Liebe aus Lügen

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Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Internet

Ich beichte, dass ich (w) mich in meiner Teenagerzeit im Internet als Mann ausgegeben habe. In dieser Zeit hatte ich in meinem realen Leben einen Freund, der davon allerdings nichts wusste, obwohl ich meine Internetkontakte auch häufig in seiner Gegenwart gepflegt habe. In meiner Rolle als Mann habe ich auch eine Frau kennengelernt, mit der ich sehr lange Zeit Kontakt gehalten habe. Da ich mich mit der Zeit in diese Person verliebte, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt und später sogar meinen "Internet-Freunden" alles gebeichtet. Ich habe mich selbst dafür verachtet, da ich es hasse, wenn jemand einem anderen etwas vormacht. Die falsche Person im Internet ist inzwischen natürlich Vergangenheit, doch ich schäme mich aufrichtig für diese Zeit. Im Übrigen bin ich mit der Frau, die ich damals so angelogen habe, heute zusammen. Wir sind inzwischen sogar zusammengezogen und sehr glücklich miteinander. Ich bin überglücklich, dass diese miese Situation irgendwie ein positives Ende gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich überall Lügen erzählt habe - umso glücklicher bin ich, dass es sich doch lohnt, aufrichtig zu sein und zu seinem Mist zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00032257 vom 19.11.2013 um 14:48:54 Uhr (11 Kommentare).

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Die nervigen Kerle

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (w) muss gestehen, dass mir die Kerle jetzt schon auf die Nerven gehen. Die Mädchen in meinem Alter springen bei jedem Kompliment an und lassen auch so ziemlich alles mit sich machen. Eigentlich ja klar, dass die Typen sich da nicht mehr sonderlich anstrengen, oder? Die meisten sind nur auf Körperliches aus, und wenn Frau sich weigert und keine Lust hat, wird sie gleich als "total verklemmt" abgestempelt. Und so etwas kommt dann auch noch von Jungen, mit denen man gar nicht zusammen ist. Jetzt könnte man ja meinen, dass das sowieso nur die Machos sind und es doch sicher Ausnahmen gibt. Aber leider sind besagte Ausnahmen oft Typen ohne jegliches Selbstbewusstsein. Dies wurde von meinem Ex dadurch kompensiert, dass er mich geschlagen hat, wenn ihm etwas nicht in den Kram gepasst hat. Ach ja - krankhaft eifersüchtig war er auch. Gibt es denn keine Typen, die ein gesundes Selbstbewusstsein haben und nicht nur an Sex denken? Das sollte doch nicht so schwer sein!

Beichthaus.com Beichte #00032246 vom 17.11.2013 um 08:56:50 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Schuhe meiner Mitbewohnerinnen

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Fetisch Masturbation Ekel Studentenleben WG

Wenn bei euch noch ein Glaube an WGs vorhanden ist, werdet ihr ihn mit dieser Geschichte verlieren. Ich habe über zwei Jahre lang mit zwei Mädels zusammengewohnt, zu denen ich ein tolles Verhältnis hatte - auf freundschaftlicher Basis. Aber natürlich muss auch ich das Zahnbürsten-Thema beichten. Ich habe die Bürsten meiner Mitbewohnerinnen nämlich zweckentfremdet - um mein bestes Stück damit zu bearbeiten. Natürlich habe ich auch auf die Bürsten onaniert und sie dann einfach kurz abgewaschen, ehe ich sie zurückstellte. Außerdem habe ich ein Faible für Frauenschuhe - die verschwitzten Sneaker und Socken meiner Mitbewohnerinnen kurz nach dem Joggen waren für mich ein absoluter Traum. Wegen dieses Fetischs habe ich teilweise auch ganze Vorlesungen ausfallen lassen. Mein WG-Zimmer war für diese Vorliebe perfekt geeignet, da es direkt am Eingang war, wo die unerwünschten Straßenschuhe deponiert wurden. Ich glaube, die meisten Schuhe haben mein Zimmer sogar mehrmals besucht, da die kurze Distanz ideal war, um mal ein Paar verschwinden zu lassen. Ich weiß, dass viele das abartig und eklig finden, aber das hatte auch etwas Gutes, denn die meisten Schuhe verließen das Zimmer sauberer als zuvor. Manchmal ging nämlich etwas daneben und das musste natürlich wieder gesäubert werden - meist mit meiner eigenen Zahnbürste. In unserer WG witzelten wir allerdings auch oft darüber, dass mein Zimmer bald zu einem begehbaren Schuhschrank umgewandelt würde, um der Menge an Schuhen gerecht zu werden. Ich weiß nicht, ob dieser Gag daher stammt, dass sie etwas ahnten oder einfach nur dank der guten Lage meines Zimmers entstand. Irgendwann war meine Zeit im WG-Paradies dann aber zu Ende und ich tingelte durch andere WGs, ohne jedoch wieder so viel Spaß zu haben wie mit den zwei Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00032245 vom 17.11.2013 um 17:56:35 Uhr (7 Kommentare).

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Große Liebe vorm Bäcker

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Boshaftigkeit Kinder Liebe Dating Holtland

Große Liebe vorm Bäcker
Ich weiß, dass sich das Folgende so anhört, als hätte ich es erfunden - aber ich kann versichern, dass es mir wirklich so passiert ist. Als Schüler haben wir uns nach der Schule ab und zu den Spaß gemacht, fremde Fahrräder vor der Bäckerei mit Fahrradschlössern zusammenzuschließen. Die Hilflosigkeit der sich fremden Menschen, die plötzlich gemeinsam in der Patsche steckten, war einfach herrlich anzusehen. Vor ungefähr zwei Jahren haben wir dann das Rad einer ziemlich gut aussehenden Studentin mit dem eines rothaarigen Typen zusammengekettet. Sie standen erst ziemlich perplex vor ihren Rädern, als sie aus der Bäckerei kamen. Die Beiden haben es aber recht locker genommen, sich gegenseitig vorgestellt und sind einfach nebenan in einem Café etwas trinken gegangen. Wir haben die Fahrräder unbemerkt wieder auseinander gekettet und uns kichernd aus dem Staub gemacht. Jetzt kommt der Knaller: Letzte Woche habe ich die beiden Händchen haltend und mit einem Kinderwagen spazieren gehen sehen. Ich war mir zu 100 Prozent sicher - an das hübsche Gesicht der Frau und die knallroten Haare des Mannes erinnere ich mich. Im Vorbeigehen habe ich sie gefragt, ob sie den Schlüssel zum Fahrradschloss mittlerweile gefunden haben. Ihre Gesichtsausdrücke haben verraten, dass ich mich nicht getäuscht hatte. Was ich jetzt beichte? Tja - ich wünschte, dass jemand mein Mountainbike mit dem Fahrrad einer Traumfrau zusammenschließt, wenn ich mir demnächst Brötchen hole!

Beichthaus.com Beichte #00032244 vom 16.11.2013 um 14:01:52 Uhr in Holtland (18 Kommentare).

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Der Mörder in der Familie

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Hass Zorn Mord Familie

Ich (w/21) beichte, dass ich erst dieses Jahr erfahren habe, wie mein Opa gestorben ist. Das war ein paar Jahre vor meiner Geburt. Mir wurde immer gesagt, er wäre krank gewesen und ich bin oft mit meiner Oma zu Opas Grab gegangen und habe die Blümchen gegossen oder den Schnee weggefegt - was man halt so macht. Aber einen wirklichen Bezug hatte ich nie, ich hatte ja leider nie die Möglichkeit, ihn kennenzulernen. An seinem Todestag vor ein paar Monaten war ich bei meiner Oma und dann brach es aus ihr heraus. Mein Onkel - der seit vielen Jahren im Ausland lebt, zu dem wir alle aber eigentlich ein ganz gutes Verhältnis haben und der sehr witzig und interessant ist - hat ihn damals umgebracht. Erstochen mit einem Küchenmesser, im Streit um Geld. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Wie kann man als Sohn seinen eigenen Vater umbringen?! Das geht mir einfach nicht runter. Ich habe oft das Gefühl gehabt, dass mein Opa nicht "normal" gestorben ist, aber wer rechnet mit so einer Geschichte? Das Schlimmste, was ich mir zusammengereimt habe, als ich älter war, war ein eventueller Selbstmord. Aber dass er umgebracht wurde?!


Meine Oma ist seitdem auch alleine. Sie sagt, sie hätte ihren Mann geliebt und sie will und wollte keinen anderen mehr. Dafür bewundere ich sie sehr. Nun zu meiner Beichte: Seitdem ich von dieser Story erfahren habe, hasse ich meinen Onkel. Er hat seine Strafe zwar abgesessen, hat eine Frau und zwei Kinder, die ich auch alle sehr mag, aber es geht einfach nicht mehr. Er war damals übrigens noch nicht volljährig und wurde zu einer Jugendstrafe von ein paar Jahren verurteilt. Lächerlich. Ein paar Jahre für ein Menschenleben! Wenn er irgendwann mal wieder nach Deutschland kommt, um einen Besuch zu machen, werde ich einen Teufel tun und da hingehen. Ich fühle mich beraubt, er hat mir meinen Opa weggenommen, der ein toller Mann gewesen sein muss. Und meiner Oma hat er ihre große Liebe geraubt. Und sich mit keinem Wort bei ihr entschuldigt, nie. Ich will nichts mit einem verurteilten Mörder zu tun haben. Ich verhalte mich vielleicht kindisch und egoistisch, da meine Oma ihm auch vergeben konnte, aber ich kann und will das nicht. Zumindest im Moment noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032236 vom 15.11.2013 um 11:21:20 Uhr (12 Kommentare).

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