Fische unter einer dicken Eisschicht

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Dummheit Maßlosigkeit Tiere Stuttgart

Als ich (m) etwa acht Jahre alt war, hatte ich einen besten Freund, der im Garten einen kleinen Fischteich hatte. Eines kalten Wintertages, ich hatte mich mit besagten und noch einem weiteren Freund getroffen, war der See zugefroren und die Fische waren in Winterstarre verfallen, was wir allerdings nicht wussten. Meine beiden Freunde machten sich große Sorgen um die Fische und schmiedeten den glorreichen Plan, das Eis des Teiches aufzubrechen, um die Fische zu "retten", was ich allerdings als semi-gute Idee betrachtete. Ich schlug vor, einfach die Eltern meines besten Freundes anzurufen und uns zu erkundigen, was zu tun ist. Dieser Vorschlag wurde allerdings einstimmig abgelehnt, da "In dieser Zeit die Tiere leiden und sterben könnten." Und ich wurde als Unmensch bezeichnet, da ich diese Tiere so leiden lassen will. <br />
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Die anderen Beiden brachen also das Eis auf, ich weigerte mich mitzumachen und kaufte eine Packung Gummibären, kurz nach mir kamen die Eltern heim und machten uns zur Sau, was für Idioten wir doch sind, nicht zu wissen, dass Fische in Winterstarre verfallen, worauf ich fast hätte lachen müssen. Nun, etwa acht Jahre später, möchte ich beichten, dass ich die Tiere damals hätte sterben lassen und einfach nur aus Glück Recht hatte und außerdem, dass ich meinen besten Freund heute noch damit ärgere und mir einen großen Schluck: "Ich habs dir gesagt" genehmige.

Beichthaus.com Beichte #00039591 vom 07.04.2017 um 07:30:51 Uhr in Stuttgart (4 Kommentare).

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Die Wahrheit über das Leben als Pornodarsteller

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Drogen Arbeit Sex

Ich (m/39) lese des Öfteren Geschichten über angebliche Pornodarsteller, die sagen, wie toll ihr Job wäre und dass sie seitdem ja ein tolles Sexleben haben. Und ich möchte hier mal klarstellen: Ich mache diesen Job jetzt seit bald 20 Jahren und es ist nichts davon […]
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Beichthaus.com Beichte #00039589 vom 07.04.2017 um 00:16:00 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Wahre Freundschaften funktionieren von alleine!

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Ungerechtigkeit Verrat Freunde Hamburg

Ich (m/39) beichte, dass ich es sehr bereue, zu vielen meiner ehemaligen Freunde keinen Kontakt mehr zu haben. Wenn man manchmal so zurückschaut, merkt man, mit wie vielen lieben Menschen man befreundet war. Vieles ging auseinander. Aus ganz verschiedenen Gründen. Mein bester Freund ging verloren, nachdem er mit der Bundeswehr Ende der 90er im Krieg war. Er hatte wohl einen starken psychischen Schaden davon getragen und ich zog aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt. Habe ihn immer wieder eingeladen, doch er kam nicht. Irgendwann hat er nicht mal mehr meine Anrufe oder SMS beantwortet. An diesem Verlust leide ich wohl am meisten.

Dann gab es immer wieder andere Freunde, die entweder wegzogen, oder deren Lebensstil ganz anders war und wir uns so entfernten. Einen Kumpel, der kein Mega-Freund war, habe ich mir madig reden lassen. Ein Freund hat mich einmal zur Persona non grata erklärt, nachdem ich ihm einfach gesagt habe, dass es mir auf den Sack geht, dass er keine Zeit für mich hat. Im Endeffekt hat das seine Frau, der er das erzählte, falsch aufgefasst und sie ihn wohl gegen mich aufgehetzt. Habe ihm nie etwas getan. Ich weiß nicht. Es war nicht immer meine Schuld, aber manchmal hätte ich mehr tun müssen, um Freundschaften zu erhalten. Manchmal denke ich, dass eine wahre Freundschaft von allein funktioniert.

Ich werde jetzt 40 und ich habe aufgrund der oben genannten Gründe nicht viele Freunde. Leider finden sich selten Leute, die offen, lustig, treu und vertrauenwürdig genug sind, um zum richtig guten (besten) Freund zu taugen. Die meisten Leute, die ich kenne, sind in Partnerschaften gebunden, was heißt dass sie auch im freundschaftlichen Bereichen recht eingeschränkt bzw. gesetzt sind. Manche sind einfach Kollegen, denen man sich auch nicht voll offenbaren will. Ich wünsche mir einen Freund, wie man ihn selten trifft. Jemanden mit dem man alles teilt und zusammensteht und Sorgen wie Freuden teilt.

Beichthaus.com Beichte #00039588 vom 06.04.2017 um 23:05:54 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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In meiner Kaffeepause wird es dunkel auf dem Klo!

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Dummheit Boshaftigkeit Arbeit Braunschweig

Einmal täglich hole ich mir auf der Arbeit eine Tasse Kaffee. Dabei muss ich immer an den Toiletten vorbei. Die Lichter werden immer per Schalter an- und ausgeschaltet. Ab und zu, wenn ich sehe, dass dort ein Kollege drauf ist, schalte ich das Licht einfach aus. Dann höre ich manchmal etwas, manchmal auch gar nichts. Danach warte ich immer, bis die Kollegen rauskommen und sich total ärgern. Als ich eines Tages auf Toilette saß, wurde es plötzlich dunkel. Verdammt, dachte ich mir, und bereute es denn anderen das angetan zu haben. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00039586 vom 06.04.2017 um 22:01:35 Uhr in 38179 Braunschweig (6 Kommentare).

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Meine Mitbewohner sind rauchende und kiffende Idioten!

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Aggression Ignoranz Gesundheit WG

Noch habe ich zwei Mitbewohner, die beide Raucher und Kiffer sind. Obwohl man sich darauf geeinigt hat, dass auf unserem Balkon dieser Untermenschen-Tätigkeit nachgegangen wird, meinen diese armseligen, ihrer Sucht erlegenen Kreaturen, es sei genug die Balkontür zu öffnen und in deren Rahmen zu stehen, um sich die Krebs-Stängel reinzuziehen. Die einfachen physikalischen Zusammenhänge, wonach Rauch sich in alle Richtungen verteilt, wenn kein Hindernis da ist, eben auch in der Wohnung, streiten sie mit einer stoischen Dämlichkeit ab. Wie es bei uneinsichtigen Rauchern so ist, werden die absurdesten Argumente hervorgebracht, um die eigene Disziplinlosigkeit, von der die Raucherei unbestritten ein für jedermann riechbares Symptom ist, herunterzuspielen.

Als Beispiel: Wenn ich sage ich möchte den Rauch nicht einatmen müssen, kontern sie mit dem generaldämlichen Argument "Haha, ich habe ja auch nichts dagegen, wenn du neben mir sitzt und einen Apfel isst." Ein Apfel versprüht aber keine karzinogenen Stoffe in alle Richtungen, dass man bald kotzen muss, ihr Hurensöhne! Ich hasse alle Raucher, weil sie nur aufgrund ihrer Faulheit die Empfehlungen aller ernstzunehmenden wissenschaftlichen Publikationen ausblenden und negative externe Effekte auf ihre Mitmenschen akzeptieren.

Beichthaus.com Beichte #00039585 vom 06.04.2017 um 16:08:26 Uhr (22 Kommentare).

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