Betrunken auf der Firmenfeier

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Trunksucht Verzweiflung Peinlichkeit Hamburg

Gestern war ich auf einer Firmenfeier, bei der alle Geschäftsführer und Bereichsleiter anwesend waren. Diese Feier fand im Rahmen eines dreitägigen Seminars statt, ich bin dafür extra angereist. Die Zeit in der Zentrale dient auch dazu, in Kontakt mit allen zu kommen und Beziehungen zu pflegen. Es war eine lockere Atmosphäre und es wurde über einen langen Zeitraum getrunken, ich glaube es fing gegen 16 Uhr an und hörte um zwei in der Nacht auf. Ich vertrage nicht besonders gut Alkohol, meistens ende ich in dummen Diskussionen, die irgendwie eskalieren. Gestern habe ich unsere gesamte Kundschaft anhaltend beleidigt - in einem Gespräch mit den Gründern der Firma. Unglücklicherweise bin ich Kundenberater. Ich fürchte nun, dass das Konsequenzen haben wird. Dies ist einmal mehr eine Situation, wo alles außer Kontrolle gerät, nur weil ich zu viel getrunken habe. Ich frage mich, ob ich ein Alkoholproblem habe. Ich gehe relativ selten aus, vielleicht zwei mal im Monat, und die Hälfte der Zeit endet das wie oben beschrieben, nur halt im privaten Umfeld und mit blöden Aktionen. Als Frau bekomme ich üblicherweise Getränke spendiert, irgendwann erreiche ich dann einen Punkt, wo ich die Situation nicht mehr kontrollieren kann und dann alles mitmache. Wie gestern auch, ich hätte nicht noch in die Bar mitgehen sollen, tat es dann aber doch, alles für den Spaß und für das Feiern bis zum Ende. Heute, wie jedes Mal am nächsten Tag mache ich mir Vorwürfe und schwöre ich dem Alkohol ab. Ich beichte, dass ich bisher jedes mal mit meinen Vorsätzen versagt habe und immer wieder in so einer Situation ende.

Beichthaus.com Beichte #00027500 vom 10.02.2010 um 16:59:43 Uhr in Hamburg (27 Kommentare).

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Meine Oma liegt im Sterben

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Verzweiflung Ungerechtigkeit 50+ Gesundheit

Meine Oma liegt im Sterben
Meine Großmutter lebt seit Jahren bei uns im Haus. Sie leidet an Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium und da sie schon recht alt ist (84) hat sie jede Behandlung abgelehnt, als sie es erfahren hat. Seit einigen Tagen geht es nun immer mehr bergab mit ihr, sie liegt praktisch im Sterben und das ist das Furchtbarste, das ich jemals erlebt habe. Die Hilflosigkeit, mit der wir alle dem gegenüberstehen, die Machtlosigkeit. Ich beichte dass, wenn ich in ihre vor Todesangst weit aufgerissenen, zitronengelben Augen schaue, ihren geschwollenen Bauch sehe, in dem ihre fußballgroße Leber langsam ihre Organe zerdrückt, ich mir wünsche, sie möge endlich sterben. Jedes Tier wird eingeschläfert, um ihm Qualen zu ersparen - ich bin seit Neuestem definitiv eine Verfechterin von Euthanasie. Mit jeder Träne, die ich meine Mutter vergießen sehe, wünsche ich flehentlich, dass meine Oma endlich, endlich stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00027495 vom 09.02.2010 um 02:52:02 Uhr (50 Kommentare).

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“Beichte

Mein tyrannischer Vater

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Ungerechtigkeit Aggression Verzweiflung Unreinlichkeit Familie

Mein tyrannischer Vater
Ich hatte keine schöne Kindheit. Große Angst hatte ich vor meinem tyrannischem Vater. Er schrie und tobte bei jeder Kleinigkeit und betitelte mich in der dritten Person "der" (ich bin eine Frau). Das tat er aus dem Grund, weil er viel lieber einen Sohn gehabt hätte, er war enttäuscht als ich geboren wurde. Das ließ er mich sehr sehr viele Jahre lang spüren.
Als Kind, wenn mein Vater im Bad war und ich Pipi musste, und ihm durch die verschlossene Tür sagte, dass ich mal müsse, tobte er und schrie er mich wie von Sinnen an: "Der macht das Extra! Der kann ja gar nicht warten! Der ist ja unmöglich!" Ich war ein junges Mädchen von vielleicht 7-8 Jahren und war nicht soweit, dass ich mein Pipi einhalten konnte bis das Bad frei war. Und er ging auch ins Bad, ohne nochmal zu fragen, ob noch jemand muss. Jedenfalls habe ich eines Tages angefangen, aus Angst vor ihm, in ein großes Wasserglas zu pinkeln, welches ich dann in der Spüle ausleerte, ausspülte und zurück stellte, wenn ich es nicht aushalten konnte und er im Bad war. So ersparte ich mir jede Menge Ärger. Bis heute weiß das keiner.

Beichthaus.com Beichte #00027494 vom 08.02.2010 um 19:35:02 Uhr (30 Kommentare).

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Die Stiefschwester meiner Cousine

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Begehrlichkeit Wollust Verzweiflung WG

Ich muss was beichten, dass ich derzeit ein total sabberndes Wrack bin. Ich wohne mit meiner Cousine in einer Zweier-WG. Das lief bis vor kurzem alles ganz toll und beschaulich, mit meiner Cousine kann man echt Pferde stehlen. Leider haben wir beide den selben, sehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00027479 vom 03.02.2010 um 17:03:57 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von schlumpi
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“35.000

“Folge

Asexuell

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Neid Verzweiflung Intim Graben-Neudorf

Mein genetischer Code scheint mir falsch. Warum? Ich bin ein a-sexuelles Wesen, mir macht Sex keinen Spaß, ich grusele mich davor. Ich will nicht einmal, das mich fremde Menschen überhaupt anfassen. Natürlich habe ich auch keine Freundin (vermisse das auch nicht), […]
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Beichthaus.com Beichte #00027477 vom 03.02.2010 um 14:58:06 Uhr in Graben-Neudorf (40 Kommentare).

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