Beziehungsende? Ab ins Bordell!

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Stolz Selbstsucht Begehrlichkeit Prostitution Landshut

Ich habe mich letzte Woche von meiner Freundin getrennt (vier Jahre Beziehung) und bin voll Kummer und Ärger in ein Bordell gegangen, um mich auf neue Gedanken zu bringen und endgültig mit ihr abzuschließen. Ich habe spontan entschieden, was ich sonst selten tue, und war fest überzeugt das einfach mal zu probieren - und dann saß ich auch schon leicht angetrunken im Taxi. Ich bin auf eine attraktive Dame gestoßen, die genau das Gegenteil von meiner Ex ist. Angekommen, kennengelernt, kurz Spaß gehabt und die meiste Zeit habe ich von der Trennung erzählt. Im Nachhinein hat es mir richtig gut getan und gefallen, sodass ich am Überlegen bin, nochmal hinzufahren. Ich weiß, meine Ex würde mir das um die Ohren hauen, sollten wir wieder zusammenkommen, aber ich denke nach vier Jahren reicht es. Entweder wir hätten es geschafft, oder nicht. Das ist nun mal Schicksal.

Beichthaus.com Beichte #00040244 vom 29.08.2017 um 20:38:56 Uhr in Landshut (20 Kommentare).

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Fressen oder gefressen werden

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Rache Aggression Gesellschaft

Ich (m) beichte, dass mir das Gerede von Karma, Strafen von einer höheren Macht oder sonstiger Unsinn gehörig am Hintern vorbeigeht. Wenn jemand der Meinung ist, mir blöd kommen zu wollen, gibt es eine saftige Strafe und zwar von meiner Wenigkeit. Warum sollte ich darauf warten, dass irgendeine imaginäre Macht meinen Widersacher bestraft? Karma existiert nicht, würde es existieren, wären so einige Menschen nicht auf ihrem heutigen Posten. Es sind die Feiglinge, die sich nicht trauen und auf eine höhere Macht hoffen. Aber im Leben muss man nun mal seinen Feinden klarmachen, wer hier der Boss ist. Fressen oder gefressen werden. So war es schon immer.

Beichthaus.com Beichte #00040243 vom 29.08.2017 um 16:06:52 Uhr (11 Kommentare).

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Ich fühle mich nur auf dem Schlachtfeld lebendig!

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Tod Zivi & Bund

Ich bin männlich jung und kräftig. Ich habe bei mir eine absolute Gleichgültigkeit festgestellt (was den Tod angeht). Meine Mutter erkrankte psychisch und zog mich groß. Mein Vater ist Alkoholiker, ich wollte nie sein wie er. Ich wurde unter Gewalt aufgezogen (Was zu einer gesunden Ernährung und viel Sport führte) Ich wollte allen beweisen, dass ich der Beste bin. Ich beantragte einen IQ-Test, der feststellte, dass ich begabt sei. In der Schule wurde ich oft diskriminiert und ausgegrenzt, weil ich als verträumt und eigen galt. Einmal brach ein Schüler in einem Nebenraum bei einem Vertrauenslehrer in Tränen aus, weil seine Eltern Druck machten, weil er nicht der Beste sei. Diese Person hatte mich monatelang gemobbt, doch meine Rache bestand aus Erfolg. Ich war sogar zwei Mal Klassenbester. Um den Druck zu Hause auszuhalten, rauchte ich nach den Prüfungen Lemon Haze (Sehr starkes Gras direkt aus Holland). Elterntrennung mit Polizei etc.

Mein Wusch war es immer Soldat zu werden. Vor dem Eintellungstest las ich zwei Bücher über Psychologie. Im Eintellungstest konnte ich den Leuten vorgaukeln, dass alles okay sei. Gras hörte ich lange genug davor auf zu rauchen. Das fiel mir sehr schwer, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine psychische Abhängigkeit aufgebaut. (Obwohl beispielsweise eine gewalttätige Erziehung PTBS begünstigt. Worüber ich natürlich schwieg.) In meiner Einheit merkte niemand, dass mir sogar mein eigener Tod egal ist. Im Einsatz verschärfte sich die Lage drastisch. Mir war einfach alles egal - ich duckte mich gar nicht mehr hinter die Deckung, sondern streckte meinen Kopf einfach sekundenlang aus der Deckung. Während des Feindbeschusses. Ich beobachtete ein paar Aufständische. Auf einmal zog mich ein Kamerad runter und fragte mich, ob ich noch ganz dicht sei. Da realisierte ich erst, welche Gefahr ich eingegangen war. Letztendlich konnten wir durch die Aktion den Feind orten und forderten Luftunterstützung an. Das war noch eine der harmlosesten Aktionen, glaubt mir.

Hier einige Beispiele außerhalb des Einsatzes: Kaninchen meiner Schwester starb, sie weinte während ich nur Leere verspürte. Mein Opa starb. Ich wollte etwas empfinden, doch in mir gab es kein Empfinden mehr für etwas wie Trauer. Ich glaube dass ich sentimental extrem abgestumpft bin. Aufgrund einer Operation konnte ich einen längeren Zeitraum keinen Kontakt halten in die Heimat. Als ich nach acht Monaten die Wohnung aufschloss war sie ausgeräumt - bis auf meine Couch und meinen Fernseher. Meine Freundin - Fehlanzeige. Und schon wieder Gleichgültigkeit. Ich setzte mich vor den Fernseher und schaute Netflix, als wäre nie etwas passiert. Der Einsatz tat mir persönlich aber gut, ich war sehr stolz auf das, was wir in Afg. erreicht hatten. Die Gefechte füllten mich endlich mit Leben. Es ist schwer zu beschreiben, aber unter Feindbeschuss schießt das Adrenalin nur so durch die Wehnen. Das war das beste Gefühl, das ich je hatte. Für einen Zivilist klingt das gerade sehr surreal. Das Gefühl war so toll, dass ich mehr davon brauchte.

Als es zwei Wochen kein Angriff auf uns durch IEDs oder Taliban gab, starb ich fast vor Langeweile. Ich hoffte andauernd, dass es wieder heftig knallte. Wenn die Patronengurte durch das MG3 ratterten, fühlte ich mich unbesiegbar. Was den anderen Todesangst bereitete, führte bei uns zum Zeitvertreib. Endlich bekam ich Anerkennung, wurde geschätzt, gebraucht, die Leute vertrauten mir ihr Leben an und ich enttäuschte sie nicht. Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Der Adrenalin-Kick konnte bei mir auch nicht durch Fallschirmspringer und Motorradfahren getoppt werden. Dabei will ich betonen, dass wir immer im Interesse des afghanischen und deutschem Volkes gehandelt haben und selbstverständlich nur gut erkennbare Ziele eliminiert haben.

Warum ich das hier erzähle? Weil es sonstwo nicht funktioniert. In der Gesellschaft muss man einfach funktionieren. Das ich aus dem Militär aussteige ist ausgeschlossen, der Zusammenhalt ist wie eine Familie für mich die ich nie hatte. Das erhällt noch ein kleines bisschen Wärme in mir. Was würdet ihr in meiner Situation tun?

Beichthaus.com Beichte #00040242 vom 29.08.2017 um 00:26:09 Uhr (16 Kommentare).

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So rächt man sich an seinen intriganten Arbeitskollegen!

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Rache Falschheit Kollegen Maßlosigkeit Hamburg

Ich habe mich an einem ehemaligen Arbeitskollegen gerächt. Das Ganze ist schon einige Jahre her. Damals war ich in einer relativ kleinen Firma mit ca. 30 Mitarbeitern. Dieser Kollege und ich waren in der gleichen Abteilung. Vom ersten Tag an hasste er mich und einen weiteren neuen Kollegen. Kann ja mal vorkommen, man kann nicht jeden mögen, aber solange diese Antipathie sich nicht auf die Arbeit auswirkt, ist mir das eigentlich ziemlich egal. Hat es aber offenbar, denn hinter meinem Rücken hat er vermeintliche Fehler von mir gelistet und öfter mal dem Chef überreicht - mit der Bitte, mich rauszuwerfen. Da ich meinem Chef aber zugearbeitet habe, wusste dieser, dass es ausgemachter Blödsinn ist. Auch der andere neue Kollege wurde ziemlich schlecht behandelt, und musste am Ende die Firma verlassen weil er damit nicht mehr klarkam. Mir persönlich geht so etwas am Allerwertesten vorbei. Allerdings hing von der Beurteilung dieses Kollegen meine Gehaltsverhandlung ab.

Natürlich habe ich keinerlei Erhöhung erhalten, obwohl diese mehrfach versprochen wurde. Ich habe dann nach einigen Jahren die Firma gewechselt, aber dieses völlig unbegründete Mobbing wollte der Ex-Neuling nicht auf sich sitzen lassen, also habe ich ihm ein paar Tipps gegeben. Die Handynummer des hintertriebenen Zeitgenossen hatte ich ja, für den Fall dass einer im Außeneinsatz war oder zu spät kommt und dem anderen Bescheid gibt. Also hat jemand ca. 50 Zettelchen geschrieben, auf denen dessen Telefonnummer stand und der Hinweis, er hätte das Auto beschädigt und schnell weg gemusst, aber bei Fragen könnte man ja mal anrufen. Und diese Zettel wurden immer mal wieder an Autos geheftet, an denen kleine Beulen oder Kratzer zu sehen waren. Laut einem anderen Ex-Kollegen hat der Miesepeter wohl am Ende seine Handynummer gewechselt, kurz bevor der letzte Zettel verteilt werden konnte, und er hatte wohl auch juristischen Ärger. Ich möchte nicht sagen, wie hoch meine Beteiligung an der ganzen Geschichte war, aber mit den rechtlichen Konsequenzen ging das ein bisschen zu weit, daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040240 vom 28.08.2017 um 15:37:24 Uhr in Hamburg (6 Kommentare).

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Darf man nach drei Jahren warten fremdgehen?

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft Nürnberg

Meine Partnerin hat seit der Geburt unserer Zwillinge (2014) keine Lust mehr auf Sex. Therapien schlägt sie aus und sobald das Thema zum Gespräch wird, weicht sie aus, steht auf und geht. Hiermit beichte ich (m/37), dass ich mich seit Anfang 2017 nach anderen "Röcken" umdrehe, keine Chance zum Flirten auslasse und, sollte sich die Situation ergeben, meiner Partnerin höchstwahrscheinlich fremdgehen werde! Ich schäme mich irgendwie für mein Verhalten, aber drei Jahre "warten" und reden sind m. E. mehr als genug. Wir sind übrigens seit acht Jahren zusammen und vor der Geburt unserer Kids hatten wir 4-5 Mal Sex pro Woche! ICH BIN ECHT AUSGEHUNGERT!

Beichthaus.com Beichte #00040239 vom 28.08.2017 um 14:19:50 Uhr in Nürnberg (31 Kommentare).

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