Mein Chef hat den Untergang seiner Firma verdient!

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Rache Hochmut Arbeit Zorn Chef Laufenburg

Ich möchte beichten, dass mein Ausbildungsbetrieb den Bach heruntergeht und ich mich darüber jeden Tag mehr freue. Ich mache eine Ausbildung im Büro eines kleinen Handwerksunternehmens und komme demnächst ins dritte Lehrjahr. Das Unternehmen existiert bereits seit mehreren Generationen und ist regional bekannt. Anfangs fühlte ich mich noch wohl, aber schon bald entpuppte sich mein Chef als narzisstischer Tyrann, der mir das Leben zur Hölle machte. In den bisher zwei Jahren meiner Ausbildung entwickelte ich eine Depression und stand vor einiger Zeit auch kurz vor einem Burnout, von dem ich (durch Glück, nicht durch Erholung) wieder wegkam. Mein Chef zeigt einem immer wieder, welche Fehler man hat, was für ein wertloser Mensch man ist und dass dies ihm niemals passieren würde. Lob oder Anerkennung gibt es, trotz meines Einserschnitts in der Schule und meiner guten Arbeitsleistungen, nie.

Doch langsam scheint sich das Blatt für meinen Chef und das Unternehmen zu wenden. Hatte er vor etwa drei Jahren noch ein gut eingespieltes Team aus Mitarbeitern, die schon jahrelang für ihn da waren, so begann diese heile Welt plötzlich zu bröckeln. Plötzlich begannen alle unsere Handwerker zu kündigen - zwei machten sich selbstständig und sorgen seither für Konkurrenz, ein paar andere hatten keine Lust mehr und suchten sich andere Unternehmen. Nur mit Mühe und Not fand mein Chef wieder neues Personal (für dieses Berufsfeld ist gut gelerntes Personal Mangelware) und es schien wieder bergauf zu gehen. Jetzt, ein Jahr später, der Schock - nach und nach kündigen wieder fast alle. Nicht einmal die drei Auszubildenden, die dieses Jahr fertig wurden, bleiben. Unsere Auftragszahlen gehen stark zurück, finanziell rutscht der Betrieb langsam immer weiter hinunter und mein Chef weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ich spiele immer die verständnisvolle beste Freundin und höre ihm zu, wenn er mir sein Leid klagt - schließlich hat er ja nie etwas getan und alle anderen sind so böse zu ihm. Innerlich lache ich mich aber tot und freue mich jeden Morgen, wenn ich sein mittlerweile um Jahre gealtertes Gesicht sehe. Ihm geht es richtig schlecht und das gönne ich ihm von ganzem Herzen. Ich hoffe wirklich, dieses Unternehmen geht bald den Bach hinunter. Um meine Ausbildung habe ich übrigens keine Angst - durch meine perfekten Leistungen in der Schule kann ich meine Prüfung auch vorziehen, wenn ich merke, dass es brenzlig wird. Was auch kommt, ich bin auf der sicheren Seite. Und von der werde ich meinem Chef zuwinken, wenn sein Schiff mit ihm untergeht.

Beichthaus.com Beichte #00040063 vom 19.07.2017 um 14:56:23 Uhr in 79725 Laufenburg (Fridolin-Lauber-Straße) (8 Kommentare).

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Frauen sind heuchlerische Egoisten!

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Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft

Ich muss mir mal von der Seele schreiben, wie sehr ich Frauen und ihr Verhalten hasse. Ständig wird behauptet Männer wären hormongesteuerte Tiere oder wir würden mit unseren Penissen denken, aber wer nutzt seinen Hormonzyklus als Allzweck-Ausrede? Ich hasse es, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040052 vom 17.07.2017 um 05:44:15 Uhr (38 Kommentare).

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Meine Kolleginnen sehen einfach zu gut aus!

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Maßlosigkeit Masturbation Arbeit Kollegen Allgäu

Ich (m/39) arbeite in einer größeren Bürogemeinschaft, sprich wir teilen uns die Räumlichkeiten aber arbeiten alle für unterschiedliche Firmen. In unserem Kollektiv sind auch einige sehr ansprechende Damen und das ist auch schon der Teil, um den es hier geht. Insgesamt betrifft es vier Kolleginnen, mit denen ich mich recht gerne unterhalte. Am Anfang war es nur aus Nettigkeit und damit man sich etwas kennenlernt, doch in der Zwischenzeit gehen mir diese nicht mehr aus dem Kopf. Jede ist komplett anders als die andere und sie sind auch unterschiedlich alt (19-47), außerdem optisch total verschieden, dennoch finde ich alle extrem anziehend. Ich freue mich jeden Tag darauf, zur Arbeit zu kommen und sie wiederzusehen. Wenn ich mich dann an ihnen sattgesehen habe und mir angeschaut habe, was sie alle wieder für tolle Klamotten oder Outfits anhaben, dann entscheide ich mich für das, was mir am besten gefällt, und erleichtere mich auf der Toilette.

Das kann bis zu zwei Mal am Tag geschehen oder an manchen Tagen auch für jede Einzelne von Ihnen. Ich stelle mir sie dann immer in den Outfits vor und wie wir es zusammen an den verschiedensten Orten im Büro miteinander tun. Ich war alleine heute schon drei Mal auf der Toilette und dachte dabei an eine der Kolleginnen, da sie heute eine hautenge Leggins anhat. Vor meinem geistigen Auge habe ich sie in allen Stellungen durchgenommen. Auf dem Rückweg an meinen Arbeitsplatz hat sie mir sogar zugelächelt. Leider weiß ich, dass sie alle in einer glücklichen Beziehung sind und ich mit keiner etwas anfangen könnte. Somit bleibt mir nur der Gang auf die Toilette. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Kolleginnen begehre und es leider aktuell nicht schaffe aufzuhören, da der Sommer immer neue Reize bringt. Ich gelobe Besserung.

Beichthaus.com Beichte #00040024 vom 11.07.2017 um 15:16:55 Uhr in Allgäu (18 Kommentare).

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Notfall-Termin beim Zahnarzt

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Ungerechtigkeit Dummheit Vorurteile Selbstsucht Gesundheit Arbeit Hamm

Ich (w/25) arbeite als Verwaltungsfachangestellte in einer Zahnarztpraxis. Ich liebe meinen Job, ohne Frage. Ich habe seit meiner Ausbildung darauf hingearbeitet. Aber manchmal, da bekomme ich echt eine riesige Wut. Es gibt Patienten, die meinen, sie könnten noch kurz vor Feierabend anrufen und sagen, sie hätten schon den ganzen Tag Zahnschmerzen. Diese Patienten wollen natürlich nicht warten. Sie wollen sofort dran kommen. Da Ärzte jemanden mit akuten Schmerzen nicht wegschicken dürfen, muss ich den Patienten kommen lassen. Dafür machen wir dann Überstunden. Wenn es arbeitende Patienten sind, kann ich es verstehen. Manche haben so bekloppte Jobs, dass sie vor Feierabend, selbst bei akuten Schmerzen, nicht weg dürfen. Aber es sind oft die Leute, die den ganzen Tag eh zu Hause sitzen und dann irgendwann merken, dass der Zahnarzt ja gleich schließt. Dann muss man sich ja mit dem Notdienst begnügen und es ist mühsam einen Notdienst zu finden, der auch nicht allzu weit weg ist. Notdienste sind auch dafür bekannt, dass sie die Schmerzen lindern, aber man muss ja dann trotzdem für eine vernünftige Behandlung zum Hauszahnarzt...

Am liebsten sind mir natürlich die Patienten, die anrufen und erzählen: "Mir ist vor vier Wochen ein Zahn abgebrochen und jetzt tut das weh." Diese Patienten wollen jetzt gleich behandelt werden. Wenn der Zahn vor vier Wochen abgebrochen ist, wieso bist du nicht dann schon zum Zahnarzt gegangen? Nein, da tat es ja noch nicht weh. Oder die Patienten, die sich OHNE anzurufen einfach zur Praxis begeben, und dann da vor einem stehen. Sie haben Schmerzen. Das muss jetzt gemacht werden. Hier eine kleine Beichte: Diese Patienten schicke ich meist weg und lasse sie eine Stunden später wieder kommen, auch wenn eigentlich gerade Zeit wäre. Es geht ums Prinzip. Oder noch etwas, ist mir heute Morgen in der Praxis passiert. Eine Patientin muss weit zur Arbeit fahren und will um 7:30 Uhr behandelt werden, da sie Schmerzen hat. Die Praxis öffnet um 8 Uhr. Um 7:30 Uhr sind die ZMFs gerade in der Praxis angekommen und machen die Zimmer Behandlungstauglich. Dass so etwas gemacht werden muss, versteht keiner. Die Stühle müssen vorbereitet werden! Das Ganze dauert nun mal.

Aber diese Patientin war der Ansicht, wir müssen unsere Arbeitszeit nach ihr richten. Nein, müssen wir nicht! Wir gehen unserer Arbeit nach! Das Gute ist, dass wir in solchen Fällen unseren Chef auf unserer Seite haben. Er verteidigt uns, wenn eine Patientin sich darüber auslässt, dass sie nicht direkt eingeladen wurde, wann sie es wollte. Dass sie eine halbe Stunde warten musste (da sie ohne Termin gekommen ist und ohne anzurufen). Sie hätten doch alle solche Schmerzen! Und am Schlimmsten sind die, die anrufen und sagen sie hätten akute Schmerzen und könnten nicht essen, haben nicht geschlafen und die Tabletten würden auch nicht mehr helfen. Diese Patienten haben oberste Priorität! Sie kommen in die für sie vorgesehenen Pufferzeiten! Und dann kommt einer von diesen Notfällen und im Behandlungszimmer stellt sich heraus: Der Typ hat überraschend frei bekommen und ihm tut gar nichts weh. Er musste nur mal wieder zur Kontrolle... Bei so etwas könnte ich ausrasten!

Ein Tipp an alle, die so etwas auch mal abziehen: Wir ZFMs und auch der Zahnarzt sind auch nur Menschen. Wenn ihr plötzlich freibekommt und sonst nicht zum Zahnarzt könnt, da die Arbeitszeiten sich überschneiden, sagt es einfach, Kontrollen bekommt man immer unter. Die dauern meistens 5-10 Minuten. Wenn überhaupt. Das ist kein Aufwand! Wenn ihr einen Termin habt und am Vortag feiern wart und euch deswegen nicht wohlfühlt, sagt es uns und sagt den Termin ab! Wir verstehen das! Wenn draußen super Wetter ist und ihr mitten am Tag oder nach eurem Feierabend einen Termin habt und ihr wollt lieber zum See gehen, statt beim Zahnarzt zu sitzen, könnt ihr es auch sagen! Wir würden auch lieber zum See als beim Zahnarzt zu sein. Wenn ihr euren Termin verpennt habt, dann ruft ruhig an und entschuldigt euch oder so etwas. Ich kann verstehen, dass das unangenehm ist, aber Fehler zu machen ist Menschlich! Ehrlichkeit ist so viel besser als einfach nicht zu kommen oder sich eine abenteuerlustige Geschichte auszudenken!

Wir sind Menschen, keine Sklaven. Wir sind wie ihr! Und das gilt nicht nur für zahnmedizinische Fachangestellte. Es geht um alle da draußen, die beim Arzt arbeiten oder irgendwo, wo man sonst noch Termine braucht. Behandelt uns menschlich! Nun ist es raus, aber irgendwie tut es mir immer wieder leid, dass ich mich so über diese Patienten aufrege und hiermit beichte ich das auch. Ich beichte, dass ich mich aufrege und diese Menschen dann etwas "fies" behandle. Ich lasse sie spüren, dass mir ihr Verhalten gegen den Strich geht - aber das zum Glück auch nur so lange, bis der Patient geht. Wenn er zum nächsten Termin kommt, bin ich wieder so freundlich wie es sich für eine Verwaltungsfachangestellte gehört.

Beichthaus.com Beichte #00040000 vom 07.07.2017 um 14:18:31 Uhr in Hamm (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ausflug ins Reichenviertel

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Eitelkeit Lügen Kollegen Kassel

Ich (m/27) arbeite in einer Firma mit ca. 300 Mitarbeitern. Ich bin auf meiner Arbeitsstelle mittelmäßig beliebt, was ich persönlich kaum verstehen kann. Ich grüße morgens immer, bin nie aufbrausend und m. M. n. ein angenehmer und unkomplizierter Zeitgenosse. Genauso wenig beliebt sind diese Arbeitskollegen bei mir: Auch wenn ich mir Mühe gebe, immer freundlich zu sein, halte ich viele von ihnen für verbitterte und missgünstige Kotzbrocken, die ihren ganzen Frust täglich mit auf die Arbeit schleifen und an anderen auslassen. Wahrscheinlich haben sie oft im Leben versagt oder sind bspw. geschieden, haben schlechte und ärmliche Familienverhältnisse und können es generell nicht leiden, wenn es anderen besser geht als ihnen.

Wenn ich von der Arbeit mit dem Auto nach Hause fahren will, müssen mehrere Kollegen in dieselbe Richtung wie ich - zumindest 1-2 Kilometer lang. Auf diesem Weg liegt auch ein Gebiet, das dafür bekannt ist, dass dort viele reiche und wohlhabende Menschen wohnen - quasi ein Reichenviertel. Wenn ich vorher gemerkt habe, dass einer meiner verhassten Kollegen hinter mir fährt, biege ich immer in dieses Gebiet ab, obwohl ich dort gar nicht wohne. Ich will ihn/sie somit auf die Palme bringen, sodass er/sie glaubt, ich würde wahrscheinlich in einem der prachtvollen Häuser leben. In Wahrheit fahre ich ein gutes Stück bis hinten hinaus und fahre dann über mehrere Seitenstraßen wieder zurück auf die Hauptstraße. Natürlich weiß ich nicht, ob sie tatsächlich auch Notiz davon genommen haben und sich auch so viele Gedanken darüber machen, aber ich hoffe es. Ich beichte, dass ich unnötig Sprit verbrauche, einen Teil meiner Feierabendszeit verplempere und womöglich den Frust und die Missgunst meiner Kollegen weiter schüre, wohlwissend, dass ich dadurch sicher auch nicht beliebter werde.

Beichthaus.com Beichte #00039970 vom 30.06.2017 um 11:46:08 Uhr in Kassel (17 Kommentare).

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