Wetten auf fallende Kurse

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Habgier Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Hannover

Ich habe gerade eine sogenannte Short-Position (Leerverkauf - ich spekuliere also auf fallende Kurse) auf die Wall Street in New York im Wert von 13.000 Dollar eröffnet und hoffe nun, dass der Hurrikan Sandy möglichst viel wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Trotzdem hoffe ich das Beste für die Menschen dort.

Beichthaus.com Beichte #00030409 vom 30.10.2012 um 03:49:42 Uhr in Hannover (Georgstraße) (29 Kommentare).

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Das virtuelle Leben zerstört

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Aggression Boshaftigkeit Rache Games Ex Salzburg

Ich (w/21) muss beichten, dass ich mich einfach nicht so locker von meinem Ex lösen konnte, wie er offenbar von mir. Nach drei Jahren Beziehung trennte er sich von mir einfach über eine kleine Nachricht bei Facebook, in der stand, wie sehr ich ihn doch in seinem Leben und seinem Glück behindern würde, und er müsse endlich mal wieder richtig glücklich sein dürfen. Was das heißt, wusste ich zu dem Zeitpunkt genau - er spielte nämlich zunehmend lange ein bestimmtes MMORPG, also ein Spiel im Internet, in dem es darum geht, seine Charaktere langsam aufzubauen und zusammen mit anderen echten Spielern Aufträge zu erfüllen. Und da war ich zunehmend im Weg, ich wollte hin und wieder ja auch was mit ihm unternehmen, mal reden und etwas Zuwendung. Ständig konnte er nicht, beziehungsweise, er wollte "gleich" kommen, was bedeutete, in drei bis vier Stunden vielleicht, wenn er es bis dahin nicht vergessen hatte. Jedenfalls habe ich dann kurzerhand an seinem Account erst das Passwort geändert, damit die siebentägige Löschfrist eingehalten werden konnte und dann auch alle seine Charaktere erst ausgeleert, damit, falls er den Account retten könnte, der ja definitiv unbrauchbar wäre und dann die Figuren selbst gelöscht. Als nichts mehr drauf war, habe ich ihm sein neues Passwort zugeschickt und das danach auch blockiert - das Wutgeheul kann ich mir vorstellen, musste ich mir aber nicht antun. Im Nachhinein tut es mir allerdings doch leid. Er hatte ja wirklich Monate für das Spiel geopfert und ich hatte das in einer Woche vernichtet, nur weil ich mir das nicht mehr von ihm gefallen lassen wollte. Zurückbringen kann ich da auch nichts, und er ist deswegen am Ende. Was mir gleichzeitig auch weh tut. Ich hoffe, er lernt auch was daraus und vergisst die Realität nicht mehr so vollkommen. Und ich bin hoffentlich nicht mehr ganz so blind vor Wut und Rache.

Beichthaus.com Beichte #00030408 vom 30.10.2012 um 01:28:26 Uhr in Salzburg (Alter Markt ) (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine "Kontaktliste"

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Begehrlichkeit Fremdgehen Maßlosigkeit Partnerschaft Passau

Ich (m/20) habe eine Liste aller Frauen, mit denen ich Sex hatte. Leider habe ich eine Freundin. Außerdem habe ich bereits seitdem ich 15 bin den Verdacht, dass ich einfach nicht treu sein kann. Die Anzahl meiner "Kontakte" kann man längst nicht mehr an zwei Händen abzählen. Nun zu meiner Beichte: Ich muss jedes Mal, wenn ich meine Freundin betrüge, diese besagte Liste neu schreiben. Denn wenn sie die Liste durch mysteriöse Umstände doch in die Hände bekommen sollte, soll sie mit eigenen Augen sehen, dass sie die letzte ist. Das ständige Neuschreiben geht mir schon dermaßen auf den Senkel. Sodann bitte ich um Absoluzion für mein triebgesteuertes Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030406 vom 29.10.2012 um 20:55:58 Uhr in Passau (Bahnhofstraße) (34 Kommentare).

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In der Not eiskalt

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Engherzigkeit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Familie Torfhaus

Ich bin beruflich zufriedene Krankenschwester und privat glücklich verheiratet. Mit der Mutter meines Mannes habe ich mich allerdings nie gut verstanden, sie hatte einfach einige Charakterzüge, die ich nicht leiden mochte, obwohl sie immer (fast zu) freundlich zu mir war. Vor ungefähr vier Jahren wurde eine Form von Knochenmark-Krebs bei ihr diagnostiziert. Als Krankenschwester hätte ich sicher mehr für sie da sein sollen und mich deutlich mehr kümmern müssen, aber stattdessen habe ich mich emotional eiskalt verhalten und mich, so gut es ging, distanziert. Ich habe ihre Sorgen und ihr Leid runtergespielt und nicht ernst genommen. Ich konnte ihre Depressionen und ihr Klammern einfach nicht ertragen. Wenn ich aus der Arbeit heim kam, hat sie mich mit ihren falschen Hoffnungen in mich völlig leer gesaugt. Ich hatte ständig das Gefühl, sie erwartete Wunder von mir, weil ich eben Krankenschwester bin. Hinzu kam unsere sowieso komplizierte Beziehung und ihre wirklich schwierige Persönlichkeit. Sie ist im Mai gestorben und heute hab ich wegen meines Verhaltens ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen. Vor allem, weil sie wirklich immer gut über mich sprach. Auch habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich meinem Mann immer vorgespielt habe, dass ich seine Mutter mag. Das wird sich auch nie ändern, denn ich werde ihn niemals damit verletzen, ihm zu sagen, was ich von seiner Mutter wirklich hielt.

Beichthaus.com Beichte #00030405 vom 29.10.2012 um 19:25:08 Uhr in Torfhaus (16 Kommentare).

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Nächtliches Desaster

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Ekel Peinlichkeit Last Night

Ich beichte, dass ich die Badewanne meiner Schwiegereltern vollgeschissen habe. Vor ein paar Jahren besuchte ich zusammen mit meiner Frau meine Schwiegereltern. Es war ein ganz normaler Besuch. Tagsüber gingen wir wandern und am Abend kochten die Eltern meiner Frau groß auf, weshalb ich ordentlich zulangte. Da die Eltern meiner Frau weit weg von uns wohnen, beschlossen wir, die Nacht bei ihnen zu verbringen. Vor dem Schlafengehen gab es dann noch ein Bierchen und meine Frau und ich gingen zufrieden zu Bett. Um 3 Uhr in der Nacht wachte ich auf, da mir auf einmal extrem schlecht war. Und wie das halt so ist, bleibt man dann noch liegen und wälzt sich unruhig umher und hofft, bald wieder einzuschlafen. Aber nach ein paar Minuten bemerkte ich, dass sich ein Unheil anzubahnen begann und verließ fluchtartig das Bett. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig aufs WC, um mich mit einem dicken Schwall meines Mageninhaltes zu entledigen. Als alles vorüber war, bemerkte ich, dass ich total verschwitzt war und beschloss, mich noch schnell abzuduschen, bevor es wieder zurück ins Bett ging. Also rein unter die Dusche.

Ich ließ mir das Wasser über den Körper rinnen und überlegte, was ich wohl Falsches gegessen haben könnte, als sich mit einem lauten Rumoren weitere Probleme ankündigten. Ich hatte auf einmal das Gefühl, als hätte ich glühende Eisen im Darmtrakt und ich wusste, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb, um ein Unglück abzuwenden. Ich taxierte die Entfernung zur Kloschüssel (etwa zwei Meter) und dachte mir "sollte sich noch ausgehen", als es ein erneutes Rumoren vom Darm gab und ich es nicht mehr in mir halten konnte. Ich hockte mich also hin und ließ einen nicht enden wollenden Schwall feinsten Dünnschisses in die Wanne. Als alles vorbei war, untersuchte ich mit bangem Blick die Folgen des Desasters. Wanne: vollgeschissen. Duschvorhang: teilweise vollgeschissen. Mein Arsch und meine Beine: vollgeschissen.

Da hockte ich also bis zu den Knöcheln im wahrsten Sinne des Wortes in meiner eigenen Scheiße. Es stank so gotterbärmlich, dass ich um ein Haar nochmal gekotzt hätte und für einen kurzen Moment hatte ich die Befürchtung, dass die ganze Scheiße den Abfluss verstopfen könnte. Zum Glück war es aber so dünnflüssig, dass bald alles im Abfluss verschwand. Danach wusch ich die Wanne, den Vorhang und mich selbst mit siedend heißem Wasser ab und mischte aus den auffindbaren Shampoos, Duschgels, und ähnlichem rund die Hälfte des Flascheninhaltes dazu, um den Geruch und den ganzen Dreck abzuwaschen. Als ich endlich alles bereinigt hatte, kehrte ich auf Zehenspitzen zurück ins Bett und tat so, als sei nichts besonderes vorgefallen. Ich habe weder meiner Frau, noch meinen Schwiegereltern je davon erzählt, weil es mir so peinlich war.

Beichthaus.com Beichte #00030404 vom 29.10.2012 um 17:45:33 Uhr (28 Kommentare).

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