Farbspiele

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Vandalismus Lügen Kinder Ober-Ramstadt

Ich möchte etwas beichten, das mir in meinen Kindertagen passiert ist. Folgendes Szenario hat sich abgespielt: Ein damaliger Kumpel von mir, mein Bruder und ich wahren beim Stöbern im alten Schuppen auf unserem Grundstück auf ein paar alte Farbeimer gestoßen. Die schnappten wir uns und begaben uns auf die Straße vor unserem Haus. Dort begannen wir sofort damit, außer uns, auch noch zwei Schilder mit Roter, weißer und blauer Lackfarbe vollzuschmieren. Da zu dem Zeitpunkt meine Eltern nicht zu Hause waren fühlten wir uns absolut sicher und hatten eine Menge Spaß dabei uns gegenseitig die Klamotten zu ruinieren. Es kam jedoch wir es kommen musste und nach kurzer Zeit kam mein Vater nach Hause. Er ist natürlich komplett ausgerastet, insbesondere als er den neuen Anstrich unseres Straßenschildes erblickt hat.


Mit dem Mut der Verzweiflung tischte ich ihm Folgende haarsträubende Geschichte auf: Eine Gang bestehend aus drei Jugendlichen, sei die Straße entlang gelaufen und habe uns, bewaffnet mit Farbeimern diese ganze Sauerei eingebrockt. Zu meinem Erstaunen und meiner Erleichterung kaufte mir mein Vater meine Ausrede sogar ab. Die Erleichterung hielt jedoch nicht lange vor, denn kurzentschlossen setzte er mich ins Auto um die Verfolgung besagter Gang aufzunehmen. Während wir so um den Block fuhren um die vermeintlichen Bösewichte zu finden fluchte mein Vater unentwegt, was das denn für eine Sauerei wäre und wenn er die in die Finger kriegen würde. Ich bin in meinem Sitz immer kleiner geworden und habe darüber nach gedacht was ich mir da für eine gequirlte Kacke ausgedacht habe.

Das Ende von Lied war jedenfalls, dass mich mein schlechtes Gewissen besiegt hat und ich noch während der Autofahrt alles gestanden haben. Mein Vater war dementsprechend noch saurer, auch weil wir die Farbe vom Straßenschild nie mehr abgekriegt haben und man die Klamotten sowieso in die Tonne treten konnte. Im Endeffekt hat er sich dann aber wieder beruhigt und inzwischen können meine Familie und ich sehr über die Geschichte lachen. Ich beichte, dass ich meinen Vater bitter belogen habe und gleichzeitig meinen Bruder und meinen Kumpel mit meiner total bekloppten Ausrede noch tiefer mit in die Scheiße geritten habe.

Beichthaus.com Beichte #00028517 vom 13.01.2011 um 15:00:26 Uhr in 64372 Ober-Ramstadt (Lichtenbergstraße) (10 Kommentare).

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Stubenarrest auf der Klassenfahrt

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Masturbation Wollust Peinlichkeit Schule Gohrisch

Stubenarrest auf der Klassenfahrt
Ich (w) muss etwas superpeinliches beichten: Damals mit 15 war ich ziemlich aufsässig und habe oft gegen Regeln verstoßen, so auch auf unserer Klassenfahrt. Alkohol war verboten, aber fast jeder in der Klasse hatte das eine oder andere als harmlose Limo getarnte, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028174 vom 30.09.2010 um 13:33:51 Uhr in 01824 Gohrisch (Pionierlagerstraße 89a) (32 Kommentare).

Gebeichtet von Ipod7
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Kisten schleppen

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Verzweiflung Zorn Partnerschaft Liebe Karlsruhe

Ich komme zunehmend weniger mit meiner Freundin aus. Egal was wir zusammen tun - es führt zu Streit. Bauen wir ein IKEA-Regal auf dauert es nur ein paar Minuten und irgendwas passt ihr nicht und sie schnauzt mich an - was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann. Vielleicht wäre ich da etwas toleranter wenn es nicht jedes mal so wäre? Ein Beispiel: Ich habe schon mit vielen Leuten z.B. beim Umzug Kisten von A nach B getragen. Aber wenn ich das mit ihr zusammen mache ergeben sich Probleme die ich vorher noch nie so erlebt habe. Normalerweise stelle ich mich an ein Ende der Kiste und warte bis mein Gegenüber das auch getan hat und hebe dann mein Ende der Kiste an. In der Regel macht der andere das auch. Nicht so meine Freundin: Entweder hebt sie an bevor ich überhaupt einen Griff gefunden habe und meckert dann warum das so lange dauere - die Kiste sei schwer. Oder sie hebt nicht an und ich stehe mit der Last alleine herum. Dafür aber macht sie mir dann Vorwürfe, dass ich entweder die Kiste demolieren würde, ihre Finger eingeklemmt habe (weswegen sie nicht hochheben könne) oder sonst irgendwas.
Gehen wir dann durch ein enges Treppenhaus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder beschwert sie sich dass ich zu langsam mache - die Kiste sei schwer - oder zu unachtsam (zu schnell) und sie beinahe gegen die Wand stoßen (oder die Kiste demolieren) würde.
Hingegen haben wir es nie hinbekommen, dass sie keinen Grund zum Meckern gefunden hätte. Das einzige was etwas geholfen hat ist alles ständig zu versprachlichen: "Ich hebe jetzt hoch - OK?" "sollen wir schneller/langsamer machen?" etc.
Wie gesagt, ich habe das so extrem noch mit niemandem erlebt und es beschränkt sich bei weitem nicht aufs Kisten schleppen.

Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir immerhin alle paar Tage einmal Sex, inzwischen liegt das letzte mal über zwei Monate zurück. Und wenn ich ganz ehrlich bin - es zerreißt mir zwar das Herz, aber eigentlich habe ich auch gar keine Lust mehr. Denn jedes mal wenn wir "uns näher gekommen sind" hat es meist nicht lange gedauert und wir haben - wie zu erwarten war - angefangen zu streiten...
Es gibt nichts blöderes als nackig im Bett zu sitzen und sich Vorwürfe machen zu lassen weil man dieses angeblich zu viel und jenes zu wenig gemacht habe - ja kann ich denn Gedanken lesen? Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein ungeschickter Tollpatsch.


Außerdem muss sie immer den Ton angeben. Und hat feste Vorstellungen. Das Wohnzimmer muss so und so eingerichtet sein. Überall hängen Babybilder von ihr herum. Ich habe ihr gesagt, dass das auch mein Wohnzimmer ist und ich mich darin nicht wiederfinden würde. Natürlich war sie unglücklich und hat vorgeschlagen auch (Baby-) Bilder von mir aufzuhängen. Dass ich überhaupt keine Babybilder im Wohnzimmer hängen haben will versteht sie zwar, aber akzeptieren kann sie es nicht.

So langsam zweifle ich an mir selbst und an unserer Beziehung. Am besten verstehen wir uns wenn wir uns längere Zeit nicht sehen. Klar: Keine Gelegenheit zu streiten.

Wenn ich ehrlich bin sind wir nur noch zusammen, weil wir zusammen wohnen und es bisher noch nicht so weit gekommen ist, dass einer von uns beiden endgültig ausgezogen wäre. Und weil wir beide jemanden zum kuscheln brauchen - was wir ja auch ab und zu hinbekommen ohne zu streiten. Und weil wir eigentlich gemeinsame Pläne für die Zukunft haben, die aufzugeben nicht so leicht ist. Und natürlich weil wir uns lieben. Aber wenn ich mir vorstelle dass dass immer so weiter gehen wird, dann wird mir schlecht.

Ich gebe ja gerne zu, dass ich nicht ohne Fehler bin und sicherlich auch meinen Teil zu den Problemen beitrage. Zum Beispiel bin ich nachtragend. Kleine Verletzungen räche ich noch nach Monaten. Ich neige dazu meine eigenen Wünsche nicht auszusprechen sondern einfach zu erwarten dass man sie mir an der Stirn abliest. Was im Übrigen mit den meisten Menschen funktioniert, nur nicht mit meiner Freundin. Vermutlich bin ich recht durchschaubar, nur nicht für sie.
Aber, um auf die Umzugskartons zurückzukommen: Solche Probleme hatte ich noch nie, mit niemandem. Deshalb weise ich 90% der Schuld von mir.


Sie hat sich, seit wir zusammen sind gewaltig zu ihrem besseren verändert - sie hat sehr viel abgenommen, ist von Antidepressiva losgekommen, hat ihre Schulden abgebaut, ihre Familie, die seit Jahren total zerstritten war hat sich wieder eingerenkt, sie hat sehr an sich gearbeitet und, und, und. Und ich habe sie schon geliebt als sie noch dick (120 kg), verschuldet und unglücklich war. Also - warum sollte ich sie gerade jetzt hergeben?


Zur Beichte: Ich habe lange Zeit versucht guten Willens zu sein und versucht mit meiner Freundin klar zu kommen. Ich habe viel Geld investiert, Zeit und Mühe geopfert, mit ihr geredet und an mir gearbeitet. Aber wenn nicht schleunigst irgendetwas passiert bin ich im Herbst wieder solo. Bis dahin werde ich ihr, so gut es geht, heile Welt vorspielen. Wenn sie wüsste wie ich mich fühle würde sie mich unter Druck setzen "mich sofort zu entscheiden" was darauf herauslaufen würde Schluss zu machen. Aber wir wollen bald in den Urlaub fahren und das will ich nicht gefährden. Außerdem hoffe ich immer noch auf ein Wunder, ich liebe sie doch.

Beichthaus.com Beichte #00028028 vom 02.08.2010 um 12:59:36 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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Das braune U-Boot

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Unreinlichkeit Verzweiflung Feigheit Ravensburg

Das braune U-Boot
Als kleines Kind bin ich mal mit meinen Eltern und meinem Bruder in ein exklusives Thermalbad gegangen. Meine Eltern hatten das Kommando und zogen uns als Erstes in den Whirlpool, in dem wir einige Zeit verbrachten. Uns saßen ein paar versnobte Badebesucher gegenüber, die allerdings nicht sehr von unserer Anwesenheit angetan waren und es für nötig hielten, uns ständig blöde Blicke zu zuwerfen.

Mein Bruder hat im Whirlpool seine neue Taucherbrille ausgetestet und ich war die ganze Zeit damit beschäftigt, meine Hinterbacken zusammenzuhalten. Zwar hatte ich meiner Mutter wiederholt übermittelt, dass ich dringend Bedarf hätte, auf das Klo zu gehen, doch sie war stark davon überzeugt, dass ich es noch ein paar Minuten aushalten könne. Just in dem Moment lieh mein Vater die Taucherbrille von meinem Bruder aus, um sich von dessen Qualität überzeugen zu können und tauchte mit dem Kopf tief ab. Die Dauer seines Tauchgangs gehörte allerdings zu den kürzesten des Landes, als er unerwartet mit der Nase gegen ein braunes U-Boot - made in Germany - gestoßen ist. Aus irgendeinem Grund sind wir dann schließlich kommentarlos aus dem Whirlpool gestiegen, ohne den anderen Gästen im Whirlpool Bescheid zu sagen. Nur der Bademeister wurde über das unbekannte, braune Objekt im Whirlpool, in Kenntnis gesetzt. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00027817 vom 16.05.2010 um 18:43:34 Uhr in Ravensburg (47 Kommentare).

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“Beichte

Fundstück der Woche

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Masturbation Medien Eppelborn

Ich habe soeben den geilsten Porno der Welt wiedergefunden. Das erste Mal bin ich 2006 auf ihn gestoßen und werde mir jetzt erst einmal schön einen runterholen gehen!

Beichthaus.com Beichte #00027813 vom 15.05.2010 um 20:05:30 Uhr in Eppelborn (62 Kommentare).

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