Die Überstunde

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Faulheit Betrug Drogen Arbeit

Ich (m/26) war vorhin als letzter auf der Arbeit. Nachdem ich alles erledigt und soweit für morgen vorbereitet hatte, aber ich noch eine Stunde dableiben wollte, wegen der Überstunde (Kartensystem rockt!), habe ich mir auf meinem Schreibtisch ganz gemütlich einen Joint gebaut. Diesen habe ich dann am Fenster in unserem Flur (8. Stock) geraucht. Habe danach noch die restliche Stunde zu Peter Tosh in meinem Büro gechillt. Naürlich nicht ohne kräftig zu lüften, aber da stehen auch viele Pflanzen und die überdecken alle Gerüche. Yeah, dafür habe ich studiert. Ich möchte also beichten, dass ich eine Überstunde genommen habe, um mir einen zu rauchen.

Beichthaus.com Beichte #00028307 vom 17.11.2010 um 19:25:06 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von ForrestFunK aus Milchstrasse
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Vier Wochen Spielsucht

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Sucht Verschwendung Verzweiflung Games Luzern

Ich (w/19) habe beinahe mein ganzes Leben weggeschmissen. Ich war süchtig nach WoW. Am Anfang waren es abends so 2-3 Stunden. Dann jeden Abend 6-7 Stunden. An der Spitze der Sucht habe ich von morgens um 6.30 Uhr bis abends 23.15 Uhr WoW gespielt und dann ab 23.15 Uhr CoD MW2 bis morgens um 6.30 Uhr. Ich habe mich nur noch vom Pult wegbewegt um aufs Klo zu gehen. Ich hatte einen Vorrat Eistee neben dem Pult stehen. Gegessen habe ich quasi nicht mehr. Ich hatte anfangs noch zwei Packungen Toastbrot und zwei Packungen Chips in der Wohnung. Als die alle waren, habe ich nicht mehr gegessen. Geschlafen habe ich meistens nach 3 oder 4 Tagen mit dem Kopf auf der Tastatur. Das Ganze habe ich vier Wochen durchgezogen und danach hat meine Psychologin (bei der ich vier Termine versäumt hatte) mich in die geschlossene Psychiatrie einweisen lassen. Ich bereue, dass ich meine Ausbildung wegen einem Spiel verloren habe und meine Wohnung aufgeben musste. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028306 vom 17.11.2010 um 19:17:42 Uhr in Luzern (39 Kommentare).

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“Beichte

Verhexte Welt

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Fremdgehen Begehrlichkeit Liebe Berlin

Für mich (w/21) ist Fremdgehen, das Schlimmste, was man jemanden antun kann und unverzeihlich. Am Wochenende bin ich meinem Freund das erste mal fremdgegangen. Es ging mir mies ohne Ende. Gestern habe ich mich mit dem Mann, mit dem ich fremd ging wieder getroffen. Und es lief wieder was. Jetzt warte ich die ganze Zeit darauf, dass er sich meldet. Denn er gibt mir momentan alles, was mein Freund mir nicht geben kann. Nähe, Berührungen, wahnsinnig gute Gespräche, Spaß. Ich fühle mich wieder begehrt. Mein Freund hingegen ist nach etwas mehr als einem Jahr Beziehung auf Abstand, Online-Spiele-süchtig und faul wie sonst was. Ich habe so ein schlechtes Gewissen, ich bin so ein Miststück und hasse mich selbst. Aber ich kann nicht aufhören, an den anderen zu denken. Verhexte Welt. Verhextes Leben.

Beichthaus.com Beichte #00028305 vom 17.11.2010 um 13:46:16 Uhr in Berlin (43 Kommentare).

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Geheimtipp unter Freunden

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Dummheit Verschwendung Habgier Waghalsigkeit Geld Berlin

Ich (m/22) habe, nach dem Tipp eines guten Freundes, der bei einer bekannten Bank arbeitet, mein ganzes Geld verloren. Er riet mir an, als Geheimtipp unter Freunden sozusagen, mein ganzes Geld in polnische Zloty zu wechseln, da der Euro seiner Meinung nach nicht mehr lange existiert. So investierte ich vor zwei Jahren mein Geld in Zloty. Ich holte das Geld (umgerechnet circa 15.000 Euro) in bar ab, und nun, da der Zloty nicht mehr so viel Wert ist, tauschte ich es nach einem Jahr wieder mit Verlust zurück. Der Kollege von der Bank tröstete mich und riet mir, diesmal einen riskanten Optionsschein zu kaufen, um das Geld wieder reinzuholen. Diesmal auf den US-Dollar. Nun bin ich völlig pleite. Die Bank besuche ich zur Zeit nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00028304 vom 17.11.2010 um 12:34:27 Uhr in Berlin (49 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Opa hat schon bezahlt

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Betrug Diebstahl Schamlosigkeit Shopping Lübbenau

Vor einer Weile war ich mit meiner Freundin einkaufen. Es war nur ein kleiner Betrag um die 2 oder 3 Euro. Als wir bezahlen sollten und die Kassiererin mir den Preis nannte, sah ich in der Wechselgeldschale vor mir einen Fünfer liegen. Wohl Restgeld vom Opa vor mir. Ich vernahm den Preis, bemerkte also den Fünfer und nickte nur in die Richtung des Scheines. Die Kassiererin stutzte einen kurzen Augenblick. Aber dann nahm sie den Fünfer und gab mir mein Wechselgeld. Sie war sich wohl nicht sicher. Ich ging mit meiner Freundin raus und sah, wie der Opa in einen guten Mittelklassewagen einstieg. Ich hatte zwar Schuldgefühle, aber er sah nun nicht im geringsten aus, als würde er am Hungertuch nagen. Aber irgendwie tut es mir nun doch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028303 vom 17.11.2010 um 10:58:22 Uhr in 03222 Lübbenau (12 Kommentare).

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