Mein Freund ist ein egoistisches kleines Kind

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Hass Ignoranz Partnerschaft Berlin

Heute ist Valentinstag und mein Freund und ich stecken in einer Krise. Wir kennen uns schon seit sechs Jahren, aber ich glaube, von der Liebe ist nur noch wenig übrig. Mein Freund lässt mich hängen und achtet so ziemlich nur auf sich selbst. Ich kann es ihm hundert […]
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Beichthaus.com Beichte #00039346 vom 14.02.2017 um 16:54:29 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Integration ist quasi unmöglich!

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Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass sich Integration in Deutschland überhaupt nicht lohnt. Seit mehr oder weniger 18 Jahren lebe ich in einer westfälischen Großstadt, lernte als Kind sehr schnell die Sprache, passte mich der Kultur an, ohne meine ursprüngliche Kultur zu vernachlässigen, hatte noch nie Konflikte mit dem Gesetz, machte den höchsten Schulabschluss und ging neben der Schule sogar noch arbeiten. Trotz alldem bekomme ich bis heute noch von vielen Deutschen zu spüren, dass ich nicht gewollt bin. Ich wurde während meiner Schulzeit wegen meines Migrationshintergrunds und dementsprechenden Aussehens gemobbt und körperlich angegangen. Unglaublich, aber wahr - selbst von anderen Migranten mit fernöstlichem Hintergrund und von manchen Lehrern. Als ich die Schule wechselte, um den höchsten Schulabschluss anzustreben, hörte dieses massive Mobbing an der Schule glücklicherweise auf, aber dieses negative Schubladendenken und die Behandlung, als sei man ein Mensch zweiter Klasse, gingen noch weiter. Egal wohin ich auch gehe.

Viele sprechen meinen Namen absichtlich falsch aus, obwohl Vor- und Nachnamen sich so aussprechen, wie sie gelesen werden. Bei vielen Amtsgängen sowie ärztlichen Untersuchungen bekomme ich häufig das Gefühl, schnell abgespeist und nicht ausreichend beraten oder behandelt zu werden, während sich Beamte sowie Ärzte bei Menschen mit "typisch deutschem" Aussehen vorzugsweise viel mehr bemühen und Zeit nehmen, diese adäquat zu beraten. Dabei bin ich zu jedem freundlich, respektvoll, tolerant und zurückhaltend, weil ich diese Verhaltensregeln nun mal genauso gelehrt bekommen habe, seitdem ich als Kind nach Deutschland kam. Selbst im Alltag, wenn ich neue Menschen kennenlernen möchte, um mich mit ihnen anzufreunden oder gar eine romantische Beziehung aufzubauen, ist es häufig so, dass ich in Schubladen gesteckt und als eine Art "Fetisch", nicht als Mensch wahrgenommen werde. Ich bin ein Mensch, der seine Freundschaften und Beziehungen gut pflegt und immer dazu bereit ist, etwas Neues zu lernen sowie Kompromisse gerne einzugehen.

Doch häufig verlieren die meisten Menschen schnell das Interesse, wenn sie meinen, alles an der Person schon erfahren zu haben und brechen abrupt den Kontakt ab, ohne dass etwas Gravierendes vorgefallen ist. Bei osmanischen Beziehungen ist das häufig auch nicht anders, weshalb es mir auf Dauer schwerfällt, mich neu zu verlieben, da die Menschen oft schnell das Interesse verlieren, bevor überhaupt etwas Neues und Schönes entstehen kann. Dies alles zieht mich so dermaßen runter, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen, Angststörungen und Selbstmordgedanken leide. Darum beichte ich, dass ich mich trotz aller Bemühungen, mich zu integrieren, um mir selbst das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, trotzdem nicht wirklich zu Hause und angenommen fühle.

Beichthaus.com Beichte #00039344 vom 14.02.2017 um 09:43:55 Uhr (31 Kommentare).

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“Folge

Deppenleerzeichen und Denglisch

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Aggression Hass Dummheit Kollegen Hamburg

Ich habe einen förmlichen Hass auf Menschen, die in der deutschen Sprache absolute Fanatiker des sogenannten "Deppenleerzeichens" sind. Gerade bei meinen Arbeitskollegen kommt mir jeden Tag die Galle hoch. Beispiele gefällig? Technik Team (Korrekt: Technikteam oder […]
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Beichthaus.com Beichte #00039343 vom 13.02.2017 um 22:58:06 Uhr in Hamburg (28 Kommentare).

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Wozu gibt es Toiletten?

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Zwang

Ich (m/18) beichte, dass ich draußen sehr selten die Toilette benutze. Entweder ich pisse auf den Boden hinter der Toilette, in die Seifenspender oder die Toilettenrollen. Wenn ich überhaupt ins Bad gehe. In der Stadt habe ich schon oft einfach in die Umkleide uriniert, dabei am Liebsten auf Anziehsachen, die das Ganze aufsaugen. Fast überall, wo ich war, habe ich etwas angepisst. Bei einem Freund oben im Treppenhaus habe ich es auch gemacht. Auf einer Party haben wir sogar mal einen total besoffenen Kollegen angepisst, zu dritt. Dafür schäme ich mich bis heute. Ich weiß aber auch nicht, was ich machen soll - es ist wie so ein Markierzwang...

Beichthaus.com Beichte #00039339 vom 13.02.2017 um 07:50:29 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kuchen für die Kollegen

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Boshaftigkeit Ekel Falschheit Kollegen Baden-Baden

Zwecks meines Geburtstages habe ich (w) für meine Abteilung einen Kuchen gebacken, allerdings nur, weil es die gesellschaftlichen Gepflogenheiten verlangen. Eigentlich hasse ich die ganzen Säcke dort, weshalb ich in den Kuchen einige "Spezialzutaten" reinmixte. Also Obacht: Obwohl zwei Vegetarierinnen und ein Veganer dabei sind, habe ich fettes Schweineschmalz genommen anstatt Margarine und freilich auch Eier für den Teig. Für den umweltbewussten Öko-Heini habe ich natürlich extra die billigsten und am wenigsten nachhaltigen Eier besorgt. Die Dame, die eine Laktoseintoleranz vortäuscht, weil das wohl gerade im Trend liegt, bekam selbstverständlich extra viel Milch mit hinein und der Depp, der keinen Weizen frisst, aß ihn trotzdem, ohne es zu wissen.

Im Büro habe ich erzählt, dass ich nur Bio-Zutaten und keine tierischen Produkte verwendet habe und keine Kuhmilch oder Weizen enthalten ist. Alles alternativ und nachhaltig eben. Das haben die mir auch noch geglaubt und gierig aus meiner Hand gefressen. Ich fühlte mich richtig diabolisch. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich es wirklich allen versaue, habe ich natürlich auch alle Teller abgeleckt. Ich bin irgendwie schon etwas geisteskrank.

Beichthaus.com Beichte #00039338 vom 12.02.2017 um 22:00:04 Uhr in Baden-Baden (Rheinstraße) (24 Kommentare).

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