Meine geheime Jugendliebe

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Begehrlichkeit Liebe

In meiner (w/29) Ehe läuft es seit einigen Jahren nicht so gut, ich würde sogar sagen, sie ist im Eimer. Eigentlich bleibe ich nur noch wegen der Kinder mit meinem Mann zusammen. Seit Jahren schon trauere ich meiner Jugendliebe hinterher. Ich kann ihn einfach nicht vergessen. Nun spiele ich mit dem Gedanken, meine Jugendliebe "aus Versehen" auf Facebook anzuschreiben, dann seine Reaktion abzuwarten und dann so zu tun, als hätte ich ihn mit jemand anderen verwechselt. So hoffe ich, mit meiner Jugendliebe in Kontakt zu kommen. Ihn einfach so anzuschreiben, kommt mir seit so langer Zeit seltsam vor und zu gewagt. Um die Geschichte mit dem "Versehen" zu untermauern, habe ich sogar extra einen Fake-Account mit einem ähnlichem Namen wie dem meiner Jugendliebe erstellt und mich mit dieser fiktiven Person auf Facebook angefreundet.

Ich weiß noch nicht mal wirklich, was ich mir von der Kontaktaufnahme überhaupt erhoffe. Es würde mich eigentlich sogar beruhigen, wenn ich so erfahren würde, dass er nichts für mich empfindet. Dann könnte ich damit abschließen und wüsste, dass wir einfach nicht füreinander bestimmt sind. Ich habe einerseits Angst davor, ihn zu kontaktieren, weil ich Angst vor den Konsequenzen habe. Andererseits geht mir dieser Plan seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf und ich habe das Gefühl, es wird mir keine Ruhe geben, wenn ich das nicht mache und nie erfahren werde, ob meine Jugendliebe etwas für mich empfindet bzw. je empfunden hat. Wir waren nie zusammen, aber da war etwas zwischen uns und ich war damals zu schüchtern, was mich seitdem sehr belastet). Ich will eine Antwort auf diese Frage haben, denn es graut mir davor, auf meinem Sterbebett zu liegen und nicht herausgefunden zu haben, was er für mich empfunden hat. Diese "was wäre wenn"-Geschichte belastet mich seit Jahren, andererseits habe ich auch Angst, meine Familie zu zerstören und durch die Scheidung das Leben meiner Kinder zu versauen. Ich würde meinen Mann auch nur verlassen, wenn es für mich und meine Jugendliebe eine Chance gibt. Ja, das klingt fies, aber wenn ich schon unsere Familie kaputt mache, dann muss es das auch wert sein.

Mir kommt mein kindischer Plan wirklich lächerlich und albern vor, aber ich weiß nicht, ob ich mich davon werde abhalten können. Ich beichte, dass ich mir meinen Mann warmhalte (auch, wenn es nur den Kindern zuliebe ist) und dass ich meine Jugendliebe mit einer kindischen und leicht verlogenen Taktik kontaktieren will.

Beichthaus.com Beichte #00041473 vom 06.08.2018 um 16:47:01 Uhr (32 Kommentare).

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Dissoziative Identitätsstörung

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Neurosen Gesundheit Hannover

Ich habe eine diagnostizierte Dissoziative Identitätsstörung. Bitte bei Wikipedia nachgucken, wer es nicht kennt, Es ist zu kompliziert, es zu erklären. Alternativ auch gern Filme wie Split oder Who I am schauen. Es ist als wäre ich vom Teufel besessen, ich kann mich daran nie erinnern, aber es wird mir immer haarklein erzählt und tut mir jedes Mal unglaublich leid. Ich habe schon mehrere Polizeieinsätze ausgelöst, weil ich irgendwo im Wald verschwunden war. Mein größter Einsatz war mit circa 100 Einsatzkräften, darunter fünf Hundestaffeln und ein Heli. Ich habe zu meinen Verdruss auch noch die Rettungskräfte angegriffen. Sie tun mir so unglaublich leid! Ich meine sie wollen mir ja nur helfen und als Dank bekommen sie eine gewischt.

Es ist zum Glück noch nie etwas ernsthaftes passiert, aber trotzdem falsch. Wenn ich in der Öffentlichkeit auf einmal sehr komisch werde, belügen meine Freunde immer alle. Seit dem Film Split werde ich als Monster angesehen, was wahrscheinlich auch stimmt, nur das ich keine Schüsse überlebe und auch nicht Wände hochkrabbele. Dabei sind die auch alle super nett und besorgt, aber die Wahrheit würde sie vermutlich noch mehr verstören.

Beichthaus.com Beichte #00041471 vom 04.08.2018 um 01:36:19 Uhr in Hannover (8 Kommentare).

Gebeichtet von AnonymGrace aus Hannover
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“Beichte

Warum helfen Menschen?

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Verzweiflung Lügen Gesundheit Hannover

Vor zwei Jahren haben ein Haufen Menschen um mein (Über-)Leben gekämpft, Stiftungen haben Anwaltskosten übernommen und Ärzte haben mich wieder aufgebaut & in ein halbwegs normales Leben (Heim) entlassen. Und damit meine ich die Ärzte in der Intensiv als auch in der Psychiatrie. Sie haben wirklich alles dafür getan, das ich nicht zurück muss. Zu einem Betreuer habe ich noch Mail Kontakt, sowie z.B. der Sozialarbeiterin (Die kurz danach Zwecks Fortbildung mich als Fallbeispiel verwendet hat. (Stelle einen Fall da wo der/die Jugendliche in akuter Gefahr war.) Dem Betreuer, zu dem ich ein sehr ehrliches Verhältnis Pflege habe ich letztens geschrieben wie toll mein Leben voran geht usw. Er war unglaublich stolz und hat sich gefreut. Das stimmt zwar alles aber....

Vielleicht hätte ich erwähnen sollen das ich in den letzten Tagen vielleicht eine halbe Scheibe Brot gegessen habe. Ich gelte generell als untergewichtig (42 kg auf 165cm) aber galt nie als magersüchtig. Klar, ein paar Gramm weniger wären cool, aber ich nehme es halt so wie es kommt. Aber nun esse ich extra wenig, denn insgeheim hoffe ich das es mich irgendwann umbringt. Ich fühle mich schuldig, weil echt viele Menschen um mich gekämpft haben. Beispielsweise die Betreuer die sich meinen Eltern in den Weg gestellt haben als sie mich besuchen wollten, oder der Oberarzt, der gewusst hat, das hinter meinen "alles gut" noch sehr viel mehr steckt. Darauf sind die Polizisten nicht gekommen. Die Betreuerin die, als es raus war, sofort mir als Begleitung dazu gestellt wurde, als der Kontaktverbot noch nicht durch war. Oder der Betreuer der mir heimlich ein Handy untergeschoben hat, falls ich nicht mehr zurückkommen sollte, damals wusste man das gesamte Ausmaß noch nicht. Nicht zu vergessen die Krankenschwester und Pfleger, die irgendwie geahnt haben das etwas passiert sein musste, bevor ich selbst das ganze Ausmaß begriff. Nicht zu vergessen die Sanis, die einfach einen Weltklasse Humor hatten. Und ich möchte dieses Leben einfach nicht mehr. Es kommt mir ungerecht vor, da echt viele daran beteiligt waren, es zu retten. Es wäre eigentlich meine Pflicht weiter zu leben. Aber ich will es einfach nicht mehr. Für meinen Geschmack habe ich genug gelebt und erlebt. Und ich weiß, dass der Betreuer mit dem ich im Mail Kontakt stehe, jetzt einen Schwall an aufbauenden Worten loslassen würde, aber ich habe einfach nichts gesagt.

Beichthaus.com Beichte #00041468 vom 04.08.2018 um 01:14:42 Uhr in Hannover (11 Kommentare).

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Der Safe Port

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Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft Karlsruhe

Ich bin seit 2 Jahren mit einer Frau zusammen, die ich optisch nicht attratktiv finde und mit der ich auch wenig gemeinsam habe. Wir haben uns beide durch Zufall kennengelernt und waren beide einsam. Sie ist super nett, ehrlich, treu und steht total auf mich. - Die wichtigsten Dinge sind also da. Allerdings ist sie 2 Jahre älter und etwas kräftiger gebaut als ich. Ich mag zwar ihre inneren Werte, aber der Sex fällt mir immer schwerer. Jetzt zweifle ich immer mehr daran, ob es das Ding für das restliche Leben ist. Wir leben so nebeneinander her (Wochenendbeziehung), jeder macht sein eigenes Ding, und wenn wir zusammen sind, machen wir nicht wirklich viel, weil unsere Interessen zu unterschiedlich sind.

Aber: Ich kann mich blind auf sie verlassen und weiß, sie wäre immer für mich da. Ich hab Schiss den notwendigen Schritt zu gehen, weil man so einen Safe Port vielleicht nie wieder kriegt. Auf der anderen Seite fehlen mir die Gemeinsamkeiten und es geht irgendwie nicht richtig weiter.

Beichthaus.com Beichte #00041466 vom 03.08.2018 um 00:12:05 Uhr in Karlsruhe (12 Kommentare).

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“Folge

Wie man ein E-Bike kaputtfährt

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Waghalsigkeit Unfall Auto & Co. Weinheim

Ich (m) möchte etwas beichten, wofür ich mich heute noch sehr schäme. Damals als ich 17 war sind gerade die E-Bikes in Mode gekommen und jeder wollte eins haben. So auch meine Mutter um nicht mehr auf den Bus angewiesen zu sein um zur Arbeit zu kommen. Allerdings konnten wir uns damals keins leisten da die Dinger saumäßig teuer waren. So legte sich meine Mutter eine Spardose an und nach ca. einem Jahr konnte sie sich eins für ungefähr 1.600 Euro leisten. Sie war richtig stolz darauf und freute sich über ihr neues Fahrrad richtig. Überall ist sie damit hin gefahren.

Ein paar Tage nach dem Kauf ging meine Mutter ohne das E-Bike weg und ich dachte mir, dass ich es ja mal ausprobieren könnte. Also holte ich das Teil aus dem verschlossenen Kellerabteil und radelte zu meinem besten Kumpel um ihm diese Errungenschaft der Technik zu präsentieren. Leider haben wir an dem Abend dann noch ordentlich einen gebechert und ich wollte mit dem Rad heim fahren. Schon bei der ersten Kreuzung fetzte ich ohne nach links und rechts zu schauen einfach drüber und wurde auch schon von einem Auto erwischt. Bei diesem Unfall bin ich verdientermaßen natürlich voll auf die Fresse geflogen. Ziemlich blutig und mit übelsten Schmerzen stand ich auf, stammelte irgendeine Entschuldigung und floh auf dem ziemlich ramponierten Rad. Den wohl ziemlich geschockten Autofahrer ließ ich einfach stehen. Das war gar nicht so einfach da der Lenker verbogen war und das Rad wohl einen Achter hatte. Für den Zustand kam ich aber ziemlich weit bis ich gegen einen Zaun gefahren und im Rosenbeet gelandet bin. Darin lag ich wohl eine ganze Weile bis ich von einem Streifenwagen aufgegriffen wurde. Irgendwie konnte ich die Polizei wohl davon überzeugen das ich keinen Rettungswagen brauche und habe das Fahrrad weiter geschoben. Irgendwo im Wald habe ich das komplett demolierte E-Bike in einen Busch geworfen und bin nach Hause schlafen gegangen. Am nächsten Morgen sah ich meine Mutter in der Küche am weinen. Sie dachte wohl das sie vergessen hatte das Kellerabteil abzuschließen und das Fahrrad gestohlen wurde. So enttäuscht und traurig hatte ich sie noch nie gesehen. Nein so konnte ich die Situation nicht lassen. Sofort bin ich in den Wald gelaufen und habe das Schrottrad gesucht um die Schäden zu begutachten. Das Fahrrad habe ich dann zu einem Spottpreis an einen Fahrradhändler der es repariert verkauft. Danach ging es sofort zur Bank mein Führerscheinsparbuch und Girokonto plündern. Das Geld hat tatsächlich gereicht, um in einem Fahrradladen das selbe E-Bike neu zu kaufen. Das neue habe ich dann heim gefahren und meiner Mutter erzählt ich hätte ihres wieder um die Ecke gefunden. Danach war sie wieder so glücklich wie am ersten Tag mit ihrem neuen E-Bike. Die ganzen Sommerferien danach habe ich mit Ferienjobs und meinem Nebenjob verbracht um mein Sparbuch wieder aufzufüllen für den Führerschein. Ich hatte kaum einen freien Tag während der Ferien aber das hatte ich verdient. Was wirklich mit dem Fahrrad passierte habe ich meiner Mutter niemals erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00041461 vom 02.08.2018 um 08:09:51 Uhr in Weinheim (27 Kommentare).

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