Nach sieben Jahren ist die Luft raus

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Fremdgehen Selbstsucht Begehrlichkeit Partnerschaft München

Ich betrüge meine Freundin regelmäßig. Ich bin mit ihr seit fast sieben Jahren zusammen und wir haben auch eine gemeinsame Wohnung. Alles in allem kann ich mich nicht beschweren, da wir sehr viele gleiche Interessen haben und unser Leben dadurch sehr harmonisch abläuft. Bis auf den Sex. Irgendwie ist hier schon seit Längerem die Luft raus und der Reiz weg und ich spüre nicht wirklich eine Befriedigung dabei. Daher habe ich angefangen, auch Sex mit anderen Frauen zu haben. Derzeit habe ich ein Verhältnis mit einer Arbeitskollegin, von der ich einfach nicht genug bekomme. Ich finde sie sehr attraktiv und der Sex mit ihr ist um vieles besser als der mit meiner Freundin. Ich will meine Freundin nicht verlieren, aber ich will auch nicht auf Sex mit anderen Frauen verzichten. Manchmal habe ich zwar ein schlechtes Gewissen, aber ich kann nicht anders...

Beichthaus.com Beichte #00038842 vom 22.10.2016 um 18:14:55 Uhr in 81673 München (Neumarkter Str) (18 Kommentare).

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Überdosis im Krankenhaus

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Feigheit Falschheit Arbeit Gesundheit

In der 10. Klasse muss man am Gymnasium pflichtmäßig zwei Wochen ein Praktikum absolvieren. Als es bei mir (w) vor einigen Jahren so weit war, bewarb ich mich im städtischen Krankenhaus, wurde aber von den Ärzten in meiner gewählten Abteilung nach wenigen Tagen auf die Station in die Pflege abgeschoben und musste dann dort mit anpacken. Irgendwann sollte ich einer Patientin ihre Medikamente für den Abend bringen, darunter waren auch einige ziemlich heftige. Allerdings waren in der Tablettenbox im Kästchen für den Abend schon ein paar Tabletten drin. (Das waren wohl die, die sie sich von zu Hause mitgebracht hatte, weil sie die täglich nehmen musste. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.) Sie wies mich darauf hin, dass sie nun einige der Medikamente doppelt hätte, ob mir das aufgefallen sei und ob sie das wirklich alles nehmen müsse.

Ich hatte schon mehrmals gesehen, dass Patienten von einem Medikament gleich zwei Tabletten bekamen, damit die Dosierung stimmt, also dachte ich mir nichts dabei. Ich ging davon aus, dass einer der Pfleger ihr die Medikamente schon vorher gegeben hatte und ich ihr die jetzt noch fehlenden geben sollte. Ich bejahte ihre Frage, ob sie das tatsächlich alles nehmen muss, und erklärte ihr, dass es ganz normal sei, dass man mal zwei Tabletten von einem Medikament nehmen muss, da das bei vielen Patienten so sei.

Etwa eine Stunde nach dem Abendessen nahm das Unglück dann seinen Lauf: Die Klingel für ihr Zimmer läutete und eine Krankenschwester ging nach ein paar Minuten hinein. Plötzlich ging der Alarm für das besagte Zimmer los, sodass alle Pfleger und ich hinzugestürmt kamen. Die arme Frau lag in ihrem eigenen Erbrochenen und fast nicht mehr ansprechbar im Bett. Ich dachte mir immer noch nichts dabei und ging, nachdem alle Maßnahmen getroffen waren, nach Hause. Als ich am nächsten Morgen zur Frühschicht erschien, war die Frau bei der Übergabe natürlich das Thema Nummer Eins. Sie war im Laufe der Nacht wieder ansprechbar geworden und es ging ihr so weit gut. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie eine Überdosis an Tabletten genommen hatte. Sie hatte sie auch noch alle gleichzeitig genommen, weshalb das so reingehauen hatte - dafür konnte ich aber wirklich nichts.

Als in der Nacht herauskam, dass sie die Tabletten des Krankenhauses und auch noch ihre eigenen gefuttert hatte, glaubte jeder an seinen Selbstmordversuch, da die Patientin in den Tagen zuvor ziemlich jammerig und depressiv gewesen war. Sie erzählte, dass eine Krankenschwester zu ihr gesagt hätte, sie solle alle Tabletten nehmen, aber das hielten alle für eine billige Ausrede - welche Krankenschwester würde denn schon so etwas tun? Mir dämmerte in diesen Momenten natürlich, was geschehen war, doch ich hielt die Klappe, weil ich Angst hatte. Die Frau wurde als psychisch labil abgestempelt, die Ärzte der Station forderten noch am selben Tag ein psychologisches Konsil an. Leider weiß ich nicht genau, was aus der Frau geworden ist, denn mein Praktikum war dann kurz darauf zu Ende. Überlebt hat sie es auf jeden Fall ohne Folgeschäden. Aber ich schäme mich noch heute für meine Unachtsamkeit und vor allem dafür, dass ich nicht zu meinem Fehler gestanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00038839 vom 20.10.2016 um 16:29:42 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Neu-Verliebt in meine Ex

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ex

Ich (m/24) habe ein ordentliches Problem, an dem ich wohl selbst schuld bin. Bis vor einem Jahr war ich noch in einer Beziehung mit meiner Ex-Freundin (21). Wir haben uns allerdings nicht im Guten getrennt, weil sie rausbekommen hat, dass ich sie nach fast drei Jahren Beziehung betrogen habe - die Beziehung hatte mich damals einfach gelangweilt. Da ich ihr erster richtiger Freund war, war sie am Boden zerstört, trennte sich von mir und schmiss mich aus ihrer Wohnung. Anstatt mich zu entschuldigen, habe ich ihr aber noch einige echt heftige Dinge an den Kopf geworfen, (auch, weil es mein Ego kränkte, dass sie diejenige war, die Schluss machte und mich anschließend auf die Straße setzte) und freute mich gleichzeitig darauf, mich endlich wieder als Single durch die Gegend vögeln zu können.

Leider haben wir ein paar gemeinsame Freunde und Bekannte, sodass wir uns immer wieder gesehen haben. Dabei gab es jedes Mal Streit und wir stressten uns ziemlich an. Ich muss zugeben, dass ich dabei oftmals wirklich gemein und ausfallend geworden bin - wie ich von Freunden hinterher gehört habe, ist sie mehr als nur ein Mal heulend nach Hause gegangen. Irgendwann, vor ein paar Wochen, passierte es dann und ich weiß bis heute nicht, wie das eigentlich überhaupt passieren konnte: Wir verstanden uns mit der Zeit wieder ein wenig besser, als sie anfing, über mich hinwegzukommen. Und dann landeten wir im Bett. Es war der beste Sex, den ich je hatte und das will schon echt etwas heißen, denn der Sex mit ihr war schon immer sehr gut gewesen.

Inzwischen treffen wir uns wieder regelmäßig zu zweit, um zu vögeln. Und genau da liegt jetzt das Problem. Denn ich merke jetzt, wen ich eigentlich habe gehen lassen und verliebe mich gerade erneut in sie. Blöderweise weiß ich über Bekannte, dass sie ihren besten Freundinnen erzählt hat, es sei für sie nur Sex und sie habe definitiv keinerlei Gefühle für mich. Sie wird sicher keine Beziehung mehr mit mir wollen, denn so wie ich es von anderen gehört habe, hat sie ewig gebraucht, um über mich hinwegzukommen und ich muss sie wohl echt sehr schlimm verletzt haben. Das alles tut mir inzwischen so unglaublich leid, denn sie ist so ein lieber Mensch und hatte das wirklich nicht verdient.

Aber jetzt, wo ich merke, was für ein Idiot ich damals war, ist der Zug schon längst abgefahren. Eigentlich wollte ich den Kontakt weitestgehend abbrechen, weil das mit meinen Gefühlen nicht so weitergehen kann. Aber wenn sie sich wieder meldet und mich anspricht, kann ich nicht anders und schlafe wieder mit ihr. Ich beichte also, dass ich ein Idiot bin, der sich seine Probleme selbst eingebrockt hat und jetzt nicht mit den Konsequenzen klarkommt.

Beichthaus.com Beichte #00038833 vom 17.10.2016 um 20:49:41 Uhr (17 Kommentare).

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Schwangere Klischee-Frauen

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Hass Zorn Aggression Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) habe einen richtigen Hass auf manche Frauen. Es gibt dieses Klischee leider wirklich. Man lebt vom Amt und hat daher Zeit abzufeiern ohne Ende, man muss ja nicht so früh aufstehen wie Normalverdiener(innen). Bei den Partys bietet man sich dann einem x-beliebigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00038832 vom 17.10.2016 um 20:08:47 Uhr (26 Kommentare).

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“Folge

Ist das schon Missbrauch?

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Missbrauch Verzweiflung Ekel Familie

Ich (w/21) wurde von meinem Vater missbraucht. Zumindest glaube ich das. Kann man von Missbrauch reden, wenn der Vater seiner Tochter seit dem 12. Lebensjahr von Frauen erzählt, die er gerne ficken will? Ernsthaft, ich kann keine normale Unterhaltung mit ihm führen, ohne dass er von Sexstellungen oder willigen Frauen redet. Als ich 13 Jahre alt war, musste ich damit aufhören, Freundinnen mit nach Hause zu bringen, weil ich befürchten musste, dass er ihnen etwas antun, oder zumindest ein schlechtes Licht auf mich werfen würde. Zudem gab es auch eine Art "Trockenbumsen", bei dem er mich von hinten gegriffen und so getan hat, als ob er Analsex mit mir haben würde - nur halt mit Kleidung. Seinen Ständer habe ich aber trotzdem gespürt. Auch bei Umarmungen hat er die Chance genutzt, um mich überall anzutatschen. Ich kann bis heute niemanden umarmen und ertrage die Berührungen von Männern nicht.

Zur gleichen Zeit hat mein Vater mir immer wieder erzählt, wie fett ich doch sei. Dass ich daraus eine Störung entwickele, war eigentlich abzusehen. Bis heute behalte ich kaum Essen in mir. Ist das schon Missbrauch? Ich musste auch auf seinem Schoß sitzen, wenn er irgendwelche Anime-Porno-Scheiße im Internet gesehen hat, oder Youtube-Videos mit halbnackten Mädchen ansah. Ich habe immer gespürt, wie er einen Steifen bekommen hat. Mit 15 Jahren hat er mir seine alten Playboys aufgezwungen, damit ich sehen könnte, wie Frauen aussehen müssen. Ich bin übrigens die Person, die bereits in der Grundschule Prostituierte werden wollte.

Tja, was soll ich sagen? Ich bin zwar keine Hure, aber vergewaltigt wurde ich trotzdem. Und irgendwann habe ich nur für die Aufmerksamkeit als Webcam-Girl gearbeitet. Meine Beichte? Jetzt, mit 21 Jahren, kann ich mein Leben immer noch nicht genießen. Ich stolpere von einer Beziehung in die nächste, weil ich mich nach Aufmerksamkeit sehne, bin antisozial und hasse mich selbst. Ich kann Männern aber auch einfach nicht vertrauen, weil ich denke, dass sie alle nur das Eine wollen. Vor allem hasse ich jedoch meinen Vater - der will sich aber noch nicht einmal meine Vorwürfe anhören.

Beichthaus.com Beichte #00038830 vom 17.10.2016 um 00:45:23 Uhr (45 Kommentare).

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