Meine Frau, die Trödeltante

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Lügen Partnerschaft

Gestern hatte ich einen freien Tag und stand extra früh auf, um meiner Frau eine Lektion zu erteilen. Seit dreiundzwanzig Jahren sind wir nun verheiratet, wir lieben uns immer noch so sehr, wie damals. Kennengelernt haben wir uns mit fünfzehn und seitdem ich sie kenne, hat sie die schlechte Angewohnheit, morgens zu trödeln. Es ist also kein Wunder, dass sie jeden Tag zur Bushaltestelle rennen muss, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen. Leider haben wir kaum Zeit, zusammen zu frühstücken, wie früher, da ich fast zur gleichen Zeit zur Arbeit muss.

Dass sie gestern einen wichtige Versammlung hatte, hätte sie allerdings nicht davon abgehalten, die Zeit zu ignorieren. Ich stellte also alle Uhren drei Stunden vor, um den Anschein zu erwecken, sie hätte nur noch zehn Minuten, um sich fertig zu machen, zu duschen und zur Haltestelle zu gehen. Ich weckte sie dann, während ich schockiert fragte: “Hast du verschlafen? Du müsstest doch schon längst an der Bushaltestelle sein!“ Als sie dann auf die manipulierte Uhr starrte, sprang sie auf. So schnell hatte ich sie noch nie erlebt! Innerhalb von fünf Minuten hatte sie geduscht und sich angezogen. Nachdem sie mich auf die Wange geküsst hatte, rannte sie hastig los. Ich musste die ganze Zeit versuchen, nicht zu lachen, doch als sie nach knapp zwanzig Minuten wieder nach Hause kam, konnte ich nicht mehr. Auf dem Weg zur Arbeit hatte sie gemerkt, dass sie mehr als nur früh dran war. Sie hat es mit Humor genommen und nachdem wir ordentlich gelacht haben, haben wir zusammen gefrühstückt.

Beichthaus.com Beichte #00039937 vom 23.06.2017 um 18:12:07 Uhr (13 Kommentare).

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Geboren, um als Jungfrau zu sterben

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Neid Last Night Familie Stuttgart

Ich (m/21) hasse, beziehungsweise beneide, meinen eigenen Bruder (19) in allen möglichen Hinsichten. Nun ja, seine Gene wurden scheinbar von Gott geküsst und mit allen Reichtümern überschüttet, die er zu bieten hat, während ich Selbstmordgedanken beim Anblick in den Spiegel bekomme. Ich sage nur: Geboren um als Jungfrau zu sterben. Hinzukommt noch, dass mein Bruder extrem sozial ist und extreme Risiken auf sich nimmt, um mich an seinem Glück teilhaben zu lassen. Wenn der feuchte Traum einer jeden Frau, erfolgreich mit einem Modepüppchen aus der Disco heimkehrt, klopft es öfters zu später Stunde an der Kellertür. Und nein, es ist nicht seine Begleitung, die vor der Tür steht, sondern mein Bruder. Er lacht dann immer herzlich und meint, jetzt kommt mein kleiner Zocker auch auf seine Kosten.

Ich begleite ihn in dann zu seinem Zimmer und wenn er mir auf ein Zeichen signalisiert, dass die Luft rein ist, bekomme ich einen tiefen Einblick auf das Schmuckkästchen eines schlafenden Mädchens. Ganz selten zeigt er mit dem Daumen nach oben, dann darf ich sie auch berühren, denn damit meint er, in seinen Worten: "Die Alte ist so blau und schlampig, die checkt das eh nicht, also gönn ich es dir, mein kleiner Zocker." Mein Bruder selbst hat, glaube ich, Mitleid mit mir, weil er merkt wie meine Gehirnzellen tagtäglich Selbstmord begehen. Ich beichte also, dass ich, trotz allem, was mein Bruder für mich tut, ihn extrem zu beneide. Es tut mir auch leid um die Mädchen, doch ich bin trotz all dem auch nur ein Mensch, der nimmt was er bekommt. Es tut mir leid, bestimmt habe ich es verdient fett und hässlich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00039936 vom 23.06.2017 um 17:24:01 Uhr in Stuttgart (21 Kommentare).

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Babygeschrei nervt!

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Hass Kinder Hamburg

Ich (w/25) möchte beichten, dass mir das Babygeschrei meiner Nachbarin gewaltig auf die Nerven geht. Sie ist vor fünf Monaten Mutter einer wirklich zuckersüßen kleinen Prinzessin geworden. Allerdings weint die Maus sehr oft und schreit sich auch regelrecht ein. Teilweise geht das Ganze über eine Stunde. Ich arbeite im Schichtdienst und brauche auch meinen Schlaf. Ich weiß, dass Babys weinen, aber langsam nervt das nur noch. Heute Nacht war es so schlimm, dass ich kaum geschlafen habe, da die Maus fast nur geweint hat. Wenn sie nur normal weinen würde, wäre das nicht so schlimm, aber es wirkt schon fast hysterisch und in den höchsten Tonlagen. Dazu kommt noch, dass meine Nachbarin auch ziemlich trampelt.

Ich habe ihr auch schon Hilfe angeboten und sie gebeten, zu versuchen, die Lütte schneller zu beruhigen aber sie tut das immer mit den Worten ab, dass Babys nun einmal weinen und wenn sie sofort zu ihr rennen würde, die Lütte sich daran gewöhnt. Versteht mich bitte nicht falsch, ich weiß, dass Babys weinen und ich weiß auch, dass es nicht nur mir den Schlaf raubt, aber ich kann doch wohl auch ein wenig Rücksicht verlangen. Ich möchte also beichten, dass ich egoistisch bin, da ich meinen Schlaf auch brauche und so manches mal total genervt und gereizt bin, wenn das Baby zum wiederholten Male anfängt zu schreien.

Beichthaus.com Beichte #00039935 vom 23.06.2017 um 13:23:52 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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Mein Mann ist ein guter Vater - aber mehr auch nicht

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Ehebruch Verzweiflung Ex Bonn

Ich (w/32) bin seit fünf Jahren verheiratet und todunglücklich in meiner Ehe. Warum ich diese dann weiterführe? Ich bin ein Scheidungskind und möchte nicht, dass mein Sohn genauso leidet wie ich damals. Hinzu kommt, dass ich meinen Mann seit einem Jahr mit meinem Ex-Freund betrüge, den ich wirklich liebe. Zu Anfang meines Studiums habe ich meine große Liebe kennengelernt (mein Ex) und wir hatten etwas mehr als zwei Jahre eine Beziehung. Es war die beste Beziehung, die ich jemals hatte. Wir haben uns auf allen Ebenen verstanden und ergänzt. Er ist 9 Jahre älter als ich, aber das hat unsere Beziehung nie gestört und es spielt auch heute keine Rolle.

Ich habe mich damals leider von ihm getrennt, weil er mich heiraten wollte. In dieser Zeit führten meine Eltern einen fiesen Rosenkrieg, in welchen sowohl ich, als auch meine Geschwister eingebunden wurden. Mein Vater ist der Meister des Psychoterrors gewesen und verteilte auch ab und an Schläge, obwohl wir damals schon alle älter als 16 waren. Da ich meiner Mutter sehr ähnlich sehe, hat er mich hauptsächlich für ihre Fehler büßen lassen. Das Letzte, was ich also wollte, war heiraten. Also verließ ich meinen Ex, weil ich dachte, dass er damit nicht umgehen könnte. Danach fiel ich in ein tiefes Loch und nahm kaum noch am Leben teil. Mein Studium ließ ich schleifen, ich musste mich in Therapie begeben und lernte drei Jahre später meinen jetzigen Mann kennen. Das erste Jahr mit ihm lief super und wir verstanden uns gut. Dann wurde ich schwanger. Dummerweise vertrugen sich meine Pille und die Antidepressiva nicht miteinander. Glücklicherweise habe ich einen wunderbaren Sohn, den ich mehr liebe als alles andere.

Ich heiratete, um meinem Kind stabile Verhältnisse zu bieten. Leider erlitt ich nach der Geburt eine starke Wochenbettdepression, welche mich wieder ein gutes Stück zurückwarf. Seitdem mein Mann Vater geworden ist, behandelte er mich erst wie Luft und fixierte sich völlig auf den Kleinen. Ich war nur noch Mittel zum Zweck. Er ging oft mit dem Kleinen spazieren, wenn ich am Schlafen war und beklagte sich dann bei seinen Verwandten, dass ich kein Interesse an unserem Sohn hätte. Mein Mann fing an mich klein zu machen. Er sagte mir, dass ich nichts im Leben erreicht hätte, ich nichts könnte und schrie mich in Streits richtig an. So kannte ich ihn vorher nicht.

Dann zogen wir in meine alte Heimat, wo der Terror erst richtig losging. Mir ging es merklich schlechter, denn Psychoterror konnte ich noch nie ertragen, da ich es ja schon von meinem Vater kannte. Also versuchte ich meinem Mann alles Recht zu machen, aber das machte es nur noch schlimmer. Nichts war ihm gut genug, nichts machte ihn glücklich. Ich machte auch im Bett alles mit, aber es machte mir schon lange keinen Spaß mehr. Irgendwann fühlte ich dabei gar nichts mehr und weinte oft nach dem Sex. Vor einem guten Jahr traf ich meinen Ex-Freund beim Einkaufen. Ich hatte ihn seit unserer Trennung nicht mehr gesehen, aber er sah sofort, dass es mir schlecht ging. Wir gingen einen Kaffee trinken und sahen uns ab da alle paar Wochen. Da erfuhr ich auch, dass er nach unserer Trennung gelitten hat und ich ihm nie richtig aus dem Kopf ging.

Es dauerte nicht lange und wir waren beide wieder verliebt wie früher. Wir treffen uns so oft wir können, halten via Handy Kontakt, können nicht ohne den anderen sein. Ich habe seitdem auch keinen Sex mehr mit meinem Mann, weil es mich anwidert.

Dieser Mann ist mein perfektes Gegenstück, er macht mich unendlich glücklich und liebt mich mit all meinen Fehlern. Er will mit mir zusammen sein, mich zu seiner Frau machen. Selbst meine engsten Freunde decken unsere heimliche Beziehung, weil sie ihn noch von früher kennen und meinen Mann nicht mögen, weil er mich so scheiße behandelt. Ich habe auch schon versucht mit meinem Mann zu sprechen, aber er verfällt immer wieder in die alten Muster. Er kann sie nicht ablegen. Jetzt habe ich aufgegeben es zu versuchen.

Aber ich habe ein riesiges Problem. So kacke mein Mann auch ist, er ist ein guter Vater. Unser Sohn liebt ihn sehr und über alle Maßen. Soll ich meinem Sohn wirklich den Vater nehmen und mich scheiden lassen? Mein Mann ist kein vernünftiger Mensch und ich habe Angst, dass es eine Schlammschlacht gibt. Dabei leiden aber immer die Kinder. Mich hat die Scheidung meiner Eltern gut kaputt gemacht, mein Vertrauen zerstört. Kann ich das meinem Kind antun? Ich habe solche Angst, dass ich diesem kleinen wunderbaren Mann schade. Mein Ex würde mich mit Kind und Kegel nehmen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Ich führe eine sehr traurige Ehe, die für mich die Hölle ist. Ich bescheiße meinen Mann, spiele die heile Familie und weiß, dass es falsch ist. Ich habe jeden Tag ein schlechtes Gewissen. Mein Ex hat doch auch verdient, dass ich zu ihm stehe. Ich beichte, dass ich mich selbst verachte und falsch handle. Ich beichte, dass mein Mann mir egal ist und ich meinen Ex tief und innig liebe. Ich beichte, dass ich ständig an ihn denke und ihn vermisse. Ich beichte, dass ich nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039934 vom 23.06.2017 um 11:36:29 Uhr in Bonn (41 Kommentare).

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Die Alkoholrechner-Formel: Wie betrunken bin ich?

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Trunksucht Stolz

Ich möchte beichten, dass ich mein eigenes Maßeinheitensystem erfunden habe, um schätzen zu können, wie betrunken ich schon bin, wenn ich verschiedene Alkoholsorten nacheinander konsumiere. Hierbei ist 1b die Grundeinheit. Das "b" steht für "Bier" und entspricht genau 25 ml Alkohol. Das ist genau die Menge Alkohol, die sich in einem halben Liter Bier normalerweise befindet. 1v (= eine Flasche Wodka) mit 40% vol. Alkohol enthält bei den üblichen 0,7l-Flaschen ca. 280 ml Alkohol. 0,7l Wodka entsprechen von der Alkoholmenge also ca. 6 Litern Bier.

Daher habe ich festgelegt, dass 1v = 12b entspricht. Normalerweise kann ich 0,5v oder 6b trinken, ohne am nächsten Morgen Nachwirkungen zu haben, egal ob ich Bier, Wein, Schnaps oder Spiritus trinke. Bei 0,6v brauche ich mind. 8 Stunden Schlaf, sonst habe ich einen leichten Kater. Bei 0,7v brauche ich mind. 12 Stunden Schlaf und ab 0,8v muss ich mit man bei mir damit rechnen, dass der Abend mit ner Kotzerei endet und der nächste Tag definitiv im Arsch ist. Vielleicht haben nur Alkoholiker so ein "System", aber dank meiner Zählerei übertreibe ich nur sehr selten so, dass ich am nächsten Tag irgendwelche Probleme habe.

Beichthaus.com Beichte #00039932 vom 22.06.2017 um 23:58:35 Uhr (9 Kommentare).

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