Zwei Tage die selbe Kleidung tragen bevor es gewaschen wird

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Faulheit Geiz Mutter Querfurt

Ich habe einen fünfjährigen Sohn und keine Lust auf ständige Wäsche. Um die Klamotten und die Waschmaschine sowie den Geldbeutel zu schonen, ziehe ich ihm also alle zwei Tage neue Sachen an und lege Hemden und Oberteile, sofern sie nur getragen und nicht schmutzig sind, wieder in den Schrank zurück für die nächste Runde. Hosen, Schlüpfer und Socken wandern in den Wäschekorb. So fällt es den Tanten in der KiTa nicht auf und ich spare Zeit, Geld und Nerven. Ich bitte um Absolution für meine Schlampigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00041719 vom 18.01.2019 um 21:38:58 Uhr in Querfurt (20 Kommentare).

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Stuhlinkontinenz nach Analsex

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Dummheit Waghalsigkeit Intim Nürnberg

Ich beichte, dass ich meine Freundin zum Analsex genötigt habe. Bin, als wir gerade in der Hundestellung Sex hatten, einfach anal in sie eingedrungen, was halbwegs ging, da mein Penis, durch den Sex mit ihr, ganz gut "geschmiert" war. Bin dann sehr schnell gekommen. Erst danach habe ich gelesen, dass man den After langsam immer weiter dehnen muss, um ihn auf Sex vorzubereiten. Sie hat seither eine leichte Stuhlinkontinenz, wegen der sie zum Arzt gehen will. Da wir beim selben Hausarzt sind, wäre mir das wahnsinnig peinlich, wenn er davon erfahren würde. Der würde mich ja wahrscheinlich für einen Barbaren halten, weswegen ich sie immer wieder anbettele, das nicht zu tun. Ich erzähle ihr immer wieder, dass das schon wieder wird. Es tut mir leid, dass ich nicht vorsichtiger war, aber ich hoffe trotzdem, dass sie nicht zum Arzt geht.

Beichthaus.com Beichte #00041709 vom 09.01.2019 um 21:26:32 Uhr in Nürnberg (20 Kommentare).

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Mein ungewöhnliches Zwangsverhalten

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Peinlichkeit Zwang Neurosen

Ich (m) beichte hier etwas, was kaum jemand, eigentlich nur die Familie, von mir weiß. Wenn ich mich sehr über etwas freue, mir etwas gefällt, mich amüsiere, ich euphorisch und aufgeregt oder voller Vorfreude bin oder mich interessante, kuriose, anregende, spannende Gedanken, Vorgänge, Stimmungen, Gegenstände, Themen, Phantasien oder Tätigkeiten (z. B. ein eigenes Arbeitsergebnis betrachten, Spiele spielen, Filme schauen oder auf Beichthaus stöbern), entwickle ich automatisch, zwanghaft, einen starken, ausgelassenen Bewegungsdrang. Das ist schon seit der Kindheit so und seitdem von der Häufigkeit und Intensität kaum weniger geworden. Wenn ich beispielsweise auf der Couch- oder im Schneidersitz auf dem Boden sitze, lege ich die Arme auf den Oberschenkeln ab, schließe die Hände und reibe damit auf dem entsprechenden Untergrund, auf der Hose oder dem Oberkörper und bewege dazu die Beine. Das war in der Kindheit so stark, dass die Oberfläche eines Wohnzimmerteppichs regelrecht durchgefreut (abgenutzt) wurde und auf einer kleinen Stelle das Trägergewebe sichtbar wurde. Es kommt dabei auch zu leichten Lautäußerungen.

In der Familie wurde dieses Verhalten unkritisch mit Humor aufgenommen aber diesem nicht weiter auf den Grund gegangen. Weiter reibe ich mit beiden geschlossenen Händen unter der Nase. Möglicherweise habe ich dadurch eine schiefe Nase bekommen. Ich wedel auch mit den Händen in der Luft oder gehe hin und her. Wenn ich nicht familiär und zu Hause, sondern quasi in der Öffentlichkeit bin, dann reibe ich die Finger beider Hände aneinander oder wackle leicht mit beiden Beinen. Dieses Verhalten ist nicht ganz so aufsehenerregend und ich achte darauf, dass ich in diesen Augenblicken unbeobachtet bin. Trotzdem ist das an der Arbeit schon aufgefallen und hat zu entsprechenden Kommentaren geführt: "Was machst Du da? Alles ok?". Wenn ich mal meine Mutter besuche, ermahnt sie mich heute immer noch das alles zu unterlassen. Ich dachte eigentlich, dass sich diese Macke als Erwachsener irgendwann mal von selbst erledigt. Aber bisher ist das leider nicht passiert.

Ich befürchte, dass - falls ich irgendwann mal eine Freundin haben sollte - das ziemlich seltsam wirkt. Ich wüsste gerne woher diese hyperkinetischen Impulse kommen, ob das normal oder doch eine pathologische Verhaltens- oder Entwicklungsstörung ist. Vielleicht ist es auch einfach nur eine harmlose Eigenart. Ich glaube, das ist eine Übersprungshandlung bzw. ein Tick mit dem Zweck mich selbst zu beruhigen, zu spüren und körperliche Energie loszuwerden. Eine sexuelle Komponente hat es nicht. Eigentlich schade ich damit ja weder mir noch Anderen. Dieses Verhalten ist aber auf jeden Fall etwas peinlich, skurril, kindisch und wirkt autistisch. Also ein gewisser Leidensdruck ist deshalb schon vorhanden. Wenn es geht, würde ich es gerne schaffen diesen Impuls zu unterdrücken, zu kontrollieren oder umzuwandeln. Ich habe schon überlegt einen Arzt oder Psychologen aufzusuchen. Aber ob die mir da weiterhelfen können?

Beichthaus.com Beichte #00041707 vom 07.01.2019 um 21:11:03 Uhr (15 Kommentare).

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Mais!

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Manie Studentenleben Ernährung Bremen

Ich (w/25) esse seit genau einer Woche jeden Abend eine ganze Dose Mais pur und bereue, dass ich die Geilheit von Mais nicht schon früher erkannt habe. Ich finde es einfach zu süß, wenn ein Maiskorn vom Löffel wieder zurück zu den anderen in der Dose fällt. Manchmal gebe ich selbst einen kleinen Schubs, damit das passiert und rede dann gerne mit den Körnern darüber, wie frech sie sind, mir entbüchsen zu wollen. Ich sage Sachen wie "Du Schlingel! Nagut, dann aber nächste Runde!" oder "Hab ich dich erwischt!". Mein Mitbewohner hat mich schon gefragt, mit wem ich rede, und ich habe nur vergnügt gelacht. Generell gefällt mir an Mais übrigens sein Geschmack am besten, die Farbe ist aber auch nicht schlecht. Morgen kaufe ich mal eine Dose Mais von der Marke die nicht NEIN! ist und schaue, ob sie dem Biomais in sämtlichen Rubriken standhalten kann. Oh ja, dann wird eine Bewertungstabelle erstellt! Ich bin so froh, dass ich letzten Sonntag nur noch eine Dose Mais zu essen da hatte, sonst hätte ich nie damit angefangen.

Beichthaus.com Beichte #00041705 vom 06.01.2019 um 22:52:45 Uhr in Bremen (14 Kommentare).

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Verheiratet mit 19

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Verzweiflung Partnerschaft Berlin

Ich (w/19) bin gerade zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir mein eigenes Leben komplett und gänzlich verbaut habe. Kurz vor meinem Abi lernte ich durch meinen Nebenjob in einem Café einen Mann kennen. Wir plauderten ab und zu und mir gefiel es, plötzlich von einem Wildfremden so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Irgendwie fand ich ihn schön anzusehen, obwohl er sichtlich älter ist. Er ist nämlich 46, hat keine Kinder und ist geschieden. Ich war 17 als wir Nummern austauschten. Das störte mich aber nicht im Geringsten. Wir fingen an zu texten, zu telefonieren, uns zu treffen, und es fühlte sich gut an. Ich verliebte mich dann in ihn, und er sich in mich. Er war unheimlich zuvorkommend, spendabel und ist ein durchaus gutaussehender Mann.

Jetzt, nach meinem Abitur, sind wir also frisch verheiratet. Jegliche Freunde und Familienmitglieder rieten mir ab, mich auf ihn einzulassen. Ich brach mit jenen Freunden also schnurstracks den Kontakt ab, da ich nicht wollte, dass sie mir in mein Leben hineinreden. Ich wollte eigentlich studieren, eine eigene Bude haben und so weiter. Ich bin direkt von meinen Eltern mit meinem Mann zusammengezogen. In gewisser Hinsicht fühle ich mich komplett unvorbereitet auf das Leben als Ehefrau (Ehefrau, mit 19!) und fühle mich irgendwo noch etwas kindlich und unerfahren. Vielleicht hat ihn genau das so angezogen.

Jetzt, wo die rosarote Brille langsam an Farbe abnimmt, fällt mir plötzlich auf, dass wir inkompatibel sind. Wir haben keinerlei gemeinsame Interessen. Wir kommen aus zwei verschiedenen Zeiten. Er verbietet mir zu studieren oder zu arbeiten, weil er nicht will, dass ich mich "überarbeite", denn er erwartet von mir, dass ich den Haushalt führe und mich um unsere zukünftigen Kinder - die er alleine geplant hat, ohne meine Meinung einzuholen - kümmere. Er ist ein hohes Tier bei der Polizei und arbeitet oft und gerne, deshalb habe ich zwar keine Geldsorgen, aber was ist mit meinem persönlichen Wachstum? Studium? Reisen? Das gibt es nicht mehr. Ich liebe ihn, ich verstelle mich nicht, wenn er da ist, aber wie soll ich mit einem Mann umgehen, der mir nicht zuhört, mein Leben ohne mich plant und fast schon wie ein Elternteil agiert?

Meine Familie hört meinen Sorgen mittlerweile gar nicht mehr zu, denn sie haben mich von vorneherein schon vor genau dieser Situation gewarnt, und jetzt sagen sie, dass ich selber schuld bin. Aber bin ich schuld an meinem eigenen Unglück, weil ich einen Mann liebe und geliebt habe und ihm demnach auch vertraut habe? Jetzt sitze ich hier, habe niemanden, der mir helfen kann, höre traurige Musik und weine. Ich bitte um Vergebung, dass ich so dumm bin und war, und auch um Ratschläge und ein offenes Ohr.

Beichthaus.com Beichte #00041704 vom 04.01.2019 um 23:20:54 Uhr in Berlin (Steglitz) (26 Kommentare).

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