TV-Sender neu einstellen

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Zorn Habgier Nachbarn

Ich (m/23) wohne zurzeit alleine in einer kleinen Wohnung und studiere Informatik. So gesehen bin ich schon ein Nerd. Da gestern die ganzen TV-Sender von Unitymedia in Hessen umsortiert worden sind, war ich für meinen alten Nachbarn quasi erste Wahl, was das Neueinrichten des Fernsehers anging. Zur Neueinrichtung gehörte der Sendersuchlauf und das Sortieren, wobei Letzteres die meiste Zeit in Anspruch nahm. Zuerst sprach mich meine direkte Nachbarin an. Eine 80-jährige Frau, allein, völlig isoliert und ohne soziale Kontakte. Für sie ist der Fernseher daher alles. Mir tut sie schon leid, vor allem weil ich sie öfter mit meiner lauten Musik belästigt habe. Deshalb nahm ich mir für sie ohne Murren zwei Stunden Zeit. Sie war wirklich dankbar zu mir und wollte mir 100 Euro für die Arbeit geben. Das nahm ich natürlich nicht an, ich bin doch kein Arsch.

Leider verbreitete sich im Laufe des Tages die Nachricht, dass ich meiner direkten Nachbarin half, sodass jeder alte Knacker von mir Hilfe wollte. Es haben ungelogen 11 Leute bei mir angefragt! Ja, ich habe auch jedem geholfen, aber nicht umsonst. Bei den meisten konnte ich entweder 50 Euro raushandeln oder das dreimalige Aussetzen des sonntäglichen Treppenhausputzens. Irgendwie fühle ich mich schlecht, die technische Unbedarftheit meiner Nachbarn ausgenutzt zu haben und mir eine goldene Nase verdient zu haben. Die 250 Euro und das anderthalb Jahre kein Treppenhausputzen mindern aber mein schlechtes Gewissen. Vor allem ist das Sortieren der Sender die ekligste Arbeit. Scheinbar ist es ein Unterschied, ob MDR Sachsen-Anhalt vor oder nach MDR Thüringen in der Liste steht. Mir doch egal!

Beichthaus.com Beichte #00040373 vom 27.09.2017 um 15:50:44 Uhr (23 Kommentare).

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Führungsposition erreichen und wieder abgeben

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Faulheit Arbeit Berlin

Ich bin manchmal der faulste Pelz auf der Welt. Ich arbeite schon recht lange in führender Position in unserem Unternehmen. Habe mich über die Jahre jedoch zum frustrierten Gegner entwickelt. Ich stelle viel in Frage und verstecke mich hinter Aufgaben, die eigentlich super zu bewältigen sind, mache aber gern den genervten und geplagten, damit man mich in Ruhe lässt. Meinen Kollegen bin ich zwar locker und freundlich gegenüber, verbinde die meisten aber eigentlich nur mit der Arbeit, ansonsten sind mir die meisten egal.

An sich macht der Job Spaß, aber immer wieder werden wichtige und tolle Projekte zugunsten anderer verworfen. Also habe ich irgendwann aufgehört, mehr zu machen als ich muss. Inzwischen mache ich weniger als ich soll. Und an Tagen wie heute, schäme ich mich sogar dafür vor mir selbst. Eigentlich ticke ich anders. Aber mir ist fast alles Wurst, bis auf mein Geld. Klar könnte ich kündigen, das wäre sogar fair, aber ich kann aus privaten Gründen grad kein Risiko eingehen. Wenn jemand meine Arbeit richtig beurteilen würde, dann könnte ich mir einen neuen Job suchen. Davor habe ich nicht mal Angst. Nun ja, ich mache vermutlich so weiter, bis es jemanden stört.

Beichthaus.com Beichte #00040372 vom 27.09.2017 um 14:26:30 Uhr in Berlin (Kurfürstendamm) (3 Kommentare).

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Kollege Pseudo-Veganer

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Zwietracht Kollegen Aachen

Eigentlich hatte ich (m/26) heute gute Laune, bis sich ein Kollege der Marke Teilzeit-Pseudo-Veganer im Pausenraum zu meinen Kollegen und mir gesellte. Kaum hatte er sich hingesetzt, fing er auch schon an, seine Weisheiten mit uns zu teilen, als wäre er Guru Krishna aus dem fernen Indien. Als ich in mein mit Käse belegtes Brötchen biss, sah er mich an, als hätte ich gerade verkündet, Geiseln in meinem Keller gefangen zu halten.

Nachdem ich fragte, was denn los wäre, erklärte er mir, wie viele Lebewesen leiden mussten, damit ich blödes Arschloch ein belegtes Brötchen essen konnte. Nicht nur das, das Brötchen war sicherlich nicht glutenfrei, was wiederum bedeute, dass mir meine Gesundheit egal wäre. Zum krönenden Abschluss bot er mir etwas von seinem glutenfreien Vollkornbrot an, das mit einer undefinierbaren, grün-roten Paste bestrichen wurde, welche wie die Kotze des kleinen Leons aus dem Spieleparadies aussah.

Dankend lehnte ich ab, doch dieser Heilige hörte wohl nicht oft die Worte "Nein, vielen Dank" und konnte überhaupt nicht verstehen, warum ich sein schmackhaftes Angebot abgelehnt hatte. Es folgte eine erneute altkluge Rede über Kompromisse und deren Vorteile im sozialen Alltag. Ich stellte fest, dass der Kerl sich gern reden hörte und ignorierte den Drang, sein glutenfreies Heilmittel gegen den Tod in sein Gesicht zu klatschen. Stattdessen spielte ich den offenkundig Interessierten und schlug ihm vor, ein Buch zu schreiben, um sein Wissen mit der Welt zu teilen und diese wie Messias höchstpersönlich zu erretten.

Das hatte sein Ego gestreichelt und obwohl meine Kollegen über den Sarkasmus grinsten, merkte er gar nicht, dass mein Kommentar nicht ernstzunehmen war. Der Gernegroß erklärte im Anschluss, dass er Kinderarbeit verabscheuen würde, dazu hielt er einen endlosen Monolog, irgendwann zwischen "Mein Herz blutet" und "Diese Monster, die die hilflosen Menschen in den armen Ländern ausbeuten" unterbrach ich ihn mit der Frage "Und wo wurde dein T-Shirt hergestellt?". Er lief rot an, dann stand er wütend auf, schaute mich bitterböse an und nannte mich intolerant. Seitdem redet er kein Wort mit mir, was kein großer Verlust für mich ist.

Beichthaus.com Beichte #00040371 vom 27.09.2017 um 01:24:54 Uhr in Aachen (13 Kommentare).

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Ich kann nicht küssen

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Peinlichkeit Intim

Ich bin 36 und habe noch nie richtig mit einer Frau geknutscht. Sex hatte ich sicherlich schon mit über 50 Frauen. Ich habe bis jetzt auch meistens ein positives Feedback über den Sex mit mir bekommen. Nur eine Sache kann ich einfach nicht und das ist Küssen bzw. Knutschen. Es macht mir keinen Spaß und die Frauen mögen es nicht wenn ich es mache. Einige Frauen fanden es ok, andere überhaupt nicht und einige finden das sogar unnormal.

Beichthaus.com Beichte #00040370 vom 26.09.2017 um 22:39:23 Uhr (19 Kommentare).

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18-Jährige böse bis auf die Knochen

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Boshaftigkeit Zwietracht

Ich (m/37) bin seit nunmehr schon 15 Jahren mit der wunderbarsten Frau der Welt zusammen und seit 11 Jahren mit ihr verheiratet. Meine Frau hat eine kleine Schwester, die jetzt 18 Jahre alt ist. Sie selbst ist 29. Ihre Eltern lieben beide Töchter, sie zeigen das auch meiner Frau immer und haben es auch immer getan, aber sie merken bis heute nicht, wie falsch und durchtrieben die Kleine ist. Ihr Nesthäkchen macht es immer so, wie es ihr passt. Das eine Mal ist sie erst 18 und ja noch so unreif, das andere Mal ist sie ja schon 18, volljährig, kann alles und darf alles. Bitte, wenn sie volljährig ist und darauf besteht, dann soll sie sich halt auch so verhalten. Stattdessen benimmt sie sich mit 18 wie eine Jugendliche, ist total oberflächlich, pubertär und kennt ihre Eltern nur, wenn sie etwas von ihnen will. Sonst sind sie ihr peinlich.

Am Schlimmsten ist es aber, wie sie mit meiner Frau umgeht. Die große Schwester ist in den Augen der Kleinen total fett und das teilt sie ihr auch immer wieder mit, immer in anderen Varianten. Meine Frau ist absolut nicht dick, sie mag vielleicht nicht die unnatürlichen Körpermaße ihrer Schwester mit 1,75 Metern und höchstens 55 Kilo Körpergewicht haben, aber sie ist wunderschön - auch und vor allem durch ihren natürlichen und offenen Charakter, vielleicht häufig zu lieb und gutmütig, aber genau deswegen habe ich mich in das Mädel verliebt.

Ihre Schwester ist einfach nur furchtbar. Die Typen, mit denen sie zusammen sind, sind das Pendant zu ihr, auch total oberflächlich, pubertär und einfach nur dumm. Wer nicht hübsch genug ist, mit dem Geben sie sich alle gar nicht ab. Meine Beichte - ich habe vor einigen Monaten eine schöne Tüte Biomüll aus der Tonne, schon schön am Faulen mit Fliegen versetzt, in ihrer Handtasche von Louis irgendwas deponiert. Das hat die Kleine mitbekommen und ich musste das gute Stück dann ersetzen, aber das Würgen war es mir wert. Ich weiß, dass die Aktion kindisch war und sie gehört der Vergangenheit an. Aber es macht mich krank, dass sie meine Frau andauernd fertigmacht und die Eltern das sogar mitbekommen und nichts sagen. Sie entschuldigen sich dann immer bei meiner Frau und sagen, dass sie es nicht so gemeint hat, sie ist halt noch in der Pubertät.

Sorry, dass sie noch klein ist, haben sie schon vor Jahren gesagt, denn schon als Grundschulkind war sie so. Und als ich mal mitbekommen habe, wie so vor Freunden über ihre total peinlichen Eltern abgelästert hat, wäre mir fast der Kragen geplatzt. Die Eltern sind so gutmütig wie meine Frau.

Beichthaus.com Beichte #00040368 vom 26.09.2017 um 17:29:22 Uhr (18 Kommentare).

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