Aufräumen nach der Party

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Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Last Night WG Heinsberg

Eine Zeit lang habe ich mit einem guten Kumpel zusammen gewohnt. Zu dieser Zeit war er beim Bund und ich war ganz normal arbeiten. Mein Kumpel nahm es mit der Pünktlichkeit nie so genau, weswegen er schon mehrfach Ärger bei der Bundeswehr bekommen hatte, wenn er malwieder verschlafen hat. An einem Wochenende als er zuhause war, hat er Samstags spontan eine "kleine" Party bei uns gefeiert. Im Normalfall ja kein Problem. Nur besagter Herr sah es wohl Sonntags nicht ein, alles wieder sauber zu machen. Das volle Programm: Umgekippte Bierflaschen, Küche versaut, alles voller Kippenstummeln, umgehängte Bilder und ein kaputter Spiegel. Ich habe nicht eingesehen auch nur einen Finger krumm zu machen, da ich bei dieser Party nicht einmal anwesend war. Als ich Sonntag Abend von meiner Freundin nach Hause kam, sah ich das Unheil. Die Bude sah genau so aus, wie ich sie Mittags verlassen hatte. Stinkig und versifft!
Mein Kumpel war in Seelenruhe am ratzen. Meine Versuche ihn zu wecken scheiterten. Er wird dann leicht aggressiv.
Aber nicht mit mir! Ich habe kurzerhand die Akkus aus seinem Wecker genommen.


Am nächsten Morgen als mein Wecker klingelte, bin ich in aller Seelenruhe aufgestanden, habe mir einen Kaffee gemacht und habe dann mal, mit mir im inneren Einklang, an seine Zimmertür geklopft. Das "Verpiss dich" was er mir zurückrief war wie Musik in meinen Ohren. Aber ich habe mal auf ihn gehört und ihn in Ruhe gelassen. An diesem Morgen bin ich extra länger zuhause geblieben (Danke Gott, dass es Gleitzeit gibt!) um noch mitzubekommen wie er checkt, dass er total verpennt hat. Es hat leider ein bisschen lange gedauert, aber das laute "F**K!" aus seinem Zimmer war es wert.
Ich bin als glücklicher Mensch Montags auf die Arbeit gefahren. Für meinen Kumpel war das nicht so angenehm. Er kam vier Stunden zu spät bei seiner Kaserne an und bekam wegen wiederholter Verspätung zwei Wochen Bunker aufgebrummt.
Ich musste die Bude zwar alleine sauber machen, aber hatte dafür das nächste Wochenende sturmfrei. Im Nachinein tut mir die Aktion leid, da sich seine langjährige Freundin wohl an diesem Wochenende von ihm getrennt hat und er einfach kein Bock hatte aufzustehen um überhaupt irgendwas zu tun. Aber er hätte ja auch was sagen können.

Beichthaus.com Beichte #00029756 vom 30.01.2012 um 09:52:36 Uhr in Heinsberg (Apfelstraße) (11 Kommentare).

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Der interessante Kommilitone

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Dummheit Trunksucht Fremdgehen Partnerschaft Last Night Studentenleben

Mein Ex-Freund und ich führten einige Jahre lang eine Wochenendbeziehung, da er in London arbeitet. Es war immer eine schwierige Situation, da wir so wenig Zeit für uns hatten, denn wir hätten uns gerne öfter gesehen. Mein Ex sah sich auch schon nach einem ähnlichen Job in unserer Nähe um, aber er hatte damit leider nicht so wirklich Erfolg. Ich war sauer deswegen und unterstellte ihm sogar, dass er nur nicht richtig ernsthaft suchte, obwohl ich eigentlich genau wusste, dass er das sehr wohl tat. Wir gerieten in einen Teufelskreis aus Frustration, in dem ich ihm vorwarf, er wolle nur nicht zu mir ziehen und er mir darauf erwiderte, dass er das tatsächlich nicht wolle, wenn ich ihm die ganze Zeit nur unbegründete Vorwürfe machte. Wir verabredeten uns schließlich an einem Wochenende zu einer Aussprache auf neutralem Boden, in einem 5-Sterne Hotel. Mein Ex buchte eines der schönsten Zimmer und irgendwie freute ich mich darauf. An dem Tag, an dem wir unabhängig voneinander abends anreisen sollten, hatte ich nachmittags eine Feier von meiner Universität aus, um die ich mich nicht so recht drücken konnte. Ich plante, so schnell wie möglich von dort zu verschwinden, um zu dem Hotel zu fahren. Doch auf der Feier kam ich mit einem sehr interessanten Kommilitonen ins Gespräch, wir lachten und tranken, und ich dachte mir, dass ich auch noch locker pünktlich wäre, wenn ich eine Stunde später aufbrechen würde. Irgendwann war ich jedoch vollkommen dicht und mein Handy lag vergessen in meiner Handtasche. Am nächsten Morgen wachte ich in einem fremden Bett auf, noch mit ordentlich Restalkohol und die schiere Panik befiel mich.


Der interessante Kommilitone lag schnarchend neben mir und es war nicht so schwer zu erraten, was in der Nacht gelaufen war, obwohl ich mich nicht mehr wirklich erinnern konnte. Als erstes suchte ich mein Handy, das fünf Anrufe in Abwesenheit anzeigte, außerdem eine Nachricht in der mich mein Ex fragte wo ich denn bliebe und dass er sich Meinetwegen sorgte und eine weitere in der nur stand, ich solle ihn anrufen, wenn ich wieder nüchtern sei. Mir war nicht so recht klar, woher er wusste, dass ich getrunken hatte, aber meine Panik in Kombination mit dem Restalkohol verhinderte erfolgreich klares Denken meinerseits. Ich rief ihn also an und erzählte ihm eine ziemlich abstruse Entschuldigungsstory, ohne ihn erst zu Wort kommen zu lassen. Er hörte mir geduldig zu, dann fragte er mich, ob ich vergessen hatte, das er die Telefonnummer einer Freundin besaß, die auch auf der Feier anwesend war. Nachdem ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt im Hotel aufgetaucht und auch nicht an mein Handy gegangen war, hatte er sich Sorgen gemacht, und sie angerufen. Sie hatte ihm nach einigem Zögern erzählt, ich wäre mit einem Kommilitonen von der Feier verschwunden. Danach versuchte sie mich sogar noch anzurufen, wie ich auf meinem Handy sehen konnte. Mein Ex machte direkt am Telefon mit mir Schluss und ich war darüber wahnsinnig sauer. Komischerweise schob ich damals die Schuld komplett ihm in die Schuhe, da ich mir einredete, es habe ja so kommen müssen, weil er mich immer so vernachlässigt hatte. Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren Single und habe gemerkt, dass ich meine Zukunft und mein Glück in den Sand gesetzt habe, weil ich bis jetzt wirklich niemanden gefunden habe der sich mit meinem Ex messen kann. Er hat übrigens ein halbes Jahr nach unserer Trennung eine Stelle ganz in der Nähe angetreten, das wollte er mir an diesem Abend im Hotel noch sagen und ein wenig feiern, wie ich später von ihm erfuhr. Jetzt hat er eine neue Freundin mit der er glücklich zu sein scheint und ich habe eingesehen was ich alles falsch gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00029745 vom 24.01.2012 um 11:49:46 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Zeitung für Dumme

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Masturbation Schamlosigkeit Berlin

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, in dem es einen Keller gibt. Hinter der Eingangstür ist ein kleiner Raum wo Kartons stehen, in denen alte Zeitungen hineingeworfen werden. Ich muss beichten, dass ich früher, mit 13 oder 14 Jahren, regelmäßig die "Zeitung für Dumme" mit den nackten Frauen herausgenommen und darauf masturbiert habe. Manchmal sogar direkt im Keller. Hiermit beichte ich, dass ich die Zeitungen anderer nicht zum Lesen benutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029743 vom 23.01.2012 um 17:13:27 Uhr in Berlin (Landsberger Allee) (18 Kommentare).

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Mein Verhältnis mit meinen Cousinen

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Wollust Morallosigkeit Neugier Familie

Ich hatte mehrere Jahre lang ein Verhältnis mit meinen beiden leiblichen Cousinen. Wir wuchsen zusammen auf zwei nebeneinander liegenden Höfen auf dem Dorf auf. Spötter werden jetzt sagen, dass das mit den Cousinen auf dem Dorf ganz normal sei, ich muss jedoch dagegen halten, dass unsere jeweiligen Eltern uns ganz schön was erzählt hätten, wäre es je ans Tageslicht gedrungen. Es fing an, da waren meine Cousinen dreizehn und vierzehn, ich selbst war auch vierzehn. Wir übernachteten traditionell häufig bei den jeweilig anderen, und es war irgendwie normal für uns, halbnackt, oder gar ganz nackt voreinander umherzulaufen, weil wir das von frühester Kindheit an gewöhnt waren, obwohl unsere Eltern uns das mittlerweile eigentlich verboten hatten. Trotzdem machten wir das heimlich relativ oft. Bei einer dieser Übernachtungen kam die Sprache unter anderem auf Küssen und Sex.

Wir hatten zwar vorher schon oft darüber gesprochen, aber irgendwie war es diesmal anders, wohl auch weil es im Hochsommer war und ich wusste, dass die beiden nackt in ihren Betten lagen. Ich hatte eine Erektion, die ich krampfhaft vor den beiden zu verbergen suchte. Zumindest so lange, bis mir die jüngere meiner Cousinen aus einem Spiel heraus die Decke wegzog. Die beiden Mädchen entdeckten natürlich sofort was da bei mir los war und wurden nach einem unterdrückten Kicher- und Quietschanfall neugierig. Es endete damit, dass sie mich so lange streichelten, bis ich kam, was ihrerseits wieder von Kichern und Quietschen begleitet wurde. Danach lief eigentlich immer wenn wir gemeinsam übernachteten ein bisschen was. Manchmal brachten wir uns gegenseitig zum Höhepunkt, manchmal jeder für sich. In seltenen Fällen sogar mal mit dem Mund. Die unausgesprochene Regel war, dass wir nicht direkt miteinander schliefen. Das änderte sich, als meine jüngere Cousine sechzehn wurde.

Meine ältere Cousine hatte zu dem Zeitpunkt einen Freund, daher waren unsere Übernachtungsspielchen für sie uninteressant geworden. Meine jüngere Cousine jedoch schaffte es nicht bei dem Jungen zu landen, für den sie schwärmte. Sie heulte sich oft bei mir aus und hing bei mir herum. Eines Abends sahen wir gemeinsam fern, als gerade ein nicht ganz so jugendfreier Film lief. Wir erinnerten uns gegenseitig an unsere gemeinsamen Erfahrungen, und schließlich schliefen wir miteinander, zwar mit ziemlich schlechtem Gewissen, aber auch mit Spaß am Verbotenen. Unsere Treffen, bei denen wir es taten, pendelten sich so auf drei bis viermal im Monat ein. Natürlich dauerte es nicht lange, bis meine ältere Cousine davon Wind bekam. Sie redete uns zunächst entrüstet ins Gewissen, gab aber an ihrem achtzehnten Geburtstag angetrunken zu, dass sie ein wenig eifersüchtig war. Wir hatten noch in dieser Nacht einen Dreier, während der Freund meiner älteren Cousine auf dem Sofa seinen Vollrausch ausschlief. Zwar beschlossen wir hinterher, dass es eine einmalige Sache bleiben solle, aber ich schlief danach noch ungefähr ein- bis zweimal im Monat mit jeweils einer von ihnen, auch wenn sie beide vergeben waren. Ich wusste, dass es falsch war, aber ich konnte einfach nicht nein sagen. Zum Studium zog ich schließlich in die Stadt und habe jetzt mittlerweile auch eine Freundin, die von alledem nichts weiß und dabei werde ich es auch belassen.

Beichthaus.com Beichte #00029740 vom 23.01.2012 um 11:03:08 Uhr (30 Kommentare).

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Das Britney Spears Poster

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Diebstahl Falschheit Neid Bessenbach

Meine Suende ist schon einige Jahre her. Ich habe dabei gesessen als meine beste Freundin ihr Zimmer aufgeräumt hat. Dabei hat sie mir ihr neues Poster von Britney Spears gezeigt. Es war wirklich schön und ich habe dieses Bild von ihr noch nie gesehen. Damals war das Internet noch nicht so präsent. Jedenfalls habe ich dieses Poster eingesteckt als meine Freundin kurz im Bad war. Ich habe mich dann schnell verabschiedet und bin nach Hause. Einige Tage später hat sie mich angerufen und gefragt, ob ich wüsste wo sie es hingelegt hatte. Ich verneinte dies und sie beließ es dabei.
Doch natürlich wollte ich es aufhängen, doch sie würde es sofort bemerken, weswegen ich beschloss zu ihr zu gehen und vorzugaugeln ich hätte genau dieses Poster von meiner Cousine geschenkt bekommen. Sie war misstrauisch, aber sie hat kein Wörtchen darüber verloren.
Bis vor einigen Monaten. In einer stillen Sekunde, die wir bei einander saßen fragte sie mich, ob es doch ihr Poster war. Ich war total perplex und reagierte aus Gewohnheit mit einem "Was?" und tat so als hätte ich sie nicht verstanden. Sie wollte es nicht wiederholen und ich habe mit einem neuen Thema angefangen. Wir wissen im Grunde beide, dass ich es mitgehen ließ, aber haben es geschafft etwa 10 Jahren nicht darüber zu reden. Ich habe das noch nie jemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00029724 vom 15.01.2012 um 19:53:30 Uhr in Bessenbach (23 Kommentare).

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