Der Zwerg

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Drogen Maßlosigkeit Waghalsigkeit Urlaub Amsterdam

Der Zwerg
Vor einigen Jahren bin ich (m) mit 2 Freunden nach Holland gefahren. Dort mieteten wir uns eine kleine Ferienwohnung. Einer von meinen beiden Freunden (ein etwas schrägerer Typ) hatte sich Pilze (also die Droge) mitgenommen und sie sich auch gleich reingeschmissen. Daraufhin wurde er ein bisschen balla balla, sodass ich und mein anderer Kumpel mal einen kleinen Spaziergang machten, damit wir uns sein Gedöhns und was weiß ich noch alles nicht reinziehen mussten. Wir gingen also und ließen ihn in der Wohnung allein.
Nach ungefähr einer Stunde kamen wir wieder in unserer Wohnung an. Kaum öffneten wir die Tür, kam unser Pilz - Kollege auch schon angerannt und meinte total hysterisch: "Schnell! Folgt mir! Ich habe einen ZWERG gefangen!". Aha dachten wir uns, einen Zwerg? Wir meinten darauf, dass ihm die Pilze wohl nicht so bekommen waren, aber er erwiderte dann "Ich wusste, dass ihr mir nicht glaubt! Ich habe ihn im Badezimmer eingesperrt! Seht selbst!"

Wir gingen also ins Badezimmer, weil wir uns den Zwerg mal genauer angucken wollten. Ich öffnete also die Badezimmertür und was ich dann sah, werde ich nie vergessen. In der Badewanne saß ein kleiner etwa 3-jähriger Junge, der vor lauter heulen gar nicht mehr zur Ruhe kam. Ich möchte beichten, dass ich mich in diesem Moment, als wir den kleinen weinenden Jungen sahen, einfach total über die Dummheit meines Freundes weggepisst haben und aus dem Lachen beinahe nicht mehr rauskamen. Vergib mir kleiner Junge.
Ach und falls ihr euch fragt wie er an das Kind gekommen ist. Ich habe keine Ahnung. Wir haben es dann später bei der Polizei abgegeben. Hoffentlich geht es ihm gut.

Beichthaus.com Beichte #00027869 vom 31.05.2010 um 22:05:10 Uhr in Amsterdam (89 Kommentare).

Gebeichtet von Secretgurl
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Champions League Finale

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Dummheit Peinlichkeit Internet Sport

Champions League Finale
Ich (m/29) habe Abitur und vor drei Jahren ein naturwissenschaftliches Studium mit Erfolg abgeschlossen. Dennoch frage ich mich, wie es dazu kommen konnte, wenn ich Folgendes bedenke:

Ich wollte unbedingt zum Champions League-Finale nach Madrid. Nachdem ich offiziell über den FC Bayern kein Glück hatte, habe ich schnurstracks bei ebay nachgeschaut, und siehe da: Vier Karten für das Finale der CL für circa 400 Euro, bei noch sechs ausstehenden Stunden der Versteigerung. Da ich ein paar Freunde habe, die sicher auch mitgefahren wären, hab' ich sofort für die Karten geboten (Maximalgebot erst einmal nur einen Euro drüber, kann man ja noch erhöhen). Und hurra, schon war ich Höchstbietender. Das "Hurra" verflüchtigte sich schnell, als ich die dritte (ebenfalls dick geschriebene) Zeile im Angebot durchlas, woraus eindeutig hervorging, dass man das CL-Finale live miterleben kann. Und zwar im Public Viewing in der Allianz Arena in München. Zum Glück gab es sogar NOCH dümmere Leute wie mich, zwei Stunden vor Gebotsende wurde ich überboten, letztendlich gingen die Karten für 1.200 Euro weg. Für eine Übertragung auf zwei Videoleinwände in einem Stadion. Andere Angebote für vier Karten des Public Viewings (die übrigens kostenlos verteilt wurden, jedoch sehr schnell vergriffen waren) gingen bis gerade mal 100 Euro.

Es war schon ein Trick des Verkäufers, in der Betreffzeile mit "4xChampions League-Finale" zu werben ohne das Wort "Public Viewing" zu verwenden. Da Letzteres jedoch auch deutlichst in der Artikelbeschreibung erwähnt war, muss ich mir doch sehr an die eigene Nase fassen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich ein absoluter Riesenvollhonk bin und werde mir in Zukunft alles durchlesen. Vielleicht nicht immer alles Kleingedruckte, jedoch zumindest bis zur dritten Zeile der Artikelbeschreibung. Und die vier Stunden zittern, bis ich endlich überboten wurde, habe ich für diesen fehlenden Hirnschmalz definitiv verdient.

Beichthaus.com Beichte #00027853 vom 26.05.2010 um 17:19:35 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Makrele im Briefkasten

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Dummheit Ekel Trunksucht Last Night

Ich (w/23) beichte mein Alkohol-Erlebnis. Freunde und ich haben zusammen gekocht und einen chilligen Abend miteinander verbracht. Von unserem Festmahl blieb eine Makrele (lecker Stinkefisch) übrig. Die hatten wir vergessen zu kühlen und dann wollten wir sie halt nicht mehr essen. Also nahmen wir den in Alufolie eingewickelten Fisch, schrieben mit einem Edding "An: Das Meer" drauf, klebten zwei Briefmarken daneben und schmissen das Ding in den nächsten Briefkasten. Leider war dieser in meiner Straße und es war Wochenende. Im Sommer. Am folgende Tag rümpften einige Leute die Nasen. Im nach hinein tut mir der Briefträger Leid, der bestimmt erschrocken war über das komische Gerät im Postkasten. Und mein ganz besonderes Mitleid geht an die Leute, deren Post an dem besagten Wochenende in dem Briefkasten lag. Ich wette, die Briefe stinken noch heute nach Fisch.

Beichthaus.com Beichte #00027836 vom 21.05.2010 um 20:06:19 Uhr (22 Kommentare).

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Preisaufschlag für Akademiker

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Vorurteile Ungerechtigkeit Missbrauch Arbeit

Ich (w) arbeite als Berater und Verkäufer in der Baubranche (hauptsächlich Einfamilienhäuser). Das macht auch Spaß, da man Menschen unterstützt die etwas "entstehen" lassen.
Leider gibt es aber auch solche Kunden, wie den Mag. Schmid oder den DI Dr. Schulz, die meinen, weil sie studiert haben, was besseres zu sein. Am schlimmsten sind Professoren.
Aber auch manche Pädagogen meinen, weil sie eine Abkürzung vor ihrem Namen haben, wüssten sie besser darüber Bescheid wie man beispielsweise eine Abdichtung zwischen Mauer und Fensterrahmen macht, als der Fachmann, der sich tagtäglich damit beschäftigt und auf etliche Jahre Praxis zurückblicken kann.


Irgendwann fing ich an, bei solchen Kandidaten einen Art "Akademiker-Aufschlag" einzurechnen, welchen diese Kreaturen dann mehr zahlen müssen, als "normale" Kunden. Das steht natürlich nicht im Angebotstext drinnen, sondern das ist so mitberechnet, dass sie es nicht bemerken.
Der momentane Tarif ist:
Mag. 500 Euro, Dr. 500 Euro, Ing. (das sind fast die schlimmsten) 1500 Euro, DI 1000 Euro, Prof. (der schießt den Vogel ab) 2000 Euro. Günstiger haben es Kunden mit europäischen Titel, beispielsweise Andreas Müller, MAS steigt mit 250 Euro Mehrpreis aus.

Und kennt ihr die Typen, die sich ihr Sakko ausziehen und dann um beide Schultern hängen, was komplett dämlich und obergescheit aussieht? Das kostet dann weitere 250 Euro.

Beichten möchte ich, dass ich nicht viel früher mit diesem Akademiker-Aufschlag angefangen habe.
Denn in manchen Fällen erledigt es sich dann von selbst (wenn beispielsweise ein Konkurrent preisgünstiger ist) und ich hab einen anstrengenden und komplizierten Kunden weniger. Andererseits verdiene ich bei so jemanden mehr, wenn er den Auftrag an mich vergibt.


Das Ganze mach ich natürlich nur dann, wenn der Kunde kompliziert ist und darauf Wert legt, mir seinen Akademikertitel unter die Nase zu reiben. Wenn einer, der beispielsweise Offizier ist und einen Mag. der Militärwissenschaften hat, sich aber bei mir mit "Herr Maier" vorstellt, fällt er nicht in dieses Tarif-System.

Beichthaus.com Beichte #00027828 vom 19.05.2010 um 23:24:30 Uhr (44 Kommentare).

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“35.000

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Meine indische Gastfamilie

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Rache Boshaftigkeit Hass Vorurteile London

Ich (m/20) möchte beichten, dass als wir damals in der siebenten Klasse auf Klassenfahrt in London waren, mein Zimmerkamerad und ich bei unserer Abreise die gemachten Brote (Fischcremebrötchen) der Gastfamilie in die Betten geschmiert haben. Auch die in Deutschland angefertigten Dankeskarten haben wir zerrissen und hinzugelegt.

Dies alles geschah jedoch nicht ohne Grund, denn die Gastfamilie war sehr unfreundlich zu uns. Zum Beispiel gaben sie uns nur den billigsten Fraß und mit Leitungswasser gestreckte Limonade, auch mussten wir zu anderen Zeiten speisen als sie. Wir mussten barfuß durch die Wohnung mit der Begründung: "Der Boden geht sonst kaputt." Unser Bad war das versiffteste was ich je gesehen habe und wir konnten in unserem Zimmer keine Fenster öffnen, obwohl die Heizung glühte. Wir mussten selbstständig zum Treffpunkt gelangen obwohl alle anderen Kinder hingefahren wurden. Man betone in einer fremden Großstadt in der siebenten Klasse!
Die Leute hatten den größten Flachbildschirm in ihrem Wohnzimmer und wir mussten uns mit einem alten Schwarz/Weiß TV rumschlagen und zu allem Übel gab es 3 englische Programme aber dafür 20 indische. An dieser Stelle sei gesagt, dass diese Leute Inder waren.
Die Gastmutter hatte zu dieser Zeit Grippe und so kam es, dass ich mich ansteckte und somit sieben Tage fiebrig durch London latschen musste. Seit dieser Zeit kann ich keine Inder mehr leiden und habe eine regelrechte Wut auf diese Leute da sie sich offensichtlich nur als Gastfamilie anboten um ordentlich Geld einzusacken.

Beichthaus.com Beichte #00027816 vom 16.05.2010 um 16:17:48 Uhr in London (Crowley Crescent, Croydon) (42 Kommentare).

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