Rache am Kollegen

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Verrat Diebstahl Boshaftigkeit Rache Kollegen Wien

Ich (m/25) arbeitete bis vor zirka einem Jahr in einer großen IT-Firma. Insgesamt war ich dort genau 14 Monate angestellt. Der Grund für meine frühe und ungewollte Abreise war einer meiner Kollegen (männlich, Familienvater, 36 Jahre). Wann immer es ging versuchte er mir seine Fehler unterzuschieben und mich vor anderen schlecht dastehen zu lassen. Er arbeitet seit seinem Abitur in dieser Firma, daher gehört er mehr oder weniger zum Inventar. Das heißt im Klartext: Wahrheit sagen brachte nichts. Als herauskam, dass ich einmal in psychiatrischer Behandlung war, flogen plötzlich Gerüchte durch die Bude ich sei schizophren oder habe als kleines Kind meine Mitschüler umbringen wollen. Ich war 17 und mein Vater ist gestorben. Ich kam damit nicht klar und lies mich abholen, da ich sonst durchgedreht wäre.


Ich nahm mir den Kerl hin und wieder zur Seite und wollte wissen, was er gegen mich hat, aber er blockte ab. Irgendwann holte mich mein Chef in sein Büro und teilte mir mit, dass man nicht mehr mit mir arbeiten möchte und ich wurde gekündigt, einvernehmlich. Beim Einpacken meiner Sachen vom Büro zwinkerte mir dieser Mistkerl grinsend zu, ich wusste, dass er dafür verantwortlich war. Daheim überlegte ich mir zuerst einen Racheplan, aber da ich mehr mit der Jobsuche beschäftigt war und echt nicht viel Zeit mit diesem Kerl vergeuden wollte, tat ich etwas, was ich eigentlich nie tun wollte.


Ich zeigte ihn wegen Raubkopieren an. Er lud sich den ganzen Tag Serien, Filme, Musik, Hörbücher, usw. herunter und verteilte diese dann an seine Kollegen. Mir nicht, was mir sehr gut passte im Nachhinein. Ich ging zur Polizei, schrieb eine anonyme Anzeige und gut war es. Drei Wochen später habe ich mich mit einem Ex-Kollegen getroffen, der mir die Schauergeschichte meines Lebens erzählte:
Der Kerl, der für meinen Rauswurf verantwortlich war, wurde von der Polizei in der Arbeit abgeholt! Sein Arbeitscomputer, sein Laptop, Heimcomputer, Handy und iPad, Computer und Handys seiner Kinder und Ehefrau wurden beschlagnahmt. Seine Wohnung wurde durchsucht, überall, sogar die Puppenhäuser wurden durchwühlt. Spielzeugboxen der Kinder wurden aufgebrochen. Arbeitskollegen mussten zum Verhör und auch teilweise deren Sachen wurden beschlagnahmt. Das Ende vom Lied war, er musste für das Raubkopieren über 7.000 Euro Schadensersatz zahlen und weitere 2.000 für das Verbreiten. Auch ein paar Kollegen wurden zur Kasse gebeten.
Ich beichte also, dass durch mein Petzen einige meiner Kollegen sicherlich eine Menge Geld verloren haben und die Kinder des Kerls sicherlich wegen der Hausdurchsuchung geprägt wurden. Dafür bitte ich um Absolution, aber um den Mistkerl tut es mir nicht Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029723 vom 15.01.2012 um 13:30:05 Uhr in Wien (45 Kommentare).

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Keine Freizeitbeschäftigungen

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Fremdgehen Engherzigkeit Partnerschaft Ex

Ich war mit meinem Ex-Freund fast sieben Jahre lang zusammen. Die ersten zwei Jahre war ich wirklich treu, denn es war sehr schön mit ihm, dann schlief ich mit meinem besten Freund, immer wieder. Mein Exfreund hatte sich irgendwie nie für meine Freizeitbeschäftigungen interessiert, so konnte ich tun und lassen was ich wollte, ich weiß, dass es das letzte ist, jedoch war es mir in diesem Moment egal. Ich lernte irgendwann über das Internet einen netten Typen kennen, mit dem ich mich traf und dann Sex hatte. Er nahm mich mal mit auf einen Spieleabend bei einem Freund mit, ich hatte mir dabei nichts gedacht, am Ende hatten wir einen Dreier. So fing eigentlich das ganze "Unglück" an. Ich traf mich immer wieder mit diesem besagten Typen und wir hatten öfters Dreier und auch Vierer sowie kleine BDSM-Parties.


Irgendwann verliebte ich mich in einen Mann aus Köln, mit dem ich dann während der Beziehung auch zusammen war, eine Beziehungsinception. Naja ich habe ihn wirklich sehr geliebt, daher auch nach drei Monaten Schluss gemacht, weil ich ihm diesen Scheiß nicht zumuten konnte. Wäre ich lieber bei ihm geblieben und hätte mit meinem langjährigen Freund Schluss gemacht, der immer noch nichts merkte und fröhlich vor sich her gammelte.
Ich bin heute der Meinung Fremdgehen ist scheiße. Hätte mir der Mann mehr Aufmerksamkeit gegeben und sich für mich interessiert, so wie in den ersten zwei Jahren, wäre ich nie fremd gegangen, weil ich keinen Grund gehabt hätte. Bevor es hier negative Kritik hagelt, ich habe echt alles probiert! Sexy Dessous, Romantik, Kurzurlaub zu zweit. Es hat nichts bewirkt. Auch alle meine Vorschläge gemeinsam etwas zu machen, waren ihm zu langweilig oder er mochte es nicht. Ich habe ihn wirklich sehr geliebt, deswegen habe ich auch nicht Schluss gemacht. Es ist einfach ein Wahnsinn gewesen, den ich so im Nachhinein sehr bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029721 vom 15.01.2012 um 01:49:21 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Geschwisterliebe

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Masturbation Missbrauch Neugier Intim Familie Dörpstedt

Ich (w/18) muss beichten, dass ich rund ein Jahr lang von meinem Bruder (22) missbraucht wurde und ihm noch nicht mal böse bin. Es passierte vor circa 8 Jahren. Wir hatten schon immer ein sehr enges Verhältnis, er war da 13 und kam in die Pubertät. Wenn ich in sein Zimmer kam, sah ich ihn öfters, wie er sich einen von der Palme wedelte. Ich mit meinen 10 Jahren wusste natürlich nicht wirklich, was das war und was das bedeutete. Eines Tages fing er an zu fragen, ob ich ihm nicht einen runterholen könne. Ich fand es zwar etwas ekelig, aber ich hätte alles für meinen Bruder getan und als er mir zeigte, wie es richtig geht und er häufig kam, sollte ich immer öfters in sein Zimmer kommen und es machen. Irgendwann reichte es ihm nicht mehr und er fragte mich, ob ich mir nicht mal einen Bleistift o.ä. einführe. Damals hatte ich, wie gesagt, noch gar keine Erfahrungen oder Kenntnisse und sagte immer, wenn ich das machen sollte: "Nein, ich kann das nicht, das ist viel zu eng da unten". Das akzeptierte er auch. Jedenfalls hörte es irgendwann auf und ich vergaß bzw. verdrängte alles. Erst mehrere Jahre später, so mit 14, dachte ich wieder daran. Ich war ihm jedoch nie sauer, weil ich denke, dass jeder mal Fehler macht, es ihm selbst bestimmt Leid tut. Auch wenn wir nie darüber gesprochen haben und es in dieser Phase der Pubertät fast normal ist, abartige Dinge zu tun und ich mir, auch wenn es klischeehaft ist, selbst die Schuld gebe, weil ich ja auch einfach hätte "Nein" sagen können. Danke für's Lesen und ich bitte um Absolution für meinen Bruder, der mir sehr viel bedeutet und immer für mich da ist.

Beichthaus.com Beichte #00029718 vom 14.01.2012 um 09:04:35 Uhr in Dörpstedt (24 Kommentare).

Gebeichtet von salzigerorangensaft
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Der Hund an der Straße

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Lügen Ignoranz Tiere Nachbarn Freudenberg

Vor etwa anderthalb Jahren wohnte eine Familie in Freudenberg, die einen süßen Hund hatte, auf den sie aber überhaupt nicht achtete. Nie ging jemand mit ihm spazieren, anstelle dessen ließen sie ihn einfach frei laufen. Ihr Grundstück lag direkt an der stark befahrenen Hauptstraße und war von einem stellenweise sehr lückenhaften Zaun umgeben. Mehrmals hatte ich gesehen, wie der Hund frei an der Straße herum lief. Nachbarn fingen ihn ein und brachten ihn zurück.
Einmal fing ich ihn auch ein und als ich mit ihm vor der Haustür seiner Halter stand, rief eine Frau vom Nachbargrundstück: Die kümmern sich doch sowieso nicht um den Hund. Der läuft dauernd weg. Ich klingelte bei den Hundehaltern und schließlich öffnete die Dame des Hauses. Sie sagte nur: Ach, der war weg?


Eines Tages lief er wieder frei herum. Ich sah es vom Balkon aus und lief schnell los um ihn einzufangen. Bevor ich ihn erreichte, rannte er vor ein Auto. Er hatte Glück. Das Auto konnte von der Fahrerin gerade noch angehalten werden. Die Fahrerin stieg aus und gemeinsam fingen wir den Hund ein. Ich sah, dass die Autofahrerin selbst einen Hund im Auto hatte, ordnungsgemäß im Kofferraum untergebracht, mit Gitter über der Rückbank. Das Tier sah sehr gepflegt aus. Dann fragte sie mich: Wissen Sie wem der Hund gehört? Ich log und sagte: Nein, das weiß ich leider nicht, aber er ist schon sehr oft weggelaufen. Da sagte sie zu mir sie würde den Hund mitnehmen. Ein paar Tage später lief mir die eigentliche Besitzerin des Ausreißers über den Weg. Sie fragte mich, ob ich ihren Hund gesehen hätte. Ich log und sagte: Nein. Ich bin davon überzeugt, dass es dem Hund bei seiner neuen Familie sehr viel besser geht und dass sie ihn nicht frei an der Straße rumlaufen lassen. Bestimmt wäre der Hund eines Tages überfahren worden, wenn er bei der alten Familie geblieben wäre.

Beichthaus.com Beichte #00029714 vom 13.01.2012 um 06:14:44 Uhr in 57258 Freudenberg (Siegener Straße) (32 Kommentare).

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Meine Gäste-Bettdecke

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Fremdgehen Unreinlichkeit Ekel

Meinen letzten Freund, den ich im Sommer hatte, habe ich betrogen. Er war Südländer und krankhaft eifersüchtig. Da er ohnehin überall Gespenster sah, fand ich es legitim, es mit der Treue nicht so ernstzunehmen. Ich lernte einen netten Mann kennen, der bei und mit mir schlief. Ich habe eine zweite Bettdecke für Gäste, die ich ihm gab. Am nächsten Tag schlief mein Freund mit und bei mir. Ich gab ihm die selbe Decke, natürlich nicht frisch bezogen. Er kuschelte sich hinein und fand sie ganz wunderbar. Das gab mir einen seltsamen Kick.
Mit ihm war bald Schluss. Die Decke legte ich wieder beiseite, wieso auch neu beziehen, wenn sie so selten benutzt wurde? Vor wenigen Wochen hatte ich dann einen One-Night-Stand, für den ich die Decke wieder aus dem Schrank holte.
Nun zur eigentlichen Beichte: mein Vater schlief letzte Woche bei mir. Ich gab ihm die selbe Decke. Tut mir Leid, Papa. Ich hoffe, du kannst mir verzeihen. Ich verspreche, sie ganz bald endlich frisch zu beziehen.

Beichthaus.com Beichte #00029713 vom 13.01.2012 um 00:41:22 Uhr (18 Kommentare).

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