Rache über das Konto

26

anhören

Lügen Rache Zorn Nachbarn Tiere Berlin

Als mein rücksichtsloser Nachbar wieder mal viel zu schnell gefahren ist und dabei unseren Hund überfahren hat, habe ich einen lebenslangen Rachefeldzug geplant. Ich habe ein bisschen in seiner Papiertonne gewühlt und Kontoauszüge gefunden. Seit ich nun die Daten habe, gehe ich immer auf diese Typen in der Innenstadt zu, die einem irgendwelche Abos andrehen wollen oder nach Spenden für den Tierschutzverein fragen. Ich sage immer, dass ich helfen will und fülle das Formular mit dem Namen meines Nachbarn, seiner Adresse und seinen Kontodaten aus. Natürlich beinhaltet das auch gleich eine Einzugsermächtigung. Mittlerweile habe ich das bei zirka zehn Organisationen gemacht und ich hoffe, dass dieser Arsch sich jetzt monatlich damit rumärgern muss, weil auf seinem Konto auf mysteriöse Art Geldbeträge verschwinden.

Beichthaus.com Beichte #00030489 vom 24.11.2012 um 12:30:58 Uhr in Berlin (Kellerstraße) (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Alle schlafen, zwei miteinander

16

anhören

Dummheit Peinlichkeit Sex Freunde Last Night

Seit einiger Zeit habe ich (w/19) ab und zu Sex mit einem Kumpel. Keine wirkliche Affäre, eher sporadisch, wenn sich gerade eine Gelegenheit ergibt. Es begann vor etwa einem Jahr, gleich mit einem peinlichen Erlebnis. Wir waren mit Freunden auf einer Party und hatten alle reichlich Alkohol intus. Da Viele nicht direkt in der Stadt wohnten, übernachteten wir, wie so oft, in der WG von Freunden. Als wir dort ankamen, waren schon überall in der Wohnung Matratzen und Sofas mit schlafenden Leuten belegt. Total müde legte ich mich im Wohnzimmer auf eine halbfreie Matratze, wo schon jemand schlief. Mein Kumpel legte sich neben mich, es wurde schon ziemlich eng, was allerdings niemanden störte. Da noch einige Leute wach waren, haben wir uns noch ein wenig mit ihnen unterhalten. Jedoch merkte ich schon da, wie mein Kumpel meinen Bauch streichelte und mich dann unauffällig küsste, als niemand hinsah. Nun waren endlich alle am schlafen oder verschwunden und er begann, mich am ganzen Körper zu streicheln. Letztendlich hatten wir Sex. Der andere Typ lag keine zehn Zentimeter von mir entfernt. Wir waren leise und haben uns so unauffällig wie möglich benommen, jedoch weiß ich immer noch nicht, ob er wirklich schlief oder sich nur schlafend gestellt hatte, um uns nicht zu stören. Am nächsten Morgen hoffte ich nur, dass alle Anderen genauso betrunken waren wie wir und nichts davon mitbekommen haben. Ich habe noch immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich dem Typen begegne.

Beichthaus.com Beichte #00030481 vom 22.11.2012 um 13:06:43 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Das rechte schwarze Schaf

33

anhören

Aggression Morallosigkeit Familie

Ich habe vorhin meinen Bruder niedergeschlagen. Er wurde heute aus dem Knast entlassen und tauchte stockbesoffen hier auf. Mein Mann und ich hatten keine Lust auf sein dämliches Faschogelaber und sind zum türkischen Imbiss gegangen, in der Hoffnung, dass er da nicht mit hin will. Keine Chance - er wollte mit und ist uns wie ein Köter hinterhergerannt. Kurz bevor wir da waren, ist er allerdings auf einmal umgekippt. Wüsste in der Gegend nicht jeder, dass er mein Bruder ist, hätte ich ihn liegen lassen. So habe ich ihn dann aber aufgehoben und auf eine Bank gesetzt. Daraufhin fing er an, mich als Dreckszecke zu bezeichnen, mich zu schubsen und so weiter. Ich habe ihm dann mitten in die Fresse gehauen, was er allerdings kaum registrierte und ihm in die Eier getreten. Das knockte ihn endlich aus. Kurz darauf stand er aber schon wieder auf, folgte uns zum Türken, setzte sich zu uns und beleidigte meinen Mann und mich weiter. Als unser Essen beendet war, kaufte er sich noch zwei Bier (natürlich nicht, ohne den Koch als Kanaken zu bezeichnen) und trottete hinter uns her. Wir haben ihn dann ignoriert, er bewarf uns noch mit den vollen Flaschen und zog dann ab. Morgen werde ich mich bei unserem Lieblingstürken entschuldigen und meine Mutter fragen, ob sie weiß, wo er ist. Er war mal so ein lieber Kerl...

Beichthaus.com Beichte #00030471 vom 20.11.2012 um 21:05:16 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Einbruch bei der Freundin

27

anhören

Diebstahl Last Night Partnerschaft Heidelberg

Im Sommer 2004 hat mich (m/30) ein schlimmer Vorfall völlig aus der Bahn geworfen. Damals lebte ich als 22-jähriger Student unbeschwert in einer süddeutschen Universitätsstadt. Seit Kurzem war ich zudem glücklich mit einer fünf Jahre jüngeren Gymnasiastin liiert. Ihre wohlhabenden Eltern waren jedoch nicht begeistert, besonders die stockkonservative Mutter. Nie durfte meine Süße bei mir in der WG übernachten. Nach einiger Zeit akzeptierten mich die Eltern schließlich. Freitags durfte ich sogar in der heimischen Villa schlafen - inklusive eines förmlich-steifen Frühstücks mit der Mutter am Morgen danach. Nach einer solchen Übernachtung fiel mir einmal auf, dass ich mein Sonnenbrillenetui im Zimmer meiner Freundin vergessen hatte. In diesem Etui befand sich dummerweise ein Zettel, der die Internetadressen und Passwörter einiger Hardcore-Pornoseiten enthielt, die ich damals häufig besuchte. Ich wurde panisch, denn meine Freundin war für eine Woche auf Klassenfahrt. Was, wenn die neugierige Mutter den Zettel finden würde? Sie würde ihrer Tochter davon erzählen und dann wäre es aus. Ich fuhr so schnell wie möglich zur Villa, um das Etui zu holen. Als mir die Mutter öffnete, stotterte ich herum. Kurz angebunden sagte sie, dass Besuch da sei und sie keine Zeit habe. Die Tür schloss sich vor meiner Nase.


Verzweifelt trank ich abends in meiner Stammbar ein paar Gin Tonics zuviel und fasste einen verrückten Plan: Ich würde heute Nacht in die Villa einbrechen und das Etui holen. Ich wusste, dass ihre Eltern früh schlafen gingen. Zu dem Zeitpunkt war es kurz nach 1 Uhr. Ich schwang mich auf mein Moped und fuhr los. In einer Seitenstraße stellte ich das Moped ab und schlich zur dunklen Villa hinüber. Über einen Baum erreichte ich die Terrasse im ersten Stock. Von dort kletterte ich auf das Schrägdach. Durch das offene Dachfenster hangelte ich mich in das Zimmer meiner Süßen hinunter. Da es stockduster war, schaltete ich die kleine Nachttischlampe an. Direkt neben dem Bett lag das Etui - inklusive des besagten Zettels. Plötzlich ertönte ein ohrenbetäubendes Geräusch. Eine Alarmanlage. Ich geriet in Panik. Vor lauter Aufregung schaffte ich es nicht, zur Dachluke hochzuklettern. Durch die Zimmertür stolperte ich also hinaus und rannte in der Dunkelheit Richtung Treppe, die ins Erdgeschoss führte. Vor mir tauchte unvermittelt ein Schatten auf. Mit voller Wucht prallte ich dagegen. Es schepperte und ich hörte ein langes Stöhnen. Mit drei Sätzen sprang ich die Treppe hinunter, riss unten die Eingangstür auf. Ich rannte einfach drauflos. Der Alarm dröhnte durch die ganze Straße. In den anderen Häusern gingen die Lichter an. Außer Atem versteckte ich mich hinter einem Müllcontainer. In diesem Moment raste ein Polizeiauto vorbei. Nach einer gefühlten Ewigkeit kroch ich aus dem Versteck hervor und rannte zu einem nahen Waldstück. Von einer Anhöhe sah ich einen Krankenwagen mit Blaulicht Richtung Villa fahren. Wie betäubt lief ich durch den Wald. Die Polizei suchte sicher den ganzen Stadtteil nach mir ab. Irgendwann legte ich mich erschöpft mitten auf die Erde und schlief ein.

Geweckt wurde ich von meinem klingelnden Handy. Auf dem Display sah ich den Namen meiner Freundin. Zuerst schluchzte meine Süße nur, dann rief sie mehrmals nach ihrer Mutter und heulte los. Ich tat überrascht. Sie erzählte mir, dass sie die Klassenfahrt abgebrochen habe und auf dem Weg nach Hause sei. Bei ihnen sei letzte Nacht eingebrochen worden, der Einbrecher hätte ihre Mutter niedergeschlagen. Sie liege verletzt und mit einem schweren Schock im Krankenhaus. Ich war im selben Moment aufgeregt und erleichtert – keine Toten! Dann tröstete ich sie. Meine Süße hatte ein total verheultes Gesicht, als ich sie am Bahnhof abholte. Noch nie hatte ich ein solch schlechtes Gewissen. Wahrscheinlich deswegen schlug ich vor, einen großen Blumenstrauß für ihre Mutter zu besorgen. Als wir später das Einzelzimmer im Krankenhaus betraten, erschrak ich mich. Die Mutter hatte ein geschwollenes Gesicht mit blauen Flecken und in ihren Augen spiegelte sich immer noch die Angst der vergangenen Nacht wider. Außerdem schien sie mich mehrmals genau zu mustern. Ich war froh, das Zimmer verlassen zu können, um eine Vase für die Blumen zu suchen. Nach zwei Wochen durfte die Mutter das Krankenhaus verlassen. Da sie Ruhe brauchte, durfte ich freitags nicht mehr in der Villa übernachten. Bald darauf gestand mir meine Süße unter Tränen, dass sich ihre Mutter aufgrund von Panikattacken in der Psychiatrie befand. Ich fühlte mich so schlecht, dass ich meiner Freundin nun alles gestehen wollte. Doch kurz bevor es dazu kam, trennte sie sich von mir. Sie hatte sich in einen Abiturienten aus ihrer Parallelklasse verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00030466 vom 18.11.2012 um 15:38:29 Uhr in Heidelberg (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Der russische Patient

46

anhören

Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Liebe

Der russische Patient
Ich (w) arbeitete vor einigen Jahren in einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie. Die Arbeit hat mir auch wirklich Spaß gemacht und ich fand es wunderbar, mit den Patienten dort zu arbeiten. Klar war es manchmal auch schwer. Die Geschichten, die manche Menschen erlebt hatten und erzählten, ließen einen teilweise gar nicht mehr los und machten einen traurig und wütend. Wir hatten unzählige vergewaltigte Mädchen und Frauen, misshandelte Männer und vieles mehr in Behandlung. Eines Tages hatte ich Spätschicht und musste mich dann den neuen Patienten vorstellen, die vor meiner Schicht auf unsere Station gekommen waren und denen ich zugeteilt war.

Jede Schwester hatte zwei bis drei Patienten, für die nur sie zuständig war, damit diese einen kontinuierlichen Ansprechpartner hatten. Ich ging also in das Zimmer, in dem nun ein Mann liegen sollte. Er hatte ein Einzelzimmer bekommen und das kriegen in der Regel nur die, die wirklich schwere Probleme haben, sich sozial einzufügen und mit anderen klar zu kommen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht. Ich klopfte an, stellte mich höflich als seine zuständige Schwester vor und fragte, ob er noch etwas brauchte, wie er sich fühle und sagte ihm, wo er mich für den Fall der Fälle finden könnte.

Der Mann war wirklich eine schöne Erscheinung. Groß, dunkelhaarig, er hatte grüne Augen und eine gute Figur. Aber er sprach eigentlich nie und quittierte jedes Wort höchstens mit einem Blick. Damit hatten alle so ihre Probleme. Die Schwestern und Psychologen sprachen mit ihm und versuchten, irgendwie das Eis zu brechen. Mal nett und freundlich und mal auch mit einem drohenden Unterton. Die anderen Patienten mieden ihn meistens und bei den Gruppentherapien hörte er lediglich zu. Das einzige, das ihn anscheinend wirklich zum Leben erweckte, war die Ergotherapie. Da kann man basteln, stricken, töpfern, malen und Ähnliches. Alles, was er anfasste, wurde zu einem Kunstwerk, traurig zwar, aber immer wunderschön und sie drückten so viel Gefühl aus. Manchmal gingen wir Schwestern in das Atelier und bewunderten die Sachen. Die Psychologen gaben ihm seit jeher einfach ein Blatt Papier, auf das er zeichnen sollte, was ihn bedrückte. Meistens kamen schwarze Vögel dabei heraus oder tote Tiere.

Dann hatte ich eine Woche lang Nachtschicht und vorher zwei Tage frei. Wie immer am Anfang der Schicht ging ich zu meinen Patienten, begrüßte sie, fragte, ob alles in Ordnung ist und gab Bescheid, dass ich jetzt da wäre. Das letzte Zimmer war das des Mannes. Er hatte das Licht an seinem Bett angeschaltet und las ein Buch. Ich lächelte ihn an, Worte waren sowieso unnötig, ging durch den Raum zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Gerade wollte ich wieder hinausgehen, als er tatsächlich etwas sagte: "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr." Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie merkwürdig das ist, wenn man jemanden jeden Tag sieht und sich mit ihm beschäftigt und dann nach Wochen erst seine Stimme hört. Er hatte einen schweren, russischen Akzent und er hat mich gleich geduzt, was eher nicht üblich ist. Es war eine komische Situation, er lächelte und weinte gleichzeitig und aus ihm sprudelten die Worte nur so heraus. Er erzählte mir, er käme aus Russland, zusammen mit seiner Schwester, und der Vater war ein Trinker, der die Mutter totgeprügelt hat, vor seinen Augen.

Seine Schwester und er wollten in Deutschland neu anfangen, doch vor ein paar Wochen hatte sich die Schwester aufgehängt und er sei am Ende. Ich hörte täglich schreckliche Geschichten, die teilweise noch viel dramatischer und schwerer waren, aber wie dieser große, starke Mann vor mir saß und weinte, hat es mich so sehr berührt, dass mir auch die Tränen liefen. Nach wie vor wollte er mit niemandem sprechen, nur manchmal redete er mit mir. Er schrieb mir Briefe, schenkte mir seine Kunstwerke und manchmal versuchte er, meine Hand zu nehmen, aber jeglicher sexueller Kontakt ist natürlich verboten, auch Umarmungen. Er steckte mir ein Zettelchen zu, auf dem stand: "Wo wohnst du?" Ich weiß, es war verwerflich, aber ich konnte nicht umhin, diesen Mann unsagbar attraktiv und anziehend zu finden und natürlich war ich auch ein bisschen stolz, dass er nur mit mir sprach. Ich schrieb meine Adresse auf. Da wir eine offene Station sind, dürfen sich die Patienten nach einiger Zeit auch außerhalb des Geländes bewegen. Sie müssen sich nur abmelden und pünktlich wieder zurück kommen.

Er besuchte mich an jedem Nachmittag, an dem ich keinen Dienst hatte. Zuerst redeten wir nur und tranken Kaffee, dann fingen wir an zu kuscheln und uns zu küssen und später hatten wir bei jedem Treffen Sex. Wir mussten vorsichtig sein, denn sexueller Kontakt zu Patienten führt nicht nur zur Kündigung, sondern ist auch ein Strafdelikt. Nach fünf Monaten wurde er dann entlassen. Er zog sofort bei mir ein, zwei Jahre später haben wir geheiratet. Ich beichte also, sexuellen Kontakt mit einem Patienten gehabt zu haben. Seit drei Jahren sind wir nun verheiratet und er ist ein liebevoller Ehemann und neuerdings auch Vater für unsere kleine süße Tochter. Mittlerweile hat er seine psychischen Probleme ganz gut in den Griff bekommen und ich versuche, ihn zu unterstützen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00030462 vom 16.11.2012 um 13:21:24 Uhr (46 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000