In den Fängen einer kontrollsüchtigen Frau

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Wollust Hass Ungerechtigkeit WG Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich (m/30) ein dämlicher Trottel bin. Zu dieser Erkenntnis hat es leider zu lange gedauert. Bis vor einem Jahr war ich ein glücklicher Mensch, dessen Leben fröhlich vor sich hin plätscherte. Nun bin ich in den Klauen einer kontrollsüchtigen Frau. Aber fangen wir von vorne an: Ich studierte in einer großen deutschen Studentenstadt und wohnte wie häufig üblich in einer WG. Die Mitbewohner waren alles langjährige Freunde und wir feierten das typische Studentenleben mit Sex, Drugs & Rock'n Roll. Irgendwann war ich fertig mit dem Studium und wechselte ins geregelte Berufsleben, blieb aber in der WG wohnen, da mir das Leben so gefiel. Die Kollegen studierten weiter fröhlich vor sich hin und eigentlich änderte sich auch nicht viel, außer dass ich in der Woche mal kürzer trat.


Da unsere WG sehr groß war, trafen sich teilweise viele Leute bei uns und es entstanden spontane Parties. Das morgens mal jemand in der Wohnung lag, den man nicht kannte, oder neben einem Mädel aufwachte war nix ungewöhnliches. Ich machte mir wegen der Mädels meist auch wenig Gedanken, da ich wenn ich mal Filmriss hatte grundsätzlich auch zu voll zum pimpern war - womit die WG-Kollegen mich auch vortrefflich mit aufzogen. So auch bei besagter Dame. Ich wachte morgens nach einer Party mit einem Mordsschädel auf und wusste gerade mal, dass ich in meinem eigenem Bett lag, aber irgendwas passte nicht. Irgendjemand war unter der Bettdecke zugange. Nachdem ich mich ihr höflicherweise vorgestellt hatte, musste ich mir anhören, dass ich ja gestern Abend so was von rotzvoll war und sie enttäuscht sei, dass nix gelaufen ist. Daher pochte sie nun auf ihr Recht auf Wiedergutmachung und sie strengte sich wahrlich an. Als ich dann mit einem Grinsen ins Wohnzimmer ging, was direkt neben meinem Zimmer lag, war der Rest der WG schon wach und empfing mich mit anerkennendem Gejohle. Die Dame machte sich mit einem dezenten Lächeln aus dem Staub. Wie es so läuft, habe ich die Dame häufiger mal getroffen und wir sind idR in der Kiste gelandet, woraus sich dann irgendwann sowas wie eine Beziehung ergab. Ich war recht zufrieden mit dem Zustand, immer mal ein paar Bierchen in der WG zischen und mit Madame knattern. Ihr ging das Abhängen in der WG allerdings irgendwann mal auf den Senkel, wer konnte es ihr auch verdenken, bei einem Haufen betrunkener Kerle. Das Niveau ist dann halt entsprechend. So haben wir dann immer mehr Abende in ihrer 1 Zimmer Studentenbude verbracht und bald hagelte es auch die ersten Beschwerden der Kollegen, warum ich nur noch bei der Tussi bin. Nunja, um ehrlich zu sein, vor die Wahl gestellt, abends einen paar Bier zu trinken oder meine heiße Maus zu nageln, da musste ich seinerzeit auch nicht so lange nachdenken. Irgendwann kam halt mal das Thema "Zusammenziehen" auf den Tisch und ich dachte mir "warum auch nicht? Läuft doch super! Haben wir noch mehr Zeit und Platz zum Pimpern". Gesagt, getan. Große Bude für uns zwei, komplett neu eingerichtet nach Madames Wünschen (und meiner Kohle). Seit dem Zeitpunkt des Zusammenziehens ist Madame allerdings gar nicht mehr so locker wie zuvor. Klar, dass die Wohnung nach ihrem Geschmack eingerichtet ist! Zu den Kollegen zum Feiern darf ich auch nicht mehr bzw. nur unter maximalem Protest. Achja, die Pimperei hat auch ganz schnell nachgelassen, nachdem Madame ihre Ziele des "partnerschaftlichen" Zusammenlebens erreicht hat. Nun wohne ich in einem Albtraum aus Mango-Duftstäbchen, YingYang und Feng-Shui, domestiziert, darf nicht mehr feiern gehen und darf mir die ständigen Schimpftiraden der ollen Schnepfe anhören.


Herr, vergib mir, dass ich damals nur mit meinem Schwanz gedacht habe und die Warnungen meiner WG-Kollegen in den Wind geschlagen habe. Ich will doch nur mein Leben von vor einem Jahr zurück.

Beichthaus.com Beichte #00027780 vom 06.05.2010 um 22:19:49 Uhr (62 Kommentare).

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Der falsche Soldat

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Lügen Falschheit Nachbarn Köln

Die Müllcontainer stehen bei uns etwas entfernt von den Wohnhäusern auf einem Hof und werden von allen Parteien der Wohnhäuser genutzt. Ich wohne hier jetzt schon circa 5 Jahre, aber habe mich nicht sonderlich in die hier vorherrschende Nachbarschaft integriert. Das Wohngebiet hier wird vom Land verwaltet und gewährt nur Landesangestellten und insbesondere Bundeswehrangehörigen Wohnrecht. Dementsprechend sitze ich hier als überzeugter Kriegsdienstverweigerer in einem eher strengen Umfeld. Die Wohnungen sind toll und auch die Umgebung hier ist für Stadtlage wirklich toll, ich bin sehr zufrieden. Dadurch, dass ich mich nicht auf Wohnpflegschaft und jährliche Säuberungsaktionen der Grünanlagen einlasse, habe ich Dementsprechend auch wenig Kontakt mit den Nachbarn und diese kennen mich nicht wirklich. So kommt es aber, dass ich immer wieder beim Müll rausbringen, besser gesagt bei der etwas mühseligen Arbeit des Mülltrennens) von Nachbarn angesprochen werde. Da die Recyclingcontainer auf einem Garagenhof stehen, herrscht dort reger Verkehr. Ich werde dann oft gefragt, ob ich hier wohne und damit auch berechtigt bin dort Müll rein zuschmeißen. Das regt mich so auf, ich verstehe zwar den Gedanken dahinter, bei steigendem Müllaufkommen, steigen auch die Abfallgebühren die alle zahlen müssen, aber das ich immer gefragt werde, obwohl ich da in Hausschlappen und somit keine 5 km gelaufen sein kann, stehe, regt mich auf.


Ich hatte mir schon überlegt ein Schild umzuhängen: "Ja, ich wohne hier!", habe mir aber was Netteres überlegt. Seit neustem antworte ich mit englischem Akzent, wenn ich gefragt werde. Wenn das Gespräch dann weitergeht, erzähle ich, dass ich aus New Hampshire hierhin versetzt worden bin und in einer Spezialeinheit der Bundeswehr im Rahmen der Europäischen Zusammenarbeit zu dienen. Ich sei häufig auf Auslandseinsätzen, deswegen sieht man mich nicht so oft hier. Seitdem ich die Geschichte erzähle, werde ich weniger gefragt und häufiger gegrüßt.

Beichthaus.com Beichte #00027776 vom 05.05.2010 um 12:18:01 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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Freundin geschlagen

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Aggression Zorn Gewalt Partnerschaft

Freundin geschlagen
Ich (m/20) habe vor fast genau 2 Jahren meine Ex-Freundin geschlagen. Ich hätte damals nie gedacht, dass ich dazu fähig wäre, doch war ich einfach zu wütend. Sie hat mich betrogen und als ich sie zur rede stellte, lachte sie mir ins Gesicht und meinte "Er war deutlich besser im Bett als du." Daraufhin habe ich ihr gesagt, sie solle sich sofort aus meiner Wohnung verpissen, woraufhin sie dann ihre Flasche Cola auf meinem Teppich verteilte und weiterlachte. Cola geht nicht mehr raus. Ich hab sie gepackt und ihr eine gewaltige Ohrfeige gegeben, scheinbar zu feste, denn sie zeigte mich an und ich musste ein wenig Schmerzensgeld zahlen.

Beichthaus.com Beichte #00027775 vom 05.05.2010 um 12:04:27 Uhr (97 Kommentare).

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Spreewälder Gurken

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Rache Ekel Unreinlichkeit Partnerschaft

Mein damaliger Freund hat mich ständig geschlagen. Ich war damals leider zu jung und Familien- und heimatlos, so das ich auf diese Wohnmöglichkeit angewiesen war. Irgendwann hat er versucht mich zu erwürgen. Ich konnte fliehen. Er hat sich zwar später entschuldigt, aber für mich war das Maß voll.
Er aß leidenschaftlich gerne eingelegte Gurken. Ein Glas stand noch in seinem Kühlschrank herum. Als er nicht zu hause war nahm ich es, pinkelte und spukte hinein. Dann stellte ich es wieder zurück. Dieses kleine Ritual machte ich von nun an so lange die Gurken noch im Kühlschrank waren. Jeden Tag ein wenig mehr. Bis ein paar Tage später das Glas verschwunden war. Als er am Abend von der Arbeit kam fragte ich ihn ob er es weggeschmissen hätte. Da sagte er zu mir das er sich das eingelegte Gemüse mit seinem Kollegen, den ich sehe gut leiden konnte, geteilt hat.
Mir war das so unendlich peinlich und es tut mir so Leid das meine Rache den Falschen getroffen hat.

Beichthaus.com Beichte #00027772 vom 03.05.2010 um 22:35:12 Uhr (34 Kommentare).

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Mein Studentenjob als Kassiererin

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Hass Zorn Verzweiflung Shopping Arbeit Weißenberg

Mein Studentenjob als Kassiererin
Ich (w/20/Studentin) arbeite in einer Bahnhofsfiliale einer Einzelhandelskette. Die Kunden sind teilweise wirklich sehr unfreundlich und denken, ich wäre dumm und hätte keine Ahnung von irgendwas. Sie meckern mich oder andere Kunden an, werfen ihre Sachen einfach aufs Band und gehen dann nochmal weg, werfen mir das Geld aufs Band als wäre ich ein bettelnder Penner und beschweren sich bei mir über die Preise, weil sie anscheinend denken ich würde diese festlegen und bestimmen. Noch schlimmer sind die alten Männer, die regelmäßig stundenlang durch den Laden streifen, einen zulabern und Schätzchen nennen. Und warum zur Hölle bezahlt man eine Packung Kaugummi mit einem 50er? Oder noch besser, mit der EC-Karte?
Und es ekelt mich unglaublich an, die ganze Zeit so viele Münzen entgegen nehmen zu müssen, die schon wer weiß wer in der Hand hatte, vor allem weil bei uns auch Menschen einkaufen kommen, die riechen als wäre ihre Kleidung aus einem alten, muffigen Sessel gemacht. Eigentlich ist mein Job nur das Kassieren, aber ich bin natürlich freundlich und berate, suche, bediene den Kopierer, verpacke Geschenke und so weiter. Ich möchte beichten dass ich die Kunden manchmal gerne deutlich auf ihre Unfreundlichkeit ansprechen würde. Ich würde ihnen gerne sagen, dass sie nicht der einzige Mensch auf der Welt sind, dass ich ein denkender (und studierender) Mensch bin und kein Blödchen, und dass man so etwas wie das volle Band verlassen oder Verpackung einfach auf die Ablage schmeißen nach dem Kauf nicht macht. Man mag es sich nicht vorstellen, aber wenn man so viele unverschuldete, negative Reaktionen an einem Tag bekommt, geht das wirklich an die Substanz, zumindest mir. Ich hatte neulich auch eine recht hohe Differenz in der Kasse, weil ich an einem wirklich sehr gut besuchten Tag alleine fast acht Stunden lang an der Kasse saß und ich mich bei einem so hohen Umsatz eben schonmal im Münzfach vergreife, vor allem wenn drei Kunden gleichzeitig auf mich einquatschen. Wenn Sie also das nächste mal einkaufen gehen, denken sie bitte daran, dass der Mensch hinter der Kasse kein Roboter ist und ihm auch nicht der Laden gehört. Und bei der Gelegenheit möchte ich direkt noch beichten, dass ich auf der Arbeit, wenn mal unter der Woche weniger los ist, Sudoku spiele, weil ich sonst einschlafen würde.

Beichthaus.com Beichte #00027767 vom 02.05.2010 um 16:15:32 Uhr in Weißenberg (52 Kommentare).

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