Das glückliche Leben der Anderen

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Neid Ungerechtigkeit Arbeit Paderborn

Ich hasse es, dass ich mIch für alles, was ich tue, rechtfertigen muss. Ich lebe seit vielen Jahren an der Armutsgrenze wegen diverser Geschichten, auf die ich jetzt nIcht weiter eingehen will. Ich wurde per ärztlichem Gutachten beruflich vom Arbeitsmarkt genommen. Wenn Ich mir mal von dem wenigen Geld, was ich bekomme, mal was gönne, sei es mal teureres Essen oder ein Wellness-Tag, dann habe ich den Eindruck, dass man mIch deswegen verurteilt. Mein Leben ist seitdem alles andere als aufregend und Ich muss verdammt sparsam mit dem Geld umgehen. Ich leiste mir nur das Nötigste und kann mir nur deswegen mal etwas Angenehmes gönnen und das auch selten. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass diverse Leute mir sowas nicht gönnen.

Ich habe vor dieser Sache in beruflicher Hinsicht genug dafür getan, dass ich finanziell nicht so schlecht da stehe, da ich zwei Berufe erlernt habe. Dann musste ich mir ansehen wie Leute, die nicht mal eine Ausbildung haben, viel Geld bekommen für Dinge, die auch nicht wirklich seriös erscheinen. Man fängt an, sein komplettes Weltbild zu hinterfragen, regt sich auf und wird dafür auch noch bestraft. Ich hasse so etwas. Sorry, aber ich kann das nicht verstehen und ich habe mir schon oft gewünscht, das alles wäre nicht passiert, weil ich voher auch nicht wirklich auf der Gewinnerseite stand.

Beichthaus.com Beichte #00039429 vom 05.03.2017 um 16:39:42 Uhr in Paderborn (7 Kommentare).

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Die Flachwitze meines Mannes

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Peinlichkeit Engherzigkeit Partnerschaft

Momentan geht mir mein Mann mit seinen Flachwitzen, die nicht witzig sind, gewaltig auf den Wecker. Ich und mein Mann (beide 32) sind seit 10 Jahren verheiratet. Mit 20 Jahren hat er bei Euromillions einen zweistelligen Millionenbetrag gewonnen. Nicht, dass ihr denkt, dass ich ihn wegen des Geldes geheiratet habe, das hat er mir erst sechs Monate nach unserer Hochzeit erzählt. Daher müssten wir eigentlich nicht mehr arbeiten, tun es aber trotzdem und leben ganz normal weiter. Aber jetzt zu dem Problem: Mein Mann macht zurzeit seine vierte Berufslehre, was natürlich nur durch den Lottogewinn möglich ist.

Als erstes war es Dachdecker, dann folgten Straßenbauer, Maurer und jetzt Metzger. Ich finde es super, dass er die Berufe erlernt hat, aber seit er als Metzger arbeitet, wurde sein Humor sehr primitiv. Da kommen Witze wie: "Was ist der beste Leim auf der Welt? - Sperma, oder hast du schon mal ein Baby auseinanderfallen gesehen?" Ein weiteres Beispiel? "Papa, Papa, was ist pädophil? - Sei ruhig und blas weiter." Und das sind erst die harmlosen Witze. Dazu kommen noch über das Handy diverse Kurzvideos und Fotos. Ich habe ihm schon Dutzende Male gesagt, dass ich solche Witze nicht witzig finde. Sorry Schatz, du bist nicht witzig.

Beichthaus.com Beichte #00039422 vom 03.03.2017 um 18:20:29 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Hilfe, mein Ex war ein verrückter Stalker!

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Hass Maßlosigkeit Ex Selbstverletzung Tod

Vor ein paar Jahren habe ich jemanden online kennengelernt und über mehrere Wochen hinweg viel mit ihm geschrieben und telefoniert. Irgendwann meinte er dann, er wolle mich am Wochenende besuchen fahren, er kannte meine genaue Adresse nicht, aber die Stadt. Ich wollte […]
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Beichthaus.com Beichte #00039415 vom 28.02.2017 um 17:26:52 Uhr (18 Kommentare).

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Meine coole Street-Gang

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Dummheit Stolz Waghalsigkeit Diebstahl Augsburg

Ich (m/32) möchte heute mal meine Jugendsünde beichten. Und zwar kamen zwei Freunde und ich durch ein paar Gangster-Filme in der Jugendzeit darauf, eine Gang zu gründen. Als Vorbild diente uns dazu vor allem der französische Gangsterfilm "Dobermann", bei dem eine Gang mit einem starken Zusammenhalt und vermeintlich sehr genialen Plänen gezeigt wurde. Wir waren damals alle so um die 15, 16 und fanden uns unglaublich hart und cool, weil wir ein paar Kampfsporttechniken konnten und immer mindestens zu dritt unterwegs waren. Am Ende waren wir sieben oder acht feste Mitglieder und etwa fünf Anwärter. Und wie eine Gang das so macht, haben wir natürlich kräftig Mist gebaut. Beispielsweise sind zwei von uns in eine Tankstelle rein und haben den Verkäufer abgelenkt, während vier von uns mehrere der draußen gestapelten Bierkästen davongetragen haben, die wir dann stolz in einem Abbruchhaus leerten. Zigaretten haben wir auf eine ziemlich einfache, fast narrensichere Art taschenweise im Supermarkt geklaut, bevor diese Automaten bekamen, wie, sage ich jetzt aber nicht, da es ja immer noch Läden gibt, die Ziggis so in der Auslage haben und ich da niemanden auf dumme Ideen bringen möchte.

Aber das war uns natürlich nicht genug. Wir wollten einen Ruf haben, gefürchtet sein. Also war bald bekannt, dass jeder von uns ein Messer habe, was so gar nicht stimmte, und wir drückten regelmäßig jüngere oder allein angetroffene Jugendliche an die Wand und erleichterten sie um ihre Wertsachen. Die Handys haben wir entweder behalten oder bei einem Handytürken in einem anderen Stadtteil zu Geld gemacht. Den Rest haben wir für Bier und Gras ausgegeben, manchmal hatten wir auch Glück und unsere Opfer hatten selbst Gras oder Pillchen bei sich.

Naja, wie es in der Realität so ist, fallen solche Idioten wie wir es waren, natürlich irgendwann auf. Eines Abends flog mit Karacho die Tür unseres als Clubhaus bezeichneten Abbruchhauses auf, und es hieß: "Polizei, alle aufstehen und an die Wand!", was wir im Schreck natürlich taten. Aber waren nicht die Cops, sondern drei Member des bekanntesten Motorradclubs der Welt. Wir hatten einen Fehler gemacht und eines unserer letzten Opfer war der Sohn eines Mitgliedes. Er hatte es uns zwar gesagt, aber ich hatte ihm für diese vermeintliche Lüge und die Aussage: "Das wird dir noch leidtun, Arschloch!" extra eine reingehauen. Naja, leidtat es uns keine 24 Stunden später. Die drei Männer haben uns erst mal gefilzt, jedem von uns eine Unterschrift unter ein schriftliches Geständnis für den ganzen Mist, den wir die letzten Monate gebaut hatten (sie wussten sehr genau, was wir waren und was nicht), abgenommen, dann fing sich jeder von uns eine Ohrfeige ein, die man wahrscheinlich noch fünf Querstraßen weiter klatschen hörte, und danach holten sie die Polizei und übergaben uns mit den Worten, wir seien es nicht wert, sich an uns die Hände dreckig zu machen.

Natürlich war ich damals sauer und verängstigt zugleich, aber ehrlich, heute bin ich dankbar dafür. Erstens, so saublöd, wie wir uns angstellt haben, hätte uns über kurz oder lang, die Polizei sowieso hochgenommen und zweitens hat es uns allesamt davor bewahrt, weiter Blödsinn zu machen. Unsere Eltern haben uns teils ausgelacht, teils das Leben zur Hölle gemacht und die Ferien waren auch versaut, da haben wir nämlich, statt am Strand zu chillen, was eigentlich eingeplant war, unsere Arbeitsstunden abgeleistet. Mit einem der Biker von damals bin ich übrigens heute gut befreundet und er erzählte uns, dass sie, kaum dass die Cops uns abgeführt hatten, endlich das lauteste Lachen rauslassen konnten, das ihnen je unterkam, weil sie es sich die ganze Zeit verkneifen mussten. Auch bei den Opfern habe ich mich längst allesamt nochmal persönlich entschuldigt. Und an alle kleinen Street-Gangster kann ich nur sagen: "Kids, lasst es gut sein. Das bisschen Spaß und die vermeintliche "Street Cedibility" sind es nicht wert. Ihr kommt entweder unter die Räder oder euch geht es wie uns. Lasst es einfach."

Beichthaus.com Beichte #00039402 vom 26.02.2017 um 23:07:59 Uhr in Augsburg (15 Kommentare).

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“35.000

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Luftpolsterfolie knallen lassen

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Verschwendung

Ich (m/32) kann mich am besten entspannen, wenn ich abends vor dem Fernseher sitze und Luftpolsterfolie knallen lasse. Ich habe bei einer Haushaltsauflösung hunderte Meter für ein paar Euro erworben. Der halbe Keller ist voll. Herrlich. Wie Meditation. Die einen essen Chips nebenbei, ich knalle langsam und genüsslich die Folie. Vergibt mir meinen Tick und die Umweltverschmutzung.

Beichthaus.com Beichte #00039390 vom 23.02.2017 um 20:59:50 Uhr (6 Kommentare).

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