Kündige alles für mehr Leben
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Mit sechzehn bin ich direkt nach der Realschule in die Ausbildung. Neun Jahre habe ich Schichtdienst geschoben. Meine aktuelle Tätigkeit macht mich nicht mehr glücklich. Am Ende ist man im Ernstfall nur eine austauschbare Nummer. Die Rente erlebe ich vielleicht gar nicht. Ich lebe im Hier und Jetzt.
Ich stecke nicht mehr meine gesamte Energie in die Arbeit. Man vergisst sich selbst dabei. Andere Interessen und Fähigkeiten bleiben unentdeckt. Meine Kollegen tun mir leid. Die meisten sind zwischen 45 und 50. Sie haben keine Kinder. Sie wirken verhärmt. Sie haben chronischen Kaffeemundgeruch. Ihr Leben dreht sich nur um den Job.
Ich lebe nur einmal. Ich muss länger arbeiten, als ich bisher auf der Welt bin. Deshalb werde ich meine Stelle kündigen. Ich tausche sie gegen einen Job mit weniger Verantwortung und mehr Freizeit. Weniger Verdienst nehme ich in Kauf. Ich will wieder leben. Ich will die kleinen Momente des Glücks spüren. Was andere Männer dazu sagen, ist mir egal. Ich bin gerne Nonkonformist.
Es gibt nichts Dümmeres, als sich nur über den Job zu definieren. Ich spare und denke an später. Aber nicht für die Rente. Man hat vielleicht noch sechs oder sieben gute Jahre. Dann ist man plötzlich krank oder tot. Mein Leben gehört mir. Es gehört keinem Unternehmen.