Wie viele Patienten pro Pflegekraft im Krankenhaus?

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Feigheit Gesundheit Arbeit Wien

Ich (m/24) arbeite im Krankenhaus als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Arbeit die ich mache ist für die Patienten lebenswichtig, da ich zur Notfallstation gehöre. Leider wird nicht auf das Personal geachtet, wir haben oft über 14 Aufnahmen in der Nacht, sind aber nur zwei Pflegepersonen. Nebenbei noch Kontrollgänge, Infusionen, Patientenglocke, Körperpflege und Inkontinenzmaterialien​ wechseln. Leider wird dies nicht gesehen, wir arbeiten uns selbst kaputt, nur damit es anderen gut geht, leider achten wir zu wenig auf uns. Die Regierung will weiter einsparen an Personal, wie sollte das enden?

Wir haben jetzt schon eine der höchsten Patientenstände pro Pflegeperson (1 zu 13) in der nacht oft bis zu 1 zu 40. Ich beichte hiermit, dass ich bald nicht mehr kann. Oft denke ich darüber nach, welchen Unfall ich haben könnte, der schlimm genug ist, damit ich nicht mehr arbeiten muss, aber nicht zu schwer ist, damit ich bleibende Schäden davon trage. Ich weiß, ihr sagt, wechsle doch. Habe ich schon drei Mal! Jedoch ist es überall dasselbe. Ich glaube, wenn es so weitergeht, bricht das alles zusammen. Leider sehen viele Patienten nicht die Arbeit, die dahinter steckt, auch dass die Freundlichkeit verschwindet. Man hört kaum ein Danke, es ist alles selbstverständlich. Jedoch weiß die Schwester oft mehr als der Arzt und hat somit schon viele Diagnosen gestellt und den Patienten das Leben gerettet, da der Arzt ihn nicht gesehen hat. Vom Gehalt brauchen wir gar nicht reden, das ist unterirdisch. Andere Berufe, die diese Verantwortung nicht haben, werden weitaus höher entlohnt. Es ist traurig, wie wenig die Gesundheit eines Menschen wert ist, vor allem die der Pflegepersonen. Wacht bitte mal auf! Mehr Personal, mehr Zeit für den Patienten, mehr Gehalt.

Beichthaus.com Beichte #00040590 vom 04.11.2017 um 00:07:14 Uhr in Wien (8 Kommentare).

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Halloween in einem einsamen Bungalow

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Holland

Wieder einmal war es Halloween - einer meiner verhasstesten Tage. Um den nervigen Kids zu entgehen, buchten meine Frau und ich einen kleinen Bungalow bei unseren holländischen Nachbarn für ein paar Tage. Es kam der 31. Oktober und es wurde Abend: kein Kind in Sicht. Wir hatten extra drauf geachtet, weit abgelegen zu wohnen. Der Abend wurde später und später und wir saßen gemütlich vorm Kamin und waren dabei, uns langsam zu entkleiden, als es um 21.30 Uhr klingelte. Ich spürte schon den Hass in mir und tatsächlich war es ein blödes Balg, das nach Süßem oder Saures verlangte. Keine Ahnung, wie sich das Kind sich zum Bungalow verirrt hatte und vor allem um diese Uhrzeit, aber mich überfiel eine unbändige Wut. Ich beichte, dass es kindisch war, aber ich ärgerte mich dermaßen, dass ich dem Kind zuckersüß ins Gesicht lächelte und behauptete, ich würde etwas holen. Natürlich hatten wir keine Süßigkeiten da. Was wir allerdings da hatten, war eine leere Keksschachtel aus Pappe, die ich aus dem Müll fischte und allen möglichen Hausrat und Müll reinstopfte. Plastikmüllbeutel, Spülmaschinentabs, eine Packung Streichhölzer, ein trockenes Brötchen.

Ich ging zur Tür und meinte bedauernd, dass ich leider nur noch Kekse hätte - ob es okay wäre, wenn ich sie in die Tüte schütten würde. Hätte nicht gedacht, dass die kleine Landplage dazu ja sagt. Trotz der offenen Lebensmittel zwischen den anderen Dingen im Beutel. Die Gier war anscheinend größer als der Verstand. Es freute mich umso mehr, es dieser Nervensäge heimzuzahlen. Ich schüttete also den Unrat eilig in seine komische Papiertüte, die ich mit zwei Fingern etwas zuhielt, damit er nicht sehen konnte, was ich reinschütte. Außerdem lenkte ich ihn ab und fragte ihn, ob er schon viel gesammelt hätte. Nach diesem taktischen Smalltalk bedankte er sich artig, ohne in die Tüte zu sehen, und ich schloss die Tür hastig. Ich hätte zu gerne sein Gesicht gesehen, als er den Müll zu Hause oder vielleicht schon unterwegs entdeckte. Diese Nervensäge klingelt bestimmt nicht mehr bei mir.

Beichthaus.com Beichte #00040572 vom 02.11.2017 um 01:31:06 Uhr in Holland (20 Kommentare).

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Betrunken in Lissabon

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Trunksucht Maßlosigkeit Last Night Lissabon

Vor zwei Wochen bin ich nach Lissabon gezogen, um dort einen neuen Job anzufangen und gestern Abend ging es das erste Mal mit den neuen Arbeitskollegen auf die Piste. In meinem Hotelzimmer hatte ich natürlich schon ordentlich vorgeglüht und bin dann los. Dann sind wir durch die Stadt gezogen und haben ordentlich gebechert. So gegen ein Uhr in der Früh war ich voll wie noch nie und wir sind deshalb in keinen Club mehr gekommen. Ich habe meine Freunde wohl mit ordentlich Blödsinn zugetextet, aber habe fast keine Erinnerung mehr an den Abend. Anscheinend habe ich mich tausend Mal für alles entschuldigt und ihnen gesagt, dass ich sie alle liebe. Dann bin ich mit dem Taxi zurück zum Hotel und habe richtig übel hinten ins Taxi gekotzt. Eigentlich wollte ich ja schlafen gehen, aber als ich sah, dass die Bar um die Ecke noch offen hat, habe ich gar nicht mehr daran gedacht. Also auf in die Bar und weiter saufen bis zum Absturz. Filmriss.

Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist dass ich im Hotel in den Mülleimer gekotzt habe. Ich wusste nicht, was ich damit machen soll und wollte es vom Balkon kippen, aber unten waren Leute. Also ist mein betrunkenes Ich ins Bad gegangen und hat ein Haufen Klopapier geholt, es in den Mülleimer geworfen und angezündet. Es hat fürchterlich gestunken. Heute Morgen bin ich nackt vor meinem Zimmer aufgewacht und die Tür stand offen. Ich bin erst einmal rein und habe ausgiebig in das Klo gekotzt. So schlimm wie noch nie. Ich hatte derbe Kopfschmerzen. Also duschen, auf zur Apotheke und in den Supermarkt zum Wasser holen. Als ich in meinen E-Banking-Account schaute, sah ich, dass ich im Dispo bin. Ich habe voll viel ausgegeben. 30 Euro bei McDonalds. Vorhin hat mir der Rezeptionist erzählt, dass ich morgens um fünf Uhr frühstücken gehen wollte und ums Verrecken auf mein Frühstück bestanden habe. Ich beichte also, dass ich letzte Nacht richtig die Kontrolle über mein Leben verloren habe. Ich werde sicher nie wieder so viel saufen.

Beichthaus.com Beichte #00040559 vom 30.10.2017 um 01:21:44 Uhr in Lissabon (16 Kommentare).

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Eine Frau schwängern

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Neugier Ekel

Als ich 13 war und damals das erste Mal im Biologieunterricht davon hörte, dass ein Mann mit seinem Sperma eine Frau schwängern kann, war ich so fasziniert davon, dass ich meinte, das unbedingt austesten zu müssen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass meine weiße Substanz solch eine krasse Wirkung im Körper einer Frau entfalten kann. Da mir damals schon klar war, dass kein vernünftiges Mädel sich auf einen notgeilen 13-Jährigen einlassen würde, habe ich mir etwas anderes einfallen lassen. Deswegen habe ich mehrmals in das Badewasser meiner damals 16-jährigen Cousine gewichst und habe dann geschaut, was passiert. Das "Experiment" lief aber ins Leere, denn nach mehreren Monaten konnte ich immer noch keinen dicken Bauch bei ihr erkennen. Irgendwann las ich in der Bravo, dass Spermien im Wasser schnell absterben. Dann wurde mir schlagartig klar, wie dumm und krank ich gewesen war. Ich habe in meinem unreifen und pubertären Wahnsinn allen Ernstes versucht, meine Cousine zu schwängern! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040557 vom 29.10.2017 um 21:34:41 Uhr (35 Kommentare).

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Schmutzige E-Mails an den Kollegen

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Wollust Dummheit Kollegen Hamburg

Ich (m/24) habe mich im Büro total blamiert. Aber erst einmal zur Vorgeschichte. Seit sechs Monaten arbeitet ein neuer Kollege (m/23) in unserem Büro, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, war ich bereits hin und weg, denn er sieht aus wie der heiße Dunkelhaarige […]
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Beichthaus.com Beichte #00040555 vom 29.10.2017 um 18:47:09 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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