alles was ich über ihn weiß auf sie zu übertragen und neu dazuzulernen, es beschämt mich aber schon extrem, wenn wir mit Bekannten sprechen und ich sie immer noch mit ihrem alten, toten Namen anspreche und sie mich verletzt anschaut. Es ist absolut keine Absicht. Ich liebe sie wirklich sehr und versuche alles, um ihr ihre Transition einfacher zu machen, habe aber teilweise Gewissensbisse und denke mir, dass sie etwas Besseres verdient hätte. Sie spricht mich fast nie darauf an, da sie sich schämt und sich in der neuen Rolle als Frau erst mal einfinden muss, ich würde mich aber gerne mit ihr aussprechen, da ich sie unheimlich liebe. Ich bitte um Absolution und gerne auch Tipps!

Beichthaus.com Beichte #00039348 vom 14.02.2017 um 19:56:00 Uhr in Düsseldorf (27 Kommentare).

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“Beichte

Tolle Stunden als Frau

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Peinlichkeit Fetisch Intim Wien

Wenn ich am Wochenende alleine daheim bin, ziehe ich (m) meist Damenwäsche an. Zuerst war es noch relativ harmlos; einfach eine Strumpfhose oder halterlose Strümpfe unter der männlichen Kleidung. Mit der Zeit ist immer mehr dazu gekommen. Nach und nach habe ich in […]
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Beichthaus.com Beichte #00039345 vom 14.02.2017 um 14:26:51 Uhr in Wien (12 Kommentare).

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Dusche im Besprechungszimmer

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Dummheit Peinlichkeit Arbeit Passau

Ich (m/20) bin Qualitätsmanager im Futtermittel und Lebensmittelbereich eines mittelgroßen Unternehmens (ca. 150 Mitarbeiter) in Niederbayern. Hört sich eigentlich recht wichtig an, ist es aber nicht wirklich. Mein Hauptaugenmerk bezieht sich darauf, dass die einzelnen Zweigstellen auf ihre Hygienerichtlinien achten und diese auch einhalten. Bisher gab es auch noch nie irgendwelche bedeutenden Probleme. Das Ganze mache ich auch erst seit Beginn des Jahres. Mein Kollege, der zuvor dafür verantwortlich war, wird mir bis Ende März noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, danach soll ich alles alleine machen. Ist auch nicht wirklich viel dabei, solange man sich damit ein bisschen beschäftigt und am Ball bleibt. Dazu gehören auch immer wieder mal Gespräche mit diversen Ämtern und Instituten. Und genau da ist mir heute etwas wirklich Lustiges, wenn auch Peinliches passiert.

Ich und mein Kollege (Ende 20) warteten auf zwei Professoren aus Niedersachsen, die aufgrund wichtiger Änderungen im Lebensmittelbereich mit uns etwas besprechen müssen. Die Freude war nicht gerade groß, da wir einerseits sowohl Anfahrtskosten (Niedersachsen bis Grenze zu Österreich, irgendwo 0,50€/km) als auch die Aufenthaltskosten (1 Tag im Hotel, natürlich keine Billigabsteige) zu bezahlen hatten. Andererseits hatten wir eigentlich Besseres zu tun, als uns eine Stunde lang von denen vollquatschen zu lassen (versteht mich nicht falsch, wir nehmen den Job sehr ernst, allerdings sind gewisse Personen leider relativ realitätsfremd...). Wir warteten also ca. 10 Minuten im Besprechungszimmer auf die feinen Herren, die offensichtlich Verspätung hatten. Mir wurde langweilig, und während mein Kollege mit seinem Handy spielte, spielte ich mit einer vollen Wasserflasche (bisschen werfen, im Kreis drehen,...) nach weiteren 10 Minuten kamen besagte Herren endlich und nach den gewöhnlichen Begrüßungen und ein bisschen Small Talk setzten wir uns und boten unseren Gästen etwas zu trinken an. Ich nahm also die Wasserflasche (mit Kohlensäure) und öffnete sie voller Elan.

Ihr könnt es euch sicherlich denken: das Wasser spritzte nur so heraus - und da wir an einem kleinen Tisch saßen, wurden alle nass. Wusste gar nicht, dass so wenig Wasser so lang spritzen kann. Mir war das alles so peinlich, doch mein Kollege konnte sich nicht mehr halten und begann laut zu lachen. Mich hat es auch gepackt und musste mitlachen (ist mal eine etwas andere Art, um das Eis zu brechen). Unsere Gäste allerdings waren alles andere als amüsiert. Sie hielten das alles für einen schlechten Scherz und waren wütend, da ihre teuren Anzüge nass wurden. Auch diverse Unterlagen hat es mit kleinen Flecken erwischt. Das Ende vom Lied? Unsere Gäste verließen nach fünf Minuten das Besprechungszimmer, sagten so könnten sie nicht arbeiten und fuhren zurück in ihr Hotel. Den zusätzlichen Tag und die "Reinigung" ihrer Anzüge werden sie natürlich uns in Rechnung stellen. Zum Glück nahmen es mein Kollege und vor allem der Chef mit Humor, auch wenn uns der kleine "Spaß" wahrscheinlich einen Tausender kostet.

Beichthaus.com Beichte #00039331 vom 10.02.2017 um 12:44:44 Uhr in Passau (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Du bist so schrecklich, ich muss kotzen!

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Begehrlichkeit Hannover

Es ist nun einige Jahre her, es war kurz vor den Abi-Endfeiern, die Prüfungen waren rum und es gab ziemlich viele Partys, wo wir Schüler uns am Abend trafen und gut abfeierten. Ich (m/18) war zu der Zeit furchtbar verknallt in eine Mitschülerin, blond, gut gebaut und immer irgendwie lustig drauf. Ich glaube, sie hatte auch eine gewisse Ahnung davon, schaute mich oft herausfordernd an, gerade, wenn wir mal irgendwo allein waren, aber irgendwie traute ich mich nie. Auf besagter Party, das war in einem Kirchenkeller, war klar, dass sie auch da war. Ich trank mir also etwas Mut an, um "den ersten Schritt" zu wagen, hatte aber nicht bedacht, dass Bier bei mir immer etwas auf den Magen schlägt. Nach zwei Bieren war ich aber immer noch nicht mutig genug, ich hatte sie schon gesehen, dachte aber, ach was, ein Bier noch...

Um in den Kirchenkeller zu kommen, musste man eine Wendeltreppe runtersteigen (oder eben auch rauf) und ich merkte nach dem 5. Bier, dass ich locker genug bin. Ich hatte sie beobachtet, sie war nach oben gegangen, nach draußen, also dachte ich: Jetzt gehe ich hinterher und dann kriege ich das schon irgendwie hin. Ich stiefelte also nach oben und merkte bei der 3., 4. Stufe, dass sich eine Katastrophe in meinen Eingeweiden anbahnte. Verstörenderweise kam sie mir ausgerechnet in dem Moment auf der Wendeltreppe entgegen. Auf der Treppe war aber nicht sehr viel Platz, um aneinander vorbeizukommen und ich hatte es auch furchtbar eilig mit meinem leider fast schon vollen Mund und meinen aufgerissenen Augen. Es war zu spät, ich göbelte also munter die Treppe runter (immerhin traf sie kein Tropfen) und als ich zu ihr hochsah, konnte ich in ihren Augen sehen, dass aus uns wohl nichts mehr wird. Wortlos drehte sie um und ging nach oben.

Später sagte mir eine ihrer Freundinnen, dass sie dachte, ich hätte sie so schrecklich gefunden, dass ich kotzen musste, als ich sie sah. Ich schwöre: So ist es nicht gewesen! Obwohl ich langjährig in einer tollen Beziehung lebe, denke ich oft an sie zurück. Ich habe sie bei einem Klassentreffen vor ein paar Jahren wiedergetroffen, sie ist in wechselnden Beziehungen, aber leider oft allein. Ich traue mich einfach nicht ihr zu erklären wie es damals war, ich bin ein Feigling und habe oft die Vermutung, dass ich schuld bin, dass sie mit ihren Beziehungen hadert. Ich befürchte, ich habe sie beziehungsunfähig gekotzt. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00039322 vom 07.02.2017 um 18:42:30 Uhr in 30161 Hannover (Voßstraße) (11 Kommentare).

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